Plötzlich geht alles ganz schnell: RB Leipzig trennt sich doch noch von Timo Werner
Leipzig – Nach einem scheinbar endlosen Hin und Her galt Timo Werner (29) bereits vor Beginn der aktuellen Saison als sicherer Abgangskandidat bei RB Leipzig. Dennoch blieb der Stürmer trotz kaum vorhandener Einsatzzeiten bei den Sachsen. Nun könnte sich aber doch noch ein Wechsel im Winter abzeichnen.
US-Medien, darunter "The Athletic", berichten, dass sich der Rasenballer kurz vor einem Transfer zu den San José Earthquakes in der Major League Soccer befindet.
Bereits zuvor war der Angreifer mit dem Klub in Verbindung gebracht worden, bevor die Gespräche angeblich ins Stocken gerieten.
Werner verdient bei den Sachsen derzeit etwa 10 Millionen Euro pro Jahr und würde damit in einem Team, das in den letzten beiden Jahren die Playoffs jeweils verpasst hat, zu einem der Topverdiener aufsteigen.
Nach Angaben von "Sky" fand vor einigen Wochen ein geheimes Treffen in Leipzig zwischen Vertretern der Earthquakes und Werner statt, bei dem offenbar eine langfristige Einigung erzielt wurde.
Nun muss lediglich RB Leipzig zustimmen. Der Bundesligist möchte den Publikumsliebling gerne von der Gehaltsliste streichen. Da der Vertrag des Torjägers im Sommer ausläuft, dürfte die Ablösesumme gering ausfallen oder sogar ganz entfallen.
Ein Transfer zu diesem Zeitpunkt erscheint durchaus sinnvoll, denn die MLS-Saison beginnt Anfang nächsten Jahres, genauer gesagt im Februar. Die kommenden zwei Wochen sind normalerweise für die Vorbereitung reserviert, sodass Werner von Anfang an beim neuen Klub mitwirken könnte.
Unter Trainer Ole Werner (37) spielte Timo kaum eine Rolle und kam bislang nur auf 13 Minuten Einsatzzeit.
Bei den Earthquakes hat er dagegen gute Chancen, wieder eine Stammposition zu erhalten. Seit einem Jahr ist der ehemalige US-Nationaltrainer Bruce Arena (74) Chefcoach des MLS-Teams.
Bundesliga-Tabelle
Die Tabelle der 1. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte auf Position 16 darf in der Relegation um den Verbleib in der Liga kämpfen, wobei der Gegner der Drittplatzierte aus der 2. Bundesliga ist.