Drei Begegnungen, drei Erfolge: Nur das Wetter stoppt den FSV – Testspiel in Eilenburg ersetzt Ligastart
Zwickau – Drei Partien, drei Siege: Der FSV Zwickau zeigt sich bestens vorbereitet für den Neustart in der Regionalliga Nordost. Da das erste Spiel der Rückrunde am Sonntag aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen gegen den SV Babelsberg 03 in heimischer Arena entfällt, haben die Schwäne kurzfristig ein weiteres Testspiel am Samstag gegen den Ligakonkurrenten FC Eilenburg (12 Uhr/auf Kunstrasen) angesetzt.
„Wir sind sehr froh, dass wir mit den Verantwortlichen in Eilenburg die Begegnung so kurzfristig vereinbaren konnten. Für beide Seiten ist das unkompliziert, da die Punktspiele bereits absolviert sind“, erklärt Sportdirektor Robin Lenk (41) mit einem Lachen.
In der Hinrunde gab es für die Mannschaft aus Nord-Sachsen eine überraschend klare 0:3-Niederlage. Im letzten Aufeinandertreffen vor Weihnachten in der GGZ-Arena ließ die Schmitt-Elf beim 2:2 durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit den Sieg noch entgleiten.
Deshalb stellt der FCE – trotz seiner Abstiegsgefahr – einen geeigneten Trainingsgegner dar.
Lenk zieht ein Zwischenfazit zur bisherigen Wintervorbereitung:
„Wir befinden uns auf einem sehr guten Weg. Das Trainingslager in der Türkei verlief hervorragend und die Ergebnisse in den Testspielen, zuletzt gegen Dynamo Dresden, waren überzeugend.“
Im 100-minütigen Freundschaftsspiel am Mittwochnachmittag erzielten die Schwäne gegen ein Dynamo-Team, bestehend aus Zweitliga- und U21-Spielern, durch Treffer von Veron Dobruna (4.) sowie Lukas Eixler (65. und 87.) einen 3:0-Sieg.
Zuvor hatten sie im Türkei-Trainingslager den West-Regionalligisten Wuppertaler SV mit 2:0 besiegt und den usbekischen Erstligisten Nasaf Qarshi mit 6:1 deutlich dominiert.
Außerdem gelang es, mit Luca Prasse (21) ein vielversprechendes Talent von Holstein Kiel auf Leihbasis zu verpflichten, der laut Lenk gegen Dynamo ein ordentliches Debüt zeigte.
„Wir freuen uns besonders, dass der FSV Zwickau den Zuschlag erhalten hat. Das bestätigt unseren Weg und zeigt, dass die gute Arbeit in Zwickau inzwischen anerkannt wird“, betont Lenk.