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Drama auf der Autobahn: Fanbus geht in Flammen auf

Birmingham (Vereinigtes Königreich) – Eine Gruppe von Anhängern des Premier-League-Teams Manchester City erlebte bei der Auswärtsfahrt nach London am Sonntag einen wahren Albtraum.

Auf der M6 nahe Birmingham fing ihr Bus auf dem Weg zum Carabao-Cup-Finale gegen den FC Arsenal plötzlich Feuer.

Schon nach kurzer Zeit griff das Feuer auf das gesamte Fahrzeug über, sodass eine dichte schwarze Rauchsäule in den Himmel stieg.

In den sozialen Netzwerken kursierten schnell Fotos und Videos, die das Ausmaß der Situation zeigen: Der Bus steht lichterloh brennend auf dem Pannenstreifen und wird vollständig vom Feuer zerstört.

So dramatisch die Situation auch war, glücklicherweise gab es keine Verletzten: „Wir können erfreulicherweise mitteilen, dass alle Insassen unverletzt geblieben sind“, erklärte die Feuerwehr in einem Post auf ihrer offiziellen Facebook-Seite.

Berichten zufolge hatten alle Passagiere das Fahrzeug rechtzeitig verlassen, noch bevor die Einsatzkräfte den Brand löschen konnten.

Während der Löscharbeiten wurde die Fahrspur in Richtung Süden für rund zwei Stunden gesperrt.

Zumindest mussten die „ManCity“-Fans nicht auf das Spiel verzichten, denn laut Angaben des Busunternehmens sind „alle Fahrgäste inzwischen sicher in Ersatzbussen und auf dem Weg zum Stadion.“

Die Ursache des Feuers ist bislang noch ungeklärt. „Wir arbeiten eng mit den Behörden zusammen, um den Vorfall zu untersuchen, und werden bei Bedarf weitere Informationen veröffentlichen“, so die Mitteilung.

Ob die Fans das Wembley-Stadion in London, wo ihr Team mit Superstar Erling Haaland (25) das Finale mit 2:0 (0:0) für sich entschied, rechtzeitig erreichten, ist unbekannt. Nach diesem Ereignis dürfte das sportliche Ergebnis für viele jedoch in den Hintergrund gerückt sein.