Mario Basler offenbart im neuen Podcast: Nach einer durchzechten Nacht warf ihn sein Vater aus dem Haus
Rüssingen – Gilt Mario Basler (57) als der letzte wilde Typ des deutschen Fußballs? In der ersten Folge seines gleichnamigen Podcasts bei der ARD berichtet der ehemalige Nationalspieler, dass sein strenger Vater ihn nach einer alkoholreichen Nacht aus dem Elternhaus verwies.
Zu dieser Zeit war Basler noch Jugendlicher und hatte früh seine Vorliebe für Rauchen, Alkohol und ausgelassene Feiern entdeckt.
Gleichzeitig strebte der gebürtige Pfälzer eine Karriere als Fußballprofi an. Deshalb stellte sein Vater ihn vor die Entscheidung: „Wähle: Fußball oder Party.“
Basler, der sich im Podcast selbst als jemanden beschreibt, der „außergewöhnlich viel rauchte, außergewöhnlich viel feierte, außergewöhnlich wenig schlief und außergewöhnlich wenig trainierte“, wollte jedoch beides miteinander verbinden.
Nach einer durchzechten Nacht sollte er am darauffolgenden Sonntag für die Amateure des 1. FC Kaiserslautern auflaufen. Der Auftritt wurde jedoch ein völliger Reinfall: Müdigkeit und Erschöpfung machten sich bemerkbar, sodass er noch in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden musste.
Auf die Frage seines Vaters, wie das Spiel gelaufen sei, antwortete der junge Basler: „Super.“ Auch seine eigene Leistung bewertete er als „gut“. Das war jedoch zu viel für seinen strengen Vater, der keine Nachsicht zeigte und ihn hinauswarf: „Geh in dein Zimmer, pack deine Sachen, du kannst ausziehen.“
Für die Nacht fand Basler Unterschlupf bei einem Freund auf der Couch. Die Strenge seines Vaters, der 2006 verstarb, hat ihn nachhaltig geprägt: „Er hätte alles für uns getan. Was er aber nicht duldete, war Unehrlichkeit.“
Könnte diese strenge Erziehung der Grund sein, warum der Ex-Profi bis heute offen und unverblümt seine Meinung sagt?
Seine langjährige Partnerin Doris Büld, mit der er seit rund 16 Jahren mit Unterbrechungen liiert ist, erinnert sich an ihre erste Begegnung mit dem „Raubein“ so: „Oh mein Gott, was für eine große Klappe. Das war eigentlich das Letzte, was ich damals brauchte.“
Gleichzeitig gibt sie zu, dass Basler privat anders agiert als in der Öffentlichkeit, wo er einen „Schalter“ umlegt. „Das macht er wirklich sehr gut. Er nimmt die Leute mit und liefert absolut ab.“
Über ihre Beziehung sagt sie: „Ich habe mir wohl den schwierigsten Charakter ausgesucht, den ich mir vorstellen kann.“
Trotzdem zog Basler, der „leichte narzisstische Züge“ besitzt, schnell bei ihr ein. Heute leben die beiden in Osnabrück, wo Basler regelmäßig mit seinem E-Scooter seine Lieblings-Currywurstbude besucht.
Weitere persönliche Anekdoten gibt es im Podcast „Mario Basler – Letzter Typ“, der seit dem 24. Februar in der ARD-Audiothek abrufbar ist.