HSV-Blog: Remberg als erster Bundesligaspieler erstmals gelbgesperrt
Hamburg – Zeit für eine Verschnaufpause: Nach der knappen 2:3-Niederlage bei Borussia Dortmund kann der HSV die kommende Länderspielpause nutzen, um neue Energie für den Saisonendspurt zu tanken.
Das nächste Pflichtspiel für die Hanseaten steht erst am 4. April (15:30 Uhr) an, wenn der FC Augsburg im Volksparkstadion zu Gast ist.
In unserem HSV-Blog informieren wir Euch umfassend über alle Neuigkeiten zum Team, mögliche Transfers und weitere Ereignisse rund um den Volkspark.
Fast noch schmerzhafter als die Niederlage ist die Tatsache, dass HSV-Kämpfer Nicolai Remberg (25) beim 2:3 in Dortmund seine zehnte Gelbe Karte erhielt – als erster Spieler der Liga in dieser Saison.
Besonders ärgerlich: Schiedsrichter Dr. Matthias Jöllenbeck beendete die erste Halbzeit nach einem Zusammenstoß zwischen Remberg und Dortmunds Karim Adeyemi (24). Beide erhielten für die Auseinandersetzung eine Verwarnung.
Dadurch wird Remberg für das wichtige Heimspiel gegen Augsburg Anfang April gesperrt fehlen. Bei seiner ersten Gelbsperre Mitte Dezember verlor der HSV gegen die TSG 1899 Hoffenheim deutlich mit 1:4.
Überraschend kam am Sonntag die Nachricht, dass Borussia Dortmund und Sportdirektor Sebastian Kehl (46) sich einvernehmlich trennten – nur einen Tag nach dem 3:2-Heimsieg gegen den HSV, bei dem Kehl noch auf der Bank saß.
Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (49) bestätigte den Schritt mit sofortiger Wirkung in einer offiziellen Mitteilung. Kehl selbst erklärte, es sei nun an der Zeit, neue Wege zu gehen.
Ob dieser Weg den Ex-Profi zum HSV führen wird? Schon seit Wochen gilt Kehl als Favorit für die vakante Position des Sportvorstands bei den Rothosen. Der 46-Jährige strebt einen Aufstieg in die Managementebene an, was ihm beim BVB bisher verwehrt blieb.
Beim Bundesliga-Topspiel zwischen dem BVB und dem HSV am Abend liegt die Leitung in den Händen von Dr. Matthias Jöllenbeck (39).
Bislang haben die Hanseaten acht Pflichtspiele unter seiner Leitung bestritten – mit einer positiven Bilanz: vier Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen.
Dortmund spielte bisher zehn Partien mit Jöllenbeck als Schiedsrichter, auch hier fällt die Statistik gut aus: fünf Erfolge, drei Remis und zwei Niederlagen.
HSV-Coach Merlin Polzin (35) ließ am Donnerstag noch offen, ob Robert Glatzel (32) nach dessen unerlaubtem Frust-Interview aus dem Kader gestrichen wird. Nun steht fest: Der Stürmer wird im Spiel gegen den BVB fehlen.
Beim Abmarsch nach Dortmund am Freitag fehlte Glatzel laut übereinstimmenden Medienberichten aus disziplinarischen Gründen.
Wichtig zu wissen: Die Sperre gilt nur für das Spiel beim Tabellenzweiten und nicht darüber hinaus.
Eine ungewöhnliche Reaktion zeigte der HSV nach der Alkoholfahrt von Jean-Luc Dompé (31). Neben einer hohen Geldstrafe im sechsstelligen Bereich soll sich der Franzose auch sozial engagieren.
Wie die "BILD" berichtet, musste der 30-Jährige selbst 10.000 Warnwesten beschaffen und bezahlen, die im Straßenverkehr zur Sicherheit eingesetzt werden.
Zudem soll Dompé zumindest einen Teil dieser Westen persönlich in Hamburger Kindertagesstätten und Grundschulen verteilen – Details dazu stehen noch aus.
Vorfreude bei Fábio Vieira (25): Nachdem er das Hinspiel gegen den BVB aufgrund einer Sperre verpasste, steht der Portugiese beim Rückspiel am Samstag wieder in der Startelf.
„Das ist ein Riesenspiel! Es wird nicht einfach für uns. Wir kennen die Qualität von Dortmund. Wenn wir uns bestmöglich vorbereiten und als Team auftreten, können wir Großes erreichen. Wir wollen die drei Punkte mitnehmen“, sagte der feine Techniker im HSV-"Spieltagscheck".
Dort verriet der 25-Jährige auch, wie er seine freien Tage am liebsten verbringt: „Immer wenn wir frei haben, gehe ich ins Portugiesenviertel, um ein Stück Heimat zu spüren, portugiesisch zu essen oder mich mit Landsleuten auszutauschen.“
Der HSV startete am Dienstag die Vorbereitung auf das nächste Spitzenspiel am Samstagabend (18:30 Uhr) beim BVB – personell gibt es einige Veränderungen.
Nicolas Capaldo (27), der bereits drei Spiele verpasst hat, trainierte nach seiner Bauchmuskelverletzung weiterhin individuell. „Er hat große Fortschritte gemacht, doch zuletzt stagniert die Genesung ein wenig. Er spürt noch Schmerzen, daher wird es eine Punktlandung für Dortmund“, erklärte Trainer Polzin.
Zudem fehlten im Training Philip Otele (26) und Albert Grönbaek (24). „Philip fühlt sich etwas angeschlagen, wir hoffen aber auf sein Comeback morgen. Albert ist weiterhin krank; er hätte gegen Köln spielen können, doch Fieber hat sich verschlechtert. Wir müssen abwarten, wie es morgen aussieht“, so Polzin.
Bakery Jatta (27), Yussuf Poulsen (31) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) absolvierten weiterhin Reha-Einheiten.
Matthias Ostrzolek (35) ist aktuell noch als Spielertrainer beim Regionalligisten Schwaben Augsburg aktiv, wird jedoch zur kommenden Saison seine Trainerlaufbahn bei Wacker Burghausen antreten und dort Sven Bender (36) ablösen.
„Von Beginn an bekam ich ein klares Bild der sportlichen Ausrichtung des Vereins und freue mich sehr auf die Aufgabe“, blickte der Ex-HSV-Profi (2014–2017) voraus. „Mein Anspruch als Trainer ist es, die Mannschaft weiterzuentwickeln, das vorhandene Potenzial bestmöglich auszuschöpfen und gemeinsam mit Spielern, Team, Verein und Fans die ambitionierten Ziele zu verfolgen.“
Besonders interessant: Am 18. April treffen Schwaben Augsburg und Wacker Burghausen in der Regionalliga Bayern direkt aufeinander.
William Mikelbrencis (22) hat sich mit starken Leistungen in den letzten Wochen ins Rampenlicht gespielt. Problematisch ist jedoch, dass sein Vertrag beim HSV im Sommer ausläuft.
Nach Angaben des Portals Jeunes Footeux hat der RC Lens den Rechtsverteidiger ins Visier genommen. Der Zweitplatzierte der Ligue 1, der nur einen Punkt hinter PSG liegt, sucht Ersatz für Saud Abdulhamid (26), der wohl zur AS Roma zurückkehrt.
Dem Bericht zufolge passt Mikelbrencis perfekt zu Lens: jung, in Frankreich ausgebildet und flexibel einsetzbar auf der rechten Seite. Zudem wäre er ablösefrei, falls kein neuer Vertrag zustande kommt.
Ein Wechsel des Beraters lässt meist auf einen Vereinswechsel schließen, doch bei HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes (33) scheint die Lage anders zu sein.
„Im Fußball gibt es Dinge, die man nicht beeinflussen kann. Mein Fokus liegt auf meiner Leistung, und ich freue mich, diese Woche für Woche bringen zu können. Alles Weitere klärt sich von selbst“, sagte der Torwart nach dem Unentschieden gegen Köln.
Bislang ging man davon aus, dass sein Vertrag am Saisonende ausläuft, Heuer Fernandes hatte sich selbst eine Frist bis März gesetzt. „Jetzt kann ich keinen genauen Zeitpunkt mehr nennen“, scherzte er – offenbar mit gutem Grund.
Wie die Bild berichtet, verlängert sich sein Vertrag bei Klassenerhalt automatisch um ein Jahr. Dadurch besteht aktuell weder beim Spieler noch beim HSV Eile, da die Hanseaten gute Chancen haben, auch im kommenden Jahr erstklassig zu spielen.
Mit neun Punkten Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz und sechs Zählern auf den Relegationsrang befindet sich der HSV nach 26 Spieltagen in einer komfortablen Position, um das wichtigste Ziel – den Klassenerhalt – zu erreichen.
„Sky“-Experte Lothar Matthäus (64) sieht die Rothosen bereits so gut wie gerettet. Nach dem Remis gegen Köln schätzte er die Wahrscheinlichkeit auf „85 bis 90 Prozent“ ein.
Trainer Merlin Polzin (35) nahm die Aussage mit einem Lächeln auf: „Ich würde Lothar Matthäus nie widersprechen.“ Gleichzeitig warnte er jedoch, dass noch ein langer Weg vor dem Team liege.
Am Abend hat Schiedsrichter Tobias Welz (48) die Leitung des Aufsteiger-Duells zwischen HSV und Köln inne.
Unter seiner Leitung bestritten die Hamburger bisher 28 Spiele – mit einer negativen Bilanz: acht Siege, neun Unentschieden und elf Niederlagen.
Der 1. FC Köln absolvierte bisher 21 Partien mit Welz als Unparteiischem, die Statistik ist noch schlechter: fünf Siege, vier Remis und zwölf Niederlagen.
Mit HSV und Effzeh treffen am Samstag seine beiden ehemaligen Klubs aufeinander. Fast wäre Davie Selke (31) im Sommer jedoch zu einem anderen Bundesligisten gewechselt.
„Sky“ berichtet, dass der 1. FSV Mainz 05 großes Interesse an Selke zeigte und sogar ein konkretes Angebot unterbreitete. Ebenso wie Celtic Glasgow hatte Mainz jedoch keinen Erfolg.
Seit letztem Sommer steht Selke beim Basaksehir Istanbul unter Vertrag. Der Hamburger Aufstiegsheld der Vorsaison erzielte in 15 Einsätzen bereits sieben Tore.
Ein herber Rückschlag für einen ehemaligen HSV-Profi: Romeo Castelen (42), der von 2007 bis 2011 für die Rothosen spielte, wurde in den Niederlanden wegen Geldwäsche zu einer Haftstrafe verurteilt.
Das Gericht in Zwolle verurteilte ihn zu 18 Monaten Gefängnis, davon sechs Monate auf Bewährung, sowie einer Geldbuße von zwei Millionen Euro.
Castelen soll über den chinesischen Klub Zhejiang Yiteng mehrere Millionen Euro Schwarzgeld gewaschen haben. 2019 war er am Flughafen Amsterdam mit 139.000 Euro Bargeld erwischt worden.
Die Staatsanwaltschaft forderte ursprünglich drei Jahre Haft. Der Ex-Spieler kündigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen.
William Mikelbrencis (22) kämpft aktuell um seine Zukunft beim HSV. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, doch seine starken Leistungen lassen positive Verhandlungen erwarten.
Trainer Merlin Polzin lobte: „Wenn man eine Chance bekommt, muss man sie nutzen – das hat er die ganze Saison über getan.“ Auch wenn Mikelbrencis manchmal auf der Bank Platz nehmen musste, habe er sich stets verbessert und weiterentwickelt.
In den ersten beiden Jahren kam er auf nur zwölf Einsätze (571 Minuten). In der Aufstiegssaison spielte er bereits 25 Mal, in der aktuellen Spielzeit sind es 19 Einsätze, davon neun als Starter.
„William kam damals als junger Spieler zu uns und sprach weder Deutsch noch Englisch. Er hat hart gearbeitet und manchmal weniger gespielt, als er wollte“, beschrieb Polzin seine Entwicklung.
Der Trainer sieht jedoch noch viel Potenzial: „Er weiß, welche Schritte er noch gehen muss, ist schnell auf dem Platz und ein feiner Kerl.“
Für den HSV gibt es schlechte Nachrichten: Stürmer Yussuf Poulsen (31) fällt erneut für mehrere Wochen aus. Wie Trainer Polzin am Donnerstag mitteilte, hat sich Poulsen eine Verletzung am rechten hinteren Oberschenkel zugezogen.
„Das ist sehr bitter“, sagte Polzin und berichtete, dass der Däne nach der Diagnose niedergeschlagen war. „Weder für ihn noch für uns ist das zufriedenstellend.“ Poulsen war mit großen Erwartungen zum HSV gewechselt, wurde aber immer wieder von Verletzungen gebremst.
„Die Saison ist noch nicht vorbei“, blickte Polzin voraus, auch wenn die genaue Ausfallzeit noch unklar ist. „Er wird seinen Teil beitragen, damit wir eine gute Saison spielen und unsere Ziele erreichen.“
Trainer Polzin äußerte sich auch deutlich zum Fehlen von Rayan Philippe (25 beim Spiel in Wolfsburg: „Ich wollte ihm klar machen, woran er arbeiten muss, das haben wir intern besprochen. Ich freue mich darauf, wie er darauf reagiert.“
Eine Rückkehr von Philippe im nächsten Spiel gegen Köln ist nicht ausgeschlossen, doch der Angreifer muss zeigen, dass er den Anforderungen gerecht wird.
„Ich habe einfach höhere Erwartungen an Rayan“, betonte Polzin. „Er hat schon bessere Leistungen gezeigt.“ Obwohl Philippe mit fünf Treffern zusammen mit Luka Vuskovic (19) der beste Torschütze des HSV ist, schwankt seine Form immer wieder.
„Er muss sich noch zurechtfinden“, sagte Polzin, der ergänzte: „Er ist nun schon acht Monate hier, die Eingewöhnungszeit sollte vorbei sein. Aber ich sehe das nicht dramatisch. Es ist normal, dass Spieler Phasen haben, in denen nicht alles rundläuft. Das muss er überwinden.“
Der HSV kann sich mehr oder weniger bereits auf die nächste Bundesliga-Saison vorbereiten. Die Chancen, dass Luka Vuskovic (19) ein weiteres Jahr im Volkspark bleibt, werden mit jedem Spiel geringer – seine Leistungen sind zu stark.
Deshalb suchen die Verantwortlichen schon nach einem Nachfolger. Laut dem griechischen Medium SDNA hat der HSV Interesse an Lorenzo Pirola (24) von Olympiakos Piräus gezeigt und soll ihn beim letzten Spiel sogar vor Ort beobachtet haben.
Der Innenverteidiger stammt aus der Jugend von Inter Mailand und hat zahlreiche Einsätze für die italienischen U-Nationalmannschaften. Seit Sommer 2024 spielt Pirola in Piräus, sein Vertrag läuft bis 2027/28. Sein Marktwert wird auf neun Millionen Euro geschätzt.
Der HSV startete am Dienstag die Vorbereitung auf das wichtige Spiel gegen den 1. FC Köln am Samstagabend. Winter-Transfer Albert Grönbaek (24) war mit dabei. „Ich freue mich, ihn wieder im Mannschaftstraining zu sehen. Er braucht noch eine Woche, in der er voll mitmachen kann, ohne Einschränkungen. Ich hoffe, dass er bald eingreifen kann“, sagte Trainer Polzin.
Nicht am Training nahm Ransford Königsdörffer (24) teil, um die Belastung zu steuern. Auch William Mikelbrencis (22), Nicolas Capaldo (27), Bakery Jatta (27) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) trainierten weiterhin individuell in der Reha.
Capaldo könnte gegen Köln sein Comeback geben. „Es könnte eine Punktlandung werden. Das Ziel ist, dass es klappt“, sagte Polzin, schränkte aber ein: „Als Trainer bist du manchmal mehr Träumer als Realist.“
Beim 2:1-Sieg in Wolfsburg war Luka Vuskovic (19) der herausragende Spieler. Er war maßgeblich an der Entstehung beider Elfmeter beteiligt und verwandelte einen selbst – wenn auch mit etwas Glück.
Im „Sky90“-Talk lobte Ex-Sportvorstand Jonas Boldt (44) den jungen Kroaten: „Für mich ist er der Schlüsselspieler.“ Er attestierte der Familie Vuskovic zudem eine große Leidenschaft für den Fußball.
Gleichzeitig übte Boldt Kritik an seinem ehemaligen Club: „Es ist fast fahrlässig, so viel Verantwortung auf seine Schultern zu legen.“ Vuskovic habe bereits fünf wichtige Tore erzielt und beide Elfmeter gegen Wolfsburg verursacht. Obwohl er Verteidiger ist, spielt er eine enorme Rolle im Offensivspiel des HSV – ebenso wie Rayan Philippe, der ebenfalls fünf Tore hat.
Boldt ist überzeugt, dass der Aufsteiger ohne Vuskovic nicht auf dem zehnten Platz stehen würde: „Die zwei Spiele vor seiner Ankunft waren weit entfernt von Bundesliga-Niveau. Er bringt schon enormen Schwung rein.“
Zunächst brachte Christian Eriksen (34) Wolfsburg in Führung, doch Luka Vuskovic (19) und Jean-Luc Dompé (30) drehten die Partie per Elfmeter und sorgten damit für Bundesliga-Geschichte.
Rekordhalter für die meisten Elfmeter in einem Spiel ist die Saison 1965/66 zwischen Gladbach und Dortmund mit fünf Elfmeterpfiffen, von denen vier verwandelt wurden. Das Spiel endete 5:4 für den BVB.
Die großen Vereine stehen Schlange: Der HSV muss damit rechnen, dass Luka Vuskovic (19) im Sommer zu Tottenham Hotspur zurückkehrt. Ob er dort bleibt, ist noch offen.
Der 19-Jährige steht bei nahezu allen europäischen Topclubs auf dem Zettel, zuletzt wurde dem FC Barcelona Interesse nachgesagt.
Sein Berater Pini Zahavi (83) äußerte sich in spanischen Medien zu den Gerüchten: „Ich kann dazu jetzt nichts sagen. Der Spieler gehört weiterhin zu Hamburg und konzentriert sich vollständig auf den Verein. In genau zwei Monaten, nach Ablauf seiner Leihfrist und seiner offiziellen Rückkehr zu Tottenham, kann ich Neuigkeiten bekanntgeben.“
Ganz besonders erleichtert dürfte HSV-Profi Daniel Elfadli (28) nach dem Sieg in Wolfsburg gewesen sein. Der Verteidiger erlebte in der Volkswagen Arena allerdings eine Horror-Halbzeit.
Elfadli, der vor Warmed Omari (25) den Vorzug erhalten hatte, verursachte zunächst in der 18. Minute einen schlimmen Fehlpass, bei dem die Wolfsburger aber kein Kapital schlagen konnten.
Nur zwei Minuten später wurde er zum Unglücksraben, als er beim Klären den Kopf von VfL-Spieler Yannick Gerhardt (31) traf – der daraus resultierende Elfmeter wurde von Christian Eriksen (34) zur Führung verwandelt.
Elfadli erhielt Gelb und stand kurz vor der Pause nach einem weiteren Foul kurz vor einer roten Karte. Nach einer deutlichen Ansage von Schiedsrichter Florian Exner (35) musste Trainer Polzin ihn in der Halbzeit auswechseln.
Die Verantwortung bei der Partie VfL Wolfsburg gegen HSV trägt Schiedsrichter Florian Exner (35).
Die Rothosen spielten bisher fünfmal unter seiner Leitung, mit ordentlicher Bilanz: drei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage.
Für Wolfsburg sieht die Statistik schlechter aus: Bei drei Spielen mit Exner konnten sie nur einmal gewinnen, zwei Spiele gingen verloren.
Ungewiss ist derzeit, wie es im Sommer mit Luka Vuskovic (19) weitergeht. Bleibt er beim HSV, um mit seinem Bruder Mario zusammenzuspielen? Holt Tottenham ihn zurück? Oder wechselt er sogar zu einem anderen Klub?
Nach Informationen von Sky könnte Letzteres der Fall sein. Demnach beobachtet der FC Barcelona den kroatischen Innenverteidiger genau, da im Sommer bei den Katalanen eine Lücke in der Abwehr entsteht.
Besonders brisant: Vuskovic wird von Pini Zahavi (83) vertreten, der ebenfalls Berater von Barca-Coach Hansi Flick (61) ist.
Ein herber Rückschlag für den HSV! Bakery Jatta (27) fällt in den kommenden Wochen aus.
Der Verein teilte mit, dass sich der Gambier im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen am Mittwoch eine Verletzung im linken hinteren Oberschenkel zuzog. Bereits in der 29. Minute musste er ausgewechselt werden.
Jatta spielte unter Trainer Polzin lange keine Rolle, hatte sich aber Ende 2023 zurückgekämpft und seitdem zehn der letzten zwölf Partien bestritten.
HSV-Fans aufgepasst: Die DFL hat am Donnerstag die zeitgenauen Termine für die Bundesliga-Spieltage 28 bis 30 veröffentlicht. Der HSV wird unter anderem im Nordderby gegen Werder Bremen zweimal samstags um 15:30 Uhr und einmal sonntags um 17:30 Uhr antreten.
Die Begegnungen im Überblick:
Samstag, 4. April (15:30 Uhr): HSV vs. FC Augsburg
Sonntag, 12. April (17:30 Uhr): VfB Stuttgart vs. HSV
Samstag, 18. April (15:30 Uhr): Werder Bremen vs. HSV
Sören Storks (37) ist der Unparteiische der Nachholbegegnung gegen Bayer 04 Leverkusen am Mittwochabend.
Der Schiedsrichter aus Ramsdorf (NRW) leitete bereits im vergangenen Jahr ein HSV-Spiel, das trotz Unterzahl und hektischer Schlussphase knapp gewonnen wurde.
Damals zeigte Storks Alexander Rössing-Lelesiit (19) in der 81. Minute die Gelb-Rote Karte, nachdem der Norweger zu hart in einen Zweikampf mit Stuttgarts Josha Vagnoman (25) ging.
Insgesamt hat Storks bislang nur fünf Erst- und Zweitliga-Spiele mit Hamburger Beteiligung gepfiffen, die Bilanz spricht klar für den HSV: Nur eine Niederlage.
Besteht Grund zur Sorge? HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) hat sich nach dem Aufstieg als einer der besten Keeper der Liga etabliert, doch sein Vertrag läuft im Sommer aus.
Der Schlussmann erklärte kürzlich, er befinde sich in Gesprächen mit dem Club. Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, hat er in diesem Zusammenhang seinen Berater gewechselt und sich wohl im Guten von seiner langjährigen Agentur getrennt.
Der HSV zeigte sich von dieser Entscheidung überrascht. Was das für Heuer Fernandes‘ Zukunft bedeutet, bleibt unklar: Möglicherweise möchte er seine Verhandlungsposition verbessern oder prüft Wechseloptionen.
Wichtig für den HSV: Fábio Vieira (25) hat sich nach seiner Leihe vom FC Arsenal zum Leistungsträger entwickelt. Wie sieht seine Zukunft aus?
SPORT BILD berichtet, dass der Portugiese sich entschieden hat, im Sommer nicht nach London zurückzukehren. Bei den „Gunners“ konnte er sich nach seinem Wechsel 2023 nicht durchsetzen.
Vieira fühlt sich beim HSV und in Hamburg sehr wohl und kann sich grundsätzlich einen Verbleib vorstellen. Problematisch ist die finanzielle Komponente: Die Kaufoption liegt bei über 20 Millionen Euro – zu hoch für die Rothosen.
Die Verantwortlichen hoffen, die Ablösesumme drücken zu können – vor allem, wenn Vieira sich für einen festen Wechsel ausspricht. Das Ergebnis bleibt offen.
Verletzungsdiagnose bestätigt: HSV-Profi Nicolas Capaldo hat sich im Spiel gegen Leipzig eine Bauchmuskelverletzung zugezogen. Das ergab eine MRT-Untersuchung am Montag im Athletikum Volkspark.
Der Argentinier wird den Rothosen laut Clubangaben „einige Wochen“ fehlen, nachdem er gegen RB bereits nach rund 20 Minuten ausgewechselt werden musste. Zunächst wurde angenommen, dass es sich um eine Adduktorenverletzung handelte.
So wenige Gästefans wie selten zuvor: Obwohl das Volksparkstadion beim Duell HSV gegen RB Leipzig mit 57.000 Zuschauern ausverkauft war, kamen nur rund 1.500 Anhänger aus Leipzig – die geringste Gästefananzahl dieser Saison.
Selbst der Tabellenletzte 1. FC Heidenheim brachte mit knapp 2.100 Fans mehr mit. Im März beim torlosen Unentschieden gegen SV Elversberg waren es zuletzt noch rund 1.000 Gästefans.
Weitere schlechte Nachrichten für den HSV: Nach der Partie gegen Leipzig verlor der Klub mit Miro Muheim (27) und Nicolas Capaldo (27) zwei Verteidiger.
Muheim erhielt von Schiedsrichter Bastian Dankert (45) seine fünfte Gelbe Karte in dieser Saison und wird das Nachholspiel gegen Leverkusen verpassen. „Wir haben drei, vier Spieler als Ersatz“, sagte Trainer Polzin.
Capaldo musste nach wenigen Minuten mit Schmerzen im Oberschenkel-/Adduktorenbereich ausgewechselt werden und verließ den Platz sichtlich angeschlagen.
Polzin berichtete, dass sich Capaldo beim Sprint verletzt habe und kündigte weitere Untersuchungen für Montag an. Ein Einsatz gegen Leverkusen erscheint fraglich, möglicherweise droht sogar eine längere Pause.
Schiedsrichter Bastian Dankert (45) wird das Bundesliga-Duell HSV gegen RB Leipzig leiten.
Unter seiner Leitung haben die Hamburger 18 Spiele bestritten und mit sieben Siegen sowie einem Unentschieden eine eher schwache Bilanz: zehn Niederlagen gegenüber.
Leipzig dagegen absolvierte 17 Partien mit Dankert als Schiedsrichter und weist eine gute Statistik auf: neun Siege, fünf Unentschieden, drei Niederlagen.
Beste Voraussetzungen für einen weiteren magischen Abend im Volksparkstadion: Wenn der HSV am Sonntag RB Leipzig empfängt, steht dem Team fast die komplette Mannschaft zur Verfügung.
Nur die verletzten Albert Grönbaek (24) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) fallen laut Trainer Polzin aus. Alle anderen sind „heiß und einsatzbereit“. Auch Leistungsträger Albert Sambi Lokonga (26) ist nach seinem Außenbandriss wieder eine Option für den Kader. Ob er spielt, entscheidet sich kurz vor Anpfiff.
Positive Worte vom Trainingsplatz: Albert Sambi Lokonga (26) kehrt am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück.
Am Dienstag hatte er nach seiner Verletzung noch individuell mit Reha-Trainer Sebastian Capel gearbeitet.
„Das Ziel ist, dass er im Laufe der Woche wieder einsteigen kann und womöglich am Wochenende im Kader steht. Yussi (Poulsen) wird nach einer langen Trainingswoche und seiner Vorgeschichte speziell betreut. Er wird morgen wieder mit dem Team trainieren und am Wochenende zur Verfügung stehen“, erklärte Coach Polzin.
Yussuf Poulsen (31) hingegen reduzierte das Training aus Belastungsgründen, während Albert Grönbaek (24) weiterhin individuell an seinem Comeback arbeitet.
Tabelle 1. Bundesliga
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Am Ende der Saison ist der Tabellenführer Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) darf in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen, wobei der Gegner der Drittplatzierte der 2. Bundesliga ist.