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Die Kritik wächst! Steht Lukas Kwasniok vor einem abrupten Ende beim FC?

Von Kristina Puck

Heidenheim/Köln – Nach nunmehr sieben Spielen ohne Sieg gerät Lukas Kwasniok (44) bei einem Teil der FC-Anhängerschaft immer stärker unter Beschuss.

Als das 2:2 (1:2) des 1. FC Köln beim Tabellenvorletzten 1. FC Heidenheim abgepfiffen wurde, zeigten einige Kölner Fans ein Banner, das sich klar gegen den Trainer richtete.

In großen Großbuchstaben war dort „KWASNI YOK“ zu lesen. „Yok“ bedeutet auf Türkisch „Nein“.

Auf eine entsprechende Frage während der Pressekonferenz nach dem Spiel reagierte Kwasniok: „Ich habe es nicht direkt mitbekommen, aber man hat mich darauf hingewiesen, dass es so etwas gab.“

„Warum genau und aus welchem Grund, das weiß ich nicht. Aber ich nehme es zur Kenntnis. Wir versuchen derzeit, den Dialog zu suchen, um herauszufinden, was genau die Themen sind“, erklärte der 44-Jährige. „Ich kann nur mit meinen Leistungen und den Punkten überzeugen, aber beim 1. FC Köln läuft eben vieles etwas unruhiger ab.“

Die Kölner profitieren noch vom gelungenen Saisonstart, warten jedoch seit dem 2. November in der Bundesliga auf einen Erfolg. Am kommenden Mittwoch steht das erste Heimspiel gegen den FC Bayern München im Jahr 2026 an.

„Für mich zählt vor allem die Leistung der Jungs auf dem Platz. Ich habe hier ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl gesehen: Trainer, Trainerteam und Mannschaft – das ist der Bereich, den ich beeinflussen kann“, sagte Kwasniok. „Ich hoffe außerdem, dass wir den Bayern vielleicht ein Bein stellen können.“

Am kommenden Samstag lasten die Erwartungen im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Mainz deutlich stärker als gegen die Bayern.

Bundesliga-Tabelle im Überblick

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Ende der Saison auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Rängen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Rang 16) erhält eine zweite Chance und darf in der sogenannten Relegation den Klassenerhalt ausspielen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.