HSV-Blog: Nachwuchsspieler schließt sich Ex-Coach Walter an
Hamburg – Der HSV hat den Klassenerhalt so gut wie sicher und kann die letzten beiden Partien der Saison gelassen angehen.
Hinter den Kulissen planen die Verantwortlichen bereits die Kaderzusammenstellung für die kommende Saison, während die Spekulationen auf Hochtouren laufen.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Wechsel und weitere Ereignisse im Volksparkstadion auf dem Laufenden.
Ab Sommer trennen sich die Wege des HSV und des jungen Talents Moritz Reimers (19). Der Flügelspieler wechselt zu Holstein Kiel und somit zu seinem ehemaligen HSV-Trainer Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag bestätigte. Reimers unterschrieb an der Ostsee einen Vertrag bis zum Sommer 2030.
Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48) sagte: „Moritz hat in den Nachwuchsteams des HSV und beim DFB konstant überdurchschnittliche Leistungen gezeigt. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er durch seine auffällige Spielweise auf und ließ sein großes Entwicklungspotenzial erkennen.“
Reimers wechselte 2021 in den HSV-Nachwuchs und spielt seit dieser Saison für die U21 in der Regionalliga. Dort bestritt er 17 Spiele mit zwei Toren und acht Assists. Zudem lief er sechsmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft auf.
Der Nachwuchsspieler äußerte sich zu seinem Wechsel: „Die Gespräche mit Holstein Kiel verliefen von Beginn an sehr konstruktiv. Der Verein verfolgt eine klare Philosophie, steht für mutigen Fußball und die Förderung junger Talente. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und darauf, bald im Trikot von Holstein aufzulaufen.“
Großer Jubel bei der U17 des HSV! Die Mannschaft von Trainer Tim Reddersen hat das Finale des Hamburger Pokals erreicht.
Im Halbfinale setzten sich die jungen Rothosen am Mittwochabend mit 1:0 gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli durch – den entscheidenden Treffer erzielte Hüseyin Berk Cakallioglu.
Im Endspiel am 7. Juni wartet nun der USC Paloma.
Nachdem der Klassenerhalt gesichert ist, kann der HSV nun die Planungen für die neue Saison intensivieren. Dabei sollen die Rothosen offenbar ein dänisches Mittelfeldtalent ins Visier genommen haben.
Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, beschäftigt sich der Klub mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken. Der Mittelfeldspieler steht allerdings noch bis 2029 unter Vertrag und dürfte eine Ablösesumme in Millionenhöhe kosten.
Auch andere Klubs zeigen Interesse an Andersen. So soll unter anderem der 1. FC Köln bereits im Winter seine Fühler nach dem 1,90 Meter großen Spieler ausgestreckt haben.
Der HSV hat die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg aufgenommen. Allerdings fehlten am Mittwoch nicht alle Profis im Training.
Otto Stange (19) musste wegen einer Erkältung pausieren, während Jordan Torunarigha (28) nach seinem Zusammenprall mit Ansgar Knauff (24) im Spiel gegen Frankfurt im Kraftraum arbeitete. Coach Merlin Polzin (35) kündigte an, dass Torunarigha am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen soll.
Auch bei Miro Muheim (28) gibt es positive Nachrichten: Nach anfänglicher Annahme eines Saisonendes trainiert der Schweizer mittlerweile individuell. Ein Einsatz am Sonntag ist denkbar, geplant ist jedoch auf jeden Fall ein Comeback am letzten Spieltag in Leverkusen.
Luka Vuskovic (19) hat sich mit herausragenden Leistungen beim HSV einen Namen gemacht. Kein Wunder, dass die Rothosen den jungen Kroaten gern halten würden. Allerdings haben zunächst die Tottenham Hotspur das Sagen.
Die Londoner kämpfen aktuell gegen den Abstieg aus der Premier League, wollen bei einem Klassenerhalt Vuskovic unbedingt behalten. Laut der englischen Boulevardzeitung „The Sun“ war jüngst sogar Sportdirektor Johan Lange (46) in Hamburg, um den Spieler zu überzeugen. Dabei soll es auch um eine deutliche Gehaltserhöhung gegangen sein.
Ob die Spurs den Spieler jedoch wirklich halten können, ist ungewiss. Neben dem HSV haben auch zahlreiche Topklubs bereits ihr Interesse bekundet.
HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) besuchte am Montagabend in Dänemark das Spiel zwischen dem FC Midtjylland und Viborg FF (3:3). Dies geht aus einem Beitrag des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen auf X hervor.
Jacobsen lieferte gleich auch den Grund für den Besuch: Costa soll Viborg-Profi Thomas Jörgensen (20) genauer beobachtet haben. „Er würde perfekt zum HSV passen“, schrieb Jacobsen.
Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich mit starken Leistungen in den Fokus vieler Vereine gespielt – neben dem HSV ist auch die TSG Hoffenheim interessiert. Jörgensens Vertrag in Viborg läuft noch bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf rund vier Millionen Euro geschätzt.
Ein Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Der Norweger, der sich gerade erst von einer Syndesmose-Verletzung zurückgekämpft hatte, muss sich erneut einer Operation unterziehen.
Der HSV teilte am Dienstag mit, dass sich der Nachwuchsspieler vergangene Woche im Training erneut am Sprunggelenk verletzt hat, was Untersuchungen bestätigten.
Rössing-Lelesiit war zu Jahresbeginn im Derby gegen St. Pauli bei einem Zweikampf umgeknickt und fiel lange aus. Zuletzt war er wieder im Mannschaftstraining und stand kurz vor der Rückkehr ins Team. Nun folgt eine erneute längere Zwangspause.
Der HSV kann endgültig mit einer weiteren Saison in der Bundesliga planen. Im Zuge der Kaderplanung steht unter anderem ein neuer Stürmer im Fokus.
Nach Angaben von Sky haben die Verantwortlichen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen. Der Angreifer traf in dieser Saison bereits 17-mal und teilt sich die Torjägerkrone der zweiten Liga mit Mateusz Zukowski von Magdeburg.
Futkeu wird Fürth nach der Saison verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und möchte den Stürmer gewinnbringend weiterverkaufen. Bei einem geschätzten Marktwert von fünf Millionen Euro dürfte das kein Problem darstellen.
Mit großer Erfahrung am Mikrofon: Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) wird das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten.
Unter Aytekins Leitung hat Frankfurt bisher 38 Spiele bestritten, mit einer negativen Bilanz von 13 Siegen, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.
Beim HSV ist die Bilanz noch schlechter: Von 34 Begegnungen konnten die Rothosen nur acht gewinnen, neun endeten unentschieden, 17 wurden verloren.
Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Platz zusammen.
Die Spielerin wurde medizinisch versorgt und anschließend ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gebracht.
Über den Kurznachrichtendienst X gab der Verein inzwischen Entwarnung: Beim Verlassen des Stadions sei Doucoure im Krankenwagen wieder ansprechbar und stabil gewesen.
Im Sommer könnte der HSV eines seiner vielversprechenden Eigengewächse verlieren. Wie verschiedene Online-Portale, unter anderem „transfers_nl“, berichten, hat der niederländische Meister PSV Eindhoven Interesse an Fábio Baldé (20). Auch einige portugiesische Spitzenklubs zeigen Interesse.
PSV bereitet sich auf den Wechsel von Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach Verstärkungen. Baldé, der sowohl als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann, wäre eine Option.
Der gebürtige Hamburger besitzt beim HSV einen Vertrag bis Sommer 2029 und eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro. Sein Marktwert wird aktuell auf drei Millionen Euro geschätzt.
Endlich zurück! Luka Vuskovic (19) ist am Dienstag nach seiner Knieprellung wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt und absolvierte eine individuelle Einheit mit Reha-Trainer Sebastian Capel.
Trainer Merlin Polzin (35) erklärte nach der Einheit: „Wir hoffen, die Belastung bei ihm schrittweise steigern zu können und ihn gut aufzubauen. Es sind noch drei Spiele zu absolvieren, daher müssen wir genau abwägen.“ Er fügte hinzu: „Es gibt uns ein gutes Gefühl zu wissen, dass seine Schmerzen nachgelassen haben, er Fortschritte macht und unbedingt auf den Platz will.“
Ob Vuskovic am Samstag (15.30 Uhr) im Spiel bei Eintracht Frankfurt bereits zum Einsatz kommen kann, ist noch offen.
Voll ins Training zurückgekehrt sind Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30), Yussuf Poulsen (31) trainierte dagegen noch etwas vorsichtiger. „Bei Yussi war es heute noch etwas reduziert. Wir werden ihn für diese Saison wohl nicht mehr zu 100 Prozent fit bekommen, aber er gibt alles, um der Mannschaft zu helfen“, sagte Polzin und schloss Einsätze über 90 Minuten aus.
Am Dienstag wurden zudem die Belastungen bei Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) gesteuert.
Der HSV sucht weiterhin nach einem Nachfolger für den ehemaligen Sportvorstand Stefan Kuntz (63), von dem sich der Verein Anfang Januar nach Vorwürfen sexueller Belästigung getrennt hatte.
Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung, in der die finale Entscheidung getroffen werden soll, ist bereits angesetzt.
Auch Sportdirektor Claus Costa (41) wurde als möglicher Kandidat gehandelt, doch laut dem Bericht deutet vieles darauf hin, dass der Klub eine externe Lösung bevorzugt.
Freudige Neuigkeiten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater. Dies bestätigte der Angreifer nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im Interview mit „Sky“.
Seinen Jubel nach dem Elfmeter zum zwischenzeitlichen Ausgleich widmete Glatzel bereits dem neuen Familienmitglied, indem er den Ball unters Trikot schob und die bekannte Nuckel-Geste zeigte.
Der Angreifer und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Dieses Mal erwarten sie einen Jungen, so Glatzel.
Im Bundesliga-Topspiel wird Schiedsrichter Robert Schröder (40) das Duell zwischen dem HSV und Hoffenheim pfeifen.
Unter Schröders Leitung bestritten die Rothosen bisher sieben Partien mit einer leicht negativen Bilanz: zwei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.
Hoffenheim hingegen weist mit dem Hannoveraner als Unparteiischem eine leicht positive Statistik auf: vier Siege, drei Remis und zwei Niederlagen.
HSV-Profi Philip Otele wurde nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Das entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.
Die Rothosen legten gegen das Urteil Einspruch ein. Am Freitag fand am DFB-Campus in Frankfurt eine mündliche Verhandlung statt, bei der neben Otele auch Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter (Direktor Recht & Organisation) anwesend waren.
Nach Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic (19) hat der HSV in zwei Spielen sieben Gegentore kassiert. Wie anfällig ist das Team in entscheidenden Momenten?
Neben der Abwehr fehlen gegen Hoffenheim auch Miro Muheim (28, Sprunggelenk) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Der Einsatz von Sambi Lokonga (26) ist ebenfalls fraglich. Trainer Merlin Polzin (35) will sich von den Ausfällen nicht beirren lassen.
„Es hilft nichts, den Ausfällen nachzutrauern. Ich habe volles Vertrauen in die Jungs in der Dreier- oder Fünferkette, dass sie das als Team kompensieren“, sagte Polzin bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Es gehe nicht darum, jemanden zu ersetzen, sondern auf der eigenen Position mit den individuellen Stärken „gut zu verteidigen und Lösungen zu finden.“
Der HSV arbeitet mit dem bald startenden Genossenschaftsprojekt „Supporters Trust“ am Ausbau des Volksparkstadions. „Nach erteilter Genehmigung soll unmittelbar mit der Erweiterung der Kapazität begonnen werden, sodass im Verlauf der kommenden Saison mehr als 58.000 Zuschauer Platz finden“, erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke im Interview.
Die Bauarbeiten sollen im Sommer starten, langfristig sollen sogar über 60.000 Fans im Stadion Platz finden. Zudem sind Verbesserungen bei Sanitäreinrichtungen und Catering geplant.
Die Gründungsversammlung ist für den 5. Mai angesetzt, der operative Starttermin steht noch nicht fest. Zunächst sind 18.870 Anteile geplant, die einzeln 887 Euro kosten. Der Verein rechnet mit Einnahmen von rund 16 Millionen Euro.
Schon jetzt haben sich neben Vereinsgrößen wie Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin und einzelne Spieler am Projekt beteiligt.
HSV-Profi Philip Otele (27) sah im Nordderby bei Werder Bremen nach nur 13 Minuten Einsatz die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) wertete die Situation als „rohes Spiel“.
Das DFB-Sportgericht verhängte eine Sperre von zwei Spielen, gegen die der HSV Einspruch einlegte. Man akzeptiere nur eine Sperre von einer Partie.
Die mündliche Verhandlung findet am Freitag (12.30 Uhr) statt, dann wird das endgültige Urteil verkündet.
Plant der HSV eine Verpflichtung eines Talents von Paris Saint-Germain? Laut der französischen Zeitung „Le Parisien“ haben die Rothosen Interesse an Mathis Jangéal (17) angemeldet.
Der Offensivspieler, der bereits zweimal für die Profis des Champions-League-Siegers zum Einsatz kam, gilt als großes Talent und ist bei mehreren Klubs begehrt.
Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtete, dass sich der HSV mit Jangéal beschäftigt hat. Ob ein Transfer möglich ist, hängt allerdings auch vom Liga-Status des HSV in der kommenden Saison ab.
Nach dem Verletzungsschock von Miro Muheim (28) steht weiterhin auch bei Luka Vuskovic (19) ein Fragezeichen hinter dem Einsatz. Bei beiden Spielern ist unklar, ob sie dieses Jahr noch auflaufen werden.
Sportdirektor Claus Costa (41) äußerte sich zuversichtlich bezüglich Vuskovic: „Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Saisonendspurt noch spielt. Er ist extrem ehrgeizig und will unbedingt dabei sein. Wir müssen geduldig bleiben und hoffen, dass er uns schnell wieder zur Verfügung steht.“
Ähnliche Hoffnungen bestehen auch bei Muheim: „Er wird alles tun, um schnell wieder fit zu werden. Im besten Fall kann er uns ganz am Ende der Saison noch unterstützen.“
Positive Nachrichten gibt es von Alexander Rössing-Lelesiit (19), der nach seiner Syndesmoseverletzung wieder mit der Mannschaft trainiert und auf ein baldiges Comeback hoffen darf.
Abseits des Teams trainieren weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompé (30).
Eine bittere Nachricht für den HSV: Miro Muheim (28) zog sich im Derby gegen Bremen eine Verletzung des vorderen Syndesmosebandes am rechten Sprunggelenk zu, wie der Klub am Dienstag mitteilte.
Für den achtfachen Schweizer Nationalspieler bedeutet das Saison-Aus, da nur noch vier Spieltage ausstehen.
Muheim zählte in dieser Spielzeit zu den wichtigsten Akteuren und ist der Spieler mit den meisten Einsatzminuten bei den Rothosen.
Ebenfalls schlechte Nachrichten: Der HSV muss vermutlich noch länger auf Leistungsträger Luka Vuskovic (19) verzichten. Laut „BILD“ ist die Knieverletzung schwerer als zunächst angenommen.
Ein Einsatz im nächsten Heimspiel gegen Hoffenheim (Samstag, 18.30 Uhr) gilt als sehr unwahrscheinlich. Auch hinter Albert Sambi Lokonga (26, Oberschenkel) und Miro Muheim (28, Knie) steht ein großes Fragezeichen.
Ein Lichtblick am ansonsten enttäuschenden HSV-Tag war Stürmer Robert Glatzel (32), der im Derby gegen Werder eine starke Leistung zeigte und mit seinem Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich glänzte.
Teamkollege Nicolai Remberg (25) lobte Glatzel für ein „überragendes Spiel“. Auch Trainer Merlin Polzin (35) betonte, dass der 32-Jährige weiterhin „den Unterschied ausmachen“ kann.
Glatzel zeigte sich zwar enttäuscht über die Niederlage, war aber zufrieden mit seinem Treffer und seiner Leistung. Nach einer schwierigen Saison hat er sich mit dieser Performance für den Endspurt empfohlen.
Vor und nach dem Nordderby kam es im HSV-Fanblock zu Pyrotechnik. Vermutlich deshalb rückte die Polizei mit Einsatzkräften in den Block ein.
Ein Sprecher teilte am Abend mit, dass das Feuer im Bereich der Sanitäranlagen entstanden war. Polizei und Feuerwehr wurden bei ihrem Eingreifen von HSV-Fans angegriffen, Verletzte gab es glücklicherweise nicht.
Eine Saison kreuzten sich die Wege von Aaron Hunt (39) und Merlin Polzin (35) beim HSV. Während Hunt noch Profi war, arbeitete Polzin als Co-Trainer unter Daniel Thioune (51). Dass Polzin später Cheftrainer wird, überraschte Hunt.
Im Interview auf hsv.de sagte Hunt: „Ganz ehrlich, ich hätte ihm das nicht zugetraut. Seine Expertise in Analysen und Gesprächen war spürbar, aber zwischen Co- und Cheftrainer besteht ein großer Unterschied. Ich hatte ihn nie auf dem Zettel als zukünftigen Chef.“
Gleichzeitig freue er sich über Polzins Entwicklung: „Man sieht, dass die Mannschaft ihm voll folgt und als Einheit auftritt. Das Team hat eine klare Handschrift und weiß, wofür es steht. Merlin hat viel richtig gemacht – Hut ab!“
HSV-Legende Horst Hrubesch feiert heute seinen 75. Geburtstag und darf sich auf ein besonderes Ständchen freuen.
„Bei Horst geben wir richtig Gas“, kündigte HSV-Coach Merlin Polzin an. „Wenn wir nicht live singen können, dann machen wir es sicher per Video.“
Hrubesch und der 40 Jahre jüngere Polzin sind seit der Saison 2020/21 eng verbunden. Damals führten sie den HSV nach der Trennung von Daniel Thioune fast zurück in die Bundesliga, verpassten den Aufstieg jedoch knapp.
Auch heute stehen Polzin und Hrubesch häufig in Kontakt. Der ehemalige Stürmer sei zwar auch kritisch, aber stets wertschätzend, sagte Polzin. „Das möchte ich nicht missen.“ Zum Geburtstag wünscht sich Polzin vor allem einen Derbysieg für Hrubesch.
Trainer und Spieler pflegen weiterhin ein gutes Verhältnis zum wegen Dopings gesperrten Innenverteidiger Mario Vuskovic, Bruder von Luka Vuskovic (19). Polzin gibt an, dass der Kontakt so viel wie möglich aufrechterhalten werde.
Vor dem wichtigen Spiel am Samstag gegen Werder Bremen erinnerte sich der Chefcoach gerne an einen besonderen Moment mit Mario Vuskovic: „Das war ein besonderer Sieg, zu dem Mario in der Schlussphase maßgeblich beitrug.“
Das war Vuskovics erster Einsatz für den HSV. Aufgrund der Dopingsperre darf er derzeit nicht für den Klub auflaufen. „Wir telefonieren und machen Videocalls. Mario bleibt ein wichtiger Teil von uns“, betonte Polzin. „Wir können es kaum erwarten, dass er nächste Saison wieder spielt.“
Bei einer Sache kommen Trainer und Spieler jedoch nicht ganz überein: „Ich versuche manchmal, über Mario etwas Kritisches über Luca loszuwerden“, lachte Polzin. Doch der familiäre Zusammenhalt stehe über allem.
Die Polizei stuft das brisante Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV am kommenden Samstag als Hochrisikospiel ein.
Die Bremer Einsatzkräfte erhalten Unterstützung aus Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Thüringen, Niedersachsen sowie von der Bundespolizei, teilte die Polizei Bremen mit.
Fans müssen mit Einschränkungen bei der Anreise zum Weserstadion rechnen: Der Weg entlang des Weserufers wird am Samstagnachmittag ab der Sankt-Jürgen-Straße bis zum Stadion für Heimfans gesperrt. Ebenso wird der Osterdeich zwischen Sielwall und Stader Straße etwa zweieinhalb Stunden vor Anpfiff bis eine Stunde nach Spielende für den Autoverkehr gesperrt.
Die Polizei empfiehlt Heimfans, mehr Zeit für die Anreise einzuplanen und den öffentlichen Nahverkehr zu benutzen.
Wer übernimmt die vakante Position des Sportvorstands beim HSV? Diese Frage ist nach dem Weggang von Stefan Kuntz (63) weiter offen.
Wie „BILD“ berichtet, haben die Rothosen Gespräche mit Ex-Profi Stefan Reuter (59) geführt. Der Weltmeister von 1990 arbeitet derzeit als Berater beim FC Augsburg, dessen Vertrag im Sommer endet.
Reuter habe laut Bericht wieder Interesse an einer Führungsrolle in einem Klub, nachdem er elf Jahre als Geschäftsführer Sport beim FCA tätig war.
Rodolfo Cardoso (57), ehemaliger HSV-Profi mit 137 Pflichtspielen, ist ab sofort neuer Cheftrainer der HSV-Frauen. Die bisherige Trainerin Liese Brancao (44) sowie Co-Trainer Gerhard Waldhart (48) wurden freigestellt.
Vorstand Eric Huwer (42) erklärte: „Nach einer gründlichen Analyse der sportlichen Entwicklung und intensiven Gesprächen sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass ein Trainerwechsel jetzt notwendig ist. Ziel ist es, mit Rodolfo Cardoso frische Impulse, neue Energie und Lockerheit in den Schlussspurt zu bringen.“
Cardoso selbst sagte: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und darauf, die Mannschaft in dieser entscheidenden Saisonphase zu unterstützen. Ich bin zuversichtlich, dass wir schnell etwas bewegen und die wichtigen Punkte zum Klassenerhalt holen werden. In den verbleibenden vier Partien gilt es, als geschlossene Einheit aufzutreten.“
Die HSV-Frauen liegen derzeit auf Platz 12 mit nur drei Punkten Vorsprung vor einem direkten Abstiegsplatz.
Ex-HSV-Profi Lewis Holtby (35) erlebte ein enttäuschendes Wochenende. Mit seinem Verein NAC Breda erreichte er beim 1:1 gegen Fortuna Sittard keinen Befreiungsschlag im Abstiegskampf und zog sich zudem eine Verletzung zu.
In der ersten Halbzeit wurde er von Justin Hubner (22) oberhalb des Knöchels hart getroffen. TV-Bilder zeigen eine tiefe Fleischwunde am Schienbein. Holtby wurde auf dem Feld behandelt und humpelte anschließend vom Platz.
Wenige Stunden nach der Partie postete er auf Instagram ein Bild seines Beins mit einem langen Pflaster: „Ein paar Stiche und Eis – ich bin bald zurück, danke für eure Nachrichten.“ Außerdem zeigte er eine Entschuldigung von Hubner: „Mein Freund, ich hoffe, dein Bein ist okay. Es war nie meine Absicht, dich so zu treffen.“ Holtby nahm die Entschuldigung an: „Mach dir keine Sorgen, das passiert.“
Schiedsrichter Sven Jablonski (35) wird das Nord-Süd-Duell zwischen dem VfB Stuttgart und dem HSV am Sonntag leiten.
Die Rothosen haben unter ihm eine positive Bilanz: Von sechs Spielen gewannen sie vier, spielten einmal unentschieden und verloren nur einmal.
Auch Stuttgart weist unter Jablonski gute Werte auf: Von 14 Begegnungen konnten sie sieben gewinnen, traten dreimal unentschieden an und verloren viermal.
HSV-Profi Emir Sahiti (27) ist zurück bei seinem Leihverein Maccabi Tel Aviv. Nach den Angriffen auf den Iran und Israel hatte der Offensivspieler das Land vorübergehend verlassen.
Wie Instagram-Beiträge des israelischen Klubs zeigen, ist Sahiti zurück im Team und bereitet sich auf das Spiel am Sonntag gegen Hapoel Be’er Scheva vor.
Ein ganz besonderes Spiel steht am Sonntag (17.30 Uhr) für Ermedin Demirovic (28) an: Der Stürmer, der in Hamburg geboren ist und zehn Jahre in der HSV-Jugend spielte, trifft mit seinem aktuellen Klub Stuttgart auf seinen Ausbildungsverein.
„Es ist das erste Mal, dass ich in der Bundesliga gegen den HSV spiele“, sagte Demirovic, der im Hinspiel verletzt fehlte. „Ich freue mich riesig auf das Spiel.“
Auch seine Familie, die viele HSV-Anhänger hat, fiebert mit. „Ich habe oft erzählt, dass ich die Raute im Herzen trage“, gestand Demirovic.
„Wenn du als Kind zehn Jahre in einem Verein spielst, der dich ausbildet und prägt, damit du eine Profikarriere anstreben kannst, bist du dankbar. Der HSV hat daher immer einen Platz in meinem Herzen.“
Gute Nachrichten aus dem Volkspark: HSV-Profi Nicolas Capaldo (27) trainierte am Donnerstag erstmals wieder im Team mit.
Der Argentinier verpasste die letzten fünf Pflichtspiele wegen einer Bauchmuskelverletzung. Ob er bereits für das Auswärtsspiel in Stuttgart eine Option ist, ist noch offen.
Ängste gibt es hingegen um Luka Vuskovic (19): Wegen einer Knieprellung fehlte er auch am zweiten Tag in Folge. Sein Einsatz in Stuttgart ist fraglich.
Luka Vuskovic (19) wurde von der DFL zum vierten Mal in dieser Saison zum „Rookie of the Month“ gewählt und stellte damit den bisherigen Rekord von Victor Boniface (25), der in der Meistersaison 2023/24 für Bayer Leverkusen spielte, ein.
Der 19-Jährige hat jetzt noch zwei Monate Zeit, um einen neuen Bundesliga-Rekord aufzustellen. Neben der Auszeichnung im März hatte Vuskovic die Trophäe bereits im September, Oktober und Januar erhalten.
Nach langer Wartezeit feierte Albert Grönbaek (24) am Samstag beim 1:1 gegen den FC Augsburg endlich sein Debüt für den HSV nach seinem Wechsel im Winter.
Er zeigte sich überglücklich: „Es war eine unglaubliche Atmosphäre. Ich bin stolz, wie das Team die schwierige Situation gemeistert hat.“
„Natürlich freue ich mich über mein Debüt. Es war ein tolles Gefühl, nach so langer Zeit wieder 20 Minuten auf dem Platz zu stehen.“
Der Däne hatte sich kurz nach seinem Wechsel eine Muskelverletzung zugezogen. „Man hat gemerkt, wie sehr ihn das enttäuscht hat“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41). „Er wollte unbedingt helfen.“
Nicht nur der Spieler war froh über das Debüt, auch die Verantwortlichen zeigten sich erleichtert. Wie es weitergeht, ist jedoch noch offen. „Eine Bewertung gibt es erst nach einigen Wochen, nicht nach 25 Minuten“, so Costa.
In den kommenden Spielen kämpft Grönbaek auch um seine Zukunft, denn der HSV besitzt eine Kaufoption. Überzeugt er weiterhin, könnte die Leihe für beide Seiten zum Erfolg werden.
Der HSV startete am Dienstag in die Trainingswoche und bereitet sich auf das Spiel am Sonntag (17.30 Uhr) vor. Nach seiner Oberschenkelverletzung war Bakery Jatta (27) erstmals wieder voll im Training.
Jean-Luc Dompé (30) und Nicolas Capaldo (27) absolvierten individuelle Einheiten. Capaldo hatte sein Programm bereits am Morgen absolviert und war daher nicht auf dem Platz.
Positive Neuigkeiten gibt es von Yussuf Poulsen (31), der nach seiner Verletzung erstmals wieder mit Ball arbeitete, begleitet von Reha-Trainer Sebastian Capel (40).
Youngster Alexander Rössing-Lelesiit (19) befindet sich nach seinem Syndesmosebandriss weiter im Aufbautraining. Torwart Hannes Hermann (21) fehlte aufgrund einer Augeninfektion.
Glück für den HSV: Miro Muheim (28) wurde nach seiner Roten Karte im Spiel gegen den FC Augsburg (1:1) vom DFB-Sportgericht nur für ein Spiel gesperrt. Der Verein akzeptierte das Urteil.
In der 64. Minute hatte Muheim den Ball verloren und anschließend FCA-Stürmer Anton Kade (22) gestoppt, woraufhin Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) ihn vom Platz stellte.
Die Sperre fiel milder aus, weil das Foul als unsportliches Verhalten und nicht als Notbremse eingestuft wurde. Normalerweise bedeutet eine Notbremse eine Zwei-Spiele-Sperre. Für den HSV ist das positiv, denn Muheim fehlt nur beim Spiel in Stuttgart, ist aber im Nordderby gegen Werder Bremen wieder dabei.
1. Bundesliga Tabelle
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Wer auf dem drittletzten Rang (16) landet, spielt in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt.