HSV-Blog: Muheim wieder komplett im Training – aber Bedenken bei zwei weiteren Profis
Hamburg – Beim HSV läuft die letzte Trainingswoche der laufenden Spielzeit, bevor am Samstag um 15:30 Uhr das Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen ansteht.
Abseits des Spielfelds erregte Jean-Luc Dompé erneut Aufmerksamkeit, während es personell sowohl positive als auch negative Nachrichten gab.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets über die aktuellen Entwicklungen im Team, mögliche Wechsel und weitere Neuigkeiten aus dem Volkspark auf dem Laufenden.
Erfreuliche Meldungen aus Hamburg: Miro Muheim (28) absolvierte am Mittwoch erstmals nach seiner Syndesmose-Verletzung wieder das volle Mannschaftstraining der Rothosen. Ein Einsatz gegen Leverkusen erscheint daher durchaus machbar.
Nicolas Capaldo (27) musste wegen Rückenbeschwerden pausieren. Bei dem Argentinier wird man die weitere Genesung in den kommenden Tagen genau beobachten müssen. Ähnliches gilt für Robert Glatzel (32), der mit einer Wadenzerrung möglicherweise am Sonntag nicht einsatzfähig sein wird.
Jean-Luc Dompé (30) konnte diese Saison beim HSV nur selten überzeugen. Statt auf dem Platz stand der flinke Franzose vor allem durch negative Schlagzeilen abseits des Rasens im Fokus. Im Januar wurde er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und zu einer Rekordstrafe verurteilt.
Beim letzten Heimspiel der Saison am vergangenen Wochenende fehlte Dompé im Kader. Trainer Merlin Polzin (35) erklärte, der Spieler habe sich nicht fit genug gefühlt, um seine Mannschaft zu unterstützen – eine Aussage, die bei den Fans für Gesprächsstoff sorgte.
So schrieb etwa ein Anhänger auf der Plattform X, dass er sich freue, wenn der Spieler „endlich Hamburg verlässt und er am Strand entspannen kann“. Doch Dompé ließ sich nicht lange bitten und antwortete selbst auf den Beitrag mit den Worten „My contract is 2027“ und fügte noch einen Kussmund-Emoji hinzu.
Unabhängig davon bleibt Dompés Zukunft beim HSV ungewiss, da er mit seinen Leistungen nicht konstant überzeugen konnte und wiederholt verletzungsbedingt fehlte.
Der Abbruch seines Leihgeschäfts und der anschließende Wechsel zum FC Southampton stellt sich für Daniel Peretz (24) zunehmend als Volltreffer heraus. Mit einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage erreichte der Torhüter mit den Saints als Vierter die Aufstiegs-Play-offs zur Premier League, wobei die erste Hürde nun genommen wurde.
Nach einem torlosen Hinspiel stand am Dienstagabend das Rückspiel gegen den FC Middlesbrough an, das äußerst turbulent verlief. Bereits nach fünf Minuten musste Peretz den Ball aus dem Netz holen, doch sein Team erzielte kurz vor der Halbzeit den Ausgleich.
Vor dem Spiel sorgte der deutsche Trainer Tonda Eckert (33) beinahe für einen Eklat: Der vierte Offizielle konnte gerade noch verhindern, dass er während eines klärenden Gesprächs mit dem Schiedsrichter neben Middlesbrough-Coach Kim Hellberg (38) handgreiflich wurde.
Sportlich blieben Tore bis weit in die Verlängerung aus, erst kurz vor einem möglichen Elfmeterschießen erzielte Southampton den entscheidenden Treffer und steht nun im großen Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion. Dort trifft man auf Hull City, den früheren Verein des ehemaligen HSV-Trainers Tim Walter (50).
In Hamburg laufen bereits die Vorbereitungen auf die neue Saison. Dabei sind die Rothosen auch auf der Suche nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – und könnten offenbar fündig geworden sein.
Nach Angaben von „Sky“-Reporter Dennis Bayer sollen die Hamburger den 21-jährigen Hennes Behrens vom 1. FC Heidenheim ins Visier genommen haben. Der gebürtige Frankfurter wird seit Januar von der TSG 1899 Hoffenheim an den FCH ausgeliehen und zeigt dort starke Leistungen.
Neben dem HSV soll auch Aufsteiger FC Schalke 04 Interesse an Behrens haben. Die von Hoffenheim erwartete Ablösesumme von rund fünf Millionen Euro scheint für die Knappen jedoch zu hoch zu sein.
Eine große Ehre für Nicolas Capaldo (27)! Der wichtige Spieler beim HSV wurde in den vorläufigen Kader Argentiniens für die WM in den USA, Mexiko und Kanada berufen. Die 55-köpfige Liste veröffentlichte der argentinische Verband am Montag.
Bisher absolvierte der 27-Jährige nur neun Spiele für die U23 des amtierenden Weltmeisters, ein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.
Ob Capaldo den endgültigen Kader schafft und Seite an Seite mit Weltstar Lionel Messi (38) um den Titel kämpfen darf, bleibt abzuwarten.
Unklar ist weiterhin die Zukunft von William Mikelbrencis (22): Der Vertrag des Außenverteidigers beim HSV läuft im Sommer aus, bisher konnten sich beide Seiten nicht auf eine Verlängerung einigen.
Wie das Portal „FussballTransfers.com“ berichtet, könnte der Franzose den Verein verlassen und trotzdem in der Bundesliga bleiben. Sowohl Borussia Mönchengladbach als auch der Aufsteiger FC Schalke 04 sollen Interesse zeigen.
Auch ein Wechsel ins Ausland wird als Option gehandelt. Der FC Girona, Parma Calcio und ein Klub aus der französischen Ligue 1 gelten als mögliche Ziele.
Ein besonderer Tag für HSV-Talent Louis Lemke (16): Beim Heimsieg gegen Freiburg feierte der Youngster sein Profidebüt – auch ein Meilenstein für den Verein.
Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist der Eigengewächs der jüngste Profi, der je für den Klub eingesetzt wurde, und löste damit Omar Megeed ab, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.
Auch Shafiq Nandja (19) gab sein Debüt bei den Profis.
Ein erfahrener Schiedsrichter pfeift die Partie zwischen HSV und Freiburg: Felix Zwayer (44) wird die Begegnung leiten.
Der Berliner leitete bereits 32 Partien mit den Hamburgern, mit einer positiven Bilanz von 14 Siegen, sieben Unentschieden und 11 Niederlagen.
Der SC Freiburg hat mit Zwayer bisher 31 Spiele bestritten, jedoch eine leicht negative Statistik: elf Siege, acht Remis und zwölf Niederlagen.
Moritz Reimers (19) und der HSV trennen sich zum Saisonbeginn: Der Flügelspieler wechselt zu Holstein Kiel und Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag bekanntgab. Dort unterschrieb Reimers einen Vertrag bis 2030.
Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48) lobte: „Moritz zeigte konstant gute Leistungen in den Nachwuchsteams des HSV und beim DFB. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er durch seine auffällige Spielweise auf und zeigte sein großes Entwicklungspotenzial.“
Reimers war 2021 zum HSV-Nachwuchs gestoßen und spielte seit dieser Saison für die U21 in der Regionalliga, wo er 17 Spiele absolvierte (zwei Tore, acht Assists). Zudem stand er sechsmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft auf dem Platz.
„Die Gespräche mit Holstein Kiel liefen von Anfang an sehr gut. Der Klub hat eine klare Philosophie und steht für mutigen Fußball und die Förderung junger Spieler. Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe und darauf, bald im Holstein-Trikot zu spielen“, so Reimers.
Großer Jubel herrscht bei der U17 des HSV: Das Team von Trainer Tim Reddersen hat das Finale des Hamburger Pokals erreicht.
Im Halbfinale besiegten die jungen Rothosen den Stadtrivalen FC St. Pauli am Mittwochabend mit 1:0 – Hüseyin Berk Cakallioglu erzielte den entscheidenden Treffer.
Das Finale findet am 7. Juni gegen den USC Paloma statt.
Nachdem der Klassenerhalt sicher ist, beginnt beim HSV die Planung für die kommende Saison. Dabei sollen die Hamburger ein Auge auf den dänischen Mittelfeldspieler Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken geworfen haben, wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.
Der 21-Jährige steht noch bis 2029 unter Vertrag und dürfte mehrere Millionen Euro Ablöse kosten. Neben dem HSV beschäftigen sich auch andere Vereine mit Andersen, so soll beispielsweise der 1. FC Köln im Winter bereits Interesse gezeigt haben.
In der Vorbereitung auf das letzte Heimspiel gegen Freiburg fehlten am Mittwoch einige Spieler beim HSV.
Otto Stange (19) konnte wegen einer Erkältung nicht trainieren, während Jordan Torunarigha (28) nach einem Zusammenprall im Spiel gegen Frankfurt im Kraftraum arbeitete. Trainer Merlin Polzin (35) kündigte jedoch an, dass Torunarigha am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen soll.
Auch bei Miro Muheim (28) gibt es positive Nachrichten: Nach einer befürchteten Saisonauszeit kann er inzwischen wieder individuell trainieren und könnte womöglich am Sonntag wieder spielen. Geplant ist auf jeden Fall ein Comeback am letzten Spieltag in Leverkusen.
Luka Vuskovic (19) hat sich mit starken Leistungen in den Vordergrund gespielt und die Rothosen würden den jungen Kroaten gerne halten. Allerdings haben zunächst die Tottenham Hotspur das Sagen.
Die Londoner kämpfen derzeit gegen den Abstieg, wollen Vuskovic bei Klassenerhalt aber unbedingt halten. Laut dem englischen Boulevardblatt „The Sun“ war jüngst sogar Sportdirektor Johan Lange (46) in Hamburg, um über eine deutliche Gehaltserhöhung zu verhandeln.
Ob die Spurs den Verteidiger tatsächlich halten können, ist jedoch fraglich, denn neben dem HSV haben auch mehrere Top-Klubs ihr Interesse bereits bekundet.
Sportdirektor Claus Costa (41) war am Montagabend in Dänemark und sah sich das Spiel zwischen FC Midtjylland und Viborg FF (3:3) an, wie ein Beitrag des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen auf X verrät.
Demnach soll Costa besonders Viborg-Profi Thomas Jörgensen (20) genau unter die Lupe genommen haben. „Er würde perfekt zum HSV passen“, schrieb Jacobsen.
Der zentrale Mittelfeldspieler hat mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Neben dem HSV ist auch die TSG Hoffenheim interessiert. Jörgensens Vertrag in Viborg läuft noch bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf etwa vier Millionen Euro geschätzt.
Eine bittere Nachricht erreicht den HSV: Alexander Rössing-Lelesiit (19) hatte sich nach einer Syndesmose-Verletzung zurückgekämpft, erlitt jedoch einen Rückschlag und muss erneut operiert werden.
Wie der Verein am Dienstag mitteilte, zog sich der Norweger letzte Woche im Training eine erneute Sprunggelenksverletzung zu, wie Untersuchungen zeigten.
Rössing-Lelesiit war zu Jahresbeginn bei einem Zweikampf im Derby gegen St. Pauli verletzt worden und fiel seitdem aus. Kurz vor seiner Rückkehr ins Teamtraining folgte nun der erneute Rückschlag mit einer langen Ausfallzeit.
Der HSV kann die weitere Saison endgültig in der Bundesliga planen. Im Fokus bei der Kadersuche steht unter anderem ein neuer Angreifer.
Berichten von Sky zufolge haben die Verantwortlichen dabei ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen. Der Stürmer traf in dieser Spielzeit bereits 17-mal und führt zusammen mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Torjägerliste der 2. Liga an.
Futkeu wird Fürth nach der Saison definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und plant, den Angreifer gewinnbringend weiterzuverkaufen. Bei einem Marktwert von fünf Millionen Euro dürfte das kein Problem sein.
Erfahren wird die Partie zwischen Eintracht Frankfurt und HSV von Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) geleitet.
Unter seiner Leitung bestritten die Frankfurter bisher 38 Spiele, mit einer leicht negativen Bilanz von 13 Siegen, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.
Der HSV weist in 34 Begegnungen mit Aytekin am Spielfeldrand ebenfalls negative Zahlen auf: acht Siege, neun Unentschieden und 17 Niederlagen.
Ein Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin kollabierte Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag auf dem Spielfeld.
Die Spielerin wurde medizinisch versorgt und ins Universitätsklinikum Eppendorf gebracht.
Später gab der Verein via X Entwarnung: Beim Verlassen des Stadions sei Doucoure bereits ansprechbar und stabil gewesen.
Der HSV könnte diesen Sommer eines seiner vielversprechenden Nachwuchstalente verlieren. Verschiedene Online-Portale, unter anderem „transfers_nl“, berichten, dass der niederländische Meister PSV Eindhoven Interesse an Fábio Baldé (20) zeigt.
Auch einige Top-Clubs aus Portugal sollen den Youngster im Blick haben.
Bei Eindhoven bereitet man sich auf den Abgang der Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach Verstärkungen. Baldé könnte die Lösung sein, da er sowohl als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger einsetzbar ist.
Der gebürtige Hamburger hat beim HSV noch einen Vertrag bis 2029, besitzt aber offenbar eine Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro. Sein Marktwert wird auf etwa drei Millionen Euro geschätzt.
Endlich zurück auf dem Platz: Luka Vuskovic (19) absolvierte am Dienstag nach seiner Knieprellung eine individuelle Trainingseinheit mit Reha-Coach Sebastian Capel.
„Wir hoffen, die Belastung langsam steigern zu können und ihn vernünftig aufzubauen. Es sind noch drei Spiele zu absolvieren, daher müssen wir genau abwägen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach der Einheit. „Es macht uns Mut, dass seine Schmerzen nachgelassen haben und er die nächsten Schritte gehen konnte. Er brennt darauf, wieder zu spielen.“
Unklar ist, ob Vuskovic am Samstag (15:30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt schon wieder einsatzfähig ist.
Voll im Training waren am Dienstag zudem Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30), während Yussuf Poulsen (31) noch etwas zurückhaltender trainierte. „Bei Yussi war es heute noch etwas reduziert. Wir werden ihn wohl in dieser Saison nicht mehr auf 100 Prozent bringen, aber er gibt alles, um der Mannschaft noch zu helfen“, sagte Polzin und schloss Einsätze über 90 Minuten aus.
Am Dienstag wurden außerdem die Belastungen bei Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) genau gesteuert.
Der HSV sucht weiterhin nach einem Nachfolger für Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der Anfang Januar aufgrund von Vorwürfen sexueller Belästigung entlassen wurde.
Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung, bei der eine endgültige Entscheidung getroffen werden soll, ist bereits terminiert.
Auch Sportdirektor Claus Costa (41) wurde Chancen auf eine Beförderung eingeräumt, laut Bericht deutet jedoch alles darauf hin, dass man sich für eine externe Lösung entscheiden wird.
Süße Neuigkeiten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater. Das bestätigte der Angreifer nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im Interview mit „Sky“.
Seinen Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich widmete der 32-Jährige bereits seinem Nachwuchs, indem er sich den Ball unter das Trikot steckte und die bekannte Nuckel-Geste zeigte.
Glatzel und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Dieses Mal wird es ein Junge, verriet der Angreifer.
Das Bundesliga-Topspiel zwischen HSV und Hoffenheim wird von Schiedsrichter Robert Schröder (40) geleitet.
Unter seiner Leitung hat der HSV sieben Partien bestritten, mit einer leicht negativen Bilanz: zwei Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.
Hoffenheim weist mit Schröder eine leicht positive Statistik auf: vier Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen.
HSV-Profi Philip Otele wurde nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Dies entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.
Die Rothosen hatten gegen die Sperre Einspruch eingelegt, am Freitag fand am DFB-Campus in Frankfurt die mündliche Verhandlung statt. Neben Otele waren auch Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter (Direktor Recht & Organisation) anwesend.
Nach dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic (19) kassierte der HSV in zwei Spielen sieben Gegentore. Wie stabil ist die Mannschaft in entscheidenden Momenten?
Neben der Defensive fehlen im Spiel gegen Hoffenheim zudem Miro Muheim (28, Sprunggelenk) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Auch bei Sambi Lokonga (26) ist ein Einsatz fraglich. Cheftrainer Merlin Polzin (35) zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass die Ausfälle kompensiert werden können.
„Es bringt nichts, dem hinterherzutrauern. Ich habe volles Vertrauen in die Jungs in der Dreier- oder Fünferkette, dass sie das als Team auffangen“, sagte Polzin bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Dabei solle niemand 1:1 ersetzt werden, sondern seine Position mit den eigenen Stärken „gut verteidigen und Lösungen finden“.
Der HSV arbeitet mit dem bald startenden Genossenschaftsprojekt „Supporters Trust“ am Ausbau des Volksparkstadions. „Nach den notwendigen Genehmigungen soll die Kapazitätserweiterung unmittelbar beginnen und im Laufe der nächsten Saison eine Zuschauerzahl von über 58.000 im Volksparkstadion erreicht werden“, erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke in einem Interview.
Die Arbeiten sollen bereits im Sommer starten, langfristig sollen sogar mehr als 60.000 Zuschauer ins Stadion passen. Zudem plant der Klub eine Verbesserung der sanitären Anlagen und des Caterings.
Die Gründungsversammlung ist für den 5. Mai angesetzt, der operative Startzeitpunkt ist noch unklar. Zunächst werden 18.870 Anteile ausgegeben, ein Anteil kostet 887 Euro. Der Klub rechnet vorerst mit Einnahmen von etwa 16 Millionen Euro.
Schon jetzt haben sich neben Vereinsikonen wie Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin und einzelne Spieler an dem Projekt beteiligt.
HSV-Profi Philip Otele (27) sah beim Nordderby gegen Werder Bremen nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) hatte laut Bildmaterial auf „rohes Spiel“ entschieden.
Das DFB-Sportgericht verhängte zu Wochenbeginn eine Zwei-Spiele-Sperre, gegen die der HSV Einspruch einlegte. Die Verantwortlichen machten klar, dass sie lediglich mit einer Sperre von einem Spiel einverstanden sind.
Das Gericht teilte mit, dass am Freitag (12:30 Uhr) die mündliche Verhandlung stattfinden werde, danach wird das Urteil endgültig verkündet.
Verstärkt sich der HSV mit einem Nachwuchstalent von Paris St. Germain? Laut der französischen Zeitung „Le Parisien“ sollen die Rothosen den 17-jährigen Mathis Jangéal ins Visier genommen haben.
Der Offensivspieler, der bereits zweimal bei den Profis des Champions-League-Siegers eingesetzt wurde, gilt als großes Talent und wird von mehreren Vereinen umworben.
Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtete, dass sich der HSV mit Jangéal beschäftigt habe – mehr Details gibt es bislang nicht. Ob ein Transfer zustande kommt, könnte auch von der Spielklasse des HSV in der kommenden Saison abhängen.
Nach der Verletzung von Miro Muheim (28) bleibt auch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Luka Vuskovic (19). Bei beiden ist unklar, ob sie in dieser Saison noch einmal auflaufen werden.
„Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Endspurt noch mal zur Verfügung steht. Er ist sehr ehrgeizig und will unbedingt spielen. Deshalb sind wir zuversichtlich. Wir müssen abwarten, geduldig bleiben und hoffen, dass er uns schnell wieder helfen kann“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41) zur Personalie Vuskovic.
Ähnlich optimistisch ist man bei Muheim: „Er wird alles geben, um schnell zurückzukommen. Im besten Fall kann er uns am Saisonende noch einmal unterstützen.“
Positive Nachrichten gab es von Alexander Rössing-Lelesiit (19). Der Nachwuchsspieler trainierte nach seiner Syndesmose-Verletzung wieder mit der Mannschaft und darf auf ein baldiges Comeback hoffen.
Außerhalb des Mannschaftstrainings befanden sich weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompé (30).
Eine bittere Verletzung für Miro Muheim (28): Im Derby in Bremen zog er sich eine Verletzung des vorderen Syndesmosebandes am rechten Sprunggelenk zu, teilte der HSV am Dienstag mit.
Für den achtfachen Schweizer Nationalspieler bedeutet das vermutlich das Saisonaus – bei noch vier verbleibenden Spieltagen.
Muheim zählte in dieser Spielzeit zu den wichtigsten Leistungsträgern und hatte die meisten Einsatzminuten bei den Rothosen.
Eine Hiobsbotschaft könnte auch der längere Ausfall von Luka Vuskovic (19) sein. Nach einem Bericht der „Bild“ ist das Knie des Kroaten stärker beschädigt als zunächst angenommen.
Ein Einsatz beim Heimspiel gegen Hoffenheim am Samstag (18:30 Uhr) gilt als kaum möglich. Auch hinter den Einsätzen von Albert Sambi Lokonga (26, Oberschenkel) und Miro Muheim (28, Knie) steht ein großes Fragezeichen.
Ein Lichtblick an einem ansonsten schwachen Tag für den HSV: Stürmer Robert Glatzel (32) zeigte im Derby gegen Werder eine starke Leistung, gekrönt durch sein Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.
Teamkollege Nicolai Remberg (25) lobte Glatzel für ein „überragendes Spiel“. Auch Trainer Merlin Polzin (35) betonte, dass der 32-Jährige nach wie vor „den Unterschied machen“ könne.
Glatzel selbst zeigte sich zwar enttäuscht über die Niederlage, war aber zufrieden mit seinem Tor und seiner Leistung. Nach einer schwierigen Saison hat er sich mit dieser Darbietung für den Endspurt empfohlen.
Vor und nach dem Nordderby kam es zu Störungen durch Chaoten aus dem HSV-Fanblock, die Pyrotechnik auf das Spielfeld und andere Stadionbereiche zündeten. Die Polizei rückte daraufhin mit Einsatzkräften in den HSV-Block ein.
Ein Sprecher erklärte am Abend, dass es in einem Bereich der Sanitäranlagen zu einem Feuer gekommen sei. Polizei und Feuerwehr wurden bei ihrem Eingreifen von HSV-Fans attackiert, glücklicherweise gab es keine Verletzten.
Eine Saison lang arbeiteten Aaron Hunt (39) und Merlin Polzin (35) beim HSV zusammen. Während Hunt noch Spieler war, fungierte Polzin als Co-Trainer unter Daniel Thioune (51). Dass Polzin eines Tages Cheftrainer wird, überraschte Hunt.
„Ehrlich gesagt hätte ich ihm das nicht zugetraut“, sagte Hunt im Interview auf hsv.de. „Seine Kompetenz in Analysen und Gesprächen war als Spieler schon spürbar, aber der Unterschied zwischen Co- und Cheftrainer ist groß. Ich hatte ihn nie so auf dem Schirm, dass er in die erste Reihe rückt und Cheftrainer wird.“
Hunt freut sich jedoch über die Entwicklung: „Man sieht, dass die Mannschaft voll hinter ihm steht und eine Einheit bildet. Das Team hat eine klare Spielidee und weiß, wofür es steht. Merlin macht vieles richtig, dafür habe ich großen Respekt.“
Horst Hrubesch, eine Legende des Hamburger Fußballs, feiert heute seinen 75. Geburtstag und darf sich auf ein besonderes Ständchen freuen.
HSV-Coach Merlin Polzin kündigte an: „Bei Horst geben wir Vollgas. Wenn wir nicht live singen können, machen wir es sicher per Video.“
Hrubesch und Polzin, der 40 Jahre jünger ist, sind seit der Endphase der Saison 2020/21 befreundet. Damals sollten sie das Team nach der Trennung von Daniel Thioune noch zum Aufstieg führen, scheiterten jedoch knapp mit Platz vier.
Auch heute stehen Polzin und Hrubesch häufig im Austausch. Hrubesch ist kritisch, aber stets wertschätzend, was Polzin sehr schätzt. Zum Geburtstag wünscht sich Polzin vor allem einen Derbysieg für seinen Freund.
Trainer Polzin pflegt auch weiterhin Kontakt zu Mario Vuskovic, dem Bruder von Luka Vuskovic (19). Mario ist allerdings wegen einer Dopingsperre aktuell für den HSV nicht spielberechtigt.
„Wir telefonieren viel und machen Videocalls. Mario ist und bleibt ein wichtiger Teil des Teams“, sagte Polzin vor dem wichtigen Spiel gegen Bremen. „Wir freuen uns alle darauf, dass er in der nächsten Saison wieder für uns aufläuft.“
Trainer und Spieler pflegen ein gutes Verhältnis, auch wenn sie sich bei einer Sache nicht ganz einig sind. „Ich versuche manchmal, über Mario etwas Kritisches über Luka loszuwerden“, schmunzelte Polzin, doch der familiäre Zusammenhalt stehe immer an erster Stelle.
Wie erwartet stuft die Polizei das brisante Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV am kommenden Samstag als Hochrisikospiel ein.
Die Einsatzkräfte aus Bremen erhalten Unterstützung von Polizei-Teams aus Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Thüringen, Niedersachsen und der Bundespolizei. Das teilte die Polizei Bremen am Mittwochnachmittag mit.
Für die Fans bedeutet das Einschränkungen bei der Anreise zum Weserstadion: Der Bereich am Weserufer von der Sankt-Jürgen-Straße bis zum Stadion wird am Samstagnachmittag für Heimfans gesperrt. Außerdem wird der Osterdeich für den Autoverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße etwa zweieinhalb Stunden vor Anpfiff sowie eine Stunde nach Spielende geschlossen.
Die Polizei empfiehlt Heimfans, mehr Zeit für die Anreise einzuplanen und möglichst auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
Die Frage, wer die vakante Stelle des Sportvorstands beim HSV übernimmt, ist weiterhin offen.
Nach Angaben der „Bild“ haben sich die Rothosen mit Ex-Profi Stefan Reuter (59) ausgetauscht. Der Weltmeister von 1990 arbeitet derzeit als Berater beim FC Augsburg, dessen Vertrag im Sommer ausläuft.
Reuter soll wieder Interesse an einer Tätigkeit „in der ersten Reihe“ haben, nachdem er elf Jahre als Geschäftsführer Sport bei Augsburg tätig war.
Neuer Cheftrainer der HSV-Frauen ist ab sofort Rodolfo Cardoso (57), wie der Verein bekanntgab. Er löst Liese Brancao (44) ab, die zusammen mit Co-Trainer Gerhard Waldhart (48) freigestellt wurde.
Vorstand Eric Huwer (42) erklärte: „Nach ausführlicher Analyse der sportlichen Entwicklung und Gesprächen mit allen Beteiligten sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass ein Trainerwechsel jetzt notwendig ist. Ziel ist es, die gesteckten Ziele zu erreichen, indem wir dem Team mit Rodolfo Cardoso einen neuen Impuls, frische Energie und Lockerheit für den Schlussspurt geben.“
Cardoso selbst sagte: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und darauf, die Mannschaft in dieser entscheidenden Phase zu unterstützen. Ich bin überzeugt, dass wir schnell etwas bewegen und die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen werden. Jetzt gilt es, in den letzten vier Spielen als geschlossene Einheit aufzutreten.“
Die HSV-Frauen stehen aktuell auf dem 12. Tabellenplatz und haben nur drei Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.
1. Bundesliga – Tabellen-Erklärung
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte auf Position 16 darf in der Relegation den Klassenerhalt sichern. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.