Finger abgetrennt? Schockierende Verletzung erschüttert Zuschauer beim Champions-League-Kracher
Liverpool (England) – Diese Szenen versetzen einen in blankes Entsetzen! Obwohl Galatasaray Istanbul das Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals mit 1:0 für sich entscheiden konnte, musste die türkische Mannschaft am Mittwochabend im Rückspiel beim FC Liverpool eine heftige 0:4-Niederlage hinnehmen und schied somit aus.
Doch das war noch nicht alles: Gleich zwei Akteure erlitten schwere Verletzungen, besonders stark traf es Noa Lang (26).
In der 77. Spielminute setzte sich der niederländische Stürmer nach einem eher ungefährlichen Zweikampf bis zur Torauslinie durch und klammerte sich dort an eine Werbebande fest.
Das entpuppte sich schnell als folgenschwerer Fehler: Plötzlich schrie der 26-Jährige auf, hielt sich schmerzerfüllt die Hand und ließ sich schließlich unter deutlichen Schmerzen zu Boden fallen. Lang musste daraufhin per Trage vom Spielfeld gebracht werden.
Die Reaktionen der umstehenden Fotografen, Journalisten und Mitspieler ließen sofort Schlimmes vermuten. Laut Berichten des türkischen Journalisten Yağız Sabuncuoğlu sowie von "TRT Spor" wurde dem Galatasaray-Profi der rechte Daumen bei diesem Vorfall nahezu abgetrennt.
Der Klub gab inzwischen bekannt, dass der 15-fache niederländische Nationalspieler eine „schwere Schnittverletzung“ am betroffenen Finger erlitt. Noch in der Nacht war eine Operation in Liverpool geplant.
Lang war erst zur Halbzeit eingewechselt worden, um Victor Osimhen (27) zu ersetzen. Der ehemalige Spieler von Wolfsburg musste bereits in der 10. Minute nach einem Zweikampf mit Ibrahim Konaté (26) verletzungsbedingt behandelt werden.
Den Stürmer hatte es am rechten Unterarm erwischt, doch bis zum Pausenpfiff spielte er trotz eines Verbandes und eingeschränkter Beweglichkeit weiter.
„Nach dem Spiel bestätigte eine Untersuchung im Krankenhaus einen Bruch des rechten Unterarms, woraufhin ein Gipsverband angelegt wurde“, teilte Galatasaray mittlerweile mit. In den kommenden Tagen wolle man in Absprache mit den Ärzten klären, ob ein operativer Eingriff notwendig ist.
Sportlich war „Cimbom“ in Anfield chancenlos – insgesamt ein äußerst enttäuschender Abend aus Sicht der „Löwen“.