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FCSP-Blog: Mit diesem Schiedsrichter hat St. Pauli meist gute Chancen auf den Sieg

Hamburg – Am Freitagabend um 20:30 Uhr steht für den FC St. Pauli erneut ein entscheidendes Duell im Abstiegskampf an. Bei Borussia Mönchengladbach wollen die Kiezkicker einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

James Sands wird allerdings nicht dabei sein, sein Einsatz für St. Pauli in dieser Saison scheint beendet. Der Schiedsrichter der Partie am Freitag sorgt hingegen für Zuversicht.

In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Themen aus dem Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.

Ist das vielleicht ein gutes Vorzeichen? Daniel Schlager (36) wird die Begegnung des FC St. Pauli bei Borussia Mönchengladbach am Freitagabend (20:30 Uhr) leiten. Gegen ihn hat St. Pauli eine positive Statistik.

Der gelernte Bankkaufmann hat bisher sieben Spiele mit St. Pauli gepfiffen, von denen die Mannschaft vier gewinnen konnte und nur eines verlor. Zuletzt war Schlager in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei den Boys in Brown im Einsatz, als diese sich im Elfmeterschießen gegen Hoffenheim durchsetzten.

Für Gladbach sieht die Bilanz unter dem 36-Jährigen dagegen weniger erfreulich aus: Von 13 geleiteten Partien gewann die Borussia nur drei, verlor vier. In dieser Saison pfiff Schlager das torlose Unentschieden der Fohlen am sechsten Spieltag gegen den SC Freiburg.

In dieser Saison trafen St. Pauli und Borussia Mönchengladbach bereits zweimal aufeinander, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Besonders hervor tat sich dabei Haris Tabakovic (31), der drei der fünf Tore für die Fohlen erzielte.

"Er ist einer ihrer wichtigsten Spieler und ein starker Angreifer", bewertete St. Paulis Kapitän Jackson Irvine (33) vor dem dritten Aufeinandertreffen am Freitagabend. Insgesamt attestierte er der Borussia eine hohe individuelle Klasse. "Wir haben aber bereits gezeigt, dass wir sie besiegen können", spielte er auf den Pokalerfolg an.

Die Kiezkicker wollen am Freitag erneut als Sieger vom Platz gehen. "Wenn wir defensiv so stabil auftreten wie gegen Frankfurt und mit dem Ball so sicher spielen wie gegen Hoffenheim, haben wir gute Chancen", so Irvine. "Außerdem müssen wir mehr Einsatz und Kampf zeigen als der Gegner."

Im Fokus steht vor allem die defensive Stärke, die St. Pauli in den vergangenen Spielen ausgezeichnet hat. "Wenn das stimmt, wissen wir, dass wir die Qualität haben, um Spiele zu gewinnen." Ein Dreier am Freitag wäre im Abstiegskampf besonders wertvoll.

Für die Kiezkicker gibt es vor dem Auswärtsspiel in Gladbach allerdings auch schlechte Nachrichten: James Sands (25) fällt bis zum Saisonende aus. Der US-Amerikaner zog sich im Spiel gegen Eintracht Frankfurt eine Verletzung zu, nachdem er gefoult wurde.

Wie der Verein am Freitag mitteilte, muss der Mittelfeldspieler wegen einer Verletzung am linken Sprunggelenk operiert werden und wird mehrere Monate fehlen.

Somit steht fest: Sands wird wohl keine weiteren Einsätze für St. Pauli in dieser Saison absolvieren, da sein Leihvertrag zum Saisonende endet. Auch seine Chancen auf eine Teilnahme an der Heim-WM sind damit erheblich gesunken.

"Er bleibt engagiert, wir stehen in ständigem Kontakt", erklärte Trainer Alexander Blessin (52) und fügte hinzu: "Martijn brennt darauf, wieder zu spielen und setzt um, was wir besprechen."

Normalerweise hätte Kaars wohl auch gegen Frankfurt eingewechselt werden sollen, wie Blessin zugab, doch verletzungsbedingte Wechsel verhinderten dies. "Er gibt aber nicht auf und arbeitet weiter hart", ergänzte der Coach.

Blessin kennt auch die Schwäche seines Stürmers genau: "Wir müssen ihm helfen, in die Positionen zu kommen, in denen er seine Stärken ausspielen kann", erläuterte er und forderte vor allem mehr körperlichen Einsatz vom Niederländer.

Herzliche Nachrichten! Aufstiegsheld Marcel Hartel (30) ist zum zweiten Mal Vater geworden. Dies verkündete der 30-Jährige auf seinem Instagram-Profil. Das Mädchen, dessen Name nicht bekannt ist, wurde bereits am 3. März geboren.

Für die Geburt verzichtete Hartel auf einen Einsatz bei seinem aktuellen Klub St. Louis FC. Sportlich läuft es für sein Team noch nicht optimal: Aus drei Spielen holten sie nur einen Punkt, sodass das Playoff-Ziel früh in Gefahr gerät.

Wie wichtig Jackson Irvine (33) für den FC St. Pauli ist, zeigt eine Statistik: Wann immer der Australier die vollen 90 Minuten auf dem Feld stand, verlor St. Pauli kein Spiel. Auch Trainer Alexander Blessin (52) lobte ihn in höchsten Tönen.

"Er ist enorm wichtig und mein verlängerter Arm auf dem Platz", sagte Blessin. "Er ist Sprachrohr und Taktgeber, beruhigt die Mannschaft, wenn es hektisch wird."

Dabei helfen Irvine seine Erfahrung aus über 430 Vereinsspielen sowie 79 Länderspielen für Australien. "Seine Präsenz ist für uns alle von großer Bedeutung", betonte Blessin.

Eric Smith (29) ist kürzlich Vater geworden, ein weiterer Spieler wird bald erneut Papa. Am Donnerstag bestätigte Abwehrspieler Adam Dzwigala (30) die erneute Schwangerschaft seiner Frau Kiki.

Das Paar hat bereits zwei Kinder und erwartet demnächst Nachwuchs, wie sie auf Instagram mitteilten. Wann genau, wurde jedoch nicht bekannt gegeben. Bisher haben sie eine Tochter und einen Sohn.

Das Lazarett lichtet sich langsam: Am Freitagabend kann der FC St. Pauli bei Borussia Mönchengladbach voraussichtlich wieder auf Mathias Rasmussen (28) und Andréas Hountondji (23) zurückgreifen. "Beide werden Teil des Kaders sein", bestätigte Trainer Alexander Blessin (52).

Besonders die Rückkehr von Hountondji lässt hoffen. "Mit seiner Dynamik und Geschwindigkeit ist er eine wertvolle Verstärkung. Im Training war er sehr ehrgeizig", erklärte Blessin, der einen Einsatz von etwa 15 Minuten für den Stürmer plant.

Ob Verteidiger David Nemeth (24) die Reise nach Gladbach antreten wird, ist noch offen. Sicher ist allerdings, dass er am Sonntag bei der U23 Spielpraxis erhalten soll.

Auf jeden Fall fehlen werden Manolis Saliakas (29) und James Sands (25) aufgrund ihrer Verletzungen aus dem Frankfurt-Spiel. "Bei Manos hatte ich zunächst gedacht, es wäre schlimmer, aber die Prognose sieht eigentlich ganz gut aus. Es gibt die vage Hoffnung, dass er nächste Woche wieder einsatzbereit ist", blickte der Trainer voraus. Bei Sands müsse man hingegen noch abwarten.

Schlechte Nachrichten für den FC St. Pauli: Wie der Verein am Dienstagmittag mitteilte, fallen Manolis Saliakas (29) und James Sands (25) vorerst aus. Beide hatten sich im Spiel gegen Eintracht Frankfurt verletzt.

Saliakas zog sich kurz nach Wiederanpfiff bei einem Sprint eine "leichte strukturelle Verletzung am rechten Oberschenkel" zu und wird damit in Gladbach fehlen. Für das nächste Heimspiel gegen den SC Freiburg in zwei Wochen besteht jedoch noch Hoffnung auf ein Comeback.

Bei Sands fällt die Diagnose etwas ernster aus: Nach einem Foul musste der Mittelfeldspieler ausgewechselt werden. Es wurde eine "Verletzung am Bandapparat des linken Sprunggelenks" festgestellt. Die genaue Ausfalldauer ist noch unklar.

St. Paulis Verteidiger Hauke Wahl (31) hatte den Frankfurter Jonathan Burkardt (25) bei einem torlosen Remis fest im Griff. Nach der Partie lobte der SGE-Star seinen Gegenspieler.

"Gegen ihn zu spielen ist wirklich unangenehm", sagte Burkardt im DAZN-Interview und nannte mehrere Gründe: "Er ist ständig in Bewegung, immer im Rücken und körperlich sehr stark. Er hatte mich sehr gut im Griff."

Wahl revanchierte sich direkt: "Burkardt ist ein unglaublicher Stürmer, wohl einer der besten deutschen Angreifer. Ehrlich gesagt hasse ich es, gegen ihn zu spielen."

Nikola Vasilj (30) erlebte beim torlosen Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt einen eher ruhigen Nachmittag. "Ich hatte nicht viel zu tun, aber das lag an der gesamten Mannschaft, die defensiv einen hervorragenden Job gemacht hat", lobte der St.-Pauli-Keeper sein Team. Wenn er gefordert war, war er zur Stelle.

Am Freitag folgt mit dem Spiel in Gladbach der nächste wichtige Abstiegskampf. "Wir müssen unser zuletzt hohes Niveau beibehalten. Besonders das Duell gegen den direkten Konkurrenten aus Mönchengladbach ist entscheidend. Sie sind nur einen Punkt entfernt. Seit Jahresbeginn fühlt sich jedes Spiel für uns wie ein Finale an", betonte Vasilj.

Der Torwart könnte mit einem weiteren Zu-Null-Spiel sogar einen neuen Rekord aufstellen: Aktuell liegt er bei 208 Minuten ohne Gegentor, sein Bestwert sind 287 Minuten.

Sie stehen kurz vor ihrem Comeback! Stürmer Andréas Hountondji (23) und Verteidiger David Nemeth (24) sind beim FC St. Pauli wieder ins Training eingestiegen und könnten bald wieder Spielzeit erhalten.

"Andréas hat noch eine Woche Training vor sich, die ihm gut tut, auch wenn es nur eine kurze Woche ist. Im Training zeigte er bereits gute Aktionen", berichtete Trainer Alexander Blessin (52). Einen Kurzeinsatz am Freitag in Gladbach schließt er nicht aus.

Ähnlich sieht es bei Nemeth aus, der wohl zunächst Spielpraxis bei der abstiegsbedrohten U23 in der Regionalliga sammeln soll. "Wir schauen, wie die Woche verläuft, dann macht es Sinn, ihn spielen zu lassen", so Blessin.

Das sah nicht gut aus! Nach dem torlosen Remis gegen Eintracht Frankfurt bangt der FC St. Pauli um zwei Spieler.

Kurz nach der Halbzeit musste Manolis Saliakas (29) vom Platz, nachdem er bei einem Sprint einen Schmerz im Oberschenkel verspürte. "Ich fühlte mich nicht gut. Wir müssen abwarten, was genau passiert ist. Während des Sprints habe ich plötzlich etwas im Oberschenkel gespürt", erklärte er im Anschluss.

Trainer Alexander Blessin (52) kommentierte: "Das sah nicht gut aus, ich vermute eine strukturelle Verletzung." Das würde mehrere Wochen Pause bedeuten.

Bei James Sands (25) sieht die Situation etwas besser aus. "Jimmy ist nur umgeknickt, aber wir müssen abwarten", sagte Blessin zurückhaltend. Sands musste nach dem Spiel von einem Betreuer gestützt in die Kabine begleitet werden.

Ein schlechtes Omen? Felix Zwayer (44) wird am Sonntag das Heimspiel des FC St. Pauli gegen Eintracht Frankfurt leiten. Die Kiezkicker verbinden mit ihm keine guten Erinnerungen.

Zwayer, gebürtiger Berliner, leitete bisher 25 Partien von St. Pauli, von denen acht gewonnen wurden, neun gingen jedoch verloren. In den letzten drei Spielen unter seiner Leitung verließ St. Pauli stets als Verlierer den Platz, zuletzt im November bei der 1:3-Niederlage gegen Bayern München.

Für Frankfurt sieht es unter Zwayer etwas besser aus: 44 Einsätze hatte der Referee für die Eintracht, deren zweitmeisten in seiner Karriere. Die SGE gewann dabei 18 Spiele und verlor 15. In dieser Saison war Zwayer für Frankfurt noch nicht im Einsatz.

Der FC St. Pauli muss am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt auf zahlreiche Spieler verzichten. Neben David Nemeth (24) fehlen dem Trainer Alexander Blessin (52) drei weitere wichtige Akteure.

"Mathias Rasmussen (28) wird erneut ausfallen, er konnte diese Woche nur laufen", so Blessin. "Karol Mets (32) wird diese und auch nächste Woche noch nicht einsatzbereit sein."

Auch Andréas Hountondji (23) wird fehlen, obwohl es bei ihm schon deutlich besser aussieht. "Die Tests liefen gut, wir konnten ihn gut belasten. Er hat keine Schmerzen, wir sind optimistisch, bald wieder auf ihn zählen zu können", erklärte der Trainer.

Mit Tomoya Ando (27) steht gegen Frankfurt ein Rückkehrer im Kader, der in der Vorwoche gegen Hoffenheim noch gefehlt hatte.

Eric Smith (29) war in den letzten Tagen nicht im Training, jetzt ist der Grund bekannt: Der Schwede wurde zum zweiten Mal Vater, wie er am Freitagnachmittag auf Instagram mitteilte. Er dürfte daher am Sonntag gegen Frankfurt wieder zur Verfügung stehen.

FCSP-Anhänger aufgepasst: Die DFL gab am Donnerstag die exakten Ansetzungen der Bundesliga-Spieltage 28 bis 30 bekannt. St. Pauli bestreitet jeweils eine Partie am Freitag, Samstag und Sonntag.

Die Termine im Überblick:

Sonntag, 5. April (15:30 Uhr): 1. FC Union Berlin vs. FC St. Pauli

Samstag, 11. April (18:30 Uhr): FC St. Pauli vs. FC Bayern München

Freitag, 17. April (20:30 Uhr): FC St. Pauli vs. 1. FC Köln

Ein herber Rückschlag für den FC St. Pauli! Die Kiezkicker müssen vorerst auf Karol Mets (33) verzichten. Der Verein gab bekannt, dass sich der Abwehrspieler bei der Auswärtspleite in Hoffenheim eine Verletzung in der linken Wade zugezogen hat und unbestimmt ausfällt.

Besonders bitter, da Mets sich nach langwierigen Problemen mit der Patellasehne erst zu Saisonbeginn zurückgekämpft hatte und Mitte Oktober sein Comeback feierte.

Coach Alexander Blessin (52) verfügt jedoch über ausreichend Alternativen: Lars Ritzka (27), der Mets bereits in der zweiten Halbzeit ersetzte, sowie Adam Dzwigala (30) und Tomoya Ando (27) können die Position abdecken.

Mit zwei Siegen in Folge hat sich der FC St. Pauli im Abstiegskampf etwas Luft verschafft und kletterte auf Tabellenplatz 15. Am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt will das Team nachlegen. Doch wann war St. Pauli zuletzt so erfolgreich?

Drei Siege hintereinander gelangen St. Pauli zuletzt in der Saison 2010/11. Die Erfolge gegen Köln, den HSV und Gladbach waren damals jedoch bedeutungslos, da die Mannschaft am Ende abstieg.

Die längste Siegesserie feierte der Verein 1989/90 mit vier Siegen in Folge. Gegen Dortmund, Nürnberg, Gladbach und Homburg wurde gewonnen, was den Grundstein für einen zehnten Tabellenplatz legte.

Ein Jahr zuvor blieb St. Pauli sogar elf Partien am Stück ungeschlagen, mit drei Siegen und acht Remis.

Philipp Treu (25) feierte mit dem FC St. Pauli zwei große Erfolge: den Aufstieg in die Bundesliga und den Klassenerhalt. Dennoch wechselte er im Sommer zum SC Freiburg zurück. Im Interview mit transfermarkt.de erläuterte er seine Entscheidung.

"Nach einer starken Zweitliga-Saison und einem stabilen Erstliga-Jahr war für mich klar: Jetzt muss der nächste Schritt folgen", sagte Treu. "Ich habe auch darüber nachgedacht, vielleicht bei St. Pauli zu bleiben, wollte aber zu einem größeren Bundesligisten wechseln, der auch international spielt."

Seine Entscheidung für St. Pauli bereut er nicht: "Ich wollte bewusst zum FC St. Pauli wechseln. Der direkte Sprung von der dritten Liga in die erste und ins internationale Geschäft war mir zu groß. Daher entschied ich mich für einen ambitionierten Zweitligisten. So verlief es perfekt. Vom Aufstieg mit St. Pauli kann ich eines Tages den Kindern erzählen, danach haben wir auch noch die Klasse gehalten – das war etwas Besonderes."

Mittlerweile hat sich Treu auch in Freiburg einen Stammplatz erkämpft und freut sich besonders auf seine Rückkehr ans Millerntor am 22. März.

Nach dem Sieg gegen Werder Bremen wollte der FC St. Pauli auch bei der TSG Hoffenheim nachlegen – was ihnen eindrucksvoll gelang.

"Ich bin sehr erleichtert. Es war extrem wichtig, den ersten Auswärtssieg außerhalb Hamburgs zu holen, gerade in unserer Situation", sagte Abwehrspieler Hauke Wahl (31).

Mit diesem Erfolg bewiesen die Kiezkicker erneut, dass sie auch gegen Liga-Spitzenmannschaften bestehen können. Hoffenheim, aktuell Tabellendritter, hatte zuvor acht Heimspiele in Serie gewonnen.

Zwar überstand St. Pauli in der ersten Halbzeit einige Druckphasen, doch kam selbst immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. "Wir konnten ihnen immer wieder weh tun. Das 1:0 kurz vor der Pause war enorm wichtig", erklärte Wahl.

In Hälfte zwei ging es vor allem ums Überleben, wie Wahl zugab: "Da ging es nur darum durchzukommen, und ich glaube, das haben wir gut gemacht."

Ein gutes Omen? Deniz Aytekin (47) wird am Samstag die Partie FC St. Pauli gegen TSG Hoffenheim leiten. Unter ihm haben die Kiezkicker eine beachtliche Bilanz.

Aytekin pfiff bislang 17 Spiele von St. Pauli, von denen zehn gewonnen wurden und nur drei verloren. Die letzten fünf Begegnungen unter seiner Leitung gewann St. Pauli in Folge und ist seit neun Partien bei ihm ungeschlagen.

Auch Hoffenheim hat unter Aytekin eine positive Statistik: 14 Siege, zwölf Niederlagen und elf Unentschieden. Beide Teams wurden zuletzt in der Saison 2023/24 von ihm gepfiffen. Für St. Pauli war dies das letzte Saisonspiel bei Wehen Wiesbaden, in dem der Aufstieg in die 2. Bundesliga gefeiert wurde.

Auf die Verteidiger Hauke Wahl (31) und Karol Mets (32) wartet am Samstag bei der TSG 1899 Hoffenheim viel Arbeit. Der Tabellendritte verfügt über die zweitbeste Offensive der Liga.

"Sie haben viel Qualität und die passenden Spieler auf den richtigen Positionen gefunden", sagte Mets. "Das ist eine starke Mannschaft, die das Spiel kontrollieren will."

Im Hinspiel am Millerntor zeigten die Hoffenheimer ihre Stärke mit einem 3:0-Sieg, bei dem St. Pauli kaum Chancen hatte. "Sie haben vieles richtig gemacht", räumte Wahl ein. Im Pokal drehte St. Pauli allerdings den Spieß um. "Auch dort haben sie wenig falsch gemacht, aber das Spiel kippte zu unseren Gunsten."

Wahl sieht die Hoffenheimer in einer guten Form: "Sie haben viel Selbstvertrauen und aus dem letzten Jahr die richtigen Schlüsse gezogen. Es ist eine ganz andere Mannschaft. Über die individuelle Qualität brauchen wir nicht sprechen."

Trotzdem weiß er, dass ein weiterer Sieg im Pokal nicht einfach wird.

Taichi Hara (26) kam in dieser Saison bisher nur auf zwei Einsätze mit insgesamt 22 Minuten. St. Paulis Trainer Alexander Blessin (52) erklärte nun, wie er mit dem japanischen Stürmer plant.

"Wir wollten ihm mehr Spielzeit geben, doch im letzten Spiel passte es einfach nicht", erläuterte er. Er habe in diesem Moment kein gutes Gefühl gehabt.

Im Training zeigt Hara Einsatz: "Er arbeitet viel und hat gute Momente, weshalb man ihn vielleicht wieder ins Spiel bringen kann."

Ein Startelfeinsatz ist allerdings noch zu früh. "Er ist eine Option für die letzten 20 Minuten", so Blessin.

Martijn Kaars (26) hat bisher Schwierigkeiten, sich beim FC St. Pauli durchzusetzen. Mit 19 Zweitliga-Toren im Rücken wurde der Angreifer für eine Rekordablöse von vier Millionen Euro verpflichtet, bislang gelangen ihm in 24 Pflichtspielen fünf Treffer und eine Vorlage.

"Ich bewerte ihn nicht nur nach Toren, sondern danach, wie er der Mannschaft hilft", sagte Trainer Alexander Blessin (52), der kürzlich intensive Gespräche und Videoanalysen mit Kaars führte.

Das Hauptproblem ist offensichtlich: "Er sagt selbst, dass Stürmer sich an Chancen und Toren messen lassen. In letzter Zeit hatte er zu wenige davon, daher zögert er manchmal."

Seine Mitspieler konnten ihn bislang kaum ideal in Szene setzen, doch er hat klare Qualitäten, wie Blessin betonte: "Seine Stärke liegt im Strafraum, wenn er den Ball bekommt, sollte er Chancen erhalten – da müssen wir ihm helfen, aber auch er muss sie nutzen."

Blessin ist überzeugt, dass Kaars mit weiter harter Arbeit bald wieder "glücklicher" in Interviews auftreten und über seine Tore sprechen wird.

Gute Nachrichten vom Trainingsplatz: Nach David Nemeth (24) ist jetzt auch Andréas Hountondji (23) zurück auf dem Rasen. "Er war draußen und absolvierte Laufeinheiten", bestätigte Trainer Alexander Blessin (52).

Der Stürmer trainierte lange Zeit individuell, nun ist er zurück im Team. "Es geht jetzt darum, ihn behutsam weiter heranzuführen. Das waren die ersten Schritte, bald folgen hoffentlich weitere", erklärte Blessin.

Nemeth ist schon etwas weiter: "Wir wollen die Trainingsintensität langsam steigern und schauen, ob wir ihn in der zweiten Mannschaft einsetzen können, um Spielpraxis zu sammeln", so der Coach.

Zudem wird Mittelfeldspieler Connor Metcalfe (26) zurück in den Kader kommen. Er trainiert bereits seit zwei Wochen voll mit. "Er kann der Mannschaft viel geben, deshalb freue ich mich, ihn wieder auf der Bank zu haben", sagte Blessin.

Der Sieg gegen Werder Bremen war nicht nur wichtig, sondern auch historisch: Das 2:1 stellte den 50. Heimsieg des FC St. Pauli in der Bundesliga dar.

Vorher hatte St. Pauli gegen Werder erst zwei Pflichtspiele gewinnen können: Das erste Bundesliga-Duell in der Saison 1977/78 (3:1) und ein legendäres DFB-Pokalspiel im Januar 2006, als St. Pauli als Drittligist den Favoriten aus Bremen mit 3:1 aus dem Wettbewerb warf.

Die Bilanz konnte somit verbessert werden, dennoch stehen den drei Siegen fünf Unentschieden und 13 Niederlagen gegenüber.

Die Erleichterung der Profis nach dem 2:1 über Werder war groß, weshalb auch gefeiert wurde.

"Ich gönne mir ein oder zwei Bier", gestand Abwehrspieler Karol Mets (32). "Es war ein hartes Spiel, aber der Sieg war verdient."

Zu Beginn agierten die Kiezkicker aus Sicht des Esten zu unkonzentriert und verloren zu leicht Bälle, doch nach der Pause änderte sich das. "Wir hatten viele gute Phasen und Chancen. Das erste Tor fiel etwas glücklich, aber so etwas musst du dir auch erarbeiten", erklärte Mets. Am Ende siegte St. Pauli mit 2:1 und zog an Bremen auf den Relegationsplatz vorbei.

Für James Sands (25) war die Rolle am Sonntag ungewohnt: Zum ersten Mal in dieser Spielzeit saß der US-Amerikaner auf der Bank, zuvor stand er fast immer in der Startelf, abgesehen von verletzungsbedingten Ausfällen.

Trainer Alexander Blessin (52) begründete die Entscheidung: "Es geht auch um Frische. Zudem ist mit Eric Smith (29) eine qualitativ hochwertige Alternative zurück."

Es fiel ihm nicht leicht. "James bringt viel Qualität im Zweikampf. Er ist unauffällig, aber enorm wichtig. Es tut weh, so einen Spieler auf der Bank zu lassen", so Blessin.

In den kommenden Spielen könnte Sands häufiger auf der Bank Platz nehmen müssen, denn mit Smith und Kapitän Jackson Irvine (32) hat er starke Konkurrenz auf seiner Position.

Mit einem Sieg kann der FC St. Pauli an Abstiegskonkurrent Werder Bremen vorbeiziehen, weshalb die Partie eine große Bedeutung hat. Das ist auch Kapitän Jackson Irvine (32) bewusst.

"Der Druck ist groß, das kann man nicht leugnen", sagte der Australier vor dem Spiel im DAZN-Interview. "Es ist ein wichtiges Match, auch wenn noch viele folgen."

Er weiß, dass ein Dreier ein großer Schritt sein kann. Positiv ist auch, dass mit Hauke Wahl (31) und Eric Smith (29) zwei wichtige Spieler zurückkehren.

Auch Trainer Alexander Blessin (52) hinterließ einen guten Eindruck, so Irvine: "Er wirkt ruhig und fokussiert."

Ein seltener Einsatz für Schiedsrichter Sören Storks (37): Am Sonntag (17:30 Uhr) wird er das Abstiegsspiel zwischen dem FC St. Pauli und Werder Bremen pfeifen. Der gelernte Zimmermeister leitete bereits das Hinspiel an der Weser, das Bremen mit 1:0 gewann.

St. Pauli verbindet bessere Erinnerungen mit Storks im Duell gegen Heidenheim im November, das mit 2:1 gewonnen wurde. Trotz einer umstrittenen roten Karte gegen Eric Smith (29) gab es unter seiner Leitung zwei weitere Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen.

Bremen hat unter Storks ebenfalls eine negative Bilanz: vier Siege, drei Remis und fünf Niederlagen.

Vor dem direkten Duell zwischen St. Pauli und Werder Bremen erreichte beide Vereine eine traurige Nachricht: Sepp Piontek ist im Alter von 85 Jahren verstorben.

Der in Polen geborene, in Ostfriesland aufgewachsene Piontek spielte von 1960 bis 1972 für Werder Bremen und absolvierte über 300 Pflichtspiele. Nach seiner aktiven Karriere war er von 1971 bis 1975 Trainer bei Werder.

Nach Zwischenstationen bei Fortuna Düsseldorf und auf Haiti übernahm Piontek die Trainerposition bei St. Pauli und betreute die Mannschaft in 39 Zweitliga-Spielen.

Weitere Informationen zum Tod von Sepp Piontek findet Ihr im Artikel "Er wurde Deutscher Meister und ließ sich mit Fischen bezahlen: Trainer-Legende Sepp Piontek (†85) ist tot".

Manolis Saliakas (29) war beim 2:1-Sieg von St. Pauli gegen den VfB Stuttgart auf der rechten Abwehrseite sehr aktiv und traf zum 1:0. Sein Jubel danach war besonders.

"Ich dachte schon ans Feiern, als der Ball zu mir kam", berichtete der Grieche. "Ich hatte viel Platz." Er traf sehenswert mit einem Spannschuss. "Ein Tor zu erzielen ist schön, besonders wenn es so wichtig ist."

Sein Torjubel war eindeutig: Er steckte sich den Ball unter das Trikot und hielt den Daumen im Mund. "Meine Frau ist schwanger", verriet er stolz. "Es wird ein Junge, der Termin ist im Juni."

Glücklicherweise fällt die Sommerpause genau in diese Zeit, sodass Saliakas sich ganz auf seine Vaterrolle konzentrieren kann.

Beim Kampf gegen den Abstieg braucht St. Pauli dringend Punkte, Stuttgart kämpft um die Champions-League-Plätze. Mit einem Sieg könnten die Schwaben sogar einen Bundesliga-Rekord aufstellen.

Der VfB gewann zuletzt drei Auswärtsspiele deutlich: 4:0 in Bremen, 4:1 in Leverkusen und 3:0 in Gladbach. Gelingt am Millerntor ein weiterer Sieg mit mindestens drei Toren Differenz, würden die Stuttgarter Bundesliga-Geschichte schreiben.

Dies ist bisher keinem Bundesliga-Team gelungen. Derzeit liegt Stuttgart gleichauf mit Bayern München (2x), RB Leipzig (2x) und dem VfL Bochum.

Benjamin Brand (36) wird am Samstag (15:30 Uhr) die Partie FC St. Pauli gegen VfB Stuttgart leiten. Beide Teams hat der Betriebswirt in dieser Saison bereits einmal gepfiffen.

St. Pauli weist unter Brand eine ordentliche Bilanz auf: Von 16 Spielen konnten sieben gewonnen werden, dazu kamen zwei Unentschieden. In dieser Saison leitete er die 1:2-Niederlage der Kiezkicker beim SC Freiburg.

Beim VfB ist die Bilanz etwas besser: sechs Siege, vier Remis und nur eine Niederlage. Zuletzt leitete er das 3:3 der Schwaben am 11. Spieltag beim BVB.

Dem FC St. Pauli droht am Samstag gegen Stuttgart ein erneuter Ausfall zweier Schlüsselspieler. "Bei Hauke Wahl (31) schwindet die Hoffnung, dass er rechtzeitig fit wird. Vermutlich fehlt er gegen den VfB. Bei Eric Smith (29) habe ich noch eine leise Hoffnung", sagte Trainer Alexander Blessin (52), der ansonsten seinen Kader weitestgehend komplett hat.

Das Defensiv-Duo fehlte bereits bei der Pokalpleite in Leverkusen am Dienstag.

Wegen des Ausfalls von Ricky-Jade Jones (23) erhält ein U23-Spieler eine Chance. "Romeo Aigbekaen, Max Herrmann und Nick Schmidt stehen auf der Liste. Wir werden sehen, wen wir für das Spiel nominieren", erklärte Blessin.

Bundesliga-Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt.