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Plötzliche Zweifel an der Zukunft von RB Leipzigs Trainer Werner trotz Champions-League-Einzug

Leipzig – Nach einem umfassenden Umbruch im vergangenen Sommer gelang es RB Leipzig unter der Leitung von Ole Werner (38), das ambitionierte Ziel zu erreichen und sich für die Champions League zu qualifizieren. Sind damit alle Beteiligten zufrieden? Offenbar nicht, denn die Frage, ob Werner auch weiterhin an der Seitenlinie der Sachsen stehen wird, steht plötzlich infrage.

Wie ein Bericht von Sky berichtet, ist derzeit unklar, ob der Vertrag mit Werner verlängert wird, ob der Verein ins letzte Vertragsjahr geht oder ob sich die Wege bereits im Sommer trennen.

Bis vor Kurzem sah die Lage noch ganz anders aus: Man ging davon aus, dass die aktuelle Werbetour in Südafrika intensive Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit sich bringen würde.

Was hat nun zu diesem plötzlichen Meinungsumschwung geführt, der die Zukunft bei den Roten Bullen stark beeinflussen könnte? Dem Bericht zufolge ist man in Leipzig mit Werners Arbeit durchaus zufrieden, auch Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (41) wünscht sich eine weitere Zusammenarbeit mit dem 38-jährigen Coach.

Die Entscheidungsträger beim Global Soccer Team von Red Bull sehen das allerdings anders. Sie seien nicht vollständig von Werners Spielphilosophie überzeugt.

Der Fokus der letzten Saison hätte sich zu sehr auf den jungen Yan Diomande (19) konzentriert – und nur durch einige glückliche Umstände sei es den Rasenballern gelungen, am Ende den dritten Platz zu sichern. Diese Kritikpunkte sind zwar deutlich formuliert, haben aber offenbar Gewicht.

In den kommenden Wochen soll es Klarheit über die Zukunft von Werner geben. Wie bereits erwähnt, gibt es viele Gründe, die für einen Verbleib des Trainers sprechen.

Die Mannschaft steht hinter ihm, zudem liegt der Punkteschnitt des in Preetz geborenen Fußballtrainers nach 38 Pflichtspielen bei 1,95 pro Begegnung – ein Wert, den unter anderem Marco Rose (49) oder Julian Nagelsmann (38) bislang nicht erreichen konnten.

Dennoch gibt es laut Sky keine eindeutige Tendenz, ob diese positiven Faktoren ausreichen, um die Zusammenarbeit fortzusetzen.

Wer letztlich die Anforderungen erfüllen könnte, falls Werner geht, bleibt ebenfalls ungewiss.