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Reicht dieser Top-Transfer schon aus, um RB Leipzigs hohe Finanzvorgaben zu erfüllen?

Leipzig – Bereits im letzten Sommer war RB Leipzigs Sportdirektor Marcel Schäfer (41) gezwungen, durch Spielerverkäufe umfangreiche Einnahmen zu generieren. Auch in der bevorstehenden Transferperiode steht erneut eine enorme Herausforderung an.

Wie "Sky" berichtet, liegt das Ziel erneut bei 100 Millionen Euro. Für Schäfer ist es ungünstig, dass die 40 Millionen Euro, die Leipzig erhalten würde, falls Juventus Turin in der Serie A mindestens den zehnten Platz erreicht und somit Lois Openda (26) verpflichten muss, nicht in diese Transfersommer-Periode zählen.

Folglich sind weitere Optionen notwendig. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht ein möglicher Abgang des Verteidigers Castello Lukeba (23). Der Franzose hat sich bei den Roten Bullen etabliert, ist jedoch bereit für den nächsten Karriereschritt.

Nach Informationen der renommierten französischen Zeitung "L'Équipe" könnte dieser Schritt sogar zu Arsenal London führen. Dem Bericht zufolge haben bereits Gespräche begonnen, ein konkretes Angebot liegt jedoch noch nicht vor.

Wie das Angebot ausfallen wird, hängt wohl auch davon ab, ob Leipzig sich für die Champions League qualifiziert. Lukebas Ausstiegsklausel beträgt 80 Millionen Euro. Mit Blick auf die Königsklasse könnte man wohl noch einen besseren Preis verhandeln.

Gelingt der Deal, wäre im Sommer kein weiterer großer Verkauf notwendig, um die angestrebten 100 Millionen Euro zu erreichen – vorausgesetzt, auch die Leihgeschäfte mit Eljif Elmas, Arthur Vermeeren und Lutsharel Geertruida kommen zustande.

Spannend bleibt zudem, ob ein Verein bereit ist, eine enorme Ablösesumme für Yan Diomande (19) zu zahlen. RB Leipzig möchte den Ivorer eigentlich unbedingt halten, doch bei einem Angebot von mindestens 100 Millionen Euro würde der Klub vermutlich schwach.

In diesem Fall könnte der Verein zusammen mit dem Wechsel Lukebas im kommenden Transferfenster weit über das geforderte Ziel hinauskommen.

Tabelle der 1. Bundesliga

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Saisonende auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte auf Position 16 spielt in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.