zurück

RB Leipzig zerstört Freiburger Hoffnungen binnen nur drei Minuten!

Leipzig – Manchmal genügen lediglich drei Minuten, um eine mäßige erste Hälfte vergessen zu machen. RB Leipzig setzte sich durch einen schnellen Doppelpack im zweiten Durchgang vor 30.902 Zuschauern in der Red Bull Arena mit 2:0 (0:0) gegen den SC Freiburg durch. Nach zwei Niederlagen in Folge sind die Sachsen somit vor dem anstehenden Spiel gegen den FC Bayern München am Samstag zurück auf der Erfolgsspur.

Die Leipziger taten sich anfänglich schwer, ins Spiel zu finden. Freiburg trat selbstbewusst auf und störte die Hausherren bereits früh in deren Hälfte.

Nach rund 15 Minuten zeigten sich die Roten Bullen entschlossener. Dennoch blieb die Begegnung eher unspektakulär, da sich beide Teams häufig im Mittelfeld neutralisierten.

Ein Sinnbild für das geringe Tempo war der erste Schuss aufs Tor erst nach 22 Minuten – ein ungefährlicher Kopfball von Maximilian Eggestein, der sicher von Peter Gulacsi aufgenommen wurde.

Die erste wirklich gefährliche Aktion folgte in der 31. Minute: Nicolas Seiwald kam im Strafraum der Freiburger aus vielversprechender Position zum Abschluss, doch sein Schuss ins linke untere Eck wurde vom Torhüter Noah Atubolu entschärft.

Auch kurz vor der Pause prüfte der Österreicher im RB-Dress den Schlussmann nach einem Drehschuss – doch erneut war Atubolu auf dem Posten. So ging es ohne Tore in die Kabinen.

Der SC Freiburg erwischte den besseren Start in den zweiten Abschnitt, doch diesmal ließen sich die Leipziger nicht so leicht zurückdrängen. Stattdessen fanden die Sachsen Lücken – und nutzten diese eiskalt aus.

David Raum erkämpfte sich an der linken Strafraumkante einen Freistoß, den er selbst ausführte. Willi Orban stieg vor dem Tor am höchsten und köpfte zur Führung ein (53.).

Die Leipziger hatten nun Blut geleckt! Nur drei Minuten später klingelte es erneut im Freiburger Gehäuse. Nach einer Ecke wurde ein Kopfball von Christoph Baumgartner zunächst abgewehrt, doch der anschließende Kopfball von Romulo war unhaltbar – 2:0!

RB-Coach Ole Werner wechselte in der Folge doppelt nach und brachte Antonio Nusa sowie Yan Diomande, die sich nahtlos in die Mannschaft integrierten. Von nun an ging es mit viel Schwung nach vorne. Baumgartner traf in der 66. Minute den rechten Pfosten, Nusa scheiterte nach einer starken Einzelaktion vier Minuten später nur knapp am Querbalken.

Vor allem der Norweger brachte nun Spielfreude auf den Platz. Die Freiburger hätten sich nicht beschweren können, wenn sie noch weitere Gegentreffer kassiert hätten. Am Ende blieb es jedoch beim 2:0.

17. Spieltag

RB Leipzig – SC Freiburg 2:0 (0:0)

RB Leipzig: Gulácsi – Baku, W. Orban, Lukeba (88. Banzuzi), Raum – Seiwald – Schlager, Baumgartner (88. Bitshiabu) – Gomis (60. Diomande), Romulo (74. Harder), Ouédraogo (60. Nusa)

SC Freiburg: Atubolu – Kübler, Ogbus, A. Jung, Günter (85. Makengo) – M. Eggestein, Osterhage (85. Scherhant) – Treu (65. Beste), Y. Suzuki (55. Grifo), Manzambi – Höler (65. Matanovic)

Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen im Allgäu)

Zuschauer: 30.902

Tore: 1:0 W. Orban (53.), 2:0 Romulo (56.)

Gelbe Karten: – / Y. Suzuki (1), Treu (2), Beste (3), M. Eggestein (3)

Bundesliga Tabelle

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Verein auf Platz 1 am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Position 16) nimmt an der Relegation teil, bei der der Gegner der Drittplatzierte der 2. Bundesliga ist und um den Klassenerhalt kämpft.