HSV-Blog: Schafft Nicolas Capaldo den rechtzeitigen Einsatz gegen den BVB?
Hamburg – Ein weiterer Zähler auf dem Konto: Beim 1:1 gegen den 1. FC Köln präsentierte sich der HSV zwar nicht von seiner besten Seite, doch den Punkt nahmen die Rothosen gerne mit.
Weiter geht es für die Hanseaten mit einem echten Highlight: Am kommenden Samstag um 18.30 Uhr steht das Topspiel bei Borussia Dortmund an. Ob Nicolas Capaldo bis dahin einsatzbereit ist, bleibt jedoch fraglich.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Themen aus dem Volkspark auf dem Laufenden.
Am Dienstag startete der HSV mit der Vorbereitung auf das nächste Spitzenspiel am Samstagabend (18.30 Uhr) beim BVB. Personell gab es einige Veränderungen.
Nicolas Capaldo (27), der bereits drei Spiele verpasst hat, trainiert nach seiner Bauchmuskelverletzung weiterhin individuell auf dem Platz. Trainer Merlin Polzin (35) äußerte sich vorsichtig: „Capi machte zunächst schnelle Fortschritte, doch zuletzt gab es kaum noch Verbesserungen. Er verspürt noch Schmerzen, daher wird es wohl eine Punktlandung für Dortmund.“
Außerdem fehlten beim Training Philip Otele (26) und Albert Grönbaek (24). „Philip fühlt sich etwas angeschlagen, wir hoffen, dass er morgen wieder dabei ist. Albert ist weiterhin krank – er hätte gegen Köln spielen sollen, doch Fieber machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Wir müssen abwarten, ob er morgen mehr trainieren kann“, erklärte Polzin.
Bakery Jatta (27), Yussuf Poulsen (31) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) befinden sich weiterhin im Reha-Programm.
Matthias Ostrzolek (35) steht zwar aktuell noch als Spielertrainer beim Regionalligisten Schwaben Augsburg auf dem Platz, möchte aber zur neuen Saison seine aktive Karriere beenden und übernimmt dann als Coach bei Wacker Burghausen die Nachfolge von Sven Bender (36).
„Von Beginn an wurde mir klar kommuniziert, wohin der Verein sportlich steuern will. Deshalb freue ich mich sehr auf diese Aufgabe“, blickt der 35-Jährige voraus. „Als Trainer ist es mein Ziel, die Mannschaft weiterzuentwickeln, das vorhandene Potenzial bestmöglich zu nutzen und gemeinsam mit dem Team, dem Umfeld und den Fans die ambitionierten Ziele konsequent zu verfolgen.“
Besonders brisant: Am 18. April kommt es in der Regionalliga Bayern zum direkten Aufeinandertreffen zwischen Schwaben Augsburg und Wacker Burghausen.
William Mikelbrencis (22) hat sich in den letzten Wochen mit starken Leistungen ins Rampenlicht gespielt. Problematisch ist jedoch, dass sein Vertrag beim HSV im Sommer ausläuft.
Wie das Portal Jeunes Footeux berichtet, soll bereits der RC Lens ein Auge auf den Rechtsverteidiger geworfen haben. Der Zweitplatzierte der Ligue 1, der nur einen Punkt hinter Spitzenreiter PSG liegt, sucht einen Ersatz für Saud Abdulhamid (26), der wohl zur AS Roma zurückkehrt.
Dem Bericht zufolge passt Mikelbrencis perfekt ins Profil von Lens: jung, in Frankreich ausgebildet und vielseitig auf der rechten Seite einsetzbar. Zudem wäre er ablösefrei zu haben, falls es keine Vertragsverlängerung gibt.
Ein Wechsel des Beraters gilt oft als Anzeichen für einen bevorstehenden Vereinswechsel – doch bei HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes (33) scheint dies nicht der Fall zu sein.
„Im Fußball passieren Dinge, die man nicht kontrollieren kann. Ich konzentriere mich auf meine Leistung, freue mich, diese Woche für Woche abrufen zu können. Darauf liegt mein Fokus, der Rest wird sich regeln“, erklärte der 33-Jährige nach dem Remis gegen Köln.
Ursprünglich ging man davon aus, dass sein Vertrag zum Saisonende ausläuft, Heuer Fernandes hatte sich selbst eine Entscheidung bis März gesetzt. „Jetzt kann ich keinen Zeitpunkt mehr nennen“, sagte er schmunzelnd – was wohl einen guten Grund hat.
Wie die Bild berichtet, verlängert sich sein Vertrag bei Klassenerhalt automatisch um ein Jahr. Damit haben sowohl der Spieler als auch der HSV derzeit keine Eile, denn es sieht ganz danach aus, dass die Rothosen auch nächste Saison erstklassig bleiben.
Mit neun Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz und sechs Zählern Abstand zum Relegationsplatz steht der HSV nach 26 Spieltagen auf einer sehr guten Ausgangsposition, um das große Ziel Klassenerhalt zu schaffen.
„Sky“-Experte Lothar Matthäus (64) sieht die Rothosen bereits so gut wie gerettet. Nach dem Unentschieden gegen Köln schätzte der ehemalige Weltfußballer die Chancen auf 85 bis 90 Prozent ein.
HSV-Trainer Merlin Polzin (35) reagierte schmunzelnd: „Ich würde Lothar Matthäus niemals widersprechen.“ Zugleich mahnte er jedoch, dass noch ein weiter Weg vor ihnen liegt.
Im Aufsteiger-Duell hat Schiedsrichter Tobias Welz (48) die Spielleitung inne. Er pfeift am Abend die Partie zwischen dem HSV und Köln.
Unter Leitung des Wiesbadeners absolvierte der HSV bisher 28 Spiele, die Bilanz ist negativ: Acht Siege und neun Unentschieden stehen elf Niederlagen gegenüber.
Der 1. FC Köln spielte bislang 21 Partien mit Welz als Schiedsrichter, für den Effzeh fällt die Statistik noch schlechter aus: fünf Siege, vier Remis und zwölf Niederlagen.
Am Samstag treffen mit dem HSV und dem 1. FC Köln gleichzeitig zwei seiner ehemaligen Vereine aufeinander. Im Sommer hätte Davie Selke (31) allerdings beinahe bei einem anderen Bundesligisten unterschrieben.
Laut „Sky“ zeigte der 1. FSV Mainz 05 großes Interesse am Stürmer und unterbreitete sogar ein konkretes Angebot. Ebenso wie der schottische Klub Celtic Glasgow scheiterte Mainz jedoch mit seiner Verpflichtung.
Seit vergangenem Sommer steht Selke bei Basaksehir Istanbul unter Vertrag. Der Aufstiegsheld des HSV aus der letzten Saison erzielte in 15 Einsätzen bisher sieben Tore.
Ein herber Rückschlag für einen Ex-HSV-Profi: Romeo Castelen (42), der von 2007 bis 2011 bei den Rothosen spielte, ist in den Niederlanden wegen Geldwäsche zu einer Haftstrafe verurteilt worden.
Das Gericht in Zwolle verhängte gegen den 42-Jährigen eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten, davon sechs Monate auf Bewährung, sowie eine Geldbuße von zwei Millionen Euro.
Castelen soll über den chinesischen Klub Zhejiang Yiteng mehrere Millionen Euro Schwarzgeld gewaschen haben. Unter anderem wurde er 2019 am Amsterdamer Flughafen mit 139.000 Euro Bargeld erwischt.
Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich drei Jahre Haft gefordert. Der Ex-Profi plant, gegen das Urteil Berufung einzulegen.
William Mikelbrencis (22) kämpft derzeit um seine Zukunft beim HSV. Der Vertrag des jungen Franzosen läuft im Sommer aus, seine Leistungen sorgen aber wohl für positive Gespräche über eine Verlängerung.
„Wenn man die Chance bekommt, muss man liefern. Das hat er die ganze Saison über getan“, lobte Trainer Merlin Polzin (35). Auch wenn Mikelbrencis manchmal auf der Bank Platz nehmen musste, „haben wir uns wegen taktischer Überlegungen auch mal für seine Konkurrenten entschieden. Das konnte er nicht beeinflussen, was er aber beeinflussen konnte, hat er verbessert.“
In seinen ersten beiden Jahren kam Mikelbrencis nur auf zwölf Einsätze mit 571 Spielminuten. Schon in der Aufstiegssaison stand er aber 25 Mal auf dem Platz, in der aktuellen Spielzeit sind es bereits 19 Einsätze, neun davon in der Startelf.
„William kam als sehr junger Spieler zu uns. Damals sprach er weder Deutsch noch Englisch. Er hat hart gearbeitet und musste auch mal weniger spielen, als er sich das vorgestellt hatte“, beschreibt Polzin die Entwicklung des 22-Jährigen.
Und der Trainer sieht noch viel Potenzial: „Er weiß genau, welche Schritte er als Nächstes gehen muss. Auf dem Platz ist er schnell und außerdem ein feiner Kerl.“
Schlechte Nachrichten für den HSV: Stürmer Yussuf Poulsen (31) wird erneut mehrere Wochen ausfallen. Wie Trainer Merlin Polzin (35) am Donnerstag mitteilte, hat sich der Däne eine Verletzung am rechten hinteren Oberschenkel zugezogen.
„Das ist sehr bitter“, sagte Polzin und berichtete, dass Poulsen nach der Diagnose niedergeschlagen gewesen sei. „Weder für ihn noch für uns ist das zufriedenstellend.“ Der Angreifer kam mit großen Erwartungen zum HSV, fiel aber immer wieder durch Verletzungen aus.
„Die Saison ist noch nicht vorbei“, blickte Polzin nach vorne, auch wenn er die genaue Ausfalldauer nicht abschätzen konnte. „Er wird weiterhin seinen Teil dazu beitragen, dass wir eine gute Saison spielen und unsere Ziele erreichen.“
HSV-Coach Merlin Polzin (35) äußerte sich deutlich zum Fehlen von Rayan Philippe (25) beim Spiel in Wolfsburg: „Ich wollte Rayan klar machen, woran er arbeiten muss. Das haben wir intern besprochen“, erklärte der Trainer. „Ich freue mich darauf, wie er darauf reagiert.“
Polzin erwartet, dass Philippe nach schwächeren Leistungen wieder mehr Präsenz zeigt. Eine Rückkehr am Samstag gegen den 1. FC Köln ist daher möglich, der Offensivspieler muss allerdings liefern.
„Ich habe einfach höhere Erwartungen an Rayan“, betonte Polzin. „Er hat bereits deutlich bessere Leistungen gezeigt.“ Trotz fünf Toren – gemeinsam mit Luka Vuskovic (19) bester HSV-Schütze – schwankt Philippe immer wieder in seiner Form.
„Er muss sich noch zurechtfinden“, so Polzin. Dabei ist Philippe bereits seit acht Monaten beim HSV, die Eingewöhnungsphase sollte also vorbei sein. „Ich sehe das nicht dramatisch. Wir wollen Rayan zeigen, woran wir arbeiten. Es ist normal, dass man mal Phasen hat, in denen nicht alles läuft. Da muss er durch.“
Der HSV kann bereits mehr oder weniger sicher für die nächste Saison in der ersten Liga planen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Luka Vuskovic (19) ein weiteres Jahr im Volkspark bleibt, sinkt mit jedem Spiel – seine Leistungen sind zu überzeugend.
Daher suchen die Verantwortlichen bereits nach einem Ersatz. Laut dem griechischen Medium SDNA hat der HSV Interesse an Lorenzo Pirola (24) von Olympiakos Piräus – der Innenverteidiger wurde sogar beim letzten Spiel vor Ort beobachtet.
Pirola stammt aus der Jugend von Inter Mailand und absolvierte zahlreiche Länderspiele für Italiens Nachwuchsauswahlen. Seit Sommer 2024 spielt er in Piräus, sein Vertrag läuft bis Saisonende 2027/28. Sein Marktwert wird auf neun Millionen Euro geschätzt.
Der HSV begann am Dienstag die Vorbereitung auf das Topspiel am Samstag gegen den 1. FC Köln. Dabei war auch Winter-Neuzugang Albert Grönbaek (24) mit von der Partie. „Ich freue mich, ihn im Mannschaftstraining zu sehen. Er braucht noch eine Woche, in der er komplett mittrainieren kann, ohne dass wir ihn dosieren. Ich hoffe, dass er bald eingreifen kann“, so Trainer Merlin Polzin (35).
Aus Belastungsgründen trainierten hingegen Ransford Königsdörffer (24) und William Mikelbrencis (22) nicht mit der Mannschaft, ebenso wie Nicolas Capaldo (27), Bakery Jatta (27) und Alexander Rössing-Lelesiit (19), die individuell an ihrer Reha arbeiten.
Vor allem Capaldo könnte gegen Köln jedoch sein Comeback feiern. „Es könnte eine Punktlandung werden. Das Ziel ist, es zu schaffen“, machte Polzin deutlich, schränkte aber ein: „Als Trainer ist man eher ein Träumer als Realist.“
Beim 2:1-Sieg des HSV in Wolfsburg war Luka Vuskovic (19) der herausragende Spieler. Der Abwehrspieler war an der Entstehung beider Elfmeter beteiligt und verwandelte einen davon – wenn auch mit etwas Glück – selbst.
In der Sendung Sky90 lobte der ehemalige HSV-Sportvorstand Jonas Boldt (44) den jungen Kroaten als „Schlüsselspieler“. Er attestierte der Familie Vuskovic eine große Leidenschaft für den Fußball.
Doch Boldt kritisierte auch seinen Ex-Klub: „Es ist fast fahrlässig, so viel Verantwortung auf seine Schultern zu legen. Er erzielte fünf sehr wichtige Tore. Beide Elfmeter gegen Wolfsburg entstanden durch ihn.“ Obwohl Vuskovic eigentlich Verteidiger ist, hat er enormen Einfluss auf das Offensivspiel, ebenso wie Rayan Philippe (25), der ebenfalls fünf Saisontore erzielt hat.
Der Einfluss von Vuskovic auf den HSV ist enorm. Boldt ist überzeugt, dass der Aufsteiger ohne ihn nicht auf dem zehnten Tabellenplatz stünde. „Die zwei Spiele vor seiner Ankunft waren weit entfernt vom Bundesliga-Niveau. Er bringt einen enormen Impuls.“
Christian Eriksen (34) brachte Wolfsburg zunächst in Führung, doch Luka Vuskovic (19) und Jean-Luc Dompé (30) drehten das Spiel vom Elfmeterpunkt und schrieben Bundesliga-Geschichte.
Das Spiel mit den meisten Elfmetern fand in der Saison 1965/66 zwischen Gladbach und dem BVB statt: fünf Strafstöße wurden damals gegeben, vier davon verwandelt. Das Endergebnis lautete 5:4 für Dortmund.
Die großen Vereine stehen Schlange: Der HSV muss damit rechnen, dass Luka Vuskovic (19) im Sommer zu Tottenham Hotspur zurückkehrt. Ob es in Nord-London für ihn weitergeht, ist jedoch offen.
Der 19-jährige Kroate steht mittlerweile bei nahezu jedem europäischen Topklub auf dem Zettel, zuletzt wurde dem FC Barcelona Interesse nachgesagt.
Sein Berater Pini Zahavi (83) äußerte sich zu den Spekulationen in spanischen Medien: „Ich kann aktuell nichts dazu sagen. Der Spieler gehört weiterhin zu Hamburg und konzentriert sich voll auf den Verein. In zwei Monaten, nach Ablauf der Leihfrist und seiner Rückkehr zu Tottenham, kann ich Neuigkeiten verkünden.“
Nach dem Sieg in Wolfsburg dürfte HSV-Profi Daniel Elfadli (28) besonders erleichtert gewesen sein. Er erlebte in der Volkswagen Arena jedoch eine regelrechte Horrorunde.
Der Verteidiger, der gegen Warmed Omari (25) den Vorzug erhielt, unterlief in der 18. Minute ein katastrophaler Fehlpass, der zum Glück für den HSV nicht bestraft wurde.
Zwei Minuten später wurde Elfadli zum Pechvogel, als er beim Klären der Kugel VfL-Profi Yannick Gerhardt (31) am Kopf traf. Das führte zum Elfmeter, den Christian Eriksen (34) zur Wolfsburger Führung verwandelte.
Elfadli erhielt Gelb und wäre bei einer weiteren Unsportlichkeit kurz vor der Pause fast vom Platz geflogen. Nach einer klaren Ansage von Schiedsrichter Florian Exner (35) musste Trainer Merlin Polzin (35) ihn zur Halbzeit auswechseln.
Florian Exner (35) trägt die Verantwortung und wird die Bundesliga-Partie zwischen Wolfsburg und HSV leiten.
Die Rothosen bestritten bisher fünf Spiele unter Exners Leitung mit einer ansehnlichen Bilanz: drei Siege, ein Remis und nur eine Niederlage.
Wolfsburg hingegen spielte bislang drei Spiele mit Exner als Schiedsrichter, konnte nur eines gewinnen, zwei gingen verloren.
Noch ist offen, wie es mit Luka Vuskovic (19) im Sommer weitergeht. Bleibt er beim HSV, damit er gemeinsam mit seinem Bruder Mario spielen kann? Kommt er zurück zu Tottenham? Oder wechselt er gar zu einem anderen Verein?
Laut Sky könnte Letzteres eintreten. Demnach beobachtet der FC Barcelona den kroatischen Abwehrspieler derzeit genauer, da bei den Katalanen im Sommer eine Lücke in der Innenverteidigung entsteht.
Besonders pikant: Vuskovic hat mit Pini Zahavi (83) denselben Berater wie Barca-Trainer Hansi Flick (61).
Eine bittere Nachricht für den HSV: Bakery Jatta (27) wird den Klub in den nächsten Wochen fehlen.
Wie der Verein mitteilte, zog sich der Gambier im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen am Mittwoch eine Verletzung am linken hinteren Oberschenkel zu und wurde bereits in der 29. Minute ausgewechselt.
Jatta spielte unter Trainer Merlin Polzin (35) lange keine Rolle, kämpfte sich gegen Ende 2025 jedoch zurück ins Team und stand seitdem in zehn von zwölf Partien auf dem Platz.
HSV-Fans aufgepasst: Die DFL hat am Donnerstag die Spieltage 28 bis 30 der Bundesliga zeitgenau terminiert. Der HSV bestreitet unter anderem das Nordderby gegen Werder Bremen und tritt dabei zweimal samstags um 15.30 Uhr und einmal sonntags um 17.30 Uhr an.
Termine im Überblick:
Samstag, 4. April (15.30 Uhr): HSV vs. FC Augsburg
Sonntag, 12. April (17.30 Uhr): VfB Stuttgart vs. HSV
Samstag, 18. April (15.30 Uhr): Werder Bremen vs. HSV
Sören Storks (37) wird die Nachholpartie gegen Bayer 04 Leverkusen am Mittwochabend leiten.
Der aus Ramsdorf (Nordrhein-Westfalen) stammende Unparteiische pfiff bereits vor wenigen Monaten ein HSV-Spiel, das die Hamburger trotz Unterzahl und einer hitzigen Schlussphase spät gewannen.
Storks zeigte Alexander Rössing-Lelesiit (19) in der 81. Minute die Gelb-Rote Karte, nachdem der Norweger viel zu hart in einen Zweikampf mit Stuttgarts Josha Vagnoman (25) ging.
Insgesamt leitete Storks erst fünf Erst- und Zweitliga-Spiele des HSV. Die Statistik spricht klar für Hamburg: Nur eine Niederlage gab es unter seiner Leitung.
Sollten sich die HSV-Fans Sorgen machen? Daniel Heuer Fernandes (33), einer der besten Torhüter der Bundesliga, steht vor einem Vertragsende im Sommer.
Der Schlussmann gab vor Kurzem an, sich in Gesprächen mit dem Verein zu befinden. Laut dem „Hamburger Abendblatt“ wechselte der 33-Jährige dabei seinen Berater und trennte sich im Guten von seiner bisherigen Agentur.
Der HSV zeigte sich von diesem Schritt überrascht. Welche Auswirkungen das auf Heuer Fernandes’ Zukunft hat, ist unklar. Möglicherweise möchte er seine Verhandlungsposition verbessern oder einen Wechsel ausloten.
Fábio Vieira (25) trägt maßgeblich zum Erfolg des HSV bei. Nach seiner Leihe vom FC Arsenal hat er sich zum Leistungsträger entwickelt. Doch wie sieht seine Zukunft aus?
SPORT BILD berichtet, dass der Portugiese bereits entschieden habe, im Sommer nicht nach London zurückzukehren. Bei den „Gunners“ konnte er sich seit seinem Wechsel 2023 nicht durchsetzen.
Vieira fühlt sich beim HSV und in Hamburg sehr wohl und kann sich grundsätzlich einen Verbleib vorstellen. Problematisch ist die Ablösesumme: Die Kaufoption beträgt über 20 Millionen Euro – für den HSV zu teuer.
Die Verantwortlichen hoffen jedoch, die Ablöse drücken zu können, insbesondere wenn Vieira selbst einem festen Wechsel zustimmt. Die endgültige Entscheidung steht noch aus.
Diagnose bestätigt: Nicolas Capaldo zog sich im Spiel gegen Leipzig eine Bauchmuskelverletzung zu, wie eine MRT-Untersuchung am Montag im Athletikum bestätigte.
Der Argentinier wird den Rothosen laut Vereinsangaben „einige Wochen“ fehlen, nachdem er gegen RB bereits nach etwa 20 Minuten ausgewechselt werden musste. Zunächst hatte man von einer Adduktorverletzung ausgegangen.
So wenige Gästefans wie lange nicht mehr: Beim Heimspiel zwischen dem HSV und RB Leipzig (ausverkauft mit 57.000 Zuschauern) waren nur rund 1.500 Leipziger mit dabei – die geringste Gästefan-Anzahl dieser Saison.
Selbst der abgeschlagene Tabellenletzte 1. FC Heidenheim brachte mit knapp 2.100 Fans mehr mit.
Im März beim torlosen Remis gegen SV Elversberg waren nur rund 1.000 Gästefans dabei.
Der HSV musste am Sonntagabend nach der Niederlage gegen Leipzig zudem zwei Verteidiger ersetzen.
Miro Muheim (27) erhielt vom Schiedsrichter Bastian Dankert (45) für ein hartes Foul seine fünfte Gelbe Karte und wird somit das Nachholspiel gegen Leverkusen verpassen. „Wir haben drei, vier Spieler als Ersatz in der Hinterhand“, so Trainer Merlin Polzin (35).
Zusätzlich gibt es Sorgen um Nicolas Capaldo (27), der nach wenigen Minuten mit Schmerzen im Oberschenkel/Adduktorenbereich ausgewechselt werden musste und den Platz sichtlich aufgelöst verließ.
Polzin erklärte, dass Capaldo bei einem Sprint eine Verletzung verspürte und kündigte weitere Untersuchungen am Montag an. Ein Einsatz gegen Leverkusen ist fraglich, möglicherweise droht ein längerer Ausfall.
Schiedsrichter Bastian Dankert (45) wird die Begegnung zwischen dem HSV und RB Leipzig leiten – eine Aufgabe, die viel Nerven erfordert.
Bislang leitete Dankert 18 HSV-Spiele, die Bilanz spricht nicht für die Rothosen: sieben Siege, ein Unentschieden und zehn Niederlagen.
Leipzig hingegen spielte 17 Partien unter Dankerts Leitung mit positiver Bilanz: neun Siege, fünf Unentschieden und nur drei Niederlagen.
Gute Voraussetzungen für einen weiteren magischen Abend im Volkspark: Wenn der HSV am Sonntag RB Leipzig empfängt, kann das Team fast in Bestbesetzung antreten.
Nur die verletzten Albert Grönbaek (24) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) fehlen laut Trainer Merlin Polzin (35). Alle anderen seien „heiß und einsatzbereit“.
Auch Leistungsträger Albert Sambi Lokonga (26) könnte nach seinem Außenbandriss im Sprunggelenk wieder eine Option sein. Ob es reicht, entscheidet sich etwa eine Stunde vor Anpfiff.
Positives Feedback vom SC Freiburg-Profi Matthias Ginter (32) für den HSV.
Im Podcast „Copa TS“ sprach er zunächst über die Entwicklung beim VfB Stuttgart, der vor einiger Zeit noch Zweitligist war und nun Pokalsieger und Champions-League-Teilnehmer ist. Eine ähnliche Entwicklung traut er auch dem HSV zu.
„Klar, sie arbeiten jetzt viel mit Leihspielern“, sagte Ginter und bezog sich auf Spieler wie Luka Vuskovic (19) und Fábio Vieira (25). Obwohl der HSV diese womöglich nicht langfristig halten kann, sieht er gute Voraussetzungen.
„Der Verein, die Stadt, das Stadion – das ist unfassbar. Ich bin sicher, dass der HSV bald wieder in den oberen Tabellenregionen zu finden sein wird“, lobte Ginter.
Erfreuliche Nachrichten vom Training: Albert Sambi Lokonga (26) kehrte am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück. Am Dienstag hatte er nach seinem Außenbandriss noch individuell mit Reha-Coach Sebastian Capel gearbeitet.
„Bei Sambi ist das Ziel, dass er im Laufe der Woche ins Training einsteigt und eventuell am Wochenende wieder im Kader steht. Yussi wird wegen einer langen Trainingswoche und seiner Vorgeschichte besonders dosiert. Ab morgen trainiert er wieder mit dem Team und steht am Wochenende zur Verfügung“, so Trainer Merlin Polzin (35).
Yussuf Poulsen (31) ging hingegen aus Belastungsgründen etwas kürzer, Albert Grönbaek (24) setzte seine individuelle Reha fort.
Daniel Heuer Fernandes (33) ist seit über sechs Jahren beim HSV und hat sich trotz anfänglicher Kritik durchgesetzt. Dank seiner Leistungen steht der Aufsteiger nach 23 Spieltagen deutlich über dem Strich.
Experte Stefan Effenberg (57) brachte Heuer Fernandes sogar für die Nationalmannschaft ins Gespräch: „Er hat es verdient, vielleicht als Backup bei einer WM in den Fokus zu rücken. Ferro ist hundertprozentig loyal, auch in schwierigen Situationen. Er würde sich hundertprozentig einfügen.“
Effenberg sieht in Heuer Fernandes einen Schlüsselspieler für den Erfolg des HSV: „Er entscheidet Spiele und holt Punkte. Es spricht nichts dagegen, ihn als dritten Torwart mitzunehmen. Wer ist da auf zwei oder drei? Ich glaube, dass Ferro gar nicht so weit weg ist.“
Beim HSV werden diese Worte gerne gehört, doch gleichzeitig wecken sie Begehrlichkeiten – vor allem, da sein Vertrag im Sommer endet. „Wir führen gute Gespräche. Ferro weiß, was er am HSV hat, wir wissen, was wir an ihm haben. Er ist ein wichtiger Rückhalt“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41).
Silvan Hefti (28) fand beim HSV keine Perspektive, sucht nun sein Glück in der MLS bei D.C. United. Sein Debüt verlief erfolgreich.
Zum Saisonstart stand Hefti in der Startelf und spielte bis zum Ende durch. Sein Team gewann 1:0 gegen Philadelphia Union.
Ex-Kapitän Sebastian Schonlau stand beim 1:0-Erfolg der Vancouver Whitecaps erstmals seit August wieder im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.
Fabio Vieira (25) ist beim HSV ein echter Unterschiedsspieler. Ob er über den Sommer hinaus bleibt, ist offen.
„Fabio ist ein außergewöhnlicher, fantastischer Spieler. Er kommt jeden Tag besser in Hamburg an. Wir sind sehr froh, dass wir ihn für ein Jahr verpflichten konnten“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41) im „Doppelpass“.
Vieira ist vom FC Arsenal ausgeliehen, der HSV besitzt eine Kaufoption von 20 Millionen Euro, die als sehr unrealistisch gilt.
„Wir brauchen ein klares Commitment vom Spieler. Im Sommer bewerten wir die Situation neu“, so Costa.
Robert Braun (30) leitet am Freitag das Auswärtsspiel des HSV bei Mainz 05. Beide Vereine pfiff er in dieser Saison bereits einmal.
Der HSV verbindet mit ihm keine guten Erinnerungen: das Spiel beim FC Augsburg am 11. Spieltag verloren sie 0:1. Unter Braun gewann Hamburg eine Zweitliga-Partie und spielte einmal unentschieden.
Mainz holte unter Braun im Dezember überraschend ein 2:2 bei Bayern München und gewann vor drei Jahren ein DFB-Pokal-Spiel mit ihm als Schiedsrichter.
In Mainz fehlen zum Freitag Alexander Rössing-Lelesiit (19), Albert Sambi Lokonga (26), Albert Grönbaek (24) (alle verletzt) sowie der gesperrte Luka Vuskovic (18). Bei Kapitän Nicolás Capaldo (27) ist noch unklar, ob er einsatzfähig ist.
„Nicolas war unter der Woche gesundheitlich angeschlagen und konnte nicht komplett mittrainieren. Im Austausch mit ihm spürten wir aber, dass er unbedingt spielen will und fit ist“, so Trainer Merlin Polzin (35). Man wolle den Donnerstag abwarten.
Capaldo meldete sich auf dem Trainingsplatz zurück und ist somit für das Spiel in Mainz einsatzbereit.
Jean-Luc Dompés (30) Alkoholfahrt sorgte für Aufsehen. Mittlerweile versucht der HSV-Profi mit guten Leistungen auf dem Platz zu überzeugen.
Am vergangenen Spieltag gab er gegen Union Berlin (3:2) sein Comeback und spielte 18 Minuten.
Die Verantwortlichen scheinen ihm verziehen zu haben. „Das Thema Dompé haben wir intensiv behandelt. Für mich als Trainer und den Verein war klar, dass wir Haltung zeigen“, erklärte Polzin (35). „Es geht aber nicht darum, jemanden zu verurteilen, sondern als Team zusammenzuhalten.“
Dompé zeigte sich laut Polzin geläutert: „Mir ist wichtig, dass wir einen Cut machen, damit er sich sportlich für die Startelf qualifizieren kann.“ Ob er am Freitag in Mainz spielt, ist noch offen. Wahrscheinlich wird erneut Winter-Neuzugang Philip Otele (26) starten.
Gegen Mainz 05 muss Luka Vuskovic (18) zuschauen – er fehlt wegen einer Gelbsperre. Bleibt ihm nur noch eine begrenzte Anzahl Spiele im HSV-Trikot oder mehr?
„Ich bin ein Überzeugungstäter und glaube an fußballromantische Dinge“, antworteteTrainer Polzin (35) auf die Frage, ob er an einen Verbleib Vuskovics über den Sommer hinaus glaubt.
„Wir wollen, dass er weiter das HSV-Trikot trägt – vor allem in Kombination mit seinem Bruder Mario. Die Dopingsperre von Mario läuft Mitte November ab, dann könnten beide gemeinsam spielen.“
Entscheidend ist jedoch auch die Absprache mit Tottenham Hotspur: „Die Vereine haben eine klare vertragliche Regelung. Wir sind dankbar, dass wir letztes Jahr eine Lösung gefunden haben, besonders mit Tottenham. Das muss auch für diesen Sommer geklärt werden.“
Beim Sieg gegen Union Berlin sah Luka Vuskovic (18) seine fünfte Gelbe Karte – am Freitag in Mainz fehlt er somit. Die Sperre verschafft ihm jedoch ein paar trainingsfreie Tage.
„Luka hat nicht nur bei uns jedes Spiel bestritten, sondern war auch in den Länderspielphasen ständig für die Nationalmannschaft aktiv und spielte teilweise für mehrere Teams“, erläuterte Polzin (35). „Wir wollten, dass er sich die Pause verdient und den Kopf frei bekommt.“
Vuskovic soll am Dienstagabend zurück nach Hamburg reisen und auch mit nach Mainz fahren. „Er will unbedingt dabei sein, das ist ein gutes Zeichen.“
Wer Vuskovic bei Mainz ersetzt, ist noch offen. „Daniel Elfadli kennt die Position, spielte sie zu Saisonbeginn. Auch Warmed Omari, der wieder mehr trainieren konnte, wäre eine Option“, so Polzin.
1. Bundesliga Tabelle
Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Rängen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) darf in der Relegation um den Klassenerhalt spielen, wobei der Gegner der Drittplatzierte der 2. Bundesliga ist.