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RB Leipzig gewarnt: Wolfsburgs besondere Motivation nach Abstiegs-Äußerung

Leipzig – Im Sport1-Doppelpass äußerte Alfred Draxler (73), dass beim VfL Wolfsburg im Falle eines Abstiegs "niemand eine Träne vergießen" werde. Diese Aussage verleiht dem Sonntagsspiel gegen RB Leipzig (17.30 Uhr/DAZN) dem Team des VfL zusätzlichen Antrieb.

VfL-Trainer Daniel Bauer (43) kommentiert: „Das ist ein noch größerer Ansporn für die Mannschaft.“ Gleichzeitig kritisiert er jedoch: „Solche Aussagen sind unangemessen und dienen lediglich dem Verkauf von Schlagzeilen. Für alle, die mit uns mitfiebern und mitfühlen, war das ein harter Schlag.“

Die Wolfsburger konnten in den letzten sieben Begegnungen lediglich einen Sieg verbuchen, kassierten zuletzt drei Niederlagen in Folge und spielten zuvor gegen Heidenheim nur unentschieden (1:1).

Nun wartet RB Leipzig! „Sie verfügen über viele Qualitäten, doch wir haben auch Schwächen ausgemacht, die wir für uns nutzen wollen“, so Bauer über die Leipziger, die sich unter der Woche bei der Pokalniederlage in München (0:2) schonen konnten.

Zudem muss RB auf David Raum (27, 5. Gelbe Karte) verzichten. Vermutlich wird Max Finkgräfe (21) für ihn in die Startelf rücken und damit seinen ersten Einsatz von Beginn an seit dem Sommertransfer feiern.

RB-Coach Ole Werner (37) erläutert dazu: „Er kam in dieser Saison wenig zum Einsatz, was auch an der starken Leistung von David liegt.“ Der Linksverteidiger genieße jedoch volles Vertrauen im Team und entwickle sich genau nach Plan. Nun steht wohl ein weiterer wichtiger Schritt bevor.

Beim Studium des Gegners stellte Werner fest, dass Wolfsburg insbesondere auf Schlüsselpositionen mit erfahrenen Spielern wie Christian Eriksen (33) und Maximilian Arnold (31) ausgestattet ist. Zudem sei das Team im zentralen Mittelfeld sehr ballsicher.

Er wolle verhindern, dass sich die Ereignisse vom November 2024 wiederholen, als RB unter Trainer Marco Rose in der Red Bull Arena mit 1:5 gegen den VfL unterlag.

Am Sonntag wird zudem Timo Werner (29) offiziell verabschiedet, der zu den San Jose Earthquakes in die USA gewechselt ist. Sein Namensvetter Ole Werner sagt: „Er hat sich im Team nie unzufrieden gezeigt. Ganz im Gegenteil – er hat seine Kollegen stets unterstützt.“