Kritische Lage: Wie hart muss RB Leipzig um seinen Kapitän kämpfen?
Leipzig – Die Führungsqualitäten von David Raum (27) zählen zweifellos zu den Hauptgründen, warum RB Leipzig in dieser Saison wieder an Stärke gewonnen hat. Als Kapitän der Sachsen übernimmt er auf dem Platz die Verantwortung, blüht in dieser Rolle voll auf und spornt seine Teamkollegen kontinuierlich zu Höchstleistungen an. Die Leipziger möchten Raum unbedingt halten, doch im kommenden Sommer könnte das Vorhaben eine Herausforderung darstellen.
Nach Angaben von "Sky" fällt die Ausstiegsklausel nach Ende der Saison auf weniger als 40 Millionen Euro, was für zahlreiche englische Klubs kaum noch eine große Hürde bedeutet.
Raum ist bis 2027 an den Bundesligisten gebunden. Sollte ein Verein bereit sein, die festgelegte Ablösesumme zu begleichen, hätten die Roten Bullen nur wenig Handlungsspielraum.
Das Ziel lautet daher eindeutig: den 27-Jährigen zum Verbleib zu bewegen. Grundsätzlich sind die Aussichten dafür nicht schlecht.
Raum fühlt sich in Leipzig wohl und hätte im letzten Sommer, als sich das Team komplett umstrukturierte und es nicht einmal für einen internationalen Wettbewerb reichte, durchaus wechseln können.
Dennoch entschied sich der Verteidiger dafür zu bleiben und den Neuanfang aktiv mitzugestalten – ein positives Signal. Die jüngsten Erfolge in der Liga sowie die Aussicht auf die Champions League im kommenden Jahr spielen dabei natürlich eine große Rolle.
Wie der Bericht weiter erwähnt, wurden bislang noch keine konkreten Vertragsverhandlungen zwischen Raum und dem Klub geführt. Möglicherweise ändert sich dies nach dem letzten Bundesligaspiel des Jahres am Samstag gegen Bayer 04 Leverkusen (18:30 Uhr/Sky).
Die Roten Bullen sollten sich definitiv darauf einstellen, dass mehrere Angebote eingehen könnten. Während Raum einen Wechsel innerhalb der Bundesliga zuletzt klar ausschloss, ist bekannt, dass ihn die Premier League reizt.
Bundesliga-Tabelle
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Der Klub, der am Saisonende auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Rängen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) hat die Möglichkeit, in der Relegation um den Verbleib in der Liga zu kämpfen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.