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RB Leipzigs Werner: Kein entspannter Geburtstag nach dieser Vorstellung

Leipzig – Ursprünglich hatte RB Leipzigs Trainer Ole Werner geplant, seinen 38. Geburtstag am Montag deutlich ruhiger zu verbringen, als es nun der Fall ist. Aufgrund des schwachen Auftritts seiner Mannschaft bei der 1:4-Niederlage in Leverkusen am Samstag ist der Champions-League-Einzug jedoch noch nicht gesichert, sodass der volle Fokus weiterhin notwendig bleibt.

Beim letzten Heimspiel der Saison am Samstag gegen St. Pauli (15:30 Uhr/Sky) wollen die Sachsen die Qualifikation für die Königsklasse endlich perfekt machen.

Mit einem Vorsprung von vier Punkten auf die Verfolger Leverkusen, Stuttgart und Hoffenheim sind die Chancen für RB Leipzig nach wie vor sehr gut.

Selbst im Falle einer Niederlage gegen die Kiezkicker hätten die Roten Bullen die Möglichkeit, den Einzug am letzten Spieltag gegen den SC Freiburg aus eigener Kraft zu schaffen.

Es ist jedoch klar, dass für den Erfolg deutlich mehr Einsatz und Qualität nötig sind als bei der enttäuschenden Leistung am vergangenen Wochenende.

„Wir waren nicht aggressiv genug, das Pressing kam nicht effektiv zustande, die Abstände zwischen den Spielern waren zu groß und defensiv hatten wir keinen Zugriff“, kritisierte der Coach nach dem Spiel. Diese Aspekte hatten in den vergangenen Wochen eigentlich gut funktioniert und sorgten für den aktuellen Erfolg von RB Leipzig.

Genau das Niveau, das man beispielsweise in den Spielen gegen Eintracht Frankfurt (3:1) und Union Berlin (3:1) zeigte, soll nun im Duell mit den Hamburgern wieder abgerufen werden. Dafür arbeiten die Sachsen intensiv im Training – mit dabei ist auch Nicolas Seiwald (25), der wie sein Trainer ebenfalls am Montag Geburtstag feiert.

Durch die Niederlage und die dadurch entstandene Unsicherheit bezüglich der Champions-League-Qualifikation verschieben sich selbstverständlich auch die geplanten Gespräche zur Vertragsverlängerung. Werners aktueller Vertrag gilt noch bis 2027, und grundsätzlich ist man in Leipzig mit seiner Arbeit zufrieden.

Wenn das Ziel Königsklasse erreicht wird, gibt es wenig Grund, dass Werner den Verein nicht auch über diesen Zeitraum hinaus weiterhin betreut.

Tabelle 1. Bundesliga

Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Derjenige, der am Saisonende Platz 1 belegt, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Position 16) bekommt die Möglichkeit, in der Relegation um den Klassenerhalt zu kämpfen. Dabei trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.