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Vor dem Rückspiel in Würzburg: Könnte er Lok Leipzigs Joker werden?

Leipzig – Nach der knappen 0:1-Niederlage im Hinspiel gegen die Würzburger Kickers hatten die Spieler von Lok Leipzig zwei Tage Zeit, um die Enttäuschung zu verarbeiten. Bereits am Freitag stand die genaue Spielanalyse auf dem Programm. Für das Rückspiel am Montag ist es für die Sachsen unerlässlich, deutlich besser aufzutreten, wenn sie ihren Traum vom Aufstieg in die 3. Liga weiterleben wollen.

Bei der Kaderplanung stellt sich die Situation jedoch als schwierig dar. „Die Würzburger können in Bestbesetzung antreten, während uns fünf wichtige Stammkräfte fehlen“, erklärte Trainer Jochen Seitz (49) bereits am Donnerstag.

Es erscheint wenig realistisch, dass bis zum Rückspiel unerwartete Genesungen eintreten – außer vielleicht bei Abwehrspieler Malik McLemore (29)? Der Offensivspieler hätte der Mannschaft im Hinspiel womöglich sehr geholfen, da es Lok vor allem an Durchschlagskraft mangelte.

Leider zog sich der Rechtsaußen beim Abschlusstraining einen kleinen Muskelfaserriss zu, wodurch ein Einsatz ausgeschlossen war.

„Ich hoffe, dass ich noch einmal eine Option für die Mannschaft sein kann. Ich werde alles geben und versuchen, am Montag vielleicht wieder dabei zu sein“, äußerte sich der Torjäger auf Nachfrage von TAG24.

Ob das am Samstag schon realistisch ist, bleibt offen. Seitz beschreibt die Situation eher skeptisch und bezeichnete sie am Donnerstag als „schwierig“. „Er hätte von Beginn an spielen sollen und fällt nun aus – das passt irgendwie zu unserer derzeitigen Lage.“

Dennoch bleibt keine andere Wahl: Lok wird am Montag mit einer bestmöglichen Mannschaft antreten. Da der Rückstand nur ein Tor beträgt, ist noch alles möglich, auch wenn die Sachsen sich etwas einfallen lassen müssen, um die körperlich starke Offensive der Bayern zu knacken.

Nach Informationen von TAG24 reist das Team der Blau-Gelben bereits am Sonntag nach Würzburg. Der Anpfiff erfolgt am Montag um 18:30 Uhr im Dalle-Stadion.