Wechselwunsch bereits angemeldet: Hertha-Profi strebt Abschied an!
Berlin – War die beste Saison zugleich auch die letzte von Marten Winkler (23) bei Hertha BSC? Der flinke Außenbahnspieler denkt über einen Abschied nach. Sein großes Ziel: die Bundesliga.
Ein Jahr vor Ablauf seines Vertrags könnte das Eigengewächs den Verein verlassen. Den Wunsch nach einem Wechsel hat Winkler bereits offiziell kommuniziert.
„Man möchte sich stets weiterentwickeln. Die Bundesliga reizt mich sehr. Hier ist noch nichts entschieden. Aber ich habe dem Klub bereits mitgeteilt, dass ich den nächsten Schritt machen und mir einen Wechsel vorstellen kann. Jetzt bleibt abzuwarten, was der Sommer bringt“, sagte Winkler im Interview mit dem Kicker.
Der gebürtige Brandenburger zählte trotz einer erneut enttäuschenden Saison zu den Lichtblicken bei der Hertha. Das Experiment, ihn als linken Schienenspieler einzusetzen, wurde aufgegeben. Stattdessen agiert Winkler wieder auf seiner angestammten Position als rechter Flügelspieler und zeigt dort seine Stärken.
In dieser Spielzeit erzielte der flinke Außenspieler sechs Tore und bereitete sieben weitere Treffer vor – so erfolgreich war er seit seiner Leih-Rückkehr vor drei Jahren nicht mehr.
Weitere Punkte in der Scorerliste werden allerdings nicht mehr dazukommen, da Winkler am Sonntag beim Saisonabschluss in Bielefeld (15.30 Uhr/Sky) aufgrund einer Gelbsperre fehlen wird.
Das 2:1 gegen Greuther Fürth könnte somit sein letzter Auftritt im Hertha-Trikot gewesen sein. Sein Vertrag läuft noch bis 2027, womit sich für Hertha die Möglichkeit bietet, noch einmal Einnahmen durch einen Verkauf zu generieren.
Die Berliner stehen ohnehin vor einem großen Umbruch. Fünf Spieler haben den Klub bereits verlassen, weitere Abgänge sind zu erwarten. Bisher galten vor allem Torhüter Tjark Ernst (23), Talent Kennet Eichhorn (16), Linus Gechter (22) und der Unterschiedsspieler Fabian Reese (28) als mögliche Verkaufskandidaten – nun reiht sich auch Winkler in diese Liste ein.
„Wahrscheinlich wird es einen großen Umbruch geben. Es wird auf jeden Fall keine leichte Aufgabe, aber die Verantwortlichen werden das sicherlich gut bewältigen“, äußerte sich Winkler gegenüber dem Kicker.