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Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln vor dem Rauswurf? So äußert sich der Trainer zu den Spekulationen

Von Kaspar Kamp

Köln – Vor dem wichtigen Abstiegsduell am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) beim Hamburger SV zeigt sich Trainer Lukas Kwasniok (44) des 1. FC Köln entspannt.

Auf die Frage, ob ihn die laufenden Gerüchte um seine Person belasten, entgegnete der Fußball-Bundesliga-Coach: „In schwierigen Phasen ist es entscheidend, eine gewisse Distanz zu Dingen zu wahren, die für die tägliche Arbeit kaum relevant sind. Mein Fokus liegt auf dem, was ich beeinflussen kann. Darauf konzentriere ich mich voll und ganz.“

Er betonte zudem den Rückhalt, den er vom Verein erfahre: „Ich schätze sehr, dass die Verantwortlichen ruhig und sachlich mit der Situation umgehen“, so Kwasniok.

Dass Köln als Aufsteiger gegen den Abstieg kämpft, sei keine Überraschung. „Es ist wichtiger, die Leistungen auf dem Platz zu betrachten, als in Panik zu verfallen“, erklärte der 44-Jährige.

Der 1. FC Köln hat zuletzt vier Niederlagen in fünf Begegnungen kassiert und rangiert in der Tabelle nur aufgrund des besseren Torverhältnisses knapp vor dem punktgleichen Tabellen-16. FC St. Pauli. Ein Erfolg beim HSV könnte jedoch einen bedeutenden Schritt Richtung Klassenerhalt bedeuten.

Für das Spiel am Samstag muss der Coach seine Startformation verändern: Jahmai Simpson-Pusey (20), der kurz vor der Halbzeit gegen Borussia Dortmund die Rote Karte erhielt, wird in der Innenverteidigung durch Cenk Özkacar (25) ersetzt.

Bundesliga-Tabelle

Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Der Verein, der am Saisonende auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Position 16) darf in der Relegation um den Verbleib in der Liga kämpfen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.