Das freut das Pep-Talent besonders am 1. FC Köln
Köln – Angesichts der Engpässe in der Innenverteidigung hat der 1. FC Köln reagiert und mit Jahmai Simpson-Pusey (20) eine zusätzliche Option für die Abwehr geholt. Der englische U-Nationalspieler möchte in der Domstadt dringend wertvolle Spielpraxis sammeln, freut sich aber auch besonders auf einen tierischen Begleiter.
„Nachdem ich mich mit dem FC und seiner Geschichte beschäftigt hatte, wollte ich am liebsten sofort loslegen. Jetzt freue ich mich darauf, meine neuen Teamkollegen kennenzulernen – und natürlich auf Hennes, wenn wir wieder in Köln sind“, erzählt Simpson-Pusey nach seiner Ankunft im Trainingslager des FC in La Nucia, Spanien.
Der legendäre Geißbock scheint den jungen Nachwuchsspieler, der bis Saisonende vom englischen Spitzenklub Manchester City ausgeliehen ist, sehr zu faszinieren. Ob bereits ein Besuch bei Hennes IX. im Kölner Zoo ansteht, ist allerdings noch nicht bekannt.
Eindeutig ist hingegen: Der 20-Jährige möchte in Köln „so viele Einsätze wie möglich“ bekommen und dem Verein dabei helfen, „die gesteckten Ziele zu erreichen“.
Zuletzt spielte er auf Leihbasis beim schottischen Erstligisten Celtic Glasgow, konnte sich dort allerdings nicht nachhaltig durchsetzen. Für viele Anhänger und Fachleute gilt Simpson-Pusey, der nach seinen ersten Profieinsätzen von City-Coach Pep Guardiola (54) überschwänglich gelobt wurde, aufgrund seiner wenigen Einsatzzeiten als ein Talent mit großem Potenzial.
Ähnlich sieht das offenbar auch FC-Sportchef Thomas Kessler (39): Der ehemalige Torwart sucht laut BILD weiterhin nach einer weiteren Verstärkung für die Innenverteidigung. Ein erfahrener Profi soll als sofortige Hilfe verpflichtet werden – denn zum Rückrundenauftakt gegen Heidenheim am Samstag (15.30 Uhr) fehlen mit Timo Hübers (29), Luca Kilian (26), Joel Schmied (27) und Rav van den Berg (21) gleich vier Innenverteidiger.
Bundesliga-Tabelle
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Verein, der nach Saisonende auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte auf Rang 16 spielt in der sogenannten Relegation um den Verbleib in der Liga gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.