Der unfreiwillig fehlende Spieler bei RB Leipzig
Leipzig – Stets voller Einsatz, mit großem Herz für seine Mannschaft und sein Heimatland – so kennt man Yan Diomande (19) von RB Leipzig. Die bevorstehenden Länderspiele der Elfenbeinküste wird der junge Ivorer jedoch verpassen müssen.
Der schnelle Flügelspieler blieb ungewollt in Sachsen, nachdem er sich beim 5:0-Kantersieg gegen die TSG Hoffenheim eine Kapselverletzung an der linken Schulter zugezogen hatte.
Glücklicherweise ist die Verletzung aus Sicht von RB Leipzig nicht allzu schwerwiegend, dennoch reicht es nicht aus, um für die Partien gegen Südkorea (28. März) und Schottland (31. März) auflaufen zu können.
Ob Diomande auch beim nächsten Bundesligaspiel gegen Werder Bremen am 4. April dabei sein kann, ist laut Berichten der „Bild“-Zeitung weiterhin ungewiss.
Als Ersatz stehen den Roten Bullen mit Antonio Nusa (20) und Johan Bakayoko (22) jedoch zwei Talente zur Verfügung.
Insgesamt dürften die Verantwortlichen in Leipzig nach der Diagnose erleichtert sein. Diomande gilt als das wichtigste Aushängeschild des Klubs in dieser Saison.
Der 19-Jährige hat seinen Marktwert innerhalb eines Jahres von 20 auf beeindruckende 75 Millionen Euro gesteigert. Bei einem passenden Angebot im dreistelligen Millionenbereich ist ein Verkauf schon im kommenden Sommer nicht ausgeschlossen, da der Klub auch wirtschaftlich planen muss. Das Ziel sind Einnahmen von rund 100 Millionen Euro durch Spielerverkäufe.
Die besorgten Blicke von Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff (50) und Sportdirektor Marcel Schäfer (41) waren daher nachvollziehbar, als Diomande nach einem Zweikampf mit Hoffenheims Alexander Prass (24) mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen blieb. Obwohl er zunächst nicht ausgewechselt werden wollte, war schnell klar, dass die Verletzung ernster sein könnte.
Nun gibt es allerdings Entwarnung: Für den Ivorer ist kein operativer Eingriff notwendig, es bedarf lediglich einer gewissen Schonungszeit, damit die Verletzung ausheilen kann.
1. Bundesliga: Tabellenübersicht
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Deutscher Meister. Die Teams auf den letzten beiden Positionen (17 und 18) steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) erhält die Möglichkeit, in der sogenannten Relegation um den Verbleib in der Liga zu kämpfen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.