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Trophäe zerbricht unerwartet in viele Teile: Peinlicher Vorfall nach Pokalsieg

Moskau – Während Scherben normalerweise Glück bringen sollen, sorgte das große Glück für Spartak Moskau nach dem Pokalerfolg von Pablo Solari (25) für eine unangenehme Überraschung: Der Flügelspieler zerbrach beim Feiern die frisch gewonnene Trophäe.

Am Sonntagabend setzte sich Spartak im russischen Pokalfinale gegen FK Krasnodar durch – nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit und einer torlosen Verlängerung gewann das Team im Elfmeterschießen mit 4:3 und sicherte sich damit den Titel.

Der 25-jährige Argentinier hatte sein Team zuvor mit einem Tor in Führung gebracht und durfte seinen Erfolg somit gebührend mit dem Pokal feiern.

Beim Präsentieren der Trophäe vor den Fans im Moskauer Olympiastadion Luschniki passierte dann jedoch ein Missgeschick: Beim Anheben stieß Solari unglücklich mit dem gläsernen Sockel gegen seinen Körper, sodass der untere Teil des Pokals abbrach und in zahlreiche Einzelteile zerfiel. Auch der Deckel des Pokals ging dabei zu Bruch.

Der Klub filmte den peinlichen Zwischenfall und veröffentlichte das Video anschließend auf Instagram, wo viele Zuschauer amüsiert reagierten. Währenddessen schlugen Solaris Mitspieler Ruslan Litvinov (24) und Christopher Martins (29) beschämt die Hand vor das Gesicht.

„Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, wie es genau passiert ist. Ich habe den Pokal einfach hochgehoben, und plötzlich war er kaputt. Damit hatte ich nicht gerechnet. Aber nun habe ich eine ganz besondere Erinnerung – einen unvergesslichen Moment!“, kommentierte der Argentinier laut „sport.ru“.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass die offensichtlich sehr empfindliche Trophäe zerbricht. Das aktuelle Modell gibt es seit 2010, wiegt stolze 17 Kilogramm und überstand nicht einmal die erste Feier unbeschadet.

Damals wurde der Schaden laut „Komsomolskaja Prawda“ Roman Schirokow (44) von Zenit St. Petersburg zugeschrieben. Zwei Jahre später zerstörten die Berezutskiy-Brüder von ZSKA Moskau den Pokal, und 2020 war Zenits Branislav Ivanović (42) an einem ähnlichen Missgeschick beteiligt.

Der Henkelpokal wird nach jedem Finale in unterschiedlichem Maße repariert, wobei vor allem die angebrachten Klebestellen immer wieder Probleme bereiten.

Der russische Fußballverband hat Spartak inzwischen eine instand gesetzte Version der Trophäe zugesichert, deren Reparatur rund 120.000 Euro kosten soll.