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50 Millionen Euro zu niedrig? RB Leipzig wird sich davon wohl nicht beeindrucken lassen

Leipzig – Obwohl noch eine Werbeveranstaltung in Südafrika ansteht, dürfte es bei RB Leipzig in den kommenden Wochen insgesamt etwas ruhiger zugehen. Eine Ausnahme bildet dabei allerdings Marcel Schäfer (41). Der Sportdirektor der Sachsen wird derzeit vermutlich zahlreiche Anrufe erhalten, denn es dreht sich alles um die Kaderplanung für die kommende Saison.

Bei Antonio Nusa (21) müssen die Roten Bullen sich eigentlich keine Sorgen machen. Der Norweger ist noch bis 2029 unter Vertrag und hat sich als feste Größe auf der linken Außenbahn etabliert.

Obwohl es zuletzt mit dem Torerfolg nicht immer rund lief und Nusa gelegentlich nicht in der Startelf stand, setzt Trainer Ole Werner (38) auch künftig uneingeschränkt auf den jungen Spieler.

Das gilt wohl auch bei teils sehr hohen Offerten aus dem Ausland. So berichten italienische Medien, dass die AS Rom bereit wäre, 50 Millionen Euro zu bieten, um den Nationalspieler zu verpflichten. Interesse an Nusa besteht schon seit geraumer Zeit.

Es ist jedoch nahezu ausgeschlossen, dass Leipzig bei einem derart lukrativen Angebot nachgeben wird.

Nusa soll eine Schlüsselrolle in den kommenden Jahren bei RB übernehmen. Sein Potenzial ist längst nicht ausgeschöpft. Bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft erhält er zusammen mit Erling Haaland (25) die Gelegenheit, sich zu präsentieren und seinen derzeitigen Marktwert von 32 Millionen Euro weiter zu erhöhen.

Natürlich müssen die Sachsen Einnahmen erzielen – diese sollen allerdings eher durch einen möglichen Verkauf von Castello Lukeba (23) erzielt werden.

Auch auf anderen Positionen wird bald Klarheit herrschen.

Lediglich kurzzeitig gab es in den vergangenen Monaten Spekulationen, dass Werner bei RB nicht unumstritten sei. Doch mit der Qualifikation für die Champions League dürfte dieses Thema nun endgültig vom Tisch sein.

Laut „Sky“ steht in den kommenden Wochen daher eine Vertragsverlängerung des Trainers an.

1. Bundesliga – Bedeutung der Tabelle

In der Bundesliga-Tabelle hat die Platzierung folgende Konsequenzen: Der Tabellenführer am Ende der Saison wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Rängen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte auf Position 16 darf in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Dabei trifft das Team auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.