zurück

HSV-Blog: RB Leipzig bringt den HSV einen Negativrekord ein

Hamburg – Ein kleiner Rückschlag für den HSV: Bei der 1:2-Heimniederlage gegen RB Leipzig zeigte die Mannschaft kaum noch das, was sie zuletzt auszeichnete.

Obwohl die Anhänger in der Überzahl waren, stellte RB Leipzig in dieser Saison einen neuen Negativrekord im Volksparkstadion auf. Über die Niederlage dürfen sich die Rothosen aber nicht allzu lange ärgern, denn bereits am Mittwoch (20:45 Uhr) steht das Nachholspiel gegen Bayer 04 Leverkusen an.

In unserem HSV-Blog halten wir euch stets über alle Neuigkeiten rund ums Team, mögliche Transfers und weitere Geschehnisse aus dem Volkspark auf dem Laufenden.

So wenig Gästefans wie lange nicht mehr waren am Sonntag dabei: Das Volksparkstadion war mit 57.000 Zuschauern zwar erneut ausverkauft und bestens gefüllt, doch so wenige Anhänger von RB Leipzig hatten in dieser Saison noch nie den Weg nach Hamburg gefunden.

Nach Angaben der Plattform "falsche9" reisten nur etwa 1.500 Leipziger Fans in den Volkspark, was eine eher überschaubare Gästekulisse bedeutete. Selbst der Tabellenletzte 1. FC Heidenheim brachte mit knapp 2.100 mitgereisten Anhängern mehr mit.

Zum Vergleich: Beim torlosen Unentschieden gegen die SV Elversberg im vergangenen März waren lediglich rund 1.000 Gästefans anwesend.

Eine bittere Nachricht: Neben der Niederlage gegen Leipzig verlor der HSV am Sonntagabend zudem zwei Verteidiger.

Miro Muheim (27) erhielt vom Schiedsrichter Bastian Dankert (45) nach einem harten Foul seine fünfte Gelbe Karte der laufenden Saison und wird somit im Nachholspiel gegen Leverkusen definitiv fehlen. "Wir haben drei, vier Alternativen, die einspringen können", erklärte Trainer Merlin Polzin (35).

Besorgniserregend ist zudem der Zustand von Nicolas Capaldo (27). Der Argentinier musste nach wenigen Minuten aufgrund von Schmerzen im Oberschenkel- und Adduktorenbereich ausgewechselt werden und wirkte sichtlich mitgenommen.

Polzin erläuterte, dass sich der 27-Jährige bei einem Sprint einen Muskelfaserriss zugezogen habe und kündigte für Montag weitere Untersuchungen an. Ob Capaldo im Spiel gegen Leverkusen mitwirken kann, ist fraglich – möglicherweise droht sogar eine längere Pause.

Für einen kühlen Kopf im umkämpften Volkspark wird Schiedsrichter Bastian Dankert (45) sorgen.

Die Hamburger bestritten bislang 18 Begegnungen unter Leitung des Rostockers, die Bilanz fällt dabei wenig positiv aus: Sieben Siege und ein Unentschieden stehen zehn Niederlagen gegenüber.

RB Leipzig absolvierte bislang 17 Partien mit Dankert und weist eine deutlich bessere Statistik auf: neun Siege, fünf Unentschieden und lediglich drei Niederlagen.

Positive Aussichten für ein weiteres Heimspiel-Highlight: Beim Duell gegen RB Leipzig kann der HSV am Sonntag nahezu in Bestbesetzung antreten.

Ausgenommen sind nur die verletzten Albert Grönbaek (24) und Alexander Rössing-Lelesiit (19), wie Trainer Merlin Polzin (35) mitteilte. Alle übrigen Spieler seien "motiviert und einsatzbereit", so der Coach.

Auch Leistungsträger Albert Sambi Lokonga (26) kehrt nach seinem Außenbandriss im Sprunggelenk langsam zurück und ist wieder eine ernsthafte Option für den Kader. Ob er rechtzeitig fit wird, wird sich spätestens eine Stunde vor Anpfiff zeigen.

Positive Stimmen von außen: Matthias Ginter (32) vom SC Freiburg äußerte sich im Podcast „Copa TS“ lobend über den HSV.

Er verglich die Entwicklung des VfB Stuttgart, der vor einigen Jahren noch zweitklassig war und inzwischen DFB-Pokalsieger sowie Champions-League-Teilnehmer ist, mit der des HSV und sieht dem Klub eine ähnliche positive Zukunft voraus.

Ginter erklärte: "Zugegeben, sie haben aktuell viele Spieler ausgeliehen", spielte damit auf die Leihtransfers von Luka Vuskovic (19), Fabio Vieira (25) und Co. an. Dennoch sieht er gute Voraussetzungen für den HSV.

"Der Verein, die Stadt und das Stadion sind einfach außergewöhnlich", lobte Ginter und zeigte sich zuversichtlich, dass der HSV bald wieder in höheren Tabellenregionen mitspielen wird.

Erfreuliche Neuigkeiten gibt es vom Trainingsplatz: Am Mittwoch wird Albert Sambi Lokonga (26) wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Bis Dienstag absolvierte er nach seinem Außenbandriss noch individuelles Reha-Training mit Coach Sebastian Capel.

Trainer Merlin Polzin (35) erklärte: "Unser Ziel ist, dass Sambi im Verlauf der Woche wieder mitmacht und womöglich schon am Wochenende im Kader steht. Bei Yussi (Poulsen) achten wir aufgrund seiner Vorgeschichte und der langen Trainingswoche besonders auf die Belastung. Er wird ab morgen wieder im Team trainieren und am Wochenende zur Verfügung stehen."

Yussuf Poulsen (31) hingegen drosselte aus Belastungsgründen sein Training etwas, während Albert Grönbaek (24) weiterhin individuell an seinem Comeback arbeitet.

Daniel Heuer Fernandes (33) ist seit über sechseinhalb Jahren beim HSV und hat sich trotz mancher Kritik immer wieder behauptet. Dank seiner Leistung steht der Aufsteiger nach 23 Spieltagen deutlich über dem Strich.

Experte Stefan Effenberg (57) brachte Heuer Fernandes kürzlich sogar für die Nationalmannschaft ins Gespräch: "Er hat es verdient, als Backup bei einer WM in den Fokus zu rücken", so Effenberg im „Doppelpass“. "Er ist hundertprozentig loyal, auch in schwierigen Situationen. Er würde sich perfekt einfügen."

Effenberg sieht den Torhüter als wichtigen Erfolgsfaktor beim HSV: "Er entscheidet Spiele und holt Punkte. Eigentlich spricht nichts dagegen, ihn als dritten Keeper mit zur Nationalmannschaft zu nehmen. Wer ist auf zwei, wer auf drei? Ich glaube, dass Heuer Fernandes da nicht weit entfernt ist."

Beim HSV wird man solche Worte gerne hören, doch zugleich wecken seine Leistungen Begehrlichkeiten – vor allem da sein Vertrag im Sommer ausläuft. Sportdirektor Claus Costa (41) erklärte dazu: "Wir führen gute Gespräche. Ferro weiß, was er am HSV hat, und wir wissen, was wir an ihm haben. Er ist eine wichtige Stütze."

Nachdem Silvan Hefti (28) beim HSV kaum Chancen bekam, sucht er nun sein Glück in der nordamerikanischen MLS bei D.C. United. Sein Debüt verlief erfolgreich.

Zum Saisonstart stand Hefti gleich in der Startelf und spielte durch. Sein Team gewann mit 1:0 gegen Philadelphia Union.

Auch Ex-Kapitän Sebastian Schonlau war beim 1:0-Erfolg der Vancouver Whitecaps erstmals seit August wieder im Kader, kam jedoch nicht zum Einsatz.

Fabio Vieira (25) entscheidet beim HSV oft Spiele, doch sein Verbleib über den Sommer hinaus ist ungewiss.

Sportdirektor Claus Costa (41) lobte den Offensivspieler im „Doppelpass“: "Fabio ist ein außergewöhnlicher Spieler, der sich immer besser in Hamburg eingewöhnt. Wir sind froh, dass wir ihn für ein Jahr verpflichten konnten."

Vieira spielt auf Leihbasis von Arsenal London, der HSV besitzt eine Kaufoption über 20 Millionen Euro, deren Ausübung jedoch als unwahrscheinlich gilt.

Costa ergänzte: "20 Millionen für ihn zu zahlen, ist unrealistisch. Letztlich hängt die Zukunft davon ab, ob wir eine klare Zusage vom Spieler erhalten. Im Sommer bewerten wir die Lage dann neu."

Am Freitagabend wird Robert Braun (30) die Partie des HSV beim FSV Mainz 05 leiten. Beide Teams pfiff er in dieser Saison bereits einmal.

Die Hanseaten verbinden keine guten Erinnerungen mit ihm: Beim Auswärtsspiel in Augsburg (11. Spieltag) verloren sie mit 0:1. Unter Braun gewann der HSV bisher eine Zweitliga-Partie, ein weiteres Spiel endete unentschieden.

Mainz holte unter seiner Leitung im Dezember überraschend ein 2:2 beim FC Bayern München und gewann vor drei Jahren ein DFB-Pokalspiel.

Beim Auswärtsspiel in Mainz fehlen dem HSV die verletzten Alexander Rössing-Lelesiit (19), Albert Sambi Lokonga (26), Albert Grönbaek (24) sowie der gesperrte Luka Vuskovic (18). Ob Kapitän Nicolás Capaldo (27) spielt, war zunächst offen.

Trainer Merlin Polzin (35) berichtete: "Capaldo war gesundheitlich angeschlagen und konnte nicht voll trainieren, möchte aber unbedingt spielen und ist fit." Die Entscheidung wurde am Donnerstag abgewartet.

Capaldo kehrte am gleichen Tag auf den Trainingsplatz zurück und signalisierte damit seine Einsatzfähigkeit für Mainz.

Jean-Luc Dompé (30) sorgte mit seiner Alkoholfahrt für Aufsehen. Mittlerweile versucht der HSV-Profi auf dem Platz zurückzukehren und feierte beim letzten Spiel gegen Union Berlin (3:2) ein Comeback mit 18 Minuten Einsatzzeit.

Die Verantwortlichen scheinen dem Spieler vergeben zu haben. Trainer Merlin Polzin (35) betonte: "Wir haben das Thema sehr intensiv behandelt. Für den Verein war klar, dass wir eine klare Haltung zeigen müssen. Trotzdem geht es nicht darum, jemanden zu verurteilen, sondern als Team zusammenzuhalten – in guten wie in schlechten Zeiten."

Dompé habe sich geläutert gezeigt. "Mir ist wichtig, einen Schnitt zu machen, damit er sich wie alle anderen für die Startelf empfehlen kann", erklärte Polzin. Ob das bereits in Mainz klappt, ist unklar; wahrscheinlich wird erneut Winter-Neuzugang Philip Otele (26) von Beginn an spielen.

Gegen Mainz fehlt Luka Vuskovic (18) wegen einer Gelbsperre. Bleiben ihm nur noch elf Spiele im HSV-Trikot – oder vielleicht mehr?

Trainer Polzin (35) zeigte sich zuversichtlich: "Ich bin Optimist und glaube an fußballromantische Dinge, auch wenn sie schwer vorstellbar sind. Wir möchten, dass er weiter für den HSV spielt, vor allem in Kombination mit seinem Bruder Mario. Mitte November endet dessen Dopingsperre, und dann könnten sie gemeinsam aufs Feld zurückkehren."

Entscheidend sei jedoch die Zustimmung von Tottenham Hotspur. "Wir sind dankbar, dass wir im letzten Sommer eine Lösung mit Tottenham gefunden haben. Für diesen Sommer müssen wir eine ähnliche Übereinkunft erzielen", so Polzin.

Die Gelbsperre bringt Vuskovic zwar eine Pause, aber auch trainingsfreie Tage.

"Luka hat bisher jedes Spiel gemacht und war auch in Länderspielphasen oft für die Nationalmannschaft unterwegs", erklärte Polzin. "Die Pause hat er sich verdient, und es tut ihm gut, mal zwei Tage den Kopf frei zu bekommen."

Der Verteidiger wird voraussichtlich am Dienstagabend nach Hamburg zurückkehren und mit nach Mainz fahren. "Er hat darum gebeten, weil er unbedingt dabei sein will. Das ist ein gutes Zeichen."

Wer ihn in Mainz ersetzt, ist noch offen. Polzin nannte Daniel Efadli als eine Option, der diese Position bereits zu Saisonbeginn spielte. Auch Warmed Omari, der im Training Fortschritte macht, könnte eine Alternative sein.

Drei Wochen nach dem Vorfall darf Jean-Luc Dompé (30) gegen den 1. FC Union Berlin wieder auf der Bank sitzen.

Nach seiner Alkoholfahrt mit 1,4 Promille Ende Januar wurde er vorläufig suspendiert und mit einer hohen Geldstrafe belegt. Zudem beging er nach seiner Freilassung mit einem E-Scooter eine weitere Straftat.

Albert Grönbaek hat sich im Training eine Faszienverletzung zugezogen und muss deshalb kürzertreten.

Das ergaben MRT-Untersuchungen am Mittwoch im Athleticum im Volkspark. Der 24-jährige Offensivspieler wird voraussichtlich mehrere Wochen ausfallen.

Er war erst Ende Januar per Leihe von Stade Rennes zum HSV gewechselt.

Albert Sambi Lokonga erlitt einen Außenbandriss im Sprunggelenk und wird dem HSV mehrere Wochen fehlen.

Dies bestätigten MRT-Scans am Montagnachmittag im Athleticum.

Luka Vuskovic fühlt sich beim HSV immer wohler und hat in Hamburg ein neues Zuhause gefunden.

Der 18-Jährige erklärte dem kroatischen Portal „tportal“: "Ich mag die Stadt sehr. Nach Split ist Hamburg meine absolute Lieblingsstadt. Ich wohne zentral, nahe dem Stadion. Familie, Freunde und meine Freundin besuchen mich oft."

Was ihm weniger gefällt, sind die alltäglichen Pflichten im Haushalt: "Wenn ich alleine bin, muss ich den Haushalt selbst machen, da gibt es keine Alternative." Zum Glück helfen ihm seine Familie und Partnerin, wenn sie zu Besuch sind. Offenbar hat der junge Verteidiger nicht nur auf dem Platz alles im Griff.

Im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim am vergangenen Samstag (0:2) musste Albert Sambi Lokonga bereits in der Halbzeit ausgewechselt werden.

Er zog sich eine Bänderverletzung am Sprunggelenk zu. Am Montag soll eine genauere Untersuchung über die Ausfalldauer entscheiden.

Gegen Heidenheim muss der HSV neben Alexander Rössing-Lelesiit (19) und Fabio Baldé (20) nun auch auf Nicolás Capaldo (27) verzichten.

Der Argentinier erhielt im Spiel gegen Bayern München seine fünfte Gelbe Karte und fehlt damit als wichtiger Mittelfeldspieler. Capaldo stand in 17 von 19 möglichen Spielen meist in der Startelf.

Auch Jean-Luc Dompé (30) kann wegen seiner Sperre nicht mitwirken.

Das Spiel 1. FC Heidenheim gegen HSV leitet Schiedsrichter Daniel Siebert (41) aus Berlin.

Siebert pfiff in dieser Saison bislang weder Spiele des HSV noch von Heidenheim. Am 21. Spieltag trifft er erstmals auf beide Mannschaften.

Die letzte Partie des HSV unter Sieberts Leitung war am 11. November ein 1:3-Auswärtsverlust in Braunschweig.

Insgesamt leitete Siebert 19 HSV-Spiele, mit einer Bilanz von zwölf Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen.

Luka Vuskovic (18) ist in aller Munde – bevor er zum HSV wechselte, hätte er vor knapp zwei Jahren fast beim FC Bayern München gespielt.

Im Bayern-Podcast „Bayern-Insider“ berichteten Christian Falk und Heiko Niedderer, dass der damalige 16-Jährige dem Rekordmeister angeboten wurde. „Er hätte für drei Millionen Euro plus zwei Millionen Boni zu haben gewesen. Allerdings war Real Madrid bereits interessiert“, hieß es. Die Spanier sollen sogar zwölf Millionen Euro geboten haben.

Am Ende entschied sich der 15 Millionen Euro teure Transfer zum FC Tottenham Hotspur. Warum Bayern absagte? Vuskovic sei den Verantwortlichen „zu arrogant am Ball“ gewesen, hieß es. Mittlerweile ist er deutlich wertvoller.

Zudem wurde Vuskovic in dieser Saison zum dritten Mal in Folge zum „Rookie of the Month“ gewählt – nach September und Oktober auch im Januar.

Vor knapp zwei Wochen wurde HSV-Profi Jean-Luc Dompé (30) betrunken am Steuer erwischt. Der Verein reagierte mit einer Rekordstrafe und Suspendierung.

Die offiziellen Ergebnisse der Blutprobe liegen mittlerweile vor und bestätigen einen Wert von 1,34 Promille, was als absolute Fahruntüchtigkeit gilt.

In Heidenheim bestreitet Linksverteidiger Miro Muheim (27) sein 150. Pflichtspiel für den HSV.

Muheim äußerte sich im Interview emotional: „Das bedeutet mir sehr viel. Ich identifiziere mich stark mit der Stadt, dem Verein und den Fans. Der HSV ist ein großer Club und ist für mich zu einem Zuhause geworden.“

Nur Bakery Jatta (27) mit 225 Spielen und Daniel Heuer Fernandes (33) mit 176 Einsätzen haben mehr Partien für den HSV absolviert.

Ein Bundesliga-Tor gelang Muheim bislang noch nicht. „Mein erstes Tor im 150. Spiel wäre natürlich ein Traum“, so der Schweizer.

Der HSV hat sich mit dem Jugendnationalspieler Jannes von Diczelski (17) von Holstein Kiel verstärkt.

Der Angreifer, der in 14 Spielen der U17-Nachwuchsliga neun Treffer erzielte, war bei zahlreichen Bundesligisten begehrt. Der HSV setzte sich letztlich durch.

Von Diczelski soll überwiegend in seiner Altersklasse eingesetzt werden und sich dort weiterentwickeln.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat dem HSV drei weitere Samstagsspiele zugeteilt.

Die Rothosen sind an den Spieltagen 25 bis 27 jeweils samstags im Einsatz.

Am Dienstag teilte der HSV mit, dass Jean-Luc Dompé (30) nach seiner Alkoholfahrt mit einer Rekordgeldstrafe belegt wurde und weiterhin vom Spielbetrieb ausgeschlossen bleibt.

Sportdirektor Claus Costa (41) sagte: „Uns war wichtig, eine klare Haltung zu zeigen. Dieses Fehlverhalten ist nicht tolerierbar. Am meisten schmerzt ihn, dass er nicht Fußball spielen darf.“

Dompé sei sich bewusst, „dass er verantwortungslos gehandelt hat und dem HSV großen Schaden zugefügt hat“, ergänzte Costa. Die Rückkehr in den Spielbetrieb hänge von seinem Verhalten ab.

Im Podcast „Copa TS“ lobten Turid Knaak (35) und Tommi Schmitt (37) Luka Vuskovic (18) in den höchsten Tönen.

Knaak kommentierte: „Wie gut ist dieser Vuskovic! Er gibt auch seinen Mitspielern Anweisungen, wirkt nicht wie ein junger Spieler.“

Die beiden warnten die HSV-Fans jedoch davor, sich zu sehr an den Leihspieler zu binden: „Man verliebt sich nicht in einen Leihspieler, der nicht lange bleiben wird“, so Schmitt.

Eine schmerzhafte Strafe: Aufgrund von Pyro-Vergehen seiner Anhänger muss der HSV mehr als eine halbe Million Euro zahlen, entschied das Sportgericht des DFB.

Insgesamt wurden 503.400 Euro als Strafe verhängt, zusammengesetzt aus mehreren Einzelstrafen für acht Vorfälle. 167.500 Euro darf der Verein für Sicherheits- oder Gewaltpräventionsmaßnahmen verwenden.

Allein für das Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember fallen 300.000 Euro Strafe an. Dort wurden mindestens 78 Bengalos, 51 Taschenlampen, fünf Rauchtöpfe und vier Batterien mit mehr als 80 Rauchraketen gezündet.

Die Tür zur Rückkehr bleibt offen: Trotz Suspension nach der Alkoholfahrt kann Jean-Luc Dompé (30) womöglich zum HSV-Team zurückkehren.

Vorstand Eric Huwer (42) sagte nach dem Remis gegen Bayern: „Wir wissen, was wir an Jean-Luc haben. Die Tür bleibt offen und wir beobachten, wie sich der Spieler verhält.“

Er fügte hinzu: „Aus Fehlern muss man lernen. Niemand steht über dem Verein.“

Eine umstrittene Szene: Beim Heimspiel gegen Bayern ging der HSV durch einen Elfmeter von Fábio Vieira (25) in Führung.

Vorausgegangen war ein leichter Kontakt von Joshua Kimmich (30) gegen Nicolai Remberg (25), der auch auf Zeitlupenbildern kaum als Foul zu erkennen war.

Remberg sagte nach dem Spiel: „Es war kein böses Foul, aber ich musste es annehmen.“ Kimmich habe ihm gesagt, dass er auf der anderen Seite ähnlich gehandelt hätte und es ebenfalls ein Foul gewesen sei.

Der HSV bindet offenbar einen Verteidiger langfristig: Laut französischer Zeitung "Le Télégramme" hat der Klub die Kaufoption für Warmed Omari (25) über 2,2 Millionen Euro gezogen.

Omari gehörte zu Beginn der Saison zur Stammelf, fiel dann allerdings verletzt aus. Am Samstag steht sein Rückkehrspiel gegen die Bayern an.

Zudem steht ein weiterer Verteidiger bevor: Der 19-jährige Almugera Kabar soll noch am Wochenende seinen Medizincheck absolvieren und auf Leihbasis bis Saisonende vom BVB kommen.

Beim Nord-Süd-Klassiker zwischen HSV und FC Bayern wird Schiedsrichter Harm Osmers (41) das letzte Wort haben.

Der HSV spielte bislang elf Pflichtspiele mit Osmers, mit einer ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen.

Der FC Bayern bestritt bisher 20 Partien unter Osmers und gewann 13, spielte zweimal unentschieden und verlor fünfmal.

HSV-Profi Nicolai Remberg (25) verriet im Interview mit dem „Kicker“, wer in seinem Team der größte Trashtalker sei.

„Miro Muheim“, antwortete er lachend. Er erinnerte sich an eine Partie vor zwei Jahren im Volkspark, als Muheim sein Gegenspieler war: „Wir haben uns im Spiel permanent beleidigt.“

Obwohl sich das inzwischen etwas gelegt habe, gebe es weiterhin verbale Sticheleien, allerdings ohne richtige Streitigkeiten.

Beim HSV dreht sich das Personalkarussell: Laut „Northern Echo“ zeigt FC Middlesbrough Interesse an Ransford Königsdörffer (24).

Der englische Zweitligist bemüht sich um den Offensivspieler, stößt aber auf Widerstand seitens des HSV, der den Wechsel blockiert. Middlesbrough verfolgt die Angelegenheit intensiv bis zum Montag.

Königsdörffer kam in dieser Saison in jedem Spiel zum Einsatz, sein Vertrag läuft aus. Im letzten Sommer war bereits ein Wechsel zum OSC Lille knapp gescheitert.

Silvan Hefti (28) verlässt den HSV und wechselt zu D.C. United in die MLS, gab der Verein am Donnerstag bekannt.

Der Schweizer war im Sommer 2024 zum HSV gekommen und absolvierte in der letzten Saison 20 Pflichtspiele. In der aktuellen Spielzeit kam er in der Bundesliga nicht mehr zum Einsatz.

Hefti sagte: „Obwohl meine Zeit beim HSV kurz war, werde ich sie positiv in Erinnerung behalten. Besonders der Aufstieg bleibt unvergesslich.“

William Mikelbrencis (21) spielt beim HSV kaum eine Rolle und soll den Klub wohl verlassen.

Der Franzose stand bisher nur sechsmal in der Startelf und wartet in diesem Kalenderjahr noch auf seinen ersten Einsatz. Laut „L'Equipe“ zeigt PAOK Saloniki Interesse an einer Verpflichtung, der HSV scheint dem nicht abgeneigt.

Sein Vertrag läuft im Sommer aus, für den HSV wäre es die letzte Chance, noch eine Ablösesumme zu erzielen.

HSV-Coach Merlin Polzin (35) äußerte sich auf der Pressekonferenz zur möglichen Verpflichtung von Albert Grönbaek (24) vom CFC Genua.

Er sagte: „Ich freue mich darauf, ihn besser kennenzulernen. Ich bin optimistisch, dass wir eine gute Einigung erzielen und unsere Offensive flexibler gestalten können.“

Der dänische Offensivspieler wurde bereits in Hamburg zum Medizincheck gesichtet. Polzin warnte jedoch, bis alles fix ist, vorsichtig zu bleiben.

Nach dem Skandal um Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63) sorgt nun Jean-Luc Dompé (30) für Schlagzeilen.

Wie die BILD berichtet, wurde der Franzose am vergangenen Sonntag betrunken am Steuer in der Hamburger Innenstadt erwischt.

Ein Alkoholtest ergab 1,4 Promille. Die Polizei nahm ihn mit auf die Wache, entnahm Blutproben und beschlagnahmte den Führerschein. Der HSV wurde informiert, reagierte bisher aber nicht offiziell.

Beim Duell HSV gegen FC Bayern am Samstag wird Topspiel-Kommentator Wolff-Christoph Fuss live im Volkspark zu Gast sein.

Im Interview mit HSV.de teilte der 49-Jährige seine Vorfreude: „Das Team freut sich sehr, ein Topspiel aus Hamburg zu übertragen und zu zeigen, was den Volkspark ausmacht. Unabhängig vom Ergebnis wird es großartig.“

Er erwartet „ekstatische Fans und eine tolle Atmosphäre“ und glaubt, dass auch die Bayern-Anhänger sich auf den Besuch freuen. „Das sind ideale Voraussetzungen für einen emotionalen Fußballabend.“

Für das Spiel am Samstag gegen Bayern München könnten drei Spieler ausfallen: Damion Downs (21, Wadenverhärtung) und Fabio Balde (20, Sehnenreizung im Oberschenkel) fehlten am Dienstag erneut beim Training.

Robert Glatzel (32) absolvierte zwar die Aufwärmphase nach seiner Erkältung, verließ aber anschließend den Platz.

Emir Sahiti (27) hat beim HSV keine Zukunft mehr und soll noch im Winter den Klub verlassen, doch Interessenten sind rar.

Berichten zufolge hat Maccabi Tel Aviv Interesse angemeldet, jedoch wurde Trainer Zarko Lazetic (43) entlassen, was die Verpflichtung womöglich verhindert.

Tel Aviv liegt in der Liga zehn Punkte hinter Spitzenreiter Beitar Jerusalem und ist in der Europa League Letzter mit nur einem Punkt.

Italienischer Transfer-Experte Nicolò Schira berichtete von einem möglichen Wechsel von Albert Grønbaek.

Der 24-jährige Däne spielt meist im offensiven Mittelfeld oder auf der linken Außenbahn und ist aktuell an CFC Genua ausgeliehen. Er hat bereits acht Länderspiele für Dänemark absolviert.

Nach dem torlosen Stadtderby am Freitag hat der HSV am Montag die Vorbereitung für das Nord-Süd-Duell gegen Bayern begonnen.

Trainer Merlin Polzin (35) sagte: „Die Vorfreude, gegen Bayern zu spielen, ist riesig.“

Gleichzeitig sei der Respekt groß: „In den meisten Fällen dürfte das Ergebnis gegen Bayern ähnlich ausfallen wie im Hinspiel. Wir wollen uns bestmöglich vorbereiten und alles geben. Ob es reicht, sehen wir am Samstag.“

Am 3. Spieltag hatte der HSV in München 0:5 verloren.

Beim Training am Montag fehlten Robert Glatzel (krank), Damian Downs (Wade) und Fabio Balde (Oberschenkel). Silvan Hefti wurde für Gespräche über seine Zukunft vom Training freigestellt.

Immanuel Pherai (24) sieht beim HSV keine Perspektive mehr und will den Verein verlassen, um für die WM-Play-offs mit Suriname fit zu sein.

Nach der Verletzung von Alexander Rössing-Lelesiit (19) wurde zunächst ein Wechselverbot verhängt, dennoch sucht Pherai nach einem neuen Klub.

Laut „Bild“ zeigt der Zweitligist Nürnberg unter Trainer Miro Klose (47) Interesse an einer Verpflichtung, vermutlich als Leihe mit Kaufoption.

Pherai kam in dieser Saison nur zu fünf Kurzeinsätzen und stand oft nicht im Kader. Der HSV will erst einen Ersatz für Rössing-Lelesiit verpflichten, bevor Pherai gehen darf.

Bittere Nachricht: Alexander Rössing-Lelesiit (19) hat im Stadtderby gegen St. Pauli einen Syndesmosebandriss erlitten und droht damit auszufallen.

Am Montag sollen weitere Untersuchungen klären, ob eine Operation nötig ist. In jedem Fall wird der Offensivspieler die Mannschaft mehrere Monate nicht unterstützen können.

Er wurde in der 7. Minute des Spiels hart von Adam Dzwigala (30) gefoult. Nach einer kurzen Behandlung spielte er noch kurz weiter, wurde dann aber ausgewechselt.

Silvan Hefti (28) erlebt eine enttäuschende Saison ohne Bundesliga-Einsatz und soll den HSV bald verlassen.

Nach Medienberichten steht ein Wechsel zu D.C. United in die MLS kurz bevor. Der Deal soll Anfang der Woche abgeschlossen werden. Der HSV erhält eine Ablösesumme, die für eine Abfindung an Hefti verwendet wird.

Immanuel Pherai (24) stand in dieser Saison bislang nur 54 Minuten wettbewerbsübergreifend für den HSV auf dem Platz und will den Klub wohl im Winter verlassen.

Die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, dass die Nicht-Berücksichtigung im Kader für das Stadtderby gegen St. Pauli der Auslöser war. Pherai strebt einen Wechsel an, es gibt einige Interessenten, und das Transferfenster schließt Anfang Februar.

Für Nicolai Remberg (24) gibt es nichts Größeres als ein Derby: „Die Fans haben uns schon beim Aussteigen aus dem Bus angebrüllt und bepöbelt – das war richtig geil“, sagte er nach dem Spiel.

Er versuche, die Provokationen in Motivation umzuwandeln: „Bei vielen Spielern ist das so, die Stimmung hier ist enorm.“

Remberg sorgte nach 24 Minuten für Aufsehen, als er gegen Eric Smith (29) von St. Pauli zum Grätschen ansetzte. Schiedsrichter Tobias Welz (48) zeigte ihm die Gelbe Karte, sehr zum Unverständnis des HSV-Profis.

„Ich habe das nicht verstanden. So ein besseres Tackling gibt es kaum“, erklärte Remberg. Er habe nicht mit einer Entscheidung gerechnet. Der VAR prüfte die Szene angeblich auf eine Rote Karte, doch das wäre zu viel gewesen.

Der HSV steht kurz vor der Verpflichtung von Torwart Sander Tangvik (23).

Trainer Merlin Polzin (35) äußerte sich auf der Pressekonferenz am Mittwoch offen: „Wir wollen uns auf der Position verbessern und nach dem Abgang von Daniel Peretz (25) breiter aufstellen. Es ist klar, dass aus dem Namen Tangvik ein HSV-Spieler wird.“

Ob der Transfer gelingt, müsse man aber noch Sportdirektor Claus Costa (41) fragen, so Polzin.

Trainer Polzin (35) betonte, wie wichtig Robert Glatzel (32) für den HSV ist – vor allem vor dem Derby am Freitag.

„Bobby kann Derbys“, erklärte er, in Anspielung auf dessen Treffer gegen St. Pauli. Dennoch ist unklar, wie lange Glatzel noch beim HSV bleibt.

Nach Informationen des „Abendblatts“ zeigt der belgische Klub RSC Anderlecht Interesse an Glatzel. Der 32-Jährige hatte eigentlich bleiben wollen, doch die Lage könnte sich ändern.

In dieser Saison kam Glatzel aufgrund von Verletzungen und Konkurrenz nur auf 10 Einsätze und insgesamt 126 Minuten. Durch die Verpflichtung von Damian Downs (21) hat sich die Lage verschärft.

Guilherme Ramos (28) steht kurz vor einem Abschied vom HSV: Er soll zum chinesischen Klub Beijing Guoan wechseln.

Wie die BILD berichtet, fehlt nur noch der Medizincheck. Wegen der weiten Anreise wurde dieser vom Hamburger Team durchgeführt.

Der HSV erhält rund 100.000 Euro Ablöse für den Portugiesen, der 36 Pflichtspiele für die Rothosen absolvierte.

Der HSV setzt ein starkes Zeichen: Die Hanseaten unterstützen die Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ des Miniatur Wunderlands und stellen für die Februar-Heimspiele der Frauen kostenlose Tickets bereit.

So haben finanziell benachteiligte Fans die Möglichkeit, die Spiele gegen SC Freiburg (1. Februar, 14 Uhr), RB Leipzig (8. Februar, 14 Uhr) und Werder Bremen (21. Februar, 14 Uhr) live im Stadion zu verfolgen.

Die kostenlosen Eintrittskarten werden am jeweiligen Spieltag an der Ticketbox im Volksparkstadion ausgegeben.

Der HSV zeigt Interesse an Norwegens Keeper Sander Tangvik (23), berichtet die norwegische Zeitung „Adresseavisen“.

Der Torwart, der bereits zweimal im Kader der norwegischen A-Nationalmannschaft stand, ist Stammkeeper bei Rosenborg Trondheim und wurde zuletzt zum Liga-Spieler des Jahres gewählt.

Sein Vertrag läuft bis Dezember 2027, der Klub sucht bereits einen Nachfolger für ihn.

Beim HSV könnte Tangvik in der kommenden Saison die Nummer eins werden – vorausgesetzt, Daniel Heuer Fernandes (33) verlängert seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht.

Nach dem Remis gegen Gladbach äußerte sich Nicolai Remberg (25) zur Affäre um Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63) und die Vorwürfe sexueller Belästigung.

„Wir haben darüber gesprochen, aber entscheidend ist, was auf dem Platz passiert. Das Drumherum können wir nicht beeinflussen. Unsere Aufgabe ist es, hier Leistung zu bringen“, sagte Remberg.

Er wisse nicht, was wirklich geschehen sei, und wolle sich deshalb nicht weiter äußern. Wichtig sei, dass das Thema keinen Einfluss auf die Mannschaft habe.

Miro Muheim (27) wollte sich dazu gar nicht äußern: „Ich möchte über das Spiel sprechen und nicht über solche Themen.“

Klare Botschaft der HSV-Fans: Vor dem Spiel gegen Gladbach zeigten sie ein großes Banner mit der Aufschrift: „Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein. Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen!“

Die Botschaft bezieht sich auf die aktuellen Vorwürfe gegen Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63), dem sexuelle Belästigung vorgeworfen wird.

Nach Bekanntwerden der Anschuldigungen trennte sich der Verein von Kuntz, da die Vorwürfe als glaubwürdig gelten.

Der HSV verbindet mit Schiedsrichter Robert Schröder (40) keine guten Erinnerungen: Er leitet das heutige Spiel gegen Gladbach im Volkspark.

Unter seiner Leitung holten die Rothosen bisher zwei Siege, ein Remis und kassierten drei Niederlagen.

Unter anderem pfiff Schröder das 1:2 gegen Darmstadt 98 im August 2022, bei dem er vier Rote Karten verteilte – der HSV sprach von einer „unterirdischen“ Kommunikation.

Gladbach absolvierte bisher elf Spiele mit Schröder als Unparteiischem, mit vier Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen.

Das abgesagte Heimspiel gegen Bayer Leverkusen wird am 4. März nachgeholt, teilte die DFL am Freitag mit.

Anpfiff im Volksparkstadion ist um 20:30 Uhr.

Die Tickets behalten ihre Gültigkeit, eine Haftung für weitere Kosten übernimmt der Verein nicht. Fans können ihre Karten jedoch zurückgeben und erhalten ihr Geld erstattet.

Nach achteinhalb Jahren beim HSV steht Anssi Suhonen (24) vor einem Wechsel zu Odense BK in Dänemark.

Der Transfer soll laut „Bild“ bald abgeschlossen werden, am Freitag steht der Medizincheck an.

Sein Vertrag wäre im Sommer ausgelaufen, so bekommt der HSV immerhin eine kleine Ablösesumme.

Suhonen spielte aufgrund von Verletzungen zuletzt kaum eine Rolle, war an Jahn Regensburg und danach an Östers IF ausgeliehen. In Odense will er unter Trainer Alexander Zorniger (52) einen Neustart wagen.

Dort trifft er auch auf Fiete Arp (26), seinen ehemaligen U17-Teamkollegen beim HSV, der in dieser Saison bereits acht Tore in 17 Spielen erzielte.

Verstärkt sich der HSV mit einem Bundesliga-Torwart? Laut „Sky“-Reporter Florian Plettenberg denkt der Klub über eine Verpflichtung von Heidenheims Kevin Müller (34) nach.

Der erfahrene Keeper gilt als erste Wahl, falls der HSV einen erfahrenen Torwart als Nachfolger von Daniel Peretz (25) verpflichten will.

Müller erhielt bereits grünes Licht für einen Wechsel im Januar und ist bereit für eine neue Herausforderung. Gespräche zwischen den Vereinen haben offenbar noch nicht stattgefunden.

Wird das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag stattfinden? Der HSV gab am Mittwochabend an, dass dies noch unklar ist.

Nach der wetterbedingten Absage gegen Leverkusen wurde das Stadiondach von einem Statiker geprüft, bevor Höhenarbeiter mit Reparaturen begannen.

Am Donnerstag werden weitere Maßnahmen durchgeführt, doch der Ausgang bleibt offen.

Nach der Absage gegen Leverkusen hat der HSV die vorbereiteten Spieltagsverpflegungen an Hilfseinrichtungen in Hamburg gespendet.

Viele Speisen wie Leberkäs-Semmeln, Fischbrötchen und Backwaren waren bereits vorbereitet und wurden an verschiedene Einrichtungen verteilt, sodass etwa 750 Menschen versorgt wurden.

HSV-Vorstand Eric Huwer (42) betonte: „Wir tragen Verantwortung über den Fußball hinaus und wollen in besonderen Situationen schnell handeln. Die Lebensmittel weiterzugeben, war für uns selbstverständlich.“

Im Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember 2025 erzielte Luka Vuskovic (18) per Hacke das 2:1 für den HSV. Dieses Tor steht nun offiziell bei der ARD-Sportschau zur Wahl als „Tor des Jahres“.

Der Verein teilte mit, dass die Abstimmung gestartet ist und jede Stimme einem der zwölf besten Treffer des Jahres für jeden Monat zugeordnet werden kann. Bisher hat sich noch kein HSV-Spieler mit dieser Auszeichnung schmücken können.

Ab sofort ist die Abstimmung auf der Website der Sportschau möglich.

Der Sonderzug mit Leverkusen-Fans wurde kurz vor Hamburg-Harburg gestoppt, nachdem das HSV-Spiel gegen Bayer 04 abgesagt wurde.

Die Polizei informierte, dass der Zug gegen 18 Uhr kurzzeitig am Bahnhof Harburg geparkt wurde, um polizeiliche Maßnahmen durchzuführen. Um 18:49 Uhr fuhr der Zug zurück nach Leverkusen.

Etwa 700 Fans waren vor Ort, die Einsatzkräfte (150 Beamte) überwachten die Lage, die ruhig und störungsfrei verlief.

Ein interessantes Gerücht: BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (45) könnte als Nachfolger von Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63) beim HSV gehandelt werden, berichtet „Sky“.

Der Aufsichtsrat des HSV soll Kehl als Kandidat für die vakante Position in Betracht ziehen.

Sein Vertrag in Dortmund läuft jedoch noch bis Sommer 2027.

Der Schiedsrichter für das Spiel am 17. Spieltag gegen Leverkusen ist Robin Braun.

Er pfeift erst seine neunte Bundesliga-Partie in seiner Karriere, hat aber bereits ein HSV-Spiel in dieser Saison geleitet.

Im November leitete Braun das Auswärtsspiel des HSV in Augsburg, das mit 0:1 verloren ging, trotz einer gelb-roten Karte für den Gegner.

Der HSV warnt vor Anreiseproblemen zum Leverkusen-Spiel.

Obwohl das Stadion von Schnee und Eis befreit ist, sind wegen der Witterung und Tauwetters kaum Parkplätze verfügbar.

Alle Parkflächen (rot, grau, grün etc.) sind betroffen und nicht befahrbar. Nur Fahrzeuge mit VIP-Parkschein erhalten Zufahrtsgenehmigung.

Der HSV empfiehlt daher die frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und rät zu wasserfestem Schuhwerk.

Neuzugang Damion Downs (21) steht beim Auswärtsspiel gegen Freiburg direkt in der Startelf. Auch Bakery Jatta (27) beginnt von Anfang an.

So startet der HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Downs, Dompé

Fans waren gut gelaunt auf dem Weg nach Freiburg, doch Schneefall sorgte für eine Zugverspätung in Hannover.

Sturmtief „Elli“ konnte die Stimmung jedoch nicht trüben, zumal die Fans gut ausgestattet waren: „Wir sind in der Bahn gut versorgt mit unseren Kästen Bier“, sagte ein Anhänger im Gespräch mit dem Spiegel.

Da das Spiel erst am Samstag (15:30 Uhr/Sky) stattfindet, hoffen die Fans, rechtzeitig zum Anpfiff im Europa-Park-Stadion zu sein.

Nach dem Abgang von Torwart Daniel Peretz (25) sucht der HSV nach einem zweiten Torwart, um Stammtorhüter Daniel Heuer Fernandes (33) Konkurrenz zu machen.

Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, dass Nicolas Kristof (26) von der SV Elversberg ins Visier geraten ist. Der gebürtige Heidelberger zählt zu den besten Torhütern der 2. Bundesliga.

Der Klub erwägt sowohl eine Leihe bis Saisonende als auch eine feste Verpflichtung, um Heuer Fernandes langfristig zu ersetzen.

Hendrik Bonmann (31) vom bulgarischen Club Ludogorets Razgrad wird hingegen nicht als Kandidat betrachtet.

Offiziell: Der HSV hat die Leihe von Daniel Peretz (25) vorzeitig beendet. Er kehrt zum FC Bayern München zurück und wird direkt an den englischen Zweitligisten FC Southampton weiterverliehen.

Peretz kam beim HSV nur als Ersatzkeeper zum Einsatz und äußerte öffentlich Kritik daran. Insgesamt spielte er lediglich zwei Mal im DFB-Pokal.

Paolo Guerrero (42), ehemaliger HSV- und Bayern-Profi, hat sein Karriereende für 2026 angekündigt.

Er sagte peruanischen Medien: „2026 wird definitiv meine letzte Saison als Fußballprofi. Ich habe die Entscheidung mit meiner Familie getroffen und hoffe, meine Karriere gut zu beenden.“

Bis dahin spielt der mittlerweile 42-Jährige noch für seinen Heimatverein Alianza Lima.

Guerrero wechselte 2002 aus Peru zum FC Bayern, schaffte den Sprung zu den Profis und gewann zwei Meisterschaften sowie den Pokal. 2006 wechselte er zum HSV, wo er in 183 Spielen 59 Tore erzielte.

Neben dem Platz sorgte er auch für Skandale, etwa 2010 mit einem Flaschenwurf auf einen Fan oder 2012 mit einer Blutgrätsche gegen VfB-Keeper Sven Ulreich.

Wer wird Nachfolger von Stefan Kuntz (63)? Der HSV sucht einen neuen Sportvorstand, und Oliver Bierhoff (57) gilt als möglicher Kandidat.

Laut SPORT BILD steht der Europameister von 1996 und ehemalige Nationalmannschafts-Manager hoch im Kurs. Bierhoff hat zudem eine HSV-Vergangenheit aus den späten 80ern.

Weitere Kandidaten sind Fabian Wohlgemuth (46) vom VfB Stuttgart sowie Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt (43), der sich eine Rückkehr vorstellen könnte.

Der HSV hat sich im Wettstreit um US-Nationalspieler Damion Downs (21) gegen Werder Bremen durchgesetzt.

Wie „Bild“ berichtete, befindet sich der Stürmer vom FC Southampton bereits in Hamburg, um den Medizincheck zu absolvieren. Es ist ein Leihgeschäft bis Saisonende geplant.

Downs war erst vor dieser Saison für rund zehn Millionen Euro vom 1. FC Köln zu Southampton gewechselt. Um seine Chancen auf eine WM-Teilnahme mit den USA zu erhöhen, kehrt er im Winter zurück nach Deutschland.

In der englischen zweiten Liga blieb er in elf Spielen torlos. Trotzdem wollte neben dem HSV auch Werder Bremen den 1,92 Meter großen Angreifer verpflichten. Für Köln erzielte er in 42 Pflichtspielen 13 Tore.

Bundesliga-Tabelle

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Am Saisonende ist der Erstplatzierte Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt.