„Unsinn“: Red-Bull-Geschäftsführer reagiert auf Klopp-Gerüchte
Von Gerald Fritsche
Leipzig/Fuschl am See – Eine Trennung von Jürgen Klopp (58) aufgrund mangelnder Fortschritte in der Fußballabteilung von Red Bull hat Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (50) entschieden zurückgewiesen. „Das ist kompletter Unsinn und frei erfunden. Ganz im Gegenteil: Wir sind äußerst zufrieden mit Jürgen Klopps Arbeit“, erklärte Mintzlaff in einer Stellungnahme.
Die „Salzburger Nachrichten“ hatten zuvor berichtet, sowohl „Head of Global Soccer“ Klopp als auch die Verantwortlichen bei RB seien mit der Entwicklung der Fußballabteilung seit Klopps Amtsantritt zum 1. Januar 2025 unzufrieden, sodass eine Trennung in naher Zukunft nicht ausgeschlossen werde.
„Die eleganteste Lösung wäre, wenn Klopp im kommenden Sommer den Wunsch äußert, wieder als Trainer tätig zu sein. Real Madrid oder die deutsche Nationalmannschaft kämen als realistische Optionen infrage“, schrieb das Blatt.
Mit Ausnahme von Red Bull Salzburg stagniert derzeit die Entwicklung der von Red Bull unterstützten Fußballvereine. Auch RB Leipzig konnte nach einem vielversprechenden Saisonstart die hohen Erwartungen bislang nicht erfüllen.
„Er investiert enorm viel Zeit, steht im ständigen Austausch mit unseren Trainern und Sportdirektoren und fördert nachhaltig die Weiterentwicklung unserer Red-Bull-Fußballphilosophie. Wir sind überzeugt, dass er der passende Mann für diese Aufgabe ist. Darauf konzentrieren wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie“, so Mintzlaff.