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RB Leipzig bezieht neue Zentrale: 60 Millionen Euro Investition, Platz für 200 Mitarbeiter

Leipzig – Ein beeindruckendes Gebäude! Am Montag werden rund 200 Angestellte von RB Leipzig in die neue, 14.500 Quadratmeter große Geschäftsstelle des Vereins umziehen. Der aufwändige Bau, der fast 60 Millionen Euro gekostet hat, ist nun endlich abgeschlossen.

Die Sachsen haben bei diesem Projekt keine Kosten gescheut. Das neue Zentrum erfüllt nahezu alle Anforderungen und Wünsche.

Im Erdgeschoss befindet sich eine Kantine, im oberen Stockwerk eine Lounge, außerdem gibt es ein eigenes Fitnessstudio für die Mitarbeiter – alles ist vorhanden!

Besonderes Augenmerk wurde auf Nachhaltigkeit gelegt. Für die Konstruktion wurde Fichtenholz aus dem Bayerischen Wald verwendet, zudem ist eine Grauwasser-Aufbereitungsanlage installiert.

Der Verein erklärt dazu: „Gesammeltes Regenwasser sowie Abwasser aus Duschen und Waschbecken können aufbereitet werden. Das wiederverwendete Wasser dient der Toilettenspülung und Bewässerung. Die Anlage ist in der Lage, täglich bis zu 4000 Liter zu filtern und zu recyceln.“

Photovoltaikanlagen auf Dach und Fassade liefern den Strom. Auch bei der Auswahl der Möbel legte man großen Wert auf nachhaltige Kriterien wie Herkunft, Herstellung, Material und Lebensdauer.

Im Fokus der Roten Bullen steht vor allem die Funktionalität der neuen Geschäftsstelle. Im großzügigen Eingangsbereich, der über eine geschwungene Treppe zu einer Art Tribüne führt, sollen künftig große Mitarbeiterversammlungen stattfinden – so ist zumindest die Absicht.

Ein weiterer klarer Ausdruck der Teamkultur sind die offenen Büros ohne Trennwände. Sogar Vorstandschef und Geschäftsführer Johann Plenge (40) teilt sich einen großen Schreibtisch mit weiteren Führungskräften. Zusammenarbeit wird großgeschrieben.

Der wohl größte Blickfang ist allerdings die riesige Dachterrasse. Von dort aus bietet sich ein hervorragender Blick auf das nahegelegene Trainingsgelände.

Auch die Red Bull Arena ist von dort aus sichtbar.