HSV-Blog: So lange fällt Mittelfeld-Ass Sambi Lokonga aus
Hamburg – Endlich hat der HSV den ersten Auswärtssieg gefeiert: Mit einem klaren 2:0-Erfolg bei 1. FC Heidenheim setzten sich die Rothosen durch.
Allerdings gibt es auch eine schlechte Nachricht: Mittelfeldspieler Sambi Lokonga wird aufgrund eines Außenbandrisses im Sprunggelenk für mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch ständig über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers sowie weitere Entwicklungen im Volksparkstadion auf dem Laufenden.
Sambi Lokonga erlitt eine Außenbandverletzung am Sprunggelenk und wird dem HSV voraussichtlich für einige Wochen fehlen, teilte der Klub mit.
Die Diagnose wurde am Montagnachmittag durch eine MRT-Untersuchung im Athleticum am Volkspark bestätigt.
Luka Vuskovic (18) hat bereits gezeigt, dass er sich beim HSV gut eingelebt hat. Auch in Hamburg fühlt er sich immer mehr zuhause.
„Mir gefällt es hier sehr gut. Ich spreche zwar noch kein Deutsch, bin aber gerade dabei, die Sprache zu lernen. Die Stadt ist wunderschön, nach Split ist Hamburg meine absolute Lieblingsstadt“, erklärte der junge Verteidiger im Interview mit dem kroatischen Portal „tportal“. Er wohne zentral und nahe des Stadions, seine Freunde, Familie sowie seine Freundin seien häufig zu Besuch.
Was ihm jedoch nicht so gut gefalle, seien die Aufgaben im Haushalt. „Wenn ich alleine bin, muss ich mich selbst um alles kümmern, da gibt es keine Alternative“, berichtete der Profi-Fußballer.
Glücklicherweise helfen ihm seine Familie und seine Partnerin, sobald sie zu Besuch kommen. Offensichtlich hat der gerade einmal 18-Jährige nicht nur auf dem Spielfeld alles im Griff.
Im letzten Spiel gegen 1. FC Heidenheim am vergangenen Samstag (2:0) musste Albert Sambi Lokonga in der Halbzeit ausgewechselt werden.
Der 26-Jährige zog sich dabei eine Bänderverletzung am Sprunggelenk zu. Am Montag soll eine genaue Einschätzung erfolgen, wie lange der HSV-Profi ausfallen wird.
Eine Kernspintomographie soll die Schwere der Verletzung genau bestimmen.
Gegen den 1. FC Heidenheim muss der HSV neben Alexander Rössing-Lelesiit (19) und Fabio Baldé (20) auch auf Nicolas Capaldo (27) verzichten.
Der Argentinier erhielt beim Spiel gegen den FC Bayern München seine fünfte Gelbe Karte und fehlt somit dem Team im Mittelfeld. Capaldo hat bisher in 17 von 19 möglichen Partien gespielt und wurde nur einmal nicht in die Startelf berufen.
Darüber hinaus ist auch Jean-Luc Dompé (30) weiterhin gesperrt. Der Franzose ist nach einer Trunkenheitsfahrt vom Spielbetrieb ausgeschlossen.
Die Partie 1. FC Heidenheim gegen Hamburger SV wird von Schiedsrichter Daniel Siebert (41) aus Berlin geleitet.
Bisher hat der Referee in dieser Saison noch kein Spiel mit Heidenheim oder dem HSV gepfiffen. Am 21. Spieltag trifft er nun erstmals auf beide Mannschaften.
Sein letztes Bundesliga-Spiel mit Beteiligung des HSV war das Auswärtsspiel am 11. November bei Eintracht Braunschweig, das mit 1:3 verloren ging.
Insgesamt hat Siebert den HSV schon 19 Mal gepfiffen. Die Bilanz spricht für die Rothosen: zwölf Siege, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen.
Luka Vuskovic (18) sorgt für Schlagzeilen! Nun wurde bekannt, dass er vor rund zwei Jahren beinahe zum FC Bayern München gewechselt wäre.
Im Podcast „Bayern-Insider“ berichteten Christian Falk und Heiko Niedderer, dass der damalige 16-Jährige dem Rekordmeister angeboten wurde. „Er wäre für drei Millionen Euro plus zwei Millionen Euro Boni zu haben gewesen, aber Real Madrid war damals schon an ihm interessiert.“ Die Spanier sollen sogar zwölf Millionen Euro geboten haben.
Am Ende sicherte sich Tottenham Hotspur den Youngster für 15 Millionen Euro. Der Grund für die Ablehnung seitens Bayern: Vuskovic sei den Verantwortlichen „zu arrogant am Ball gewesen, das gefiel uns nicht“. Mittlerweile hat sich sein Wert erheblich gesteigert.
Außerdem wurde Vuskovic zum dritten Mal in dieser Saison zum „Rookie of the Month“ gekürt. Nach den Auszeichnungen im September und Oktober erhielt er auch im Januar diese Ehre.
Vor knapp zwei Wochen wurde HSV-Profi Jean-Luc Dompé (30) betrunken am Steuer erwischt. Der Klub reagierte prompt mit einer Rekordstrafe und suspendierte den Franzosen vorübergehend vom Training und Spielbetrieb.
Medienberichten zufolge liegt nun das Ergebnis seiner Blutprobe vor: Er hatte 1,34 Promille, was immer noch eine absolute Fahruntüchtigkeit bedeutet.
Beim Spiel in Heidenheim wird Linksverteidiger Miro Muheim (27) sein 150. Pflichtspiel mit dem HSV bestreiten.
„Das bedeutet mir unglaublich viel! Ich identifiziere mich sehr mit der Stadt, dem Verein und den Fans. Der HSV ist ein großer Club und in den letzten Jahren auch zu einem Zuhause für mich geworden“, sagte der Schweizer dem Verein in einem Interview.
Nur Bakery Jatta (27) mit 225 Spielen und Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) mit 176 Einsätzen haben für den HSV mehr Partien absolviert.
Bisher gelang Muheim allerdings noch kein Bundesliga-Tor: „Es wäre natürlich fantastisch, in meinem 150. Spiel mein erstes Tor in der Bundesliga für den HSV zu erzielen – ein wahr gewordener Traum.“
Der HSV hat sich mit dem Jugend-Nationalspieler Jannes von Diczelski (17) von Holstein Kiel verstärkt. Wie der Verein meldete, wird der 17-Jährige ab sofort für die Nachwuchsmannschaft der Rothosen spielen.
Mehrere Bundesligisten hatten Interesse an dem Offensivspieler, der in 14 Partien der U17-Nachwuchsliga bereits neun Treffer erzielte. Letztlich setzte sich der HSV durch.
Von Diczelski soll vor allem in seiner Altersklasse eingesetzt werden, um sich dort weiter zu entwickeln.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat dem HSV für die Spieltage 25 bis 27 weitere drei Samstagspartien zugeteilt.
Am Dienstag gab der HSV bekannt, dass Jean-Luc Dompé (30) nach seiner Alkoholfahrt mit einer Rekordstrafe belegt wurde und weiterhin nicht am Spielbetrieb teilnehmen darf.
„Es war uns wichtig, eine klare Haltung zu zeigen und deutlich zu machen, dass dieses Fehlverhalten nicht toleriert wird. Das Schlimmste für ihn ist, dass er nicht Fußballspielen darf. Deshalb bleibt die Sperre bestehen“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41) in einer Pressekonferenz.
Der Spieler wisse, „dass er unverantwortlich gehandelt und sowohl sich selbst als auch dem HSV schweren Schaden zugefügt hat“, ergänzte der ehemalige Profi. Wie schnell und ob Dompé zurückkehren kann, wird die Zukunft zeigen.
Eine Lobeshymne auf Luka Vuskovic (18) war Thema in der neuesten Folge des Podcasts „Copa TS“ mit Turid Knaak (35) und Tommi Schmitt (37).
„Wie gut ist dieser Vuskovic denn?“, begann der Moderator das Gespräch mit der Ex-Nationalspielerin. „Und er gibt seinen Teamkollegen auch Anweisungen. Man hat nicht das Gefühl, dass er ein so junger Spieler ist“, analysierte die Expertin, die ihn beim Spiel gegen Bayern im Volkspark aus nächster Nähe beobachten konnte.
Den Fans des HSV rieten beide allerdings, ihre Hoffnungen nicht zu groß zu machen. Der Leihspieler sei schlicht zu gut für die aktuelle Situation der Rothosen. „Man darf sich nie zu sehr in einen Leihspieler verlieben“, appellierte Schmitt liebevoll. „Der bleibt nicht lange“, zeigte sich auch Knaak überzeugt.
Ein herber Rückschlag: Der HSV wurde vom Sportgericht des DFB zu einer Strafe von über einer halben Million Euro wegen Pyro-Verstößen seiner Anhänger verurteilt.
Die Summe von insgesamt 503.400 Euro setzt sich aus mehreren Einzelstrafen zu acht verschiedenen Vorfällen zusammen. 167.500 Euro davon kann der Verein für Sicherheits- oder Gewaltpräventionsmaßnahmen verwenden.
Für den Vorfall beim Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember müssen die Hamburger allein 300.000 Euro zahlen. Laut DFB wurden während und nach der Partie mindestens 78 Bengalische Feuer, 51 Blinker, fünf Rauchtöpfe sowie vier Batterien mit mindestens 80 Rauchraketen abgebrannt.
Keine endgültige Trennung? Der derzeit suspendierte Jean-Luc Dompé (30) könnte wohl bald wieder zum Team des HSV zurückkehren.
Vorstand Eric Huwer (42) erklärte nach dem Remis gegen Bayern: „Wir wissen, was wir an Jean-Luc haben.“ Er fügte hinzu: „Die Tür bleibt offen. Jetzt beobachten wir, wie sich der Spieler verhält.“
Zugleich betonte der Klubchef: „Man muss aus Fehlern lernen, deshalb wurde die Entscheidung so klar kommuniziert. Wie der Trainer sagte: Niemand steht über dem Verein.“
Eine strittige Szene in der 34. Minute des Heimspiels gegen Bayern: Der HSV ging durch einen sicher verwandelten Elfmeter von Fábio Vieira (25) mit 1:0 in Führung.
Vorausgegangen war ein vermeintliches Foul von Joshua Kimmich (30) an Nicolai Remberg (25), das jedoch nur minimal war und selbst in Zeitlupe kaum erkennbar.
Nach dem Spiel erklärte Remberg: „Es war kein absichtliches Foul, aber ich muss es trotzdem akzeptieren.“
Interessant war, dass Kimmich ihm gegenüber gesagt haben soll, auf der anderen Seite hätte er genauso gehandelt und dass es ebenfalls ein Foul gewesen sei.
Plant der HSV eine langfristige Bindung mit Warmed Omari (25)? Laut der französischen Zeitung „Le Télégramme“ haben die Rothosen die Kaufoption für den Verteidiger in Höhe von 2,2 Millionen Euro gezogen.
Omari war zu Saisonbeginn feste Größe in der Startelf, verletzte sich jedoch schwer. Am Samstag wird er erstmals seit der Verletzung gegen Bayern im Kader stehen.
Außerdem soll ein weiterer Verteidiger kurz vor einem Wechsel zum HSV stehen: Der 19-jährige Almugera Kabar soll entweder am Samstag oder Sonntag seinen Medizincheck absolvieren und bis Saisonende auf Leihbasis vom BVB kommen.
Schiedsrichter Harm Osmers (41) wird das Nord-Süd-Duell zwischen dem HSV und dem FC Bayern leiten.
Unter seiner Leitung bestritt der HSV bisher elf Pflichtspiele, mit einer ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen.
Der FC Bayern spielte bislang 20 Mal unter Osmers Leitung und erreichte 13 Siege, zwei Remis und fünf Niederlagen.
Interessant: HSV-Spieler Nicolai Remberg (25) enthüllte im Interview mit dem „Kicker“, wer seiner Meinung nach der größte „Trashtalker“ im Team ist.
„Miro Muheim“, antwortete er prompt und untermauerte seine Wahl mit einer Anekdote: Als er vor zwei Jahren mit Holstein Kiel im Volkspark zu Gast war, war Muheim sein Gegenspieler. „Wir haben uns während des Spiels ständig beschimpft“, schmunzelte Remberg.
Auch heute habe sich daran wenig geändert, nur dass Muheim sich inzwischen nicht mehr mit ihm anlege.
Das Personalkarussell beim HSV dreht sich weiter: Laut der britischen Zeitung „Northern Echo“ soll FC Middlesbrough Interesse an Ransford Königsdörffer (24) bekunden.
Dem Bericht zufolge möchte der englische Zweitligist den Offensivspieler verpflichten, trifft jedoch auf Widerstand des HSV, der einen Abgang noch blockt. Middlesbrough will jedoch nicht aufgeben und verfolgt die Entwicklung bis Montag genau.
Königsdörffer hat in dieser Saison in jedem Spiel mitgewirkt, sein Vertrag läuft jedoch im Sommer aus. Bereits vergangenen Sommer stand ein Wechsel zu OSC Lille kurz bevor, der aber in letzter Minute abgesagt wurde.
Abschied zeichnet sich ab: Silvan Hefti (28) verlässt den HSV und wechselt zu D.C. United in die MLS, wie der Verein am Donnerstagabend bekannt gab.
Der Schweizer war erst im Sommer 2024 nach Hamburg gekommen und absolvierte in der vergangenen Saison 20 Pflichtspiele für die Rothosen. In dieser Saison kam er nicht mehr zum Einsatz.
„Auch wenn meine Zeit beim HSV vergleichsweise kurz war, werde ich die eineinhalb Jahre in guter Erinnerung behalten – vor allem den Aufstieg in der vergangenen Saison. Das waren besondere Momente, für die ich sehr dankbar bin“, sagte Hefti.
William Mikelbrencis (21) spielt in dieser Saison beim HSV kaum eine Rolle. Der Franzose stand erst sechsmal in der Startelf und kam bisher in diesem Jahr nicht zum Einsatz.
Wie „L’Equipe“-Reporter Loïc Tanzi berichtet, soll PAOK Saloniki Interesse an einer Verpflichtung des Abwehrspielers haben. Auch der HSV sei einer Ausleihe nicht abgeneigt.
Mikelbrencis’ Vertrag läuft noch bis Sommer, sodass dies die letzte Chance für den Verein ist, noch eine Ablösesumme zu erzielen.
HSV-Coach Merlin Polzin (35) äußerte sich auf der Pressekonferenz am Donnerstag vielversprechend zu einer möglichen Verpflichtung von Albert Grönbaek (24) vom Stade Rennes, derzeit ausgeliehen an CFC Genua.
„Ich freue mich darauf, ihn besser kennenzulernen. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine gute Einigung erzielen und unsere Offensive noch flexibler gestalten können“, betonte Polzin.
Der dänische offensive Mittelfeldspieler war bereits in Hamburg, um den Medizincheck zu absolvieren. „Bis alles offiziell ist, müssen wir allerdings noch abwarten“, so Polzin, der mit einer baldigen Bekanntgabe rechnet.
Nach dem Skandal um Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63) sorgt nun Flügelflitzer Jean-Luc Dompé (30) erneut für Schlagzeilen.
Wie die BILD berichtet, wurde der Franzose am vergangenen Sonntag betrunken am Steuer in der Hamburger Innenstadt erwischt.
Der Alkoholtest ergab 1,4 Promille. Dompé wurde von der Polizei zur Wache gebracht, dort wurde ihm Blut abgenommen und sein Führerschein einbehalten.
Der HSV wurde über den Vorfall informiert, eine Stellungnahme des Vereins steht bislang aus.
Wenn am Samstagabend der HSV auf den FC Bayern trifft, wird auch Top-Kommentator Wolff-Christoph Fuss live im Volkspark im Einsatz sein.
Im Interview mit HSV.de verriet der 49-Jährige, wie sehr er sich auf die Partie freut.
„Das gesamte Team freut sich riesig, mal wieder ein Topspiel aus Hamburg zu übertragen und zu zeigen, was den Volkspark so besonders macht. Egal wie das Ergebnis ausfällt, es wird großartig“, sagte der gebürtige Hesse.
Er erwartet „ekstatische Fans und eine großartige Atmosphäre“ und fügte hinzu: „Ich glaube auch, dass die Bayern-Fans sich freuen, mal wieder nach Hamburg zu kommen. Das sind perfekte Voraussetzungen für einen emotionalen Fußballabend.“
Für drei Spieler wird es vor dem Samstagsspiel gegen Bayern München eng. Wie bereits am Montag fehlten Damion Downs (21, Wadenzerrung) und Fabio Baldé (20, Sehnenreizung im Oberschenkel) auch am Dienstag beim Training.
Robert Glatzel (32) nahm nach seiner Erkältung an der Aufwärmphase teil, verließ den Platz jedoch vorzeitig.
Emir Sahiti (27) hat beim HSV keine Zukunft mehr und soll den Verein noch im Winter verlassen, doch die Interessenten sind rar.
Wie RTL/NTV und sport.de berichten, hat nun Israels Meister Maccabi Tel Aviv Interesse an dem Offensivspieler bekundet. Das Problem: Trainer Žarko Lazetić (43) wurde entlassen, was den Transfer wieder infrage stellen könnte.
Tel Aviv liegt in der Liga zehn Punkte hinter Spitzenreiter Beitar Jerusalem und ist in der Europa League mit einem Punkt Tabellenletzter.
Am Montag berichtete Transfer-Experte Nicolò Schira über einen möglichen Wechsel von Däne Albert Grønbaek.
Der 24-Jährige, der meist im offensiven Mittelfeld spielt, kann auch als Linksaußen eingesetzt werden. Zurzeit ist Grønbaek an CFC Genua ausgeliehen und hat bereits acht Länderspiele für Dänemark absolviert.
Nach dem torlosen Stadtderby am vergangenen Freitag hat der HSV am Montag die Vorbereitung auf das Nord-Süd-Klassiker gegen Bayern gestartet.
„Die Vorfreude, gegen Bayern antreten zu dürfen, ist riesig“, sagte Trainer Merlin Polzin (35) auf der Vereinswebsite.
Gleichzeitig ist der Respekt vor dem starken Gegner groß: „In acht von zehn Spielen dürfte es so laufen wie im Hinspiel. Wir bereiten uns darauf vor, die Ausnahme zu sein und alles zu geben. Ob das reicht, sehen wir am Samstag.“
Am 3. Spieltag verlor Hamburg mit 0:5 in München.
Beim Training am Montag fehlten Robert Glatzel (krank), Damian Downs (Wade) und Fabio Baldé (Oberschenkel). Silvan Hefti wurde für Gespräche über seine Zukunft vom Training freigestellt.
Immanuel Pherai (24) sieht beim HSV keine Perspektive mehr und möchte den Verein verlassen, da ihm auch die Teilnahme an den WM-Play-offs mit Suriname im März wichtig ist.
Nach der schweren Verletzung von Alexander Rössing-Lelesiit (19) ist ein Wechsel zunächst untersagt, dennoch beschäftigt sich Pherai mit anderen Angeboten.
Laut „Bild“ interessiert sich Zweitligist 1. FC Nürnberg für den Spieler, der auch von Weltmeister Miro Klose (47) betreut wird. Wahrscheinlich sei eine Leihe mit Kaufoption.
Pherai kam in dieser Saison nur zu fünf Kurzeinsätzen und stand oft nicht im Kader. Der HSV möchte zunächst Ersatz für Rössing-Lelesiit verpflichten, bevor er Pherai abgibt.
Eine bittere Nachricht: Wie der HSV am Sonntag mitteilte, hat sich Alexander Rössing-Lelesiit (19) beim Stadtderby gegen St. Pauli einen Syndesmosebandriss zugezogen und droht damit auszufallen.
Am Montag sollen weitere Untersuchungen folgen, um zu klären, ob eine Operation notwendig ist. In jedem Fall wird der junge Norweger mehrere Monate ausfallen.
Bereits in der 7. Spielminute wurde er rüde von Adam Dźwigała (30) gefoult. Nach kurzer Behandlung spielte er zwar noch kurz weiter, musste dann jedoch ausgewechselt werden.
Silvan Hefti (28) spielt kaum noch eine Rolle und erlebt eine enttäuschende Saison.
Der Schweizer stand für den HSV noch keine Minute auf dem Feld und kam nur einmal in der Regionalliga-Mannschaft zum Einsatz.
Es scheint, als stünden beide Seiten kurz vor einer Trennung. Medienberichten zufolge steht Hefti kurz vor einem Wechsel zu D.C. United in die MLS.
Der Transfer soll Anfang der Woche über die Bühne gehen. Der HSV erwartet eine geringe Ablösesumme, die für eine Abfindung verwendet wird.
Wettbewerbsübergreifend spielte Immanuel Pherai (24) diese Saison bislang nur 54 Minuten für den HSV. Laut der „Hamburger Morgenpost“ hat er sich daher für einen Winter-Abschied entschieden.
Berichten zufolge brachte die Nichtberücksichtigung im Kader beim Stadtderby gegen St. Pauli ihn dazu, den Klub verlassen zu wollen.
Es gibt mehrere Interessenten für eine feste Verpflichtung oder Leihe. Das Transferfenster schließt Anfang Februar, weshalb ein baldiger Abschluss angestrebt wird.
Für HSV-Spieler Nicolai Remberg (24) gibt es kaum etwas Besseres als ein Derby.
„Die Fans haben uns angeschrien und ausgebuht. Das ging schon los, als wir aus dem Bus stiegen“, schilderte er nach dem Spiel. „Das war richtig geil.“
Die Provokationen versuchte er als Motivation umzuwandeln: „Ich denke, das geht vielen im Team so. Die Stimmung hier ist richtig beeindruckend.“
Remberg sorgte auch in der 24. Minute für Aufsehen, als er gegen Eric Smith (29) von St. Pauli mit einer Grätsche zu Werke ging. Schiedsrichter Tobias Welz (48) zeigte ihm dafür eine Gelbe Karte, was er nicht verstand.
„Das habe ich nicht nachvollzogen. So ein Tackling kannst du nicht besser machen. Ich hätte nicht erwartet, dass er darauf pfeift“, sagte er. Der VAR prüfte sogar auf Rot, was aber definitiv zu hart gewesen wäre.
Es ist noch nichts offiziell, doch die Zeichen verdichten sich, dass der HSV bald Torhüter Sander Tangvik (23) verpflichtet.
Trainer Merlin Polzin (35) sagte auf Nachfrage bei der Pressekonferenz am Mittwoch: „Wir wollen uns auf der Position verbessern und nach dem Abgang von Daniel Peretz (25) breiter aufstellen. Es ist klar, dass aus dem genannten Namen ein HSV-Spieler wird.“
Ob der Transfer tatsächlich zustande kommt, müsse man „zwei Büros weiter“ klären, spielte er damit auf Sportdirektor Claus Costa (41) an.
Trainer Merlin Polzin (35) unterstrich die Bedeutung von Robert Glatzel (32) für den HSV, besonders im Hinblick auf das Derby am Freitag.
„Bobby kann Derbys“, sagte er und bezog sich damit auf Glatzels Statistik und seine Tore gegen den FC St. Pauli. Fraglich ist, wie lange Glatzel dem HSV noch erhalten bleibt.
Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, soll der belgische Klub RSC Anderlecht Interesse bekundet haben. Ursprünglich wollte der Stürmer bleiben, doch die Situation könnte sich ändern.
Glatzel kam aufgrund von Verletzungen bislang nur auf zehn Einsätze (einmal in der Startelf) und insgesamt 126 Spielminuten. Die Verpflichtung von Damian Downs (21) dürfte seine Chancen weiter verringern. Es könnte also noch Bewegung in seine Personalie kommen.
Innenverteidiger Guilherme Ramos (28) steht kurz vor einem Abschied vom HSV. Laut BILD ist ein Wechsel zum chinesischen Klub Beijing Guoan so gut wie fix.
Als einziges steht noch der Medizincheck aus, der ungewöhnlicherweise nicht in China, sondern aufgrund der langen Anreise vom Hamburger Ärzteteam durchgeführt wird.
Der HSV soll für den Portugiesen, der in 36 Pflichtspielen für die Rothosen auflief, rund 100.000 Euro Ablöse erhalten.
Ein starkes Signal des HSV: Die Rothosen unterstützen die Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ des Miniatur Wunderlands und stellen für die Heimspiele der Frauen im Februar ein Kontingent an kostenlosen Tickets bereit.
Personen, die sich ein Stadionticket finanziell nicht leisten können, haben so die Möglichkeit, die Spiele gegen den SC Freiburg (1. Februar, 14 Uhr), RB Leipzig (8. Februar, 14 Uhr) sowie das Nordderby gegen Werder Bremen (21. Februar, 14 Uhr) live zu verfolgen.
Die kostenlosen Eintrittskarten können jeweils am Spieltag an der Ticketbox im Volksparkstadion abgeholt werden.
Könnte Sander Tangvik (23) die Torwart-Zukunft beim HSV sein? Laut der norwegischen Tageszeitung „Adresseavisen“ zeigt der HSV Interesse an einer Verpflichtung des Torhüters.
Der junge Keeper, der bereits zweimal im Kader der norwegischen A-Nationalmannschaft stand, ist Stammkeeper bei Rosenborg Trondheim. In der vergangenen Saison wurde er zum Spieler des Jahres in der Liga gewählt.
Sein Vertrag läuft bis Dezember 2027, doch der Klub hat bereits einen Nachfolger für ihn im Visier.
Beim HSV könnte Tangvik spätestens zur nächsten Saison mit Daniel Heuer Fernandes (33) um die Nummer eins kämpfen – vorausgesetzt, dieser verlängert seinen im Sommer auslaufenden Vertrag.
Nach dem unglücklichen Remis gegen Gladbach äußerte sich HSV-Profi Nicolai Remberg (25) in der Mixed Zone zu den Vorwürfen gegen Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63).
„Wir haben darüber gesprochen, aber wichtig ist, was auf dem Platz passiert. Das Drumherum können wir nicht beeinflussen. Unsere Aufgabe ist es, Leistung zu bringen“, sagte „Rambo“.
Er wisse nicht, was genau passiert sei und was nicht, daher könne er wenig dazu sagen. Klar sei aber, dass das Thema die Mannschaft nicht beeinflusst habe. „Auf dem Platz hat es uns nicht gestört“, betonte der Mittelfeldspieler.
Teamkollege Miro Muheim (27) wollte sich zu dem Thema nicht äußern: „Ich möchte lieber über das Spiel sprechen und kommentiere das nicht.“
Klare Botschaft der HSV-Fans: Vor dem Spiel gegen Gladbach präsentierten sie ein großes Banner mit der Aufschrift: „Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein. Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen!“
Die Botschaft bezieht sich auf die aktuellen Vorwürfe gegen Ex-Vorstand Stefan Kuntz (63), dem sexuelle Belästigung vorgeworfen wird.
Nach Bekanntwerden der Anschuldigungen trennte sich der Verein von Kuntz, da die Vorwürfe als glaubhaft eingestuft wurden.
Der HSV verbindet nicht die besten Erinnerungen mit Schiedsrichter Robert Schröder (40), der heute beim Spiel gegen Gladbach im Volkspark pfeift.
Unter seiner Leitung holten die Rothosen zwei Siege, ein Remis und mussten sich dreimal geschlagen geben.
Unter anderem leitete Schröder das 1:2 gegen Darmstadt am 19. August 2022, bei dem er vier Rote Karten verteilte. Die Hamburger beklagten daraufhin eine „Kommunikation unter der Gürtellinie“.
Gladbach spielte bisher elf Mal unter Schröders Leitung und erzielte vier Siege, drei Unentschieden und vier Niederlagen.
Das abgesagte Heimspiel des HSV gegen Bayer Leverkusen wird am 4. März nachgeholt, kündigte die DFL am Freitag an. Anpfiff ist um 20.30 Uhr im Volksparkstadion.
Die Tickets behalten ihre Gültigkeit. Für sonstige Kosten übernimmt der Verein keine Haftung. Fans können ihren Eintritt auch stornieren und erhalten dann ihr Geld zurück.
Nach achteinhalb Jahren beim HSV ist für Anssi Suhonen (24) Schluss. Der finnische Mittelfeldspieler steht kurz vor einem Wechsel zum dänischen Erstligisten Odense BK, der Medizincheck soll am Freitag stattfinden.
Sein Vertrag wäre im Sommer ausgelaufen, so erhält der HSV noch eine kleine Ablösesumme im fünfstelligen Bereich.
Suhonen spielte wegen mehrerer Verletzungen schon länger keine Rolle mehr beim HSV, war zunächst an Jahn Regensburg ausgeliehen und anschließend bei Östers IF in Schweden. In Dänemark will er unter Trainer Alexander Zorniger (52) neu durchstarten.
Dort trifft er zudem auf einen alten Bekannten: Fiete Arp (26), der seit einem Jahr bei Odense unter Vertrag steht und nach wie vor überzeugt. In dieser Saison erzielte Arp in 17 Spielen acht Tore.
Verstärkt sich der HSV mit einem Bundesliga-Torwart? Wie „Sky“-Reporter Florian Plettenberg meldet, sind die Rothosen an Heidenheims Schlussmann Kevin Müller (34) interessiert.
Der erfahrene Keeper wäre erste Wahl, falls der HSV einen erfahrenen Ersatz für den abgewanderten Daniel Peretz (25) sucht.
Müller habe für einen Wechsel im Januar bereits grünes Licht gegeben und sei bereit für eine neue Herausforderung. Gespräche zwischen den Klubs fanden jedoch bislang nicht statt.
Steht die nächste Absage an? Der HSV teilte am Mittwochabend mit, dass noch unklar ist, ob das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag stattfinden kann.
Nach der wetterbedingten Absage gegen Leverkusen wurde das Stadiondach am Mittwoch von einem Statiker überprüft, bevor Höhenarbeiter sich an die Arbeiten machten.
Am Donnerstag sollen zahlreiche Kräfte im Einsatz sein, um die Voraussetzungen für das Spiel zu schaffen – der Ausgang bleibt jedoch offen.
Nach der Absage des Leverkusen-Spiels spendete der HSV einen Teil der vorbereiteten Verpflegung an Hamburger Hilfseinrichtungen.
Viele Speisen waren bereits fertig zubereitet und ungenutzt. Daher organisierte der Verein eine Weitergabe der Lebensmittel.
Leberkäs-Semmeln, Fischbrötchen und eine große Menge Backwaren wurden in einem Transporter an verschiedene Einrichtungen verteilt und versorgten so etwa 750 Menschen.
„Als Verein tragen wir Verantwortung über den Fußball hinaus. Gerade in besonderen Situationen ist es für uns selbstverständlich, schnell zu handeln und eine Lösung zu finden“, betonte HSV-Vorstand Eric Huwer (42). „Nach der kurzfristigen Spielabsage war für uns klar, die Speisen weiterzugeben, um andere zu unterstützen.“
Im Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember 2025 erzielte Luka Vuskovic (18) per Hackentor die 2:1-Führung für den HSV. Nun ist das Tor offiziell für die Wahl zum „Tor des Jahres“ bei der ARD Sportschau nominiert.
Der Verein teilte mit, dass die Abstimmung begonnen hat und jede Stimme für eines der zwölf besten Tore eines Monats abgegeben werden kann. „Noch nie zuvor konnte sich ein HSV-Spieler mit dieser Auszeichnung schmücken“, heißt es.
Ab sofort kann auf der Sportschau-Website für eines der zwölf Tore gevotet werden.
Der Sonderzug mit Bayer Leverkusen-Fans war bereits auf dem Weg nach Hamburg, als die Partie gegen den HSV abgesagt wurde. In Hamburg-Harburg wurde der Zug kurzfristig gestoppt.
Die Polizei berichtete, dass der Zug gegen 18 Uhr für kurze Zeit im Bahnhof Harburg hielt, um bundespolizeiliche Maßnahmen durchzuführen. Gegen 18:49 Uhr drehte er um und kehrte nach Leverkusen zurück.
Rund 700 Fans waren vor Ort. Die Polizei überwachte die Lage mit 150 Einsatzkräften. Der Aufenthalt im Bahnhof verlief ruhig und störungsfrei.
Das wäre eine Überraschung: BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (45) soll laut „Sky“ eine Option für die Nachfolge von Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63) beim HSV sein.
Demnach erwägt der Aufsichtsrat der Rothosen, den ehemaligen Spieler und aktuellen Funktionär für die offene Position zu verpflichten.
Kehls Vertrag bei Borussia Dortmund läuft allerdings noch bis Sommer 2027.
Der Schiedsrichter beim Spiel des 17. Spieltags ist Robin Braun.
Gegen Leverkusen wird es für ihn erst die neunte Bundesliga-Partie in seiner Karriere sein.
Dennoch durfte der HSV bereits unter seiner Leitung antreten – sogar in dieser Saison.
Im November leitete er das Auswärtsspiel gegen Augsburg, das trotz gelb-roter Karte gegen Keven Schlotterbeck (28) mit 0:1 verloren ging.
Wichtig: Der HSV warnt vor möglichen Beeinträchtigungen bei der Anreise zum Spiel gegen Leverkusen.
Obwohl das Stadion von Schnee und Eis geräumt wurde, sind aufgrund der Witterung und des Tauwetters kaum Parkplätze befahrbar.
Betroffen sind alle Parkbereiche (Rot, Grau, Grün etc.). Nur Fahrzeuge mit VIP-Parkschein erhalten Zugang.
Der HSV empfiehlt daher eine frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und weist auf wasserfestes Schuhwerk hin.
Neuzugang Damion Downs (21) startet beim Auswärtsspiel des HSV in Freiburg direkt in der Anfangsformation. Auch Bakery Jatta (27) steht von Beginn an auf dem Platz.
So lautet die Aufstellung des HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Downs, Dompé
Gut gelaunt reisten HSV-Fans mit dem ICE nach Freiburg, doch plötzlich machte ihnen Schneefall einen Strich durch die Rechnung: Der Zug blieb bereits in Hannover stehen.
Trotz des Sturms „Elli“ ließ sich die Fangruppe die Stimmung nicht vermiesen: „Wir sind bestens versorgt im Zug, mit unseren Bierkästen“, scherzte ein Anhänger im Gespräch mit dem Spiegel.
Da das Spiel erst am Samstag (15:30 Uhr/Sky) stattfindet, hoffen die Fans weiterhin, pünktlich zum Anpfiff im Europa-Park-Stadion in der Kurve zu stehen.
Nach dem Abgang von Torwart Daniel Peretz (25) sucht der HSV eine Nummer zwei, die Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes (33) Konkurrenz machen und ihn vertreten kann.
Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, dass Nicolas Kristof (26) von SV Elversberg ins Visier der Rothosen geraten ist. Der gebürtige Heidelberger zählt zu den besten Torhütern der 2. Bundesliga.
Eine Leihe bis Saisonende oder eine feste Verpflichtung sind beide Optionen. Ziel ist es, langfristig Heuer Fernandes als Nummer eins abzulösen.
Hendrik Bonmann (31) von Ludogorets Razgrad gilt hingegen nicht als Kandidat für den HSV.
Jetzt ist es offiziell: Der HSV hat die Leihe von Daniel Peretz (25) vorzeitig beendet.
Der Torwart kehrt zum FC Bayern München zurück, wird aber direkt an den englischen Zweitligisten FC Southampton weiterverliehen.
Peretz kam beim HSV nicht über die Rolle des Ersatzkeepers hinaus und äußerte öffentlich seinen Unmut. Er absolvierte lediglich zwei DFB-Pokalspiele.
Das Karriereende von Ex-HSV- und Bayern-Star Paolo Guerrero (42) ist beschlossen: „2026 wird definitiv mein letztes Jahr als Profi“, sagte er peruanischen Medien.
Der mittlerweile 42-Jährige will bis dahin noch für seinen Heimatverein Alianza Lima spielen und seine Laufbahn würdig beenden.
Guerrero wechselte 2002 aus Peru zu Bayern München, schaffte dort den Sprung in die Profimannschaft und gewann zweimal die Meisterschaft sowie den Pokal. 2006 wechselte er zum HSV und etablierte sich dort, erzielte in 183 Spielen 59 Tore.
Seine Karriere war nicht nur sportlich geprägt, sondern auch von Skandalen begleitet – etwa dem Flaschenwurf auf einen Fan 2010 oder einer harten Grätsche 2012 gegen VfB-Keeper Sven Ulreich.
Wer wird Nachfolger von Stefan Kuntz (63)? Nach dem überraschenden Abgang des Sportvorstands sucht der HSV einen geeigneten Ersatz. Einer der Kandidaten: Oliver Bierhoff (57)!
SPORT BILD berichtet, dass der Europameister von 1996 und ehemalige Manager der Nationalmannschaft bei den Verantwortlichen in Hamburg weit oben auf der Liste steht. Bierhoff spielte Ende der 80er Jahre schon beim HSV.
Neben ihm werden auch Fabian Wohlgemuth (46) vom VfB Stuttgart und Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt (43, derzeit ohne Verein) als Optionen genannt.
Der HSV hat sich im Wettstreit um den US-Nationalspieler Damion Downs (21) offenbar gegen den Rivalen Werder Bremen durchgesetzt.
Wie „Bild“ zuerst berichtete, befindet sich der 21-jährige Stürmer von FC Southampton bereits in Hamburg, um den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren. Die Leihe soll bis Saisonende laufen.
Downs war erst vor Saisonbeginn für rund zehn Millionen Euro vom 1. FC Köln zum Premier-League-Absteiger Southampton gewechselt. Um seine Chancen auf eine WM-Nominierung zu erhöhen, zieht es ihn diesen Winter zurück nach Deutschland.
In der 2. englischen Liga blieb Downs bisher in elf Spielen ohne Tor. Neben dem HSV zeigte auch Werder Interesse. Für Köln erzielte er in 42 Pflichtspielen 13 Tore.
Der Wechsel ist perfekt! U21-Talent Raif Adam (20) verlässt den HSV und wechselt zum Zweitligisten SV Elversberg, wie der Verein am Montag mitteilte.
Sportdirektor Claus Costa (41) sagte: „Raif hat in kurzer Zeit bei uns große Fortschritte gemacht, sich etabliert und für höhere Aufgaben empfohlen. In der U21 hat er seine Qualitäten gezeigt und sich nun mit dem Schritt in die 2. Bundesliga belohnt. Wir wünschen ihm viel Erfolg und verfolgen seine Entwicklung weiter.“
Adam war erst im Sommer vom ETV aus der Oberliga zum HSV-Nachwuchs gewechselt und konnte sofort überzeugen. In Elversberg trifft er auf bekannte Gesichter wie Otto Stange (18) und Łukasz Poręba (25).
Tabelle 1. Bundesliga
Die Tabelle der Bundesliga bedeutet Folgendes: Wer am Saisonende Platz 1 belegt, ist Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) muss in der Relegation um den Klassenverbleib kämpfen, wobei der Gegner der Drittplatzierte der 2. Bundesliga ist.