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RB Leipzig muss sich der besonderen Stimmung entgegenstellen!

Hamburg – Abgesehen vom FC Bayern München, der die Tabelle souverän anführt, bleibt es an der Bundesliga-Spitze äußerst knapp. Mindestens fünf Mannschaften streiten sich noch um drei verbliebene Champions-League-Plätze. Mitten im Rennen befindet sich RB Leipzig, das mit einem Erfolg im Nachholspiel am Dienstagabend bei St. Pauli (20.30 Uhr/Sky) wieder auf den dritten oder vierten Rang klettern will.

Mit einem Punktgewinn würde das Team von Coach Ole Werner (37) definitiv am VfB Stuttgart vorbeiziehen. Parallel dazu tritt die TSG Hoffenheim, die aktuell einen Zähler vor den Leipzigern liegt, in Bremen an – je nach Ausgang dieses Spiels könnte sie vom dritten Platz verdrängt werden.

„Ich denke, wir sind gut im Rennen dabei. Wenn man betrachtet, dass wir bisher fast einen Punkteschnitt von zwei pro Spiel haben – und wenn wir das Duell bei St. Pauli gewinnen, natürlich umso mehr. Insgesamt gibt es sechs bis sieben Teams, die eng beieinander liegen. Wir sind voll im Geschehen“, gab Werner bei der Pressekonferenz vor der Partie am Millerntor die Richtung vor und ergänzte:

„Letztendlich geht es immer darum, sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren und die Entwicklung der Mannschaft konsequent fortzusetzen. Meiner Meinung nach werden jene Teams am Ende ganz vorne stehen, denen das am besten gelingt.“

Nach einer Saison ohne internationalen Wettbewerb streben die Sachsen für die kommende Spielzeit idealerweise eine Rückkehr in die Champions League an. Dafür müssen vor allem die Begegnungen gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte gewonnen werden, da es gegen die oberen Teams nur selten gelingt, Punkte zu holen.

Nach dem klaren 3:0-Erfolg gegen den Tabellenletzten Heidenheim ist daher nun auch ein weiterer Sieg beim Vorletzten aus Hamburg fest eingeplant.

Doch Vorsicht ist geboten: Die Begegnungen am Millerntor sind traditionell anspruchsvoll. Die Atmosphäre wird elektrisierend sein.

„Es ist eine besondere Stimmung: Obwohl das Stadion nicht riesig ist, herrscht dort eine äußerst laute und intensive Fan-Unterstützung, die der Heimmannschaft immer sehr zugutekommt“, weiß der Trainer.

Zudem habe sich St. Pauli nach einer kürzlichen Schwächephase wieder stabilisiert und wird alles daran setzen, den Leipzigern das Leben schwerzumachen.

Werner, der auf Castello Lukeba (23) und Johan Bakayoko (23) verzichten muss, bilanziert: „Sie haben zu den Stärken zurückgefunden, die sie im vergangenen Jahr vor allem in der Defensive ausgezeichnet haben: eine sehr gute Kompaktheit.“

1. Bundesliga Tabelle

Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Wer am Saisonende auf dem ersten Platz steht, ist Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Rang 16) darf in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.