Nach tragischem Unfall mit sieben toten PAOK-Fans: Motorrad-Korso beim Sarg-Empfang am Flughafen
Thessaloniki (Griechenland) – Ein schwarzer Tag für PAOK Thessaloniki: Die sieben bei einem schweren Unfall in Rumänien ums Leben gekommenen Fußballanhänger werden an diesem Donnerstagnachmittag im Rahmen einer Sonderaktion der griechischen Luftwaffe zurück in ihre Heimat geflogen.
Eine C-130-Transportmaschine startete am Morgen vom Militärflugplatz Elefsina in Richtung Timișoara und soll die Verstorbenen gegen 13 Uhr Ortszeit in Thessaloniki landen.
Nach der Ankunft am Flughafen Makedonia ist laut einer Mitteilung des Fanclubs ein offizieller Empfang geplant. Die Särge werden anschließend in einem Motorrad-Korso zum Toumba-Stadion begleitet.
Am frühen Mittwochmorgen hatten sich dort bereits mehrere Hundert Menschen versammelt, um in stiller Trauer vor dem Eingang zum Fan-Block „Gate 4“ Blumen, Schals und Kerzen niederzulegen.
Der Kleinbus mit zehn Insassen war am Dienstag auf dem Weg nach Frankreich, wo die Fans das Europa-League-Spiel ihres Vereins gegen Olympique Lyon besuchen wollten.
Auf der Europastraße 70 im Westen Rumäniens kam es jedoch nach einem Überholmanöver zu einem Frontalcrash mit einem Lastwagen, bei dem der Bus komplett zerstört wurde.
Nach Medienberichten sollen auch zwei der drei Verletzten im Laufe des Nachmittags nach Griechenland zurückkehren.
Während einer der Verletzten in ein Krankenhaus in Thessaloniki verlegt wird, habe der zweite die Klinik bereits verlassen und befindet sich ebenfalls auf dem Rückweg.
Der dritte Verletzte befindet sich laut öffentlich-rechtlichem Rundfunk noch in kritischem Zustand und wurde am Mittwochabend operiert.
Gesundheitsminister Adonis Georgiadis (53) kündigte auf X an: „Wir werden morgen [Donnerstag, Anm. d. Red.] planmäßig die beiden Verletzten abholen und den Zustand des dritten abwarten, um ihn ebenfalls in die Heimat zurückzuführen.“