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HSV-Blog: Polzin gibt sich vor dem Nord-Süd-Duell kämpferisch

Hamburg – Mit einem enttäuschenden torlosen Remis am Millerntor konnte der HSV den Abstand zum FC St. Pauli wahren. Nun steht das Aufeinandertreffen mit dem Tabellenführer bevor.

Defensivspieler Nicolai Remberg erhielt nach einem Zweikampf überraschend eine Gelbe Karte. Für einen Reservespieler zeichnen sich Abschiedsszenarien ab.

In unserem HSV-Blog informieren wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und sonstige Ereignisse im Volkspark.

Nach dem torlosen Stadtderby am vergangenen Freitag begannen die Rothosen am Montag mit der Vorbereitung auf den Nord-Süd-Klassiker.

Trainer Merlin Polzin (35) wurde auf der Vereinswebseite mit den Worten zitiert: „Die Vorfreude, sich mit den Bayern messen zu dürfen, ist riesig.“

Doch der Respekt vor dem Gegner FC Bayern München ist ebenso groß. „In den meisten Fällen wird es wahrscheinlich ähnlich laufen wie im Hinspiel. Wir müssen darauf vorbereitet sein, dass es das neunte oder zehnte Spiel gegen sie wird. Wir wollen alles geben, und ob das reicht, wird man am Samstag sehen“, so der 35-Jährige.

Beim dritten Spieltag verloren die Hamburger in München mit 0:5.

Am Montag fehlten bei der Trainingseinheit krankheitsbedingt Robert Glatzel, außerdem waren Damian Downs (Wadenprobleme) und Fabio Balde (Oberschenkel) angeschlagen. Silvan Hefti wurde vom Training freigestellt, um Gespräche bezüglich seiner Zukunft zu führen.

Immanuel Pherai (24) sieht für sich beim HSV keine Perspektive mehr und strebt einen Wechsel an. Zudem steht für ihn im März auch die WM-Qualifikation mit Suriname auf dem Spiel.

Nach der schweren Verletzung von Alexander Rössing-Lelesiit (19) verhängten die Verantwortlichen zunächst ein Transferstopp, dennoch beschäftigt sich Pherai mit einem Wechsel.

Laut Bild zeigen Zweitligist Nürnberg und Weltmeister Miro Klose (47) Interesse an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers. Ein Leihgeschäft mit Kaufoption scheint wahrscheinlich.

Pherai kam in dieser Saison nur zu fünf Kurzeinsätzen und stand häufig gar nicht im Kader. Der HSV will allerdings erst einen Ersatz für Rössing-Lelesiit verpflichten, bevor Pherai abgegeben wird.

Ein herber Rückschlag für den HSV: Wie der Verein am Sonntag mitteilte, zog sich Alexander Rössing-Lelesiit (19) im Stadtderby gegen St. Pauli einen Syndesmosebandriss zu. Dies könnte das Saison-Aus für den jungen Norweger bedeuten.

Am Montag sollen weitere Untersuchungen klären, ob eine Operation notwendig ist. Auf jeden Fall wird der Offensivspieler für mehrere Monate ausfallen.

Bereits in der siebten Minute des Derbys wurde er brutal von Adam Dzwigala (30) gefoult. Nach kurzer Behandlung setzte er das Spiel kurz fort, musste dann jedoch ausgewechselt werden.

Keine Rolle mehr spielt Silvan Hefti (28), der eine Saison zum Vergessen erlebt. Der Schweizer kam bisher keine einzige Minute für den HSV in der Bundesliga zum Einsatz und spielte lediglich einmal in der Regionalliga-Mannschaft.

Offenbar wollen beide Seiten nun getrennte Wege gehen. Medienberichten zufolge steht der 28-Jährige kurz vor einem Wechsel zu D.C. United in die Major League Soccer (MLS).

Der Transfer soll noch zu Wochenbeginn über die Bühne gehen. Der HSV erhält eine geringe Ablösesumme, die als Abfindung für Hefti verwendet wird.

Wettbewerbsübergreifend stand Immanuel Pherai (24) in dieser Saison nur 54 Minuten für den HSV auf dem Feld. Laut der „Hamburger Morgenpost“ hat er sich deshalb zu einem Abschied entschlossen.

Dem Bericht zufolge war die Nichtberücksichtigung für das Stadtderby gegen St. Pauli der ausschlaggebende Punkt. Der 25-Jährige strebt einen Wechsel noch im Winter an.

Es gibt mehrere Interessenten – sowohl für eine feste Verpflichtung als auch für eine Leihe. Da das Transferfenster nur bis Anfang Februar geöffnet ist, muss ein Deal bald realisiert werden.

Für HSV-Defensivspieler Nicolai Remberg (24) gibt es kaum etwas Besseres als ein Derby. „Die Fans haben uns angeschrien und bepöbelt – das begann schon, als wir aus dem Bus stiegen“, berichtete er nach der Partie. „Das war richtig cool.“

Remberg versuchte, die Provokationen als Motivation zu nutzen. „Ich denke, das geht vielen Spielern in unserem Team so. Die Atmosphäre hier ist enorm.“

Für Gesprächsstoff sorgte Remberg auch nach 24 Minuten, als er gegen St. Paulis Eric Smith (29) zum Grätschen ansetzte und dafür vom Schiedsrichter Tobias Welz (48) die Gelbe Karte erhielt – was ihm völlig unverständlich war.

„Das habe ich nicht verstanden. Ein besseres Tackling kann man nicht machen“, erklärte Remberg. „Ich hätte nie erwartet, dass er das pfeift.“ Er fügte hinzu, der VAR habe das Tackling sogar auf eine Rote Karte überprüft – was eindeutig überzogen gewesen wäre.

Eine Verpflichtung von Torwart Sander Tangvik (23) steht offenbar kurz bevor.

Trainer Merlin Polzin (35) äußerte sich bei der Pressekonferenz am Mittwoch selbstbewusst: „Es ist klar, dass wir uns auf der Position nach dem Abgang von Daniel Peretz (25) breiter aufstellen und verbessern wollen. Es wäre gut, wenn aus dem genannten Namen ein HSV-Spieler wird.“

Ob es tatsächlich dazu komme, müsse man jedoch „zwei Büros weiter nachfragen“, womit er vermutlich auf Sportdirektor Claus Costa (41) anspielte.

Polzin machte deutlich, wie bedeutend Robert Glatzel (32) für den HSV ist – vor allem im Hinblick auf Freitag. „Bobby kann Derbys“, sagte er und verwies auf dessen Statistiken und Tore gegen den FC St. Pauli. Die Frage bleibt, wie lange Glatzel noch für den HSV spielen wird.

Wie das Abendblatt berichtet, hat der belgische Spitzenklub RSC Anderlecht Interesse bekundet. Der Angreifer wollte eigentlich bleiben, doch die Situation könnte sich ändern.

Der 32-Jährige kam, unter anderem wegen Verletzungen, bislang nur auf zehn Einsätze (einmal in der Startelf) und insgesamt enttäuschende 126 Minuten. Mit der Verpflichtung von Damian Downs (21) sind seine Chancen nicht besser geworden. Es könnte also noch einmal Bewegung in der Personalie entstehen.

Ein Abschied von Guilherme Ramos (28) steht kurz bevor. Laut BILD ist ein Wechsel des Innenverteidigers zum chinesischen Klub Beijing Guoan so gut wie fix.

Einzig der Medizincheck fehlt noch. Stattdessen wurde das Hamburger Medizinteam aufgrund der langen Anreise von Beijing Guoan beauftragt, den wichtigen Gesundheitscheck durchzuführen.

Dem Bericht zufolge erhält der HSV eine Ablösesumme von etwa 100.000 Euro für den Portugiesen, der in 36 Pflichtspielen für die Rothosen auflief.

Ein starkes Signal des HSV: Die Hanseaten beteiligen sich an der Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ des Miniatur Wunderlands und stellen für die Februar-Heimspiele der Frauenmannschaft ein Kontingent kostenloser Eintrittskarten zur Verfügung.

Personen, die sich einen Stadionbesuch finanziell nicht leisten können, erhalten so die Chance, die Partien gegen den SC Freiburg (1. Februar, 14 Uhr), RB Leipzig (8. Februar, 14 Uhr) und das Nordderby gegen Werder Bremen (21. Februar, 14 Uhr) live zu erleben.

Die kostenlosen Tickets können jeweils am Spieltag an der Ticketbox des Volksparkstadions abgeholt werden.

Ist er der Torwart der Zukunft beim HSV? Nach Angaben der norwegischen Zeitung „Adresseavisen“ zeigen die Rothosen Interesse an einer Verpflichtung von Sander Tangvik (23).

Der junge Keeper, der bereits zweimal im Kader der norwegischen A-Nationalmannschaft stand, ist Stammtorhüter bei Rosenborg Trondheim. In der zurückliegenden Saison wurde er zum Spieler des Jahres in der Liga gewählt.

Tangviks Vertrag bei Rosenborg läuft noch bis Dezember 2027, der Klub hält jedoch bereits Ausschau nach einem Nachfolger.

Beim HSV könnte der Norweger spätestens ab der kommenden Saison im Konkurrenzkampf um die Nummer eins mit Daniel Heuer Fernandes (33) stehen – sofern dieser seinen im Sommer auslaufenden Vertrag verlängert.

Nach dem unglücklichen Remis gegen Gladbach äußerte sich HSV-Profi Nicolai Remberg (25) in der Mixed Zone auch zum Abgang des ehemaligen Sportvorstands Stefan Kuntz (63) und den damit verbundenen Vorwürfen sexueller Belästigung.

„Wir haben natürlich darüber gesprochen, aber entscheidend ist, was auf dem Platz passiert. Das Drumherum können wir nicht beeinflussen, das ist dann so. Unsere Aufgabe ist es, hier Leistung zu bringen“, erklärte „Rambo“.

Er wisse nicht, was tatsächlich passiert sei und was nicht, daher könne er dazu wenig sagen. Klar sei aber, dass dieses Thema nicht auf die Mannschaft abgefärbt habe. „Auf dem Platz hat es uns nicht beeinflusst“, betonte der Mittelfeldspieler.

Teamkollege Miro Muheim (27) zog es vor, sich nicht zu der Angelegenheit zu äußern. „Ehrlich gesagt möchte ich jetzt nicht darüber sprechen. Ich will über das Spiel und Fußball reden und werde das daher nicht kommentieren.“

Klare Botschaft der HSV-Fans: Vor dem Spiel gegen Gladbach zeigte die Anhängerschaft ein großes Banner mit der Aufschrift: „Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein. Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen!“

Diese Haltung bezieht sich auf die aktuellen Anschuldigungen gegen den ehemaligen Vorstand Stefan Kuntz (63), dem sexuelle Belästigung vorgeworfen wird.

Nach Bekanntwerden der Vorwürfe trennte sich der Verein von Kuntz, da die Anschuldigungen als glaubwürdig eingestuft wurden.

Der HSV verbindet mit ihm keine guten Erinnerungen: Schiedsrichter Robert Schröder (40) leitet die heutige Partie gegen Gladbach im Volkspark. Unter seiner Leitung holten die Rothosen bisher zwei Siege, ein Unentschieden und erlitten drei Niederlagen.

Unter anderem pfiff er das 1:2 der Hamburger gegen den SV Darmstadt 98 am 19. August 2022. Damals verteilte er vier (!) Rote Karten, woraufhin die Hamburger von einer unter der Gürtellinie liegenden Kommunikation sprachen.

Gladbach bestritt bislang elf Spiele unter Schröders Leitung mit einer Bilanz von vier Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen.

Das abgesagte Heimspiel des HSV gegen Bayer Leverkusen wird am 4. März nachgeholt, wie die DFL am Freitag mitteilte. Anpfiff im Volksparkstadion ist um 20:30 Uhr.

Die Tickets behalten ihre Gültigkeit, wie der Verein mitteilte. Für sonstige Kosten übernimmt der HSV keine Haftung. Fans haben jedoch die Möglichkeit, ihre Karten zu stornieren und erhalten dann ihr Geld zurück.

Nach achteinhalb Jahren beim HSV ist für Anssi Suhonen (24) Schluss. Der finnische Mittelfeldspieler steht laut Bild kurz vor einem Wechsel zum dänischen Erstligisten Odense BK. Der Medizincheck soll am Freitag stattfinden.

Der Vertrag des 24-Jährigen wäre im Sommer ausgelaufen, sodass der HSV zumindest eine kleine Ablösesumme im fünfstelligen Bereich erhält.

Suhonen spielte wegen schwerer Verletzungen schon länger keine Rolle mehr beim HSV, war zunächst an Jahn Regensburg ausgeliehen und danach bei Östers IF in Schweden aktiv. In Dänemark möchte er unter Trainer Alexander Zorniger (52) seine Karriere wieder voranbringen.

Dort trifft der Finne auf einen alten Bekannten: Fiete Arp (26) spielt seit einem Jahr ebenfalls bei Odense. Die beiden standen bereits in der HSV-U17 gemeinsam auf dem Platz (fünf gemeinsame Spiele). Arp glänzt in dieser Saison mit acht Toren in 17 Partien.

Verstärkt sich der HSV mit einem Torhüter aus der Bundesliga? Laut „Sky“-Reporter Florian Plettenberg denken die Rothosen über eine Verpflichtung von Heidenheims Keeper Kevin Müller (34) nach.

Der erfahrene Schlussmann gilt als erste Option, falls sich der HSV für einen Routinier als Nachfolger des abgewanderten Daniel Peretz (25) entscheidet.

Müller habe die Freigabe für einen Wechsel im Januar erhalten und sei bereit für eine neue Herausforderung. Gespräche zwischen den Clubs hätten aber noch nicht stattgefunden.

Steht die nächste Spielabsage bevor? Der HSV informierte am Mittwochabend, dass noch unklar ist, ob die Partie gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag stattfinden kann.

Nach der wetterbedingten Absage gegen Leverkusen wurde das Stadiondach am Mittwoch von einem Statiker begutachtet, bevor Höhenarbeiter ihre Arbeit aufnahmen.

Am Donnerstag sollen zahlreiche Mitarbeiter Maßnahmen ergreifen, um das Spiel möglich zu machen – der Ausgang bleibt jedoch offen.

Nach der Absage des Spiels gegen Bayer Leverkusen spendete der HSV einen Teil der vorbereiteten Verpflegung an Hamburger Hilfseinrichtungen.

Viele der Speisen waren bereits zubereitet, konnten jedoch wegen der Absage nicht genutzt werden. Daraufhin wurde eine Weitergabe organisiert.

Leberkäs-Semmeln, Fischbrötchen und zahlreiche Backwaren wurden in einem Transporter an verschiedene soziale Einrichtungen verteilt. So konnten rund 750 Menschen versorgt werden.

„Als Verein tragen wir Verantwortung, die über den Fußball hinausgeht. Gerade in besonderen Situationen ist es für uns selbstverständlich, schnell zu handeln und Lösungen zu finden“, betonte HSV-Vorstand Eric Huwer (42). „Nach der kurzfristigen Absage war für uns klar, verantwortungsbewusst zu handeln und die vorbereiteten Speisen weiterzugeben, um anderen zu helfen.“

Im Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember 2025 erzielte Luka Vuskovic (18) per Hackenschuss das 2:1 für die Rothosen. Nun wurde das Tor offiziell für die Wahl zum „Tor des Jahres“ der ARD-Sportschau nominiert.

Der Verein teilte am Mittwoch mit: „Die Abstimmung hat begonnen, und jede Stimme kann für eines der zwölf besten Tore eines jeden Monats abgegeben werden. Noch nie zuvor konnte sich ein HSV-Spieler mit dieser Auszeichnung schmücken.“

Ab sofort kann online auf der Webseite der Sportschau für einen der zwölf Treffer abgestimmt werden.

Der Sonderzug mit den Bayer Leverkusen-Fans war bereits auf dem Weg nach Hamburg, als die Partie HSV gegen Bayer 04 kurzfristig abgesagt wurde. In Hamburg-Harburg wurde der Zug dann gestoppt.

Die Polizei berichtete am Dienstagabend, dass der Zug gegen 18 Uhr für kurze Zeit im Bahnhof Harburg stand, um polizeiliche Maßnahmen durchzuführen. Gegen 18:49 Uhr drehte der Sonderzug und fuhr zurück nach Leverkusen.

Rund 700 Fans waren vor Ort, die Polizei war mit 150 Einsatzkräften präsent. Der Aufenthalt verlief ruhig und ohne Zwischenfälle.

Das wäre eine Überraschung! BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (45) gilt als möglicher Kandidat für die Nachfolge von Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63) beim HSV, berichtet „Sky“-Reporter Florian Plettenberg.

Demnach steht der ehemalige Spieler und derzeitige Funktionär beim Aufsichtsrat der Hanseaten weit oben auf der Liste für die vakante Position.

Sein Vertrag bei Borussia Dortmund läuft allerdings noch bis Sommer 2027.

Schiedsrichter der Partie am 17. Spieltag ist Robin Braun.

Das Duell gegen Leverkusen ist erst das neunte Bundesliga-Spiel, das der 29-Jährige pfeift.

Dennoch leitete er bereits ein HSV-Spiel in dieser Saison: Im November pfiff der Wuppertaler das Auswärtsspiel in Augsburg, das die Rothosen trotz einer Gelb-Roten Karte gegen Augsburgs Keven Schlotterbeck (28) mit 0:1 verloren.

Wichtiger Hinweis: Der HSV warnt vor möglichen Schwierigkeiten bei der Anreise zum Spiel gegen Leverkusen.

Obwohl das Stadion von Schnee und Eis befreit wurde, sind aufgrund der Wetterlage und des Tauwetters kaum Parkplätze verfügbar.

Alle Parkplätze (Rot, Grau, Grün etc.) sind betroffen und aufgrund der Schneeschmelze nicht befahrbar.

Nur Fahrzeuge mit VIP-Parkschein erhalten Zufahrtsgenehmigung. Der HSV empfiehlt daher, frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen und wasserfestes Schuhwerk zu tragen.

Neuzugang Damion Downs (21) steht beim Auswärtsspiel des HSV in Freiburg direkt in der Startelf. Ebenfalls von Beginn an dabei ist Bakery Jatta (27).

Die Aufstellung des HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Downs, Dompé.

Fröhlich und voller Zuversicht fuhren die HSV-Fans mit dem ICE nach Freiburg, doch plötzlich wurde ihre Fahrt durch Schneefall gestoppt – der Zug strandete bereits in Hannover.

Trotz Sturmtief „Elli“ blieb die Stimmung gut, da die Fans bestens vorbereitet waren. „Wir haben genug Verpflegung im Zug, inklusive Bierkästen“, erzählte ein Rothosen-Anhänger dem Spiegel.

Da das Spiel erst am Samstag um 15:30 Uhr (Sky) stattfindet, hoffen die Fans weiterhin, rechtzeitig zum Anpfiff im Europa-Park-Stadion zu sein.

Nach dem vorzeitigen Abschied von Keeper Daniel Peretz (25) sucht der HSV eine Nummer zwei, die Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes (33) Druck machen und ihn vertreten kann.

Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge steht Nicolas Kristof (26) von SV Elversberg auf der Wunschliste der Hanseaten. Der gebürtige Heidelberger zählt zu den besten Torhütern der 2. Bundesliga.

Geplant sei sowohl eine Leihe bis Saisonende als auch eine dauerhafte Verpflichtung. Langfristig könnte Kristof Heuer Fernandes als Nummer eins ablösen.

Hendrik Bonmann (31) vom bulgarischen Verein Ludogorets Razgrad wird dagegen nicht als Kandidat im Volkspark gehandelt.

Es ist offiziell! Der HSV hat die Leihe von Daniel Peretz (25) vorzeitig beendet. Der Torhüter kehrt zu Bayern München zurück, wird aber direkt an den englischen Zweitligisten FC Southampton verliehen.

Peretz konnte sich beim HSV nicht als Stammtorwart durchsetzen und kam nur zu zwei Einsätzen im DFB-Pokal. Öffentlich hatte er seine Unzufriedenheit geäußert.

In diesem Jahr ist Schluss: Der ehemalige HSV- und Bayern-Star Paolo Guerrero (42) hat sein Karriereende angekündigt. „2026 wird definitiv meine letzte Saison als Profi“, erklärte er in peruanischen Medien. „Die Entscheidung habe ich bereits mit meiner Familie getroffen. Ich hoffe, mein letztes Jahr spielen und meine Karriere gut abschließen zu können.“

Bis dahin wird der inzwischen 42-Jährige für seinen Heimatverein Alianza Lima auf Torejagd gehen.

Guerrero war 2002 aus Peru zu Bayern München gewechselt, schaffte dort den Sprung in die Profimannschaft und gewann zweimal Meisterschaft und Pokal. 2006 wechselte er zum HSV, wo er seinen Durchbruch feierte. In 183 Spielen erzielte er 59 Tore.

Der Star sorgte neben dem Platz für einige Skandale, etwa den Flaschenwurf gegen einen Fan 2010 oder die Blutgrätsche gegen VfB-Keeper Sven Ulreich zwei Jahre später.

Wer wird Nachfolger von Stefan Kuntz (63)? Nach dessen überraschendem Abgang sucht der HSV nach einem passenden Ersatz. Einer der Kandidaten ist Oliver Bierhoff (57)!

SPORT BILD berichtet, dass der Europameister von 1996 und ehemalige Nationalmannschafts-Manager bei den Verantwortlichen in Hamburg hoch im Kurs steht. Bierhoff hat eine HSV-Vergangenheit und spielte Ende der 80er Jahre für die Rothosen.

Neben ihm gilt auch Fabian Wohlgemuth (46) vom VfB Stuttgart als Kandidat. Außerdem soll Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt (43, derzeit ohne Verein) sich eine Rückkehr vorstellen können.

Der Hamburger SV hat sich im Rennen um den US-Nationalspieler Damion Downs (21) offenbar gegen den Rivalen Werder Bremen durchgesetzt.

Wie die „Bild“ zuerst berichtete, befindet sich der 21-jährige Stürmer vom FC Southampton bereits in Hamburg, um am Dienstag den Medizincheck zu absolvieren. Es soll eine Leihe bis Saisonende vereinbart werden.

Downs wechselte erst vor dieser Saison für rund zehn Millionen Euro vom 1. FC Köln zum Premier-League-Absteiger Southampton. Um seine Chancen auf eine WM-Teilnahme mit den USA zu verbessern, zieht es den im unterfränkischen Schweinfurt geborenen Stürmer noch in diesem Winter zurück nach Deutschland.

In der 2. englischen Liga blieb er bislang in elf Spielen ohne Tor. Neben dem HSV hatte auch Werder Bremen Interesse an dem 1,92 Meter großen Angreifer. Für Köln erzielte er in 42 Pflichtspielen 13 Tore.

Der Wechsel ist perfekt! U21-Talent Raif Adam (20) verlässt den HSV und wechselt zum Zweitligisten SV Elversberg, wie der Verein am Montagmorgen bekanntgab.

„Raif hat in kurzer Zeit einen großen Sprung gemacht, sich schnell etabliert und für höhere Aufgaben empfohlen. In den Einsätzen für unsere U21 hat er seine Qualitäten gezeigt. Er hat seine Chance genutzt und wird nun mit dem Schritt in die 2. Bundesliga belohnt. Wir wünschen ihm viel Erfolg und werden seine Entwicklung weiter verfolgen“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41).

Adam war erst im Sommer vom ETV aus der Oberliga zum HSV-Nachwuchs gewechselt und überzeugte sofort. In Elversberg trifft er auf Otto Stange (18) und Lukasz Poreba (25), zwei bekannte Gesichter.

Dem HSV droht der Verlust von zwei Nachwuchsspielern. Wie Sky und transfermarkt.de berichten, ist die SV Elversberg an Raif Adam (20) und Maurice Boakye (21) aus der U21 interessiert.

Bei Adam soll es bereits eine Einigung geben, die Ablösesumme beträgt rund 400.000 Euro. Sollten die Saarländer aufsteigen, sind weitere Bonuszahlungen fällig. Adam absolvierte in dieser Saison 21 Spiele in der Regionalliga Nord und erzielte dabei sieben Tore sowie sechs Vorlagen.

Boakye erzielte in dieser Saison bereits zwölf Treffer und bereitete drei vor. Sein Wechsel im Winter ist noch offen. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, dann wäre er ablösefrei.

Nach viereinhalb Jahren beim HSV verlässt Jonas Meffert den Verein und wechselt in die 2. Liga zu Holstein Kiel.

Der 31-Jährige hatte bereits von 2018 bis 2021 bei Kiel gespielt, bevor er zur Saison 2021/22 zum HSV kam.

„Meffo war der Inbegriff von Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Teamgeist. Deshalb war es für uns klar, dass wir im Hinblick auf mehr Spielzeit für ihn gemeinsam eine Lösung suchen“, erklärte Sportdirektor Claus Costa.

Der Aufstiegsheld verabschiedete sich mit Wehmut: „Es fällt mir schwer, denn das HSV-Trikot zu tragen und im Volkspark zu spielen, war für mich etwas Besonderes. Ich danke allen Weggefährten der letzten viereinhalb Jahre und vor allem den Fans, die diese Zeit unvergesslich gemacht haben. Ich wünsche dem Verein maximalen Erfolg – dieser Club ist einfach großartig“, wird der 31-Jährige auf der Vereinsseite zitiert.

Daniel Peretz (25) wollte beim HSV angreifen und die Nummer eins werden, doch die Realität sah anders aus. Der Leihkeeper vom FC Bayern kam bislang nur zweimal im DFB-Pokal zum Einsatz und musste sich Daniel Heuer Fernandes geschlagen geben.

Wie die Bild berichtet, wurde die Leihe von Peretz vorzeitig beendet. Er wechselt direkt zum FC Southampton in England. Bayern erhofft sich von der neuen Leihe mehr Spielpraxis für den Torhüter.

Der HSV-Leistungsträger Luka Vuskovic (18) weckt Begehrlichkeiten. Laut dem Portal „CaughtOffside“ zeigen der FC Bayern München und RB Leipzig Interesse am Abwehrspieler.

Demnach hätten sich beide Clubs bei Tottenham Hotspur, dem Stammverein des ausgeliehenen Kroaten, erkundigt.

Tottenham soll jedoch deutlich gemacht haben, dass ein Verkauf des 18-Jährigen nicht geplant ist. Vuskovic, bis Sommer an den HSV verliehen, ist ein zentraler Bestandteil der langfristigen Planung.

Hinter dem HSV liegt ein ereignisreiches Jahr, geprägt vom Aufstieg und der Rückkehr in die Bundesliga – vor allem aber vom herausragenden Fan-Support.

Das ist auch den Spielern bewusst, die sich mit einem offenen Brief bei den Fans für die „einzigartige Unterstützung und Leidenschaft“ bedankten.

„Lasst uns an dieser ‚Never-give-up‘-Mentalität auch im kommenden Jahr festhalten und an den restlichen 19 Spieltagen alles für einander geben. Zeigen wir gemeinsam, wofür der HSV steht: Siegeswillen, Leidenschaft und gegenseitigen Respekt“, heißt es von der Mannschaft.

Miro Muheim (27) war in der ersten Saisonhälfte der HSV-Profi mit den meisten Einsatzminuten. Der Schweizer ist eine feste Größe im System und wird mit der Nationalmannschaft höchstwahrscheinlich zur WM reisen.

Seine starken Leistungen bleiben nicht unbemerkt, daher bereitet sich der HSV offenbar schon auf einen möglichen Abgang des Linksverteidigers vor.

Laut BILD gibt es ernsthaftes Interesse an Almugera Kabar (19) von Borussia Dortmund. Es habe bereits Kontakt zwischen den Vereinen gegeben, und der HSV sehe gute Chancen auf eine Verpflichtung. Beim BVB kommt der junge Abwehrspieler derzeit kaum zum Einsatz.

Luka Vuskovic (18) hat sich beim HSV durch seine Leistungen schnell einen Namen gemacht. Wie es nach Ende seiner Leihe weitergeht, ist unklar. Sein Vertrag bei Tottenham Hotspur läuft bis Sommer 2031.

„Bisher verlief alles so fair wie möglich, und die Spurs respektieren Lukas Meinung“, erklärte Vater Danijel (44) der kroatischen Zeitung „Sportske novosti“. „Das Wichtigste im Jahr 2026 ist, dass er weiterhin so trainiert und arbeitet wie bisher. Dann wird sich alles Weitere ergeben. Er hat einen guten Weg vor sich.“

Der Vater geht davon aus, dass sich sein Sohn weiterhin beim HSV gut entwickelt. „Danach werden wir in Ruhe überlegen, wie es weitergeht. Wenn er sich weiter so entwickelt, wird alles gut laufen.“ Er bestätigte, dass Luka bis zum Saisonende im Volkspark bleibt, danach werde man Gespräche mit den Nordlondonern führen.

Das Ziel der Gespräche ist bereits klar: „Ich möchte nicht, dass er einen Schritt überspringt und gleich in die englische Premier League wechselt, die meiner Ansicht nach die stärkste Liga der Welt ist. Er hat noch viel Entwicklungspotenzial und ist keine Eintagsfliege. Meiner Meinung nach wäre es gut, wenn er in Deutschland bleibt. Es ist eine große Sache, dass er sowohl für die Jugend- als auch für die A-Nationalmannschaft seines Landes spielt“, so Danijel Vuskovic.

Klar ist, dass Luka mit seinen Leistungen Aufmerksamkeit erregt hat, und mehrere Top-Clubs Interesse zeigen. „Sie rufen häufig an, aber ich schenke dem keine Beachtung. Alles wird sich von selbst regeln, es gibt Leute, die sich darum kümmern und uns informieren“, erklärte der Vater.

Bei Tottenham ist man mit der Entwicklung bisher zufrieden. Ob Vuskovic über den Sommer hinaus bei den Spurs bleibt, ist offen. Danijel meint: „Ich weiß nicht, ob Tottenham ihn ausschließlich als zukünftigen Spieler sieht oder bei einem passenden Angebot zu einem Transfer bereit wäre. Lukas Ziel ist es, mit dem HSV Erfolge zu feiern und mit Kroatien zur WM zu fahren.“

Jonas Meffert (31) steht offenbar vor einer Rückkehr zu Holstein Kiel. Nach Informationen des Abendblatts habe sich der Mittelfeldspieler über die Feiertage zu diesem Schritt entschlossen.

Meffert wechselte 2021 von Kiel zum HSV und war in drei von vier Zweitliga-Jahren ein wichtiger Führungsspieler. Nach dem Aufstieg verlor der Kölner seinen Stammplatz. In dieser Bundesliga-Saison stand er nur einmal in der Startelf.

Sein Vertrag beim HSV läuft im nächsten Sommer aus. Die Vereine müssen sich noch auf einen Transfer einigen.

Tabelle 1. Bundesliga

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende ist Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt.