Offensives Talent verstärkt Zwickau: FSV holt Spieler aus dem hohen Norden
Zwickau – Kurz vor dem Start der Rückrunde hat der FSV Zwickau noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen! Die Schwäne sicherten sich Luca Prasse (21) von Holstein Kiel. Der Offensivspieler wird bis Juni 2026 auf Leihbasis für Zwickau auflaufen.
Sportdirektor Robin Lenk (41) zeigte sich äußerst zufrieden mit der Verpflichtung und betonte, dass sich der FSV gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen konnte. Denn nicht nur Zwickau hatte Interesse an dem 21-Jährigen.
„Im Winter haben sich mehrere namhafte Vereine um den Spieler bemüht, deshalb freuen wir uns besonders, dass der Zuschlag an den FSV Zwickau ging. Das unterstreicht unseren Kurs und zeigt, dass die gute Arbeit hier inzwischen Anerkennung findet“, erklärte Lenk.
Luca Prasse wird als torgefährlich und flexibel einsetzbar beschrieben – genau das, was die Schwäne für die kommende Rückrunde benötigen.
Lenk betonte: „Für das nächste halbe Jahr bekommen wir einen offensiv vielseitigen Spieler, der im Eins-gegen-Eins stark ist, zahlreiche Offensivaktionen initiieren kann und einen guten Abschluss besitzt.“
Auch Prasse selbst freut sich auf seine neue Herausforderung beim FSV Zwickau. Bei seiner Ankunft war seine Vorfreude deutlich spürbar. „Hier erwartet mich ein tolles Stadion mit großartigen Fans und eine körperlich sehr anspruchsvolle Liga“, lobte der gebürtige Emder die Schwäne. „Mit dem FSV habe ich eine junge, ehrgeizige Mannschaft gefunden, die voller Motivation steckt.“ Der 21-Jährige kennt bereits Lukas Eixler (22) aus dem Team, der ihn auch nach Zwickau empfohlen hat. „Ich hoffe, dass wir in den nächsten Monaten einige Siege feiern und gemeinsam viel Spaß haben werden“, so Prasse.
Der 1,80 Meter große Mittelfeldspieler bringt trotz seines jungen Alters bereits wertvolle Erfahrung mit: Er bestritt 66 Partien in der Regionalliga, erzielte zwölf Tore und sammelte zudem fünf Einsätze in der 3. Liga.
Regionalliga Nordost Tabelle
Am Saisonende wird der Meister 2026 in zwei Aufstiegsspielen gegen den Spitzenreiter der Regionalliga Bayern antreten. Der Gewinner steigt in die 3. Liga auf. Insgesamt können bis zu vier Mannschaften absteigen, abhängig von den Absteigern aus der 3. Liga.