zurück

HSV-Blog: Merlin Polzin sendet deutliche Botschaft an Rayan Philippe

Hamburg – Erleichterung pur! Nach zwei Niederlagen vor heimischem Publikum meldete sich der HSV mit einem knappen 2:1-Auswärtserfolg beim VfL Wolfsburg zurück.

Einmal mehr war Luka Vuskovic der Matchwinner, was wiederum Ex-Sportchef Jonas Boldt auf den Plan rief. Die Verantwortlichen beim HSV sind bereits auf der Suche nach einem Ersatz für den Abwehrspieler. Für Rayan Philippe hingegen steht eine entscheidende Phase bevor.

In unserem HSV-Blog halten wir euch stets über alle Neuigkeiten rund um den Club, mögliche Transfers und weitere Themen aus dem Volksparkstadion auf dem Laufenden.

Trainer Merlin Polzin (35) äußerte sich klar zum Ausbleiben von Rayan Philippe (25) beim Spiel in Wolfsburg: „Ich wollte Rayan verdeutlichen, woran er arbeiten muss. Das haben wir intern besprochen“, erklärte der 35-Jährige. „Ich bin gespannt, wie er darauf reagiert.“

Polzin erwartet also, dass sich Philippe nach schwächeren Auftritten wieder ins Team zurückkämpft. Eine Rückkehr im kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Köln ist somit nicht ausgeschlossen, allerdings muss der Stürmer zeigen, dass er den Anforderungen gerecht wird.

„Ich habe einfach höhere Erwartungen an Rayan“, betonte Polzin. „Er hat bereits deutlich bessere Leistungen gezeigt.“ Trotz fünf Tore – gleichauf mit Luka Vuskovic (19) als bester HSV-Torschütze – schwankt Philippe immer wieder stark in seiner Form.

Der Coach ergänzte sogar: „Er muss sich erst noch zurechtfinden.“ Dabei ist Philippe seit mittlerweile acht Monaten beim HSV, die Eingewöhnungszeit sollte somit vorbei sein. „Ich sehe das aber nicht dramatisch“, fügte Polzin hinzu. „Wir versuchen ihm klarzumachen, woran wir arbeiten wollen. Es ist normal, dass man Zeiten hat, in denen nichts so richtig läuft. Da muss er durch.“

Der HSV kann aktuell bereits mit einem Fuß auf der nächsten Erstliga-Saison stehen. Die Chancen, dass Luka Vuskovic (19) länger im Volkspark bleibt, schrumpfen mit jedem weiteren Spiel. Seine Leistungen ziehen deutlich Aufmerksamkeit auf sich.

Deshalb scouten die Verantwortlichen bereits nach einem Nachfolger. Nach Berichten des griechischen Portals SDNA hat der Club ein Auge auf Lorenzo Pirola (24) von Olympiakos Piräus geworfen und soll ihn beim letzten Spiel sogar vor Ort beobachtet haben.

Der Innenverteidiger stammt aus der Jugend von Inter Mailand und bestritt zahlreiche Länderspiele für die italienischen Nachwuchsteams. Seit Sommer 2024 steht Pirola in Piräus unter Vertrag, der bis Saisonende 2027/28 läuft. Sein Marktwert wird auf etwa neun Millionen Euro geschätzt.

Am Dienstag begann der HSV mit der Vorbereitung auf das wichtige Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Samstagabend. Auch Winter-Neuzugang Albert Grönbaek (24) war am Start. „Ich freue mich, ihn wieder im Training zu haben. Er braucht noch etwa eine Woche, um vollständig mit der Mannschaft mitziehen zu können. Ich hoffe, dass er bald einsatzbereit ist“, sagte Polzin.

Nicht am Mannschaftstraining teilnahmen aus Belastungssteuerungsgründen Ransford Königsdörffer (24) und William Mikelbrencis (22). Nicolas Capaldo (27), Bakery Jatta (27) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) absolvierten weiterhin individuelle Reha-Einheiten.

Vor allem bei Capaldo besteht Hoffnung auf ein Comeback gegen Köln. „Es könnte knapp werden, aber das Ziel ist, dass er dabei ist“, erklärte Polzin. Zugleich räumte er ein: „Als Trainer ist man manchmal eher Optimist als Realist.“

Luka Vuskovic (19) war beim 2:1-Erfolg in Wolfsburg der herausragende Spieler. Der Verteidiger war an der Entstehung beider Elfmeter beteiligt und verwandelte einen davon - wenn auch mit etwas Glück - selbst.

Im Sky90-Talk lobte der frühere HSV-Sportchef Jonas Boldt (44) den jungen Kroaten: „Für mich ist er der Schlüsselspieler.“ Er attestierte der Familie Vuskovic eine regelrechte Besessenheit für den Fußball.

Dennoch übte Boldt auch Kritik am Verein: „Es ist fast fahrlässig, so viel Verantwortung auf seinen Schultern zu platzieren.“ Vuskovic hat bereits fünf wichtige Tore erzielt, beide Strafstöße gegen Wolfsburg gingen auf sein Konto. Obwohl er eigentlich Verteidiger ist, spielt er eine enorme Rolle im Offensivspiel des HSV. Wie Philippe hat auch er fünf Tore in dieser Saison.

Insgesamt ist Vuskovics Einfluss auf den HSV immens. Boldt ist überzeugt, dass der Club ohne ihn nicht auf dem zehnten Tabellenplatz stehen würde: „Die beiden Spiele vor seiner Verpflichtung waren weit entfernt von Bundesliga-Niveau. Er bringt einen gewaltigen Impuls.“

Nachdem Christian Eriksen (34) Wolfsburg zunächst in Führung gebracht hatte, sorgten Luka Vuskovic (19) und Jean-Luc Dompé (30) per Elfmeter für die Wende und schrieben Bundesliga-Geschichte.

Die meisten Strafstöße in einem Spiel gab es bisher in der Saison 1965/66 zwischen Gladbach und Borussia Dortmund. Damals zeigte der Schiedsrichter fünfmal auf den Punkt – vier wurden verwandelt, das Spiel endete 5:4 für Dortmund.

Die Top-Klubs reißen sich um Vuskovic! Es gilt als sicher, dass er im Sommer zum FC Tottenham Hotspur zurückkehrt. Ob er dort eine Zukunft hat, bleibt jedoch offen.

Mittlerweile steht der 19-Jährige bei fast allen europäischen Spitzenvereinen auf der Liste, zuletzt wurde auch dem FC Barcelona Interesse nachgesagt.

Sein Berater Pini Zahavi (83) äußerte sich in spanischen Medien zu den Spekulationen: „Ich kann dazu aktuell nichts sagen. Der Spieler gehört weiterhin zum HSV und konzentriert sich voll auf diesen Verein. In zwei Monaten, wenn seine Leihe endet und er offiziell zu Tottenham zurückkehrt, werden wir Neuigkeiten mitteilen.“

Nach dem Sieg in Wolfsburg dürfte HSV-Profi Daniel Elfadli (28) besonders erleichtert gewesen sein. In der Volkswagen Arena erlebte der Verteidiger eine Horror-Halbzeit.

Elfadli, der gegenüber Warmed Omari (25) den Vorzug erhielt, unterlief in der 18. Minute ein katastrophaler Fehlpass, aus dem die Gastgeber jedoch kein Kapital schlagen konnten.

Nur zwei Minuten später wurde der Deutsch-Libyer zum Pechvogel, als er beim Klären der Kugel den Wolfsburger Yannick Gerhardt (31) am Kopf traf. Der daraus entstandene Elfmeter wurde von Christian Eriksen (34) zum 1:0 verwandelt.

Elfadli bekam für das Foul Gelb und stand nach einem weiteren Vergehen kurz vor der Pause kurz vor dem Platzverweis. Nach einer deutlichen Ansage von Schiedsrichter Florian Exner (35) blieb Polzin nichts anderes übrig, als Elfadli in der Pause auszuwechseln.

Der Referee Florian Exner (35), der die Bundesliga-Partie zwischen Wolfsburg und dem HSV leitete, trägt in dieser Saison große Verantwortung.

Unter seiner Leitung bestritten die Rothosen bisher fünf Spiele mit einer Bilanz von drei Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage.

Bei den Wölfen sieht die Bilanz anders aus: Drei Partien mit Exner, nur ein Sieg, zwei Pleiten.

Wie es mit Luka Vuskovic (19) im Sommer weitergeht, bleibt offen. Bleibt er beim HSV, um mit seinem Bruder Mario zusammenzuspielen? Holt Tottenham ihn zurück? Oder wechselt er gar zu einem anderen Klub?

Sky berichtet, dass der FC Barcelona den Kroaten intensiv beobachtet, da sich bei den Katalanen im Sommer eine Lücke in der Innenverteidigung auftut.

Besonders interessant: Vuskovic wird von Pini Zahavi (83) vertreten, der auch Barça-Trainer Hansi Flick (61) berät.

Ein herber Rückschlag für den HSV: Bakery Jatta (27) fällt in den nächsten Wochen aus.

Wie der Verein mitteilte, zog sich der Gambier im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen am Mittwoch eine Verletzung im hinteren linken Oberschenkel zu und musste bereits in der 29. Minute ausgewechselt werden.

Jatta spielte unter Trainer Polzin lange keine Rolle, hatte sich gegen Ende 2025 aber zurückgekämpft und seitdem zehn von zwölf Partien bestritten.

HSV-Fans aufgepasst: Die DFL hat die exakten Ansetzungen für die Spieltage 28 bis 30 bekanntgegeben. Der HSV bestreitet unter anderem das Nordderby gegen Werder Bremen zwei Mal samstags um 15:30 Uhr und einmal sonntags um 17:30 Uhr.

Die Termine im Überblick:

Samstag, 4. April (15:30 Uhr): HSV vs. FC Augsburg
Sonntag, 12. April (17:30 Uhr): VfB Stuttgart vs. HSV
Samstag, 18. April (15:30 Uhr): Werder Bremen vs. HSV

Sören Storks (37) wird die Nachholpartie gegen Bayer Leverkusen am Mittwochabend leiten.

Der Schiedsrichter aus Ramsdorf (Nordrhein-Westfalen) pfiff bereits vor einigen Monaten ein HSV-Spiel, das die Hamburger trotz Unterzahl und turbulenter Schlussphase spät gewannen.

Storks zeigte Alexander Rössing-Lelesiit (19) in der 81. Minute die Gelb-Rote Karte, nachdem dieser im Zweikampf mit Josha Vagnoman (25) zu hart eingestiegen war.

Insgesamt leitete Storks erst fünf Erst- und Zweitliga-Spiele mit den Rothosen, wobei die Statistik klar für den HSV spricht: Nur eine Niederlage in dieser Zeit.

Besteht Grund zur Sorge bei den Fans? Torhüter Daniel Heuer Fernandes (33) hat sich nach dem Aufstieg in die Bundesliga als einer der besten Keeper etabliert. Ein Problem bleibt jedoch: Sein Vertrag läuft im Sommer aus.

Der Schlussmann berichtete kürzlich, dass Gespräche über seine Zukunft laufen. Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, hat Heuer Fernandes inzwischen auch seinen Berater gewechselt und sich in guter Einvernehmung von seiner bisherigen Agentur getrennt.

Der HSV zeigte sich von dieser Entscheidung überrascht. Unklar bleibt, ob der Torhüter dadurch eine bessere Verhandlungsposition anstrebt oder mögliche Wechseloptionen sondiert.

Fábio Vieira (25) hat maßgeblichen Anteil an der ordentlichen HSV-Saison. Nach seiner Leihe vom FC Arsenal ist er zum Leistungsträger avanciert, doch wie sieht seine Zukunft aus?

SPORT BILD berichtet, dass der Portugiese sich bereits entschieden habe, im Sommer nicht nach London zurückzukehren. Bei den „Gunners“ konnte er sich seit seinem Wechsel 2023 nicht durchsetzen.

Vieira fühlt sich beim HSV und in Hamburg sehr wohl und könnte sich einen längerfristigen Verbleib vorstellen. Problematisch bleibt jedoch die hohe Kaufoption in Höhe von mehr als 20 Millionen Euro – ein für den HSV zu hoher Betrag.

Die Verantwortlichen hoffen, die Ablösesumme senken zu können, vor allem wenn Vieira sich selbst für einen festen Wechsel ausspricht. Die Lage bleibt offen.

Diagnose liegt vor: Nicolas Capaldo hat sich im Spiel gegen Leipzig eine Bauchmuskelverletzung zugezogen.

Eine MRT-Untersuchung im Volkspark bestätigte die Verletzung am Montag. Der Argentinier wird dem Team vermutlich für mehrere Wochen fehlen, nachdem er bereits nach rund 20 Minuten ausgewechselt werden musste. Anfangs wurde noch von einer Adduktoren-Verletzung ausgegangen.

So wenige Gästefans wie selten zuvor: Beim Heimspiel gegen RB Leipzig war das Volksparkstadion mit 57.000 Zuschauern zwar ausverkauft, doch aus Leipzig reisten nur rund 1.500 Fans an – die geringste Anzahl dieser Saison.

Selbst der Tabellenletzte 1. FC Heidenheim brachte bei seinem Besuch knapp 2.100 Anhänger mit. Im März waren es beim torlosen Remis gegen Elversberg sogar nur rund 1.000 Gästefans.

Ein weiterer Rückschlag: Nach der Niederlage gegen Leipzig wird der HSV auch noch auf zwei Verteidiger verzichten müssen.

Miro Muheim (27) erhielt nach einem harten Foul seine fünfte Gelbe Karte und wird das Nachholspiel gegen Leverkusen verpassen. „Wir haben drei, vier Spieler als mögliche Ersatzkandidaten“, so Trainer Polzin.

Auch bei Nicolas Capaldo gibt es Sorgen. Er musste mit Schmerzen im Oberschenkel-/Adduktorenbereich ausgewechselt werden und verließ den Platz sichtlich geknickt.

Polzin erläuterte, dass es bei einem Sprint zu einer Verletzung gekommen sei und kündigte weitere Untersuchungen an. Ein Einsatz gegen Leverkusen erscheint fraglich, möglicherweise steht eine längere Pause bevor.

Im schwierigen Umfeld des Volksparks muss Schiedsrichter Bastian Dankert (45) einen kühlen Kopf bewahren.

Die Hamburger absolvierten bisher 18 Spiele mit Dankert als Unparteiischem. Die Bilanz ist negativ: sieben Siege, ein Unentschieden, zehn Niederlagen.

Für Leipzig sieht die Bilanz anders aus: 17 Spiele mit Dankert, neun Siege, fünf Unentschieden und nur drei Niederlagen.

Gute Voraussetzungen für einen besonderen Abend im Volkspark: Am Sonntag empfängt der HSV RB Leipzig nahezu in Bestbesetzung.

Einzige Ausfälle sind die verletzten Albert Grönbaek (24) und Alexander Rössing-Lelesiit (19). Alle anderen Spieler sind „motiviert und einsatzbereit“, so Polzin.

Auch Leistungsträger Albert Sambi Lokonga (26) ist nach seinem Außenbandriss wieder eine ernsthafte Option für das Team, ob er es rechtzeitig schafft, wird sich kurz vor Anpfiff zeigen.

Positive Worte von Matthias Ginter (32): Der SC Freiburg-Profi lobt im Podcast „Copa TS“ den HSV.

Er verglich die Entwicklung des VfB Stuttgart – von der zweiten Liga zum DFB-Pokalsieger und Champions-League-Teilnehmer – mit den Perspektiven des HSV.

„Klar, sie haben viele Leihspieler gebracht“, sagte Ginter und bezog sich auf Transfers wie Luka Vuskovic und Fábio Vieira. Auch wenn der HSV diese Spieler nicht dauerhaft halten kann, sieht Ginter gute Voraussetzungen.

„Als Stadt, Verein und Stadion sind sie außergewöhnlich“, lobte er und ist überzeugt, dass der HSV bald wieder in den oberen Tabellenrängen mitspielen wird.

Erfreuliche Nachrichten vom Trainingsplatz: Albert Sambi Lokonga kehrte am Mittwoch zurück ins Mannschaftstraining. Am Dienstag hatte er noch individuell mit Reha-Trainer Sebastian Capel gearbeitet.

Trainer Polzin erklärte: „Unser Ziel ist, dass Sambi diese Woche wieder ins Team einsteigt und am Wochenende vielleicht im Kader steht. Bei Yussi (Poulsen) achten wir aufgrund der langen Trainingswoche besonders auf die Belastung. Er wird ab morgen wieder mittrainieren und am Wochenende bereitstehen.“

Yussuf Poulsen (31) schont sich etwas, Albert Grönbaek arbeitet weiterhin individuell am Comeback.

Daniel Heuer Fernandes (33) spielt seit mehr als sechs Jahren beim HSV und war nicht immer unumstritten. Dennoch setzte er sich immer wieder durch und trägt entscheidend dazu bei, dass der Aufsteiger nach 23 Spielen deutlich über dem Strich steht.

Experte Stefan Effenberg (57) brachte ihn nun als Kandidaten für die Nationalmannschaft ins Gespräch: „Er hat es sich verdient, vielleicht als Backup bei einer WM dabei zu sein. Er ist 100 Prozent loyal, auch in schwierigen Zeiten, und würde sich hundertprozentig einfügen.“

Effenberg sieht in Heuer Fernandes einen Schlüsselspieler für den Erfolg des HSV: „Er entscheidet Spiele und holt Punkte. Es spricht eigentlich nichts dagegen, ihn als dritten Torwart mitzunehmen.“

Beim HSV wird man diese Worte gerne hören, doch sie wecken auch Begehrlichkeiten. Besonders da sein Vertrag im Sommer ausläuft. „Wir führen gute Gespräche. Ferro weiß, was er am HSV hat, und wir wissen, was wir an ihm haben. Er ist ein wichtiger Rückhalt“, so Sportdirektor Claus Costa (41).

Silvan Hefti (28) fand beim HSV keine Chance und sucht sein Glück nun in der nordamerikanischen MLS bei D.C. United. Sein Debüt war dabei erfolgreich: Er stand in der Startelf und spielte durch, das Team gewann mit 1:0 gegen Philadelphia Union.

Auch Ex-Kapitän Sebastian Schonlau stand beim 1:0-Erfolg der Vancouver Whitecaps erstmals seit August wieder im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.

Fabio Vieira prägt das HSV-Spiel, doch seine Zukunft ist ungewiss. Sportdirektor Claus Costa lobte den Portugiesen im „Doppelpass“: „Fabio ist ein außergewöhnlicher Spieler. Er fühlt sich in Hamburg immer wohler. Wir freuen uns, dass wir ihn für ein Jahr verpflichten konnten.“

Vieira ist auf Leihbasis von Arsenal, mit einer Kaufoption über 20 Millionen Euro, die der HSV wohl nicht ziehen wird.

„20 Millionen sind unrealistisch“, so Costa. Chancen auf einen Verbleib gibt es, wenn der Spieler sich klar zu einem festen Wechsel bekennt. Im Sommer wird die Situation neu bewertet.

Robert Braun (30) wird am Freitag die Partie des HSV beim FSV Mainz 05 leiten. Er pfiff beide Clubs bereits je einmal in dieser Saison.

Der HSV verbindet mit Braun keine guten Erinnerungen: Die Partie in Augsburg verlor man mit 0:1. Unter Braun gewann der HSV eine Zweitliga-Partie und spielte ein weiteres Mal unentschieden.

Mainz hingegen holte unter Braun in München überraschend einen Punkt (2:2) und gewann vor drei Jahren ein DFB-Pokalspiel.

Für das Spiel in Mainz fallen Alexander Rössing-Lelesiit (19), Albert Sambi Lokonga (26) und Albert Grönbaek (24) verletzt aus, Luka Vuskovic (18) fehlt gesperrt. Bei Kapitän Nicolás Capaldo (27) gab es noch ein Fragezeichen.

Polzin berichtete: „Capaldo war gesundheitlich angeschlagen, konnte nicht alle Einheiten absolvieren. Er will unbedingt spielen und ist fit“, wartete aber den Donnerstag ab.

Am Ende meldete sich Capaldo fit zurück und steht für Mainz zur Verfügung.

Der Fall Jean-Luc Dompé (30) wegen seiner Trunkenheitsfahrt sorgte für Wirbel. Mittlerweile versucht der Profi wieder mit Leistung auf dem Platz zu antworten. Beim jüngsten Spiel gegen Union Berlin (3:2) feierte er sein Comeback und spielte 18 Minuten.

Die Verantwortlichen scheinen ihm vergeben zu haben. Trainer Polzin sagte: „Das Thema haben wir intensiv behandelt. Für den Verein war klar, dass wir Haltung zeigen müssen, aber es geht auch darum, zusammenzuhalten – in guten wie in schlechten Zeiten.“

Dompé soll sich geläutert zeigen. Polzin: „Mir ist wichtig, dass wir einen Schlussstrich ziehen, damit er sich sportlich für die Startelf qualifizieren kann.“ Ob er am Freitag in Mainz spielt, ist offen. Wahrscheinlich wird Winter-Neuzugang Philip Otele (26) erneut in der Startelf stehen.

Wegen einer Gelbsperre wird Luka Vuskovic (18) das Spiel gegen Mainz 05 verpassen. Damit verbleiben ihm aktuell elf Einsätze im HSV-Trikot – oder vielleicht doch mehr?

Polzin antwortete auf die Frage nach einem Verbleib: „Ich bin ein Romantiker und glaube an solche Geschichten.“ Er betonte das Interesse, Vuskovic auch weiterhin beim HSV zu sehen – insbesondere in Kombination mit seinem Bruder Mario, dessen Dopingsperre Mitte November endet. Dann könnten beide gemeinsam auflaufen.

Entscheidend ist, was Tottenham Hotspur sagt: „Es gibt eine klare vertragliche Vereinbarung zwischen den Klubs, für die wir dankbar sind. Diese muss auch für diesen Sommer gefunden werden“, so Polzin.

Nach der fünften Gelben Karte im Spiel gegen Union Berlin fehlt Luka Vuskovic in Mainz, bekommt aber trainingsfreie Tage.

Trainer Polzin erklärte: „Luka absolvierte alle Spiele für uns und war auch bei den Nationalmannschaften permanent unterwegs. Die Pause hat er sich verdient. Zudem profitieren wir, wenn er jetzt mal zwei Tage den Kopf frei bekommt.“

Vuskovic soll am Dienstagabend zurück nach Hamburg reisen und mit nach Mainz fahren. „Er hat darum gebeten, weil er unbedingt dabei sein will – ein gutes Zeichen.“

Wer Vuskovic gegen Mainz ersetzt, ist noch unklar. Polzin: „Daniel Elfadli kennt diese Position, er spielte sie schon zu Saisonbeginn. Auch Warmed Omari, der heute mehr trainieren konnte und für Freitag in Frage kommt, ist eine Option.“

Drei Wochen nach seinem Vorfall mit Alkohol am Steuer darf Jean-Luc Dompé (30) gegen den 1. FC Union Berlin zumindest wieder auf der Bank sitzen.

Der Franzose war nach einer Verkehrskontrolle mit 1,4 Promille vorläufig suspendiert worden. Nach seiner Freilassung beging er mit einem E-Scooter einen weiteren Regelverstoß.

Zusätzlich zur Suspendierung verhängte der HSV eine hohe Geldstrafe gegen den Flügelspieler.

HSV-Neuzugang Albert Grönbaek hat sich im Training eine Faszienverletzung zugezogen und muss vorerst kürzertreten.

Mittels MRT im Athleticum am Volkspark wurde die Verletzung am Mittwoch bestätigt. Der 24-jährige Offensivspieler wird voraussichtlich einige Wochen fehlen.

Er war erst Ende Januar per Leihe von Stade Rennes zum HSV gewechselt.

Sambi Lokonga erleidet einen Außenbandriss am Sprunggelenk und fällt einige Wochen aus. Das bestätigten Untersuchungen am Montag im Athleticum am Volkspark.

Luka Vuskovic hat beim HSV bereits Fuß gefasst und fühlt sich in Hamburg immer wohler.

Gegenüber dem kroatischen Portal „tportal“ sagte er: „Ich mag die Stadt sehr. Obwohl ich noch kein Deutsch spreche, lerne ich es gerade. Hamburg ist nach Split meine absolute Lieblingsstadt.“ Er wohnt zentral in Stadionnähe. Familie, Freunde und Freundin besuchen ihn oft.

Was ihm weniger gefällt: „Wenn ich alleine bin, muss ich den Haushalt machen – da gibt es keine Alternative.“ Zum Glück helfen ihm seine Familie und Partnerin, wenn sie zu Besuch sind. Offenbar hat der 18-Jährige nicht nur auf dem Platz alles im Griff.

Im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim (0:2) musste Albert Sambi Lokonga zur Pause ausgewechselt werden.

Der 26-Jährige zog sich eine Bänderverletzung am Sprunggelenk zu. Am Montag soll die genaue Ausfalldauer bestimmt werden.

Beim Spiel gegen Heidenheim fehlen dem HSV neben Alexander Rössing-Lelesiit (19) und Fabio Baldé (20) auch Nicolas Capaldo (27). Der Argentinier bekam seine fünfte Gelbe Karte gegen Bayern und fehlt damit dem Team. Capaldo war ein Dauerbrenner im Mittelfeld, absolvierte 17 von 19 Spielen und stand meist in der Startelf.

Auch Jean-Luc Dompé (30) ist weiterhin gesperrt, nachdem er wegen seiner Trunkenheitsfahrt vom Spielbetrieb ausgeschlossen wurde.

1. Bundesliga Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf Platz 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte auf Rang 16 spielt in der Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.