Abschiedsgedanken bei Krösche: Bayern kein Thema – Rückt der BVB in den Vordergrund?
Frankfurt am Main – Es gibt bereits Spekulationen über einen möglichen vorzeitigen Abgang von Markus Krösche (45) bei Eintracht Frankfurt. Doch welche Bundesligisten kämen als nächste Station für ihn überhaupt infrage?
In letzter Zeit häufen sich Berichte über die Wechselabsichten des Sportvorstands der SGE, Markus Krösche. Offenbar ist noch unklar, ob er seinen Vertrag, der bis 2028 läuft, tatsächlich komplett bei der Eintracht erfüllen wird.
Seine Entscheidung hängt einerseits von der zukünftigen Ausrichtung des Vereins ab, andererseits spielen auch verlockende Angebote anderer Klubs eine entscheidende Rolle.
Beim FC Bayern München steht Max Eberl (52) erneut im Mittelpunkt der Diskussionen.
Der „Sport Bild“ zufolge gibt es beim Rekordmeister jedoch kein Interesse an Krösche. Stattdessen setzt man dort auf die bewährten Kräfte von Jan-Christian Dreesen (58) und Sportdirektor Christoph Freund (48).
Offen hingegen bleibt die Frage der Führungsetage bei Borussia Dortmund, einem weiteren großen Top-Klub im deutschen Fußball.
Wie aktuelle Medienberichte berichten, sollen die bis 2027 gültigen Verträge von Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (49) und Sportdirektor Sebastian Kehl (46) vorerst nicht verlängert werden.
Vielmehr sollen beide Verantwortliche bis zum Sommer beziehungsweise in den kommenden Monaten evaluiert werden, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.
Im Umfeld der Westfalen brodelt es schon länger bezüglich dieser Personalien. Insbesondere die schwachen Verpflichtungen und die Zusammensetzung des Kaders sorgen immer wieder für Kritik.
Hier könnte sich für Krösche eine vielversprechende Möglichkeit ergeben, die für den 45-Jährigen attraktiv wäre und einen nächsten Schritt in seiner Karriere bedeuten könnte.
Eines steht fest: Sollte Borussia Dortmund tatsächlich ein konkretes Angebot für Krösche unterbreiten, dürfte es für die Eintracht kaum möglich sein, ihn zu halten.
Tabelle der 1. Bundesliga
Die Platzierung in der Bundesliga-Tabelle hat folgende Konsequenzen: Der Verein auf Rang 1 am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Das Team auf dem drittletzten Platz (Position 16) muss in der sogenannten Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga um den Verbleib in der Liga kämpfen.