Wie schon bei Lukas Podolski: REWE-Strategie könnte den Verbleib von El Mala beim 1. FC Köln sichern
Köln – Mit seinen beeindruckenden Leistungen hat sich Said El Mala (19) vom 1. FC Köln in das Blickfeld zahlreicher nationaler und internationaler Vereine gespielt. Die Verantwortlichen am Rhein möchten ihren besten Torschützen jedoch weiterhin im Team behalten – möglicherweise mit Unterstützung des Hauptsponsors REWE.
Der Lebensmittelkonzern denkt offenbar darüber nach, das 19-jährige Talent durch einen Werbevertrag an sich zu binden und ihn somit zum Werbegesicht der Supermarktkette zu machen. Dies berichtet die BILD-Zeitung unter Berufung auf exklusive Informationen von „SPORT BILD“.
Erste Gespräche zwischen der Familie des Spielers und REWE-Chef Lionel Souque (54), der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender beim FC ist, sollen demnach bereits stattgefunden haben.
Hintergrund dieser Überlegung ist die Frage, wie der Klub in Köln mit den finanziell attraktivere Offerten, vor allem aus England, für den 19-Jährigen konkurrieren kann.
Während El Mala beim FC ein Jahresgehalt von etwa 1,5 Millionen Euro erzielt, könnte sich sein Einkommen bei einem Wechsel ins Ausland mehr als verdoppeln. Dieses Gehaltsgefälle ließe sich mit einem Werbevertrag von REWE ausgleichen.
Diese Vorgehensweise erinnert an eine ähnliche Aktion, die der Aufsteiger und der Handelskonzern bereits im Jahr 2009 gemeinsam unternommen haben, um Klublegende Lukas Podolski (40) vom FC Bayern München zurück nach Köln zu holen. Der damalige Weltmeister von 2014 erhielt einen Millionen-Vertrag von REWE und wurde zum Markenbotschafter des Unternehmens.
Tabelle 1. Bundesliga
Die Bundesliga-Tabelle ist wie folgt zu verstehen: Der Verein, der am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte auf Rang 16 muss in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Dabei trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.