FC St. Pauli: Mathias Pereira Lage spürte vor dem Spiel eine besondere Vorahnung
Sinsheim – Hoffenheim scheint ihm zu liegen! Mathias Pereira Lage (29) führte den FC St. Pauli mit seinem ersten Bundesliga-Tor zum Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Bereits zuvor hatte er im Pokalwettbewerb gegen dieselbe Mannschaft getroffen.
Pereira Lage hatte in dieser Saison schon mehrfach versucht, ein Tor zu erzielen, doch blieb bislang erfolglos. Am Samstag war es endlich so weit: Mit seinem 33. Schuss aufs Tor erzielte der 29-Jährige sein erstes Bundesliga-Tor.
„Es fühlt sich großartig an, zu gewinnen und selbst ein Tor zu erzielen“, sagte er nach dem Spiel. Bei seinem Treffer musste er eine präzise Hereingabe von Manolis Saliakas (29) nur noch mit dem Kopf verwandeln. „Ich weiß, wie gut seine Flanken sind – 80 Prozent des Tores gehen auf sein Konto. Ich habe lange darauf gewartet und freue mich jetzt sehr darüber.“
Für den Offensivspieler, der im Sommer von Stade Brest zu St. Pauli wechselte, schließt sich damit ein Kreis. Schon in der zweiten Runde des DFB-Pokals hatte er gegen Hoffenheim in der Nachspielzeit der Verlängerung getroffen. Bislang blieb dies sein einziger Treffer für St. Pauli.
„Vor dem Spiel hatte ich ein gutes Gefühl“, gestand Pereira Lage. „Alexander Blessin vertraut mir, weil ich auf dem Platz sehr aktiv bin und viele wichtige Aufgaben übernehme. Als Stürmer leisten wir viel Arbeit, die oft nicht direkt wahrgenommen wird.“
Genau diese Einsatzbereitschaft war wohl auch ein Grund, weshalb ihm der Torerfolg bislang verwehrt blieb. Bis Samstag wirkte der Angreifer im Abschluss oft unglücklich und blieb daher ohne zählbaren Erfolg.
Sein Treffer bedeutete für die Kiezkicker eine große Erleichterung und bereitete den Weg für den ersten Auswärtssieg der Saison außerhalb Hamburgs. Zudem verließ St. Pauli zum ersten Mal seit dem zehnten Spieltag wieder einen Abstiegs- oder Relegationsplatz.
„Wir haben nun die drei Punkte und wollen darauf aufbauen“, erklärte Pereira Lage, wohl wissend, dass auch die Konkurrenz im Tabellenkeller gepunktet hat.
Mit dieser Leistung muss St. Pauli vor dem kommenden Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am Millerntor keineswegs Angst haben.