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HSV-Blog: Remberg äußert sich zur Kuntz-Affäre, Muheim bleibt zurückhaltend

Hamburg – Mit einem Punkt aus den ersten beiden Begegnungen startete der HSV durchwachsen ins neue Jahr, wobei die Leistung beim 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach durchaus positiv zu bewerten war.

Am kommenden Freitag (20:30 Uhr) steht für die Rothosen ein echtes Highlight an: Im Stadtderby sind sie bei den Erz-Rivalen des FC St. Pauli zu Gast.

In unserem HSV-Blog halten wir euch stets auf dem Laufenden – über das Team, mögliche Transfers und sonstige Geschehnisse rund um den Volkspark.

Nach dem unglücklichen Unentschieden gegen Gladbach äußerte sich HSV-Profi Nicolai Remberg (25) in der Mixed Zone zur Entlassung des ehemaligen Sportvorstands Stefan Kuntz (63) sowie den Vorwürfen wegen sexueller Belästigung.

„Selbstverständlich haben wir darüber gesprochen, doch letztlich zählt, was auf dem Platz passiert. Alles, was drumherum geschieht, können wir nicht beeinflussen, das müssen wir akzeptieren. Unsere Aufgabe ist es, hier Leistung zu bringen“, erklärte „Rambo“.

Er wisse nicht, was tatsächlich geschehen sei, weshalb er generell wenig dazu sagen könne. Eines sei jedoch klar: Das Thema habe keinerlei Auswirkungen auf die Mannschaft gehabt. „Auf dem Platz hat es uns nicht beeinflusst“, betonte der Mittelfeldspieler.

Sein Teamkollege Miro Muheim (27) bevorzugte es, zu diesem Thema keine Stellung zu beziehen. „Ehrlich gesagt möchte ich jetzt nicht viel dazu sagen. Mein Fokus liegt auf dem Spiel und Fußball, deshalb werde ich das nicht kommentieren.“

Eine deutliche Botschaft der HSV-Fans: Vor der Partie gegen Gladbach zeigten sie ein großes Banner mit der Aufschrift: „Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein. Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen!“

Diese Aussage bezieht sich auf die aktuellen Anschuldigungen gegen den ehemaligen Vorstand Stefan Kuntz (63), dem sexuelle Belästigung vorgeworfen wird.

Nach Bekanntwerden der Vorwürfe trennte sich der Klub von Kuntz, nachdem diese als „glaubwürdig“ eingestuft wurden.

Der HSV verbindet keine guten Erinnerungen mit dem Schiedsrichter Robert Schröder (40), der heute das Spiel gegen Gladbach im Volkspark leitet. Unter seiner Leitung konnten die Rothosen zwei Siege, ein Unentschieden, aber auch drei Niederlagen verbuchen.

So leitete der 40-Jährige unter anderem das 1:2 der Hamburger gegen den SV Darmstadt 98 am 19. August 2022, bei dem er vier (!) Rote Karten vergab. Die Rothosen kritisierten danach eine „unter der Gürtellinie“ liegende Kommunikation.

Gladbach absolvierte unter Schröders Leitung bisher elf Begegnungen mit einer Bilanz von vier Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen.

Das abgesagte Heimspiel gegen Bayer Leverkusen wird am 4. März nachgeholt, teilte die DFL am Freitag mit. Der Anpfiff im Volksparkstadion ist um 20:30 Uhr geplant.

Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit, doch für sonstige Auslagen übernimmt der Verein keine Haftung. Eine Stornierung der Karten ist möglich, wobei die Fans dann ihr Geld zurückerstattet bekommen.

Nach über achteinhalb Jahren beim HSV endet die Zeit von Anssi Suhonen (24). Der finnische Mittelfeldspieler steht laut Bild kurz vor einem Wechsel zum dänischen Erstligisten Odense BK. Der Medizincheck ist für Freitag vorgesehen.

Der Vertrag des 24-Jährigen wäre im Sommer ausgelaufen, sodass der HSV immerhin noch eine kleine Ablösesumme im fünfstelligen Bereich erhalten dürfte.

Aufgrund wiederkehrender Verletzungen spielte Suhonen beim HSV zuletzt kaum noch eine Rolle. Er wurde zunächst an Jahn Regensburg ausgeliehen und anschließend in Schweden bei Östers IF eingesetzt. In Dänemark möchte er unter Trainer Alexander Zorniger (52) seine Karriere neu beleben.

Dort trifft der Finne auf einen alten Bekannten: Seit einem Jahr spielt auch Fiete Arp (26) bei Odense, mit dem Suhonen bereits in der U17 des HSV zusammen auf dem Platz stand (fünf gemeinsame Spiele). Arp ist in dieser Saison mit acht Treffern in 17 Partien stark aufgelegt.

Plant der HSV die Verpflichtung eines Bundesliga-Keepers? Wie „Sky“-Reporter Florian Plettenberg berichtet, denken die Rothosen über die Verpflichtung des Heidenheimer Torwarts Kevin Müller (34) nach.

Der erfahrene Schlussmann wäre die erste Wahl, falls sich der HSV für einen erfahrenen Ersatzmann für die abgewanderte Nummer zwei Daniel Peretz (25) entscheidet.

Müller hat bereits im Januar grünes Licht für einen Wechsel erhalten und ist bereit für eine neue Herausforderung. Gespräche zwischen den Vereinen haben aber bisher noch nicht stattgefunden.

Steht eine weitere Spielabsage bevor? Wie der HSV am Mittwochabend mitteilte, ist noch unklar, ob das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag ausgetragen werden kann.

Nach der wetterbedingten Absage der Begegnung gegen Leverkusen wurde das Stadiondach am Mittwoch von einem Statiker begutachtet, bevor Höhenarbeiter mit den notwendigen Arbeiten begannen.

Am Donnerstag sollen zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort sein, um die erforderlichen Maßnahmen für die Austragung des Spiels umzusetzen – das Ergebnis bleibt jedoch offen.

Nach der Absage des Leverkusen-Spiels spendete der HSV einen Teil der bereits vorbereiteten Verpflegung an Hamburger Hilfsorganisationen.

Viele Speisen waren laut Verein schon zubereitet, konnten aber wegen der Spielabsage nicht genutzt werden. Daher organisierte der Klub kurzfristig eine Weitergabe der Lebensmittel.

Leberkäs-Semmeln, Fischbrötchen und eine große Menge Backwaren wurden verladen und an diverse Hilfseinrichtungen verteilt. Insgesamt konnten so etwa 750 Menschen versorgt werden.

„Als Verein tragen wir eine Verantwortung, die über den Fußball hinausgeht. Gerade in solchen besonderen Situationen ist es für uns selbstverständlich, schnell zu reagieren und Lösungen zu finden“, erklärte HSV-Vorstand Eric Huwer (42). „Nach der kurzfristigen Spielabsage war es für uns klar, verantwortungsbewusst zu handeln und die vorbereiteten Speisen weiterzugeben, um anderen zu helfen.“

Beim Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember 2025 erzielte Luka Vuskovic (18) per Hacke das 2:1 für den HSV. Nun steht dieses Tor offiziell bei der ARD-Sportschau zur Wahl für das „Tor des Jahres“.

Der Verein gab am Mittwoch bekannt: „Die Abstimmung hat begonnen und jede Stimme kann einem der zwölf besten Treffer des Jahres zugeordnet werden. Noch nie zuvor wurde ein HSV-Spieler mit dieser Ehrung bedacht.“

Ab sofort kann auf der Website der Sportschau für eines der zwölf Tore gevotet werden.

Der Sonderzug mit Bayer Leverkusen-Fans war bereits auf dem Weg nach Hamburg, als das Spiel gegen den HSV abgesagt wurde. Der Zug wurde in Hamburg-Harburg kurzfristig gestoppt.

Die Polizei teilte am Dienstagabend mit, dass der Zug gegen 18 Uhr für kurze Zeit am Bahnhof Harburg hielt, um Maßnahmen der Bundespolizei durchzuführen. Gegen 18:49 Uhr drehte er um und fuhr zurück nach Leverkusen.

Etwa 700 Fans waren vor Ort. Die Polizei setzte 150 Beamte ein und berichtete, dass der Aufenthalt der Anhänger im Bahnhof ruhig und störungsfrei verlief.

Ein heißer Kandidat? BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (45) könnte laut „Sky“-Reporter Florian Plettenberg eine Option für die Nachfolge von Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz beim HSV sein.

Demnach steht der ehemalige Spieler und jetzige Funktionär bei den Verantwortlichen der Rothosen hoch im Kurs für die derzeit vakante Position.

Kehls Vertrag bei Borussia Dortmund läuft jedoch noch bis Sommer 2027.

Als Schiedsrichter des 17. Spieltags fungiert Robin Braun.

Er pfeift erst sein neuntes Bundesliga-Spiel in seiner Karriere, doch der HSV hat bereits unter seiner Leitung gespielt – sogar in der laufenden Saison.

Im November leitete Braun das Auswärtsspiel bei Augsburg. Trotz der gelb-roten Karte gegen Augsburgs Keven Schlotterbeck (28) verloren die Hamburger mit 0:1.

Wichtiger Hinweis: Der HSV warnt vor möglichen Anreiseproblemen zum Spiel gegen Leverkusen.

Obwohl das Stadion von Schnee und Eis befreit wurde, sind aufgrund des Wetters der letzten Tage und des Tauwetters kaum Parkplätze verfügbar.

Alle Parkplätze (Rot, Grau, Grün, etc.) sind betroffen und aufgrund der Schneeschmelze nicht befahrbar.

Nur Fahrzeuge mit VIP-Parkschein erhalten Zufahrtsberechtigung. Der HSV empfiehlt daher eine frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und rät zu wasserfestem Schuhwerk.

Neuzugang Damion Downs (21) darf beim Auswärtsspiel in Freiburg direkt in der Startelf stehen. Ebenso beginnen Bakery Jatta (27) und weitere Spieler von Anfang an.

So startet der HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Downs, Dompé.

Gut gelaunt reisten die HSV-Fans per ICE nach Freiburg, doch plötzlich setzte starker Schneefall der Fahrt ein Ende. Der Zug strandete in Hannover.

Trotzdem ließ sich die gute Stimmung nicht trüben, denn der Fan-Club war bestens vorbereitet. „Wir sind gut ausgestattet mit unserem Bier“, scherzte ein Rothosen-Anhänger im Gespräch mit dem Spiegel.

Da das Spiel erst am Samstag (15:30 Uhr/Sky) stattfindet, besteht weiterhin Hoffnung, pünktlich zum Anpfiff im Europa-Park-Stadion in der Kurve zu stehen.

Nach dem Abgang von Daniel Peretz (25) sucht der HSV eine neue Nummer zwei, die Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes (33) Konkurrenz machen und ihn bei Bedarf vertreten kann.

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, hat die Verpflichtung von Nicolas Kristof (26) von der SV Elversberg für die Verantwortlichen an Bedeutung gewonnen – der gebürtige Heidelberger zählt zu den besten Torhütern der 2. Bundesliga.

Es wird sowohl eine Leihe bis Saisonende als auch eine dauerhafte Verpflichtung in Betracht gezogen. Die Idee dahinter ist, dass Kristof langfristig Heuer Fernandes ablösen könnte.

Hendrik Bonmann (31) vom bulgarischen Erstligisten Ludogorets Razgrad gilt hingegen nicht als Kandidat im Volkspark.

Offiziell: Der HSV hat die Leihe von Daniel Peretz (25) vorzeitig beendet. Der Keeper kehrt zum FC Bayern München zurück, wird von dort aber direkt an den englischen Zweitligisten FC Southampton verliehen.

Peretz konnte sich beim HSV nicht als Stammtorwart durchsetzen und war nur zweimal im DFB-Pokal im Einsatz. Öffentlich hatte er seinen Unmut darüber geäußert.

Das Karriereende steht fest! Der ehemalige HSV- und Bayern-Star Paolo Guerrero (42) hat angekündigt, dass 2026 sein letztes Jahr als Profifußballer sein wird.

„Diese Entscheidung habe ich bereits mit meiner Familie getroffen. Ich hoffe, meine Karriere gut beenden zu können“, sagte er peruanischen Medien.

Bis dahin wird der 42-Jährige noch für seinen Heimatverein Alianza Lima auf Torejagd gehen.

Guerrero wechselte 2002 aus Peru nach Europa zum FC Bayern, wo er den Sprung von der zweiten Mannschaft zu den Profis schaffte. Er gewann zweimal die Meisterschaft und den Pokal. 2006 kam er zum HSV, wo ihm der Durchbruch gelang. In 183 Spielen erzielte er 59 Tore.

Neben dem Platz sorgte er gelegentlich für Skandale, etwa durch den Flaschenwurf auf einen Fan 2010 oder eine harte Grätsche gegen VfB-Keeper Sven Ulreich zwei Jahre später.

Wer wird Nachfolger von Stefan Kuntz? Nach dessen überraschendem Abgang sucht der HSV einen geeigneten Nachfolger. Einer der Kandidaten ist Oliver Bierhoff (57)!

Laut SPORT BILD steht der Europameister von 1996 und ehemalige Manager der Nationalmannschaft bei den Verantwortlichen hoch im Kurs. Bierhoff spielte Ende der 80er bereits beim HSV.

Weitere potenzielle Kandidaten sind Fabian Wohlgemuth (46) vom VfB Stuttgart sowie Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt (43), der derzeit vereinslos ist und sich eine Rückkehr vorstellen kann.

Der HSV hat sich im Wettstreit um den US-Nationalspieler Damion Downs (21) offenbar gegenüber Werder Bremen durchgesetzt.

Wie „Bild“ zuerst berichtete, befindet sich der Angreifer des FC Southampton bereits in Hamburg, um am Dienstag den Medizincheck zu absolvieren. Die Leihe soll bis Saisonende laufen.

Downs wechselte erst vor dieser Spielzeit für rund zehn Millionen Euro vom 1. FC Köln zu Southampton. Um seine Chancen auf eine WM-Teilnahme mit den USA zu verbessern, zieht es ihn im Winter zurück nach Deutschland.

In der zweiten englischen Liga blieb er bislang torlos in elf Einsätzen. Neben dem HSV hatten auch Werder Bremen Interesse. Für Köln erzielte er in 42 Pflichtspielen 13 Tore.

Der Wechsel ist perfekt! U21-Talent Raif Adam (20) verlässt den HSV und wechselt zum Zweitligisten SV Elversberg, wie der Verein am Montag mitteilte.

Sportdirektor Claus Costa (41) sagte: „Raif hat sich schnell etabliert, seine Chance genutzt und jetzt den Schritt in die 2. Bundesliga gemacht. Wir wünschen ihm viel Erfolg und werden seine Entwicklung weiter verfolgen.“

Adam war im Sommer vom Oberligisten ETV zum HSV-Nachwuchs gekommen und überzeugte sofort. In Elversberg trifft er auf Otto Stange (18) und Lukasz Poreba (25), zwei bekannte Gesichter.

Dem HSV droht der Verlust zweier Talente: Laut Sky und transfermarkt.de interessiert sich die SV Elversberg für Raif Adam (20) und Maurice Boakye (21) aus der U21.

Bei Adam soll es bereits eine Einigung geben, die Ablöse liegt bei 400.000 Euro. Bei einem Aufstieg der Elversberger könnten weitere Bonuszahlungen folgen. Adam spielte in dieser Saison 21-mal in der Regionalliga Nord, erzielte sieben Tore und bereitete sechs vor.

Boakye erzielte in der laufenden Spielzeit zwölf Tore und drei Vorlagen, ein Wechsel im Winter ist aber noch offen, da sein Vertrag im Sommer ausläuft und er dann ablösefrei wäre.

Nach viereinhalb Jahren beim HSV verlässt Jonas Meffert (31) die Rothosen und wechselt mit sofortiger Wirkung zu Holstein Kiel.

Der gebürtige Kölner war von 2018 bis 2021 bereits bei Kiel unter Vertrag, bevor er zur Saison 2021/22 zum HSV kam.

Sportdirektor Claus Costa erklärte: „Meffo stand für Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Teamgeist. Deshalb war es für uns selbstverständlich, ihm im Hinblick auf mehr Spielzeit bei einer sportlichen Veränderung entgegenzukommen.“

Meffert bedankte sich beim Verein und den Fans für die vergangenen Jahre und wünschte dem Club weiterhin viel Erfolg.

Daniel Peretz (25) wollte beim HSV die Nummer eins werden, doch die Realität sah anders aus. Der Leihkeeper vom FC Bayern kam nur zweimal im DFB-Pokal zum Einsatz und war gegen Heuer Fernandes chancenlos.

Wie die Bild berichtet, wird seine Leihe vorzeitig beendet, und Peretz wechselt direkt nach England zum FC Southampton. Der FC Bayern hofft, dass sich die Ausleihe dort besser entwickelt.

Großes Interesse an Luka Vuskovic (18): Laut „CaughtOffside“ zeigen sowohl der FC Bayern München als auch RB Leipzig Interesse am HSV-Leistungsträger.

Beide Klubs sollen bei Tottenham Hotspur, dem Stammverein des ausgeliehenen Kroaten, nach ihm gefragt haben.

Tottenham habe jedoch klar gemacht, dass der 18-Jährige ein wichtiger Teil der Zukunft sei und nicht abgegeben werden soll. Vuskovic ist bis Sommer beim HSV ausgeliehen.

Das vergangene Jahr war für den HSV ereignisreich. Neben dem Aufstieg in die Bundesliga bleibt vor allem die außergewöhnliche Unterstützung der Fans in Erinnerung.

Die Spieler bedankten sich in einem offenen Brief bei den Anhängern für die „einzigartige Leidenschaft und Unterstützung“.

„Lasst uns diese ‘Never-give-up’-Mentalität auch im kommenden Jahr beibehalten und in den restlichen 19 Spielen alles füreinander geben. Gemeinsam zeigen wir, was den HSV ausmacht: Siegeswille, Leidenschaft und Respekt“, heißt es von der Mannschaft.

Miro Muheim (27) war in der ersten Saisonhälfte der HSV-Profi mit den meisten Einsatzminuten. Der Schweizer gilt im Team als unverzichtbar und wird voraussichtlich mit der Nationalmannschaft an der WM teilnehmen.

Seine starken Leistungen bleiben anderen Vereinen nicht verborgen, weshalb der HSV sich offenbar bereits auf einen möglichen Abgang vorbereitet.

Wie die BILD berichtet, besteht ernsthaftes Interesse an Almugera Kabar (19) von Borussia Dortmund. Es habe bereits Kontakt gegeben, und der HSV habe gute Chancen auf eine Verpflichtung. Beim BVB spielt der junge Verteidiger aktuell keine Rolle.

Luka Vuskovic (18) hat sich beim HSV schnell einen Namen gemacht. Wie es nach Ablauf seiner Leihe weitergeht, ist jedoch unklar. Sein Vertrag bei Tottenham Hotspur läuft noch bis 2031.

Sein Vater Danijel (44) sagte der kroatischen Zeitung „Sportske novosti“: „Bisher verlief alles fair, die Spurs respektieren Lukas Meinung. Wichtig ist, dass er 2026 weiter hart trainiert und arbeitet. Dann wird sich alles Weitere ergeben. Er hat eine gute Zukunft vor sich.“

Er gehe davon aus, dass sich sein Sohn beim HSV weiter gut entwickelt. „Danach können wir in Ruhe über die Zukunft sprechen. Es wäre nicht gut, wenn er zu früh direkt in die Premier League wechselt. Er hat noch viel Potenzial und kein kurzer Erfolg zu sein.“

Obwohl viele Vereine Interesse zeigen, lasse er die Dinge laufen und vertraue auf die Leute, die sich darum kümmern.

Ob Vuskovic langfristig bei Tottenham bleibt, sei unklar. „Ich weiß nicht, ob die Spurs ihn als Zukunftsspieler sehen oder bei einem passenden Angebot verkaufen würden. Lukas Ziel ist es, mit dem HSV erfolgreich zu sein und mit Kroatien zur WM zu fahren.“

Jonas Meffert (31) steht offenbar vor einer Rückkehr zu Holstein Kiel. Während der Weihnachtszeit habe er sich zu diesem Schritt entschieden, berichtet das Abendblatt.

Nach seinem Wechsel 2021 vom FC Kiel zum HSV war er in der 2. Bundesliga oft eine wichtige Figur. Nach dem Aufstieg verlor er allerdings seinen Platz und stand in dieser Bundesliga-Saison nur einmal in der Startelf.

Mefferts Vertrag läuft im nächsten Sommer aus. Die Vereine müssen nun über einen Transfer sprechen.

Die zweite Saisonhälfte naht: Nach ein paar freien Tagen startet der HSV am 2. Januar wieder in den Trainingsbetrieb.

Das Team trifft sich zunächst zu einem gemeinsamen Brunch, bevor Coach Merlin Polzin (35) um 15 Uhr die erste Trainingseinheit ansetzt.

Nur acht Tage später steht das Auswärtsspiel bei SC Freiburg auf dem Plan (10. Januar, 15:30 Uhr).

Luka Vuskovic (18) wurde nach seinem Traumtor im Nordderby gegen Werder Bremen für das „Tor des Monats“ im Dezember nominiert.

Er hat starke Konkurrenz: Neun weitere Treffer sind ebenfalls nominiert. Die Abstimmung erfolgt auf der offiziellen Bundesliga-Webseite.

Der HSV verlängerte den Vertrag mit Offensivspieler Alexander Rössing-Lelesiit (18) vorzeitig und würdigt damit die Entwicklung des jungen Norwegers.

Sportvorstand Stefan Kuntz (63) erklärte: „Alex hat sich trotz seines jungen Alters gut integriert und eine stabile Entwicklung durchlaufen. Er identifiziert sich voll und ganz mit unserem Verein. Wir geben ihm die nötige Zeit, um gemeinsam weiter voranzukommen.“

Rössing-Lelesiit bestritt diese Saison acht Bundesliga-Einsätze, fehlt derzeit aber wegen eines Muskelfaserrisses.

„Ich fühle mich beim HSV sehr wohl und spüre das Vertrauen der Trainer und Verantwortlichen. Hier habe ich ideale Bedingungen, um mich weiterzuentwickeln und auf Bundesliga-Niveau zu messen. Deshalb freue ich mich, auch in den kommenden Jahren für diesen tollen Verein zu spielen“, sagte der 18-Jährige.

Der HSV zeigt laut Sky Sport Interesse an Linksverteidiger Raoul Petretta (28) vom MLS-Klub Toronto FC.

Obwohl es bereits unverbindliche Gespräche gab, ist noch nichts Konkretes beschlossen.

Petretta wäre ablösefrei, da sein Vertrag Ende des Jahres ausläuft. Er spielt seit drei Jahren in der MLS und würde gerne nach Europa zurückkehren, wo er für den FC Basel und Kasimpasa aktiv war.

Auch der FC Augsburg sowie zwei portugiesische Klubs sollen Interesse an ihm zeigen. Petretta könnte eine Alternative zu Miro Muheim darstellen.

Der HSV hat laut Kicker den 21-jährigen Damion Downs als Verstärkung im Blick. Der ehemalige 1. FC Köln-Stürmer wechselte im Sommer für acht Millionen Euro zum FC Southampton in die zweite englische Liga.

Bislang brachte er dort nur elf Einsätze ohne Treffer. Aufgrund seines Marktwerts von sieben Millionen Euro käme wohl nur eine Leihe infrage.

Jonas Meffert spielt seit dem Aufstieg beim HSV nur noch eine Nebenrolle. Laut fussballeuropa.com hat seine Berateragentur wegen eines Winterwechsels angefragt. Holstein Kiel soll bereits Interesse haben.

Meffert wechselte im Sommer 2021 von Kiel zum HSV und war maßgeblich am Aufstieg beteiligt. Seine Zeit in Hamburg scheint aber bald vorbei zu sein, spätestens im Sommer, wenn sein Vertrag endet.

Die folgende Startelf soll es richten: Rund eine Stunde vor Anpfiff gab der HSV seine Mannschaft für das Spiel gegen Frankfurt bekannt.

Coach Merlin Polzin nimmt vier Veränderungen vor: William Mikelbrencis, Nicolai Remberg und Rayan Philippe starten anstelle von Giorgi Gocholeishvili, Jonas Meffert und Fábio Vieira (alle auf der Bank).

Daniel Elfadli beginnt zudem für Jordan Torunarigha, der sich beim Aufwärmen verletzte und kurzfristig ausfällt.

Startelf: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Mikelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Philippe, Königsdörffer, Baldé.

Die Polizei griff ein: In der Nacht zu Samstag wurden mehrere Dutzend HSV- und Frankfurt-Fans in Stadionnähe vorläufig festgenommen.

Ein Sicherheitsdienst meldete gegen 1:30 Uhr eine größere Fansammlung, woraufhin die Polizei einschritt.

Insbesondere wegen Befürchtungen von Ausschreitungen wurden 55 Personen in Gewahrsam genommen – 39 aus Frankfurt, 16 aus Hamburg. Sie blieben bis zum Spielende in der Obhut der Beamten.

Schiedsrichter Tobias Stieler (44) leitet das Duell zwischen HSV und Frankfurt im Volksparkstadion.

Unter seiner Leitung bestritten die Hamburger bisher drei Spiele, mit einem Sieg und zwei Niederlagen.

Die Frankfurter hatten bisher vier Spiele mit Stieler, mit einer Bilanz von einem Sieg, einem Remis und zwei Niederlagen.

Unglück für HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (31): Er hat sich im Training ohne Fremdeinwirkung schwer verletzt.

Trainer Merlin Polzin erklärte, dass noch keine genaue Diagnose vorliege, Poulsen aber länger ausfallen wird und auch nach der Winterpause einige Wochen fehlen könnte.

Der Däne hatte in der Hinrunde vor allem wegen muskulärer Probleme immer wieder pausieren müssen.

Ein besonderer Tag für die HSV-Frauen: Das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den FC Bayern München ist terminiert.

Die Partie findet am 11. März um 18:30 Uhr statt.

Sollten die Hamburgerinnen eine Überraschung schaffen, stünde zwischen dem 4. und 6. April das Halbfinale an. Das Finale ist für den 14. Mai im Kölner RheinEnergieSTADION angesetzt.

Ein Vorgeschmack auf das Pokalduell gab es bereits am Sonntag in der Bundesliga, als die HSV-Frauen gegen den FCB mit 0:6 deutlich unterlagen.

Jean-Luc Dompé (30) fehlte bereits gegen TSG Hoffenheim und droht auch im Spiel gegen Eintracht Frankfurt auszufallen.

Er trainierte bislang nur individuell mit Reha-Trainer Sebastian Capel und seinem Teamkollegen Robert Glatzel (31).

Trainer Merlin Polzin zeigte sich zurückhaltend: „Wir haben noch ein paar Tage Zeit bis zum Spiel. Jean-Luc hat schon länger Schmerzen, es ist nicht zufriedenstellend. Wir nehmen es an und versuchen das Beste daraus zu machen.“

Ob Dompé für die Partie gegen Frankfurt eine Option ist, bleibt abzuwarten.

Glückwunsch an die U21: Während die Profis in Hoffenheim verloren, sicherte sich die U21 im Heimspiel gegen die U23 des FC St. Pauli mit 4:1 den Derbysieg.

Überragender Akteur war Maurice Boakye (21) mit einem Dreierpack.

HSV-Coach Merlin Polzin nahm gegen Hoffenheim im Vergleich zum Nordderby gegen Werder gleich fünf Wechsel vor.

Giorgi Gocholeishvili, Jonas Meffert, Miro Muheim, Ransford Königsdörffer und Fabio Baldé begannen für Bakery Jatta, Aboubaka Soumahoro, Rayan Philippe (alle Bank), Nicolai Remberg (Gelbsperre) und Jean-Luc Dompé (Achillessehnenprobleme, nicht im Kader).

Startelf: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Gocholeishvili, Lokonga, Meffert, Muheim – Fabio Vieira, Königsdörffer, Baldé.

Privat läuft es gut, sportlich steckt Immanuel Pherai (24) im Tief. In dieser Bundesliga-Saison stand er nur 22 Minuten für den HSV auf dem Platz.

Nun wechselte der Offensivspieler seine Berateragentur und wird künftig von CAA Stellar vertreten, wie die Agentur auf Instagram mitteilte.

Ob Pherai sich so für einen Winterwechsel positioniert, ist unklar. Fest steht, dass er mit seiner aktuellen Situation unzufrieden sein dürfte. Trotz geringer Einsatzzeiten dürfte es sowohl im In- als auch im Ausland Interessenten geben.

Martin Petersen (40) wird am Samstag das Spiel zwischen TSG Hoffenheim und HSV leiten.

Der Stuttgarter Schiedsrichter hat bereits sechs Partien mit den Hamburgern gepfiffen, zuletzt das Spiel gegen Wolfsburg Ende Oktober. Die Bilanz ist ausgeglichen: zwei Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen.

Für Hoffenheim leitete Petersen zehn Partien mit einer ähnlichen Bilanz: drei Siege, drei Remis, vier Niederlagen.

Herzlichen Glückwunsch! HSV-Profi Immanuel Pherai (24) ist Vater geworden.

Seine Tochter Amori Rose kam am Dienstag zur Welt, war bei der Geburt 52 Zentimeter groß und 3060 Gramm schwer.

Aufgrund des freudigen Ereignisses verpasste Pherai mehrere Trainingseinheiten, sein Einsatz im kommenden Spiel ist daher fraglich.

Nach dem Derbysieg gegen Werder Bremen gab es für Nicolai Remberg (25) Nachwirkungen.

Nach dem Abpfiff kam es zu einer kleinen Auseinandersetzung zwischen den Teams, die Remberg initiiert hatte. Er hatte vor der Bremer Bank provokant gejubelt und mehrere Gesten gezeigt.

Schiedsrichter Sascha Stegemann (41) zeigte dem Mittelfeldspieler die Gelbe Karte – die fünfte dieser Saison. Somit fehlt „Rambo“ im nächsten Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim.

Bislang konnte HSV-Trainer Merlin Polzin (35) noch keinen Sieg gegen einen norddeutschen Klub als Chefcoach feiern – ein Pechvogel?

Die Duelle gegen Braunschweig, Kiel und St. Pauli gingen bisher zu Ungunsten des HSV aus. Gegen Hannover gelang wenigstens ein Unentschieden im Februar.

Am 7. Dezember 2025 scheint dieser „Fluch“ gebrochen: Im spannenden Nordderby gegen Werder Bremen gelang der ersehnte Sieg. Dennoch nannte Polzin die Partie nicht den „besondersten“ Moment seit dem Aufstieg, auch wenn die Freude groß sei.

„Unser erstes Spiel und der erste Punkt waren auch etwas Besonderes. Es ist der gesamte Prozess, der zählt, nicht nur der einzelne Spieltag heute.“

Im DFB-Pokal-Viertelfinale wartet auf die HSV-Frauen eine schwere Aufgabe gegen den FC Bayern München.

Die Auslosung am Sonntagabend bescherte den Hanseatinnen den Rekordmeister als Gegner. Die Fans können sich wohl wieder auf ein Spiel im Volksparkstadion freuen.

Bittere Nachricht: HSV-Profi Alexander Rössing-Lelesiit (18) wird wegen einer Rot-Sperre die verbleibenden Spiele des Jahres verpassen.

Coach Merlin Polzin erklärte, dass sich der junge Norweger einen Muskelfaserriss zugezogen habe und erst im Januar wieder einsatzfähig sein wird.

Im DFB-Pokal durfte Daniel Peretz (25) endlich wieder spielen und überzeugte, denkt aber dennoch über einen vorzeitigen Abgang nach.

Der Keeper stand nur zweimal in der Saison für den HSV im Tor, beide Male im Pokal. Er wollte eigentlich die Nummer eins werden, wie er kürzlich im Nationalmannschafts-Interview sagte.

Auf die Frage, ob er über den Winter hinaus bleibe, konnte er keine klare Antwort geben: „Ich weiß, dass ich spielen will. Das liegt in meinem Blut. Ich habe heute gespürt, wie sehr ich den Fußball liebe. Wir werden sehen, wie wir mit der Situation umgehen.“

Robert Glatzel (31) muss wegen einer Muskelfaserverletzung eine Zwangspause einlegen und wird den HSV bis Jahresende nicht mehr unterstützen können.

„Mental tut es mehr weh als körperlich“, sagte er während der Halbzeitpause des DFB-Pokal-Achtelfinales am Mittwochabend.

Der Stürmer ist seit Sommer 2021 bei den Hamburgern und einer der Publikumslieblinge mit 82 Toren. Zuletzt spielte er meist nur als Joker. Ein Winterwechsel schien möglich, ist aber nun unwahrscheinlich.

Ob er im Januar noch beim HSV ist, beantwortete er: „Ja, das ist der Plan.“

Schiedsrichter Tobias Welz (48) wird das DFB-Pokal-Achtelfinale zwischen dem HSV und Holstein Kiel pfeifen.

Der Polizist aus Wiesbaden leitete im Oktober die Partie Köln gegen Bayern, die wegen seiner Fehler starke Kritik bekam (Note 6,0). Beispielsweise zählte ein Abseitstreffer von Luis Diaz.

Er pfiff auch schon ein Bundesliga-Spiel der Rothosen, das mit einer 1:2-Niederlage in Leipzig endete.

Große Ehre für Luka Vuskovic (18)! Bereits zwei Mal zum „Rookie des Monats“ gekürt, wird er nun Teil einer Playmobil-Serie.

Ab März 2026 bringt Playmobil in Zusammenarbeit mit der DFL sechs Bundesliga-Spieler als Figuren heraus – neben Harry Kane, Mario Götze, Angelo Stiller, Julian Brandt und Saïd El Mala auch Vuskovic.

Zur Saison 2026/27 sollen pro Verein elf Spielerfiguren erhältlich sein, insgesammt 198.

Mit Blick auf die Winterpause und mögliche Verstärkungen hat der HSV laut Transferexperte Ekrem Konur Sidiki Chérif (18) vom französischen Erstligisten Angers SCO ins Visier genommen.

Der Angreifer stand in allen 14 Ligaspielen auf dem Platz, zehnmal von Beginn an, und erzielte drei Tore.

Die Konkurrenz ist groß: Neben dem VfB Stuttgart zeigen auch Udinese Calcio, AC Mailand und AS Rom Interesse.

Chérif hat einen Marktwert von rund zwei Millionen Euro und einen Vertrag bis Sommer 2028.

Im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Holstein Kiel muss der HSV neben Robert Glatzel auf drei weitere Spieler verzichten.

Es fehlen Warmed Omari (25, Sprunggelenksverletzung), Daniel Elfadli (28, Aufbautraining) und Yussuf Poulsen (31).

Eine bittere Nachricht: Robert Glatzel wird dem HSV bis Jahresende fehlen. Nach Sieg gegen Stuttgart zog er sich einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu.

Damit fällt er im Pokal gegen Holstein Kiel sowie in den Ligaspielen gegen Bremen, Hoffenheim und Frankfurt aus.

Beim ersten Startelfeinsatz in dieser Saison traf Robert Glatzel gleich, musste aber eine Verletzung hinnehmen.

„Meine Gefühle sind gemischt“, sagte er nach dem Spiel. „Ich spürte beim Tor was im Oberschenkel. Ich versuchte es nochmal, merkte aber, dass es nicht besser wird.“

Er hofft, dass die Pause nicht zu lang wird, wird aber gegen Kiel und Bremen fehlen.

Die Proteste gegen geplante Sicherheitsverschärfungen der Innenministerkonferenz (IMK) gehen weiter.

Auch HSV-Fans beteiligten sich rund um das Spiel gegen Stuttgart, unter anderem bei einer Demonstration mit etwa 1500 Teilnehmern vor dem Heimspiel.

Hamburgs Innensenator, ein Befürworter der Maßnahmen, wurde als „Feind des Fußballs“ bezeichnet, so ein großes Plakat.

Im Stadion präsentierten Fans ein Banner mit der Drohung: „Grote: Wer Stadionverbote auf Verdacht will, bekommt Olympiaverbot per Referendum.“

Der HSV gab rund eine Stunde vor Anpfiff seine Startelf bekannt, die nach fünf sieglosen Spielen dringend Punkte holen soll.

Coach Merlin Polzin nahm im Vergleich zum Spiel gegen Borussia Dortmund vier Änderungen vor: William Mikelbrencis, Rayan Philippe, Robert Glatzel und Alexander Rössing-Lelesiit starten für Giorgi Gocholeishvili, Fábio Vieira, Ransford Königsdörffer und Jean-Luc Dompé (alle auf der Bank).

Die Startformation des HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Mikelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Philippe, Glatzel, Rössing-Lelesiit.

Referee Sören Storks (37) leitet das Traditionsduell zwischen HSV und VfB Stuttgart.

Unter seiner Leitung absolvierte der HSV bislang fünf Spiele, mit drei Siegen, einer Niederlage und einem Unentschieden.

Die Stuttgarter spielten vier Mal mit Storks, mit drei Siegen und einer Niederlage.

HSV-Fans sind erneut mit Verkehrsproblemen rund um das Volksparkstadion konfrontiert.

Der Förderkreis Nordtribüne rief angesichts der geplanten Sicherheitsmaßnahmen der Innenministerkonferenz (IMK) am 3. Dezember zu Protesten auf.

Der Demonstrationszug startet um 12 Uhr am S-Bahnhof Holstenstraße und führt unter anderem über die Schnackenburgallee, eine Hauptzufahrt zum Stadion.

Gleichzeitig findet in der Barclays Arena gegenüber ein Konzert des Rappers Luciano statt. Der Einlass beginnt um 18 Uhr, weshalb nach dem HSV-Spiel gegen 17:30 Uhr mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden muss.

Auf der Pressekonferenz am Freitag enttäuschte HSV-Coach Merlin Polzin (35) die Hoffnung auf eine Rückkehr von Daniel Elfadli (28) in den Kader.

Obwohl der Defensivspieler seine Belastung nach einer Adduktorenverletzung steigern konnte, zeigte eine Untersuchung, dass er noch nicht komplett fit ist.

Neben Elfadli fehlen weiterhin Warmed Omari (25, Außenbandriss) und Kapitän Yussuf Poulsen (31, Muskelfaserriss) gegen den VfB Stuttgart.

Seit November letzten Jahres ist Merlin Polzin als Cheftrainer des HSV tätig.

Auch wenn der HSV aktuell eher im Tabellenkeller der Bundesliga rangiert, führte Polzin den Klub nach sieben Jahren Abwesenheit zurück in die höchste deutsche Spielklasse.

Sportvorstand Stefan Kuntz lobte dabei auch die „kleinen Erfolge“ unter Polzin: „Die tägliche Arbeit, der Umgang mit Spielern, die Energie, die sie mitbringen, die Klarheit und die Bereitschaft, zuzuhören und sich weiterzuentwickeln.“

Der HSV wurde wegen Pyro-Verstößen seiner Fans im Stadtderby gegen St. Pauli Ende August zu einer hohen Geldstrafe verurteilt.

Das DFB-Sportgericht belegte die Hanseaten mit einer Zahlung von 118.000 Euro, von denen 39.000 Euro für eigene Sicherheits- oder Gewaltpräventionsmaßnahmen verwendet werden können.

Für das Auswärtsspiel in Augsburg hat der HSV vor Anpfiff seine Startelf bekanntgegeben und will die ersten drei Punkte nach fünf sieglosen Spielen einfahren.

Im Vergleich zum Spiel gegen den BVB gibt es zwei Änderungen: Fábio Vieira und Ransford Königsdörffer starten für Rayan Philippe und Yussuf Poulsen.

Die Aufstellung:

Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Gocholeishvili, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Königsdörffer, Dompé.

Der HSV muss in Augsburg auf drei Spieler verzichten, darunter die Langzeitverletzten Warmed Omari (25) und Daniel Elfadli (28).

Trainer Merlin Polzin erklärte: „Warmed fällt weiterhin aus, macht aber Fortschritte. Er hat seinen Spezialschuh abgelegt und macht weitere Schritte. Daniel Elfadli arbeitet auch schon wieder auf dem Platz.“

Außerdem fehlte überraschend Yussuf Poulsen (31), der sich bei der dänischen Nationalmannschaft eine kleine Muskelverletzung zugezogen hatte. Die Verantwortlichen wollen wegen seiner Vorgeschichte vorsichtig sein.

Für die WM-Qualifikationsspiele hatte HSV-Profi Immanuël Pherai (24) noch abgesagt, will aber in den Play-offs für Suriname wieder dabei sein.

Im März trifft das südamerikanische Land zunächst auf Bolivien, der Sieger spielt anschließend gegen den Irak.

Auch Yussuf Poulsen könnte in den Play-offs zum Einsatz kommen. Der Däne war zuletzt nominiert, reiste jedoch verletzt ab. Er trifft mit Dänemark zunächst auf Nordmazedonien, der Sieger spielt gegen den Gewinner aus Tschechien und Irland um ein WM-Ticket.

Verliert der HSV erneut ein großes Talent? Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, steht U21-Stürmer Maurice Boakye (21) bei vielen deutschen und internationalen Vereinen auf dem Zettel.

Insbesondere aus Frankreich ist großes Interesse vorhanden. Boakye erzielte bereits neun Tore und drei Vorlagen in 18 Regionalliga-Partien.

Das Problem für den HSV: Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Die Verantwortlichen müssen ihm Perspektiven aufzeigen, sonst könnte er schnell wechseln.

Miro Muheim hat es geschafft! Mit der Schweizer Nationalmannschaft qualifizierte sich der Linksverteidiger für die WM im Sommer.

Im letzten Gruppenspiel gegen Kosovo saß er jedoch 90 Minuten nur auf der Bank (1:1).

Giorgi Gocholeishvili stand 90 Minuten für Georgien auf dem Platz, verlor aber deutlich mit 0:4 gegen Spanien und belegte Gruppenplatz drei.

Luka Vuskovic spielte Dienstagabend für Kroatiens U21 und gewann in Ungarn mit 2:0. Die Mannschaft liegt nun zwei Punkte hinter Tabellenführer Türkei.

Fabio Baldé sah das 0:0 von Portugals U21 in Tschechien von der Bank.

Aufgrund des erneuten Ausfalls von Yussuf Poulsen sucht der HSV im Winter nach Offensiv-Verstärkungen.

Wie RTL/ntv und sport.de berichten, ist Silas vom VfB Stuttgart im Blickfeld der Rothosen. Der Kongolese spielt bei Stuttgart keine Rolle mehr und war zuletzt an Roter Stern Belgrad ausgeliehen.

Neben dem HSV zeigen auch Werder Bremen und Schalke 04 Interesse an Silas.

Überraschend besuchte Ludovit Reis am Montagnachmittag das Training im Volkspark und verabschiedete sich von seinen ehemaligen Teamkollegen.

Der Niederländer wechselte im Sommer zum FC Brügge, fällt dort aber wegen einer Schulterverletzung mehrere Monate aus.

Zahlreiche Spieler, darunter Robert Glatzel, freuten sich über den Besuch.

Diesen Tag wird Luka Vuskovic nicht vergessen: Am Freitag absolvierte er sein erstes Startelfspiel für die kroatische Nationalmannschaft.

Obwohl er in der WM-Qualifikation beim zwischenzeitlichen 0:1 gegen die Färöer nicht unbeteiligt war, gewann Kroatien am Ende mit 3:1 und sicherte sich die direkte WM-Qualifikation.

Auch Miro Muheim durfte jubeln: Er kam in der 70. Minute gegen Schweden ins Spiel und bereitete das 4:1 vor. Die Schweiz hat die WM-Teilnahme damit so gut wie sicher.

Für Giorgi Gocholeishvili verlief das Spiel gegen Spanien deutlich schlechter: Georgien verlor 0:4, er verursachte einen Handelfmeter. Der WM-Zug ist für ihn und seine Mannschaft damit abgefahren.