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Rose, Alonso oder Mister X? Eintracht auf Trainersuche

Von Jörg Soldwisch

Frankfurt am Main – Nachdem sich Eintracht Frankfurt von Trainer Dino Toppmöller (45) getrennt hat, werden die Spekulationen über dessen Nachfolge bei dem Bundesligisten immer intensiver.

Das Fachblatt „Kicker“ berichtet, dass eine vielversprechende Spur zu dem ehemaligen Bundesligacoach Marco Rose führt.

Der 49-Jährige, der in Deutschland bereits bei RB Leipzig, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach an der Seitenlinie stand, zieht laut „Kicker“ derzeit auch eine Tätigkeit im Ausland in Betracht.

Ein bekanntes Gesicht spricht Rose jedenfalls eine große Empfehlung aus: „Ich habe großen Respekt vor Marco Rose. Er passt meiner Meinung nach überall hin, weil er ein hervorragender Trainer und ein erstklassiger Mensch ist“, erklärte der frühere BVB-Profi Mats Hummels (37) im Gespräch beim Legends Cup in München, als er auf ein mögliches Engagement Roses bei der Eintracht angesprochen wurde.

„Die Zusammenarbeit mit ihm in der Saison 2021/22 in Dortmund hat mir sehr gefallen, auch wenn sie nur ein Jahr dauerte“, erinnerte sich Hummels. „Was auch immer die Zukunft für ihn bringt – ich drücke ihm immer von Herzen die Daumen.“

Neben Marco Rose fallen in den Medien auch die Namen von Edin Terzić (43), Roger Schmidt (58) und sogar Xabi Alonso (44).

Der ehemalige Meistertrainer von Bayer Leverkusen wurde erst vor Kurzem nach nur rund einem halben Jahr beim spanischen Rekordmeister Real Madrid entlassen. „Aber Alonso hat große Pläne“, erklärte der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (64) gegenüber Sky, „Frankfurt ist ihm wohl zu klein.“ Laut „Kicker“ steht Edin Terzić derzeit hingegen nicht zur Debatte.

Vorübergehend übernehmen die U21-Trainer Dennis Schmitt (32) sowie der ehemalige Stürmer und aktuelle U19-Coach Alexander Meier (42) die Profimannschaft von Eintracht Frankfurt.

Den Hauptpart werde dabei Fußballlehrer Schmitt übernehmen, so die Verantwortlichen der Hessen. Sportvorstand Markus Krösche (45) sucht derweil im Hintergrund weiterhin nach einem neuen Cheftrainer.