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Regionalliga Nordost bleibt bestehen – Streit um Lok-Leipzig-Spiel

Leipzig – Der 20. Spieltag in der Regionalliga Nordost entwickelt sich bisher zu einem wahren Absagechaos. Sieben von insgesamt neun Begegnungen sind bereits definitiv gestrichen. Ausgerechnet der Tabellenführer weigert sich jedoch vehement, einer Verlegung zuzustimmen.

Dabei hat Lok Leipzig selbst eigentlich keinen Einfluss darauf, ob die Partie am Samstag beim ZFC (14 Uhr) stattfinden kann. Die Entscheidung liegt letztlich bei Meuselwitz in Absprache mit dem Verband.

Die vermeintlich eindeutige Situation: Ein Spiel wird sehr wahrscheinlich nicht möglich sein. Denn im Vergleich zu anderen Austragungsorten, an denen am Wochenende aufgrund der Wetterbedingungen nicht gespielt wird, unterscheidet sich die bluechip-Arena keineswegs.

Unter einer noch sichtbaren Schneeschicht ist der Rasen gefroren. Es erscheint unwahrscheinlich, dass sich dies in den kommenden Tagen bessert.

Eine endgültige Entscheidung soll am Mittwoch verkündet werden.

Bis dahin absolviert der ZFC am Mittag (13 Uhr) ein Testspiel auf dem Kunstrasen neben der Arena gegen den Halleschen FC.

Unklar ist weiterhin, ob der Zweitplatzierte der Liga, der FC Carl Zeiss Jena, am Sonntag zu Hause gegen Altglienicke antreten wird. Mit einem Sieg könnte der Klub den Abstand zu den Blau-Gelben auf zwei Punkte verringern und den Druck erhöhen.

Da die Begegnung in Jena als die wahrscheinlichste Veranstaltung des Spieltages gilt, hat der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) erneut bestätigt, dass es keine pauschale Absage für den gesamten Spieltag geben werde „und auch künftig nicht geben wird“.

Für Lok bedeutet dies, die Suche nach einem Ersatzgegner als Ausgleich für das ausgefallene Spiel in Meuselwitz weiter zu intensivieren, um die Mannschaft in Form zu halten.

Das nächste Ligaspiel ist für den 6. Februar im heimischen Bruno-Plache-Stadion gegen Hertha Zehlendorf angesetzt.

Regionalliga Nordost – Tabelle

Der Meister der Saison 2026 bestreitet am Saisonende zwei Aufstiegsspiele gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Gewinner dieser Duelle steigt in die 3. Liga auf. Absteigen können maximal vier Teams, abhängig davon, wie viele Mannschaften aus der 3. Liga absteigen.