HSV-Blog: Luka Vuskovics Aufschwung setzt sich auch in der Nationalmannschaft fort
Hamburg – Eine Pause zum Verschnaufen: Nach der knappen 2:3-Niederlage bei Borussia Dortmund kann der HSV die bevorstehende Länderspielpause nutzen, um neue Energie für die entscheidenden Wochen der Saison zu tanken.
Die nächste Begegnung steht für die Hamburger erst am 4. April um 15:30 Uhr an, wenn der FC Augsburg im Volksparkstadion gastiert.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten zum Team, mögliche Transfers sowie weitere Ereignisse rund um den Volkspark auf dem Laufenden.
Der Aufwärtstrend von Luka Vuskovic (19) setzt sich fort: Der junge Abwehrspieler des HSV erzielte in einem Testspiel Kroatiens gegen Kolumbien sein erstes Tor für die Nationalmannschaft. Beim 2:1-Erfolg markierte er den wichtigen Ausgleichstreffer.
Mit 19 Jahren, einem Monat und drei Tagen ist Vuskovic jetzt der zweitjüngste Torschütze in der Geschichte der kroatischen Auswahl – nur Luka Ivanusec war mit 18 Jahren, einem Monat und 19 Tagen noch jünger.
Ein echter Transfercoup für den HSV? Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano stehen die Rothosen kurz vor der Verpflichtung des ungarischen Angreifer-Talents Andrej Vasiljevic (16).
Demnach hat Sportdirektor Claus Costa (41) intensive Gespräche mit dem Teenager vom MTK Budapest geführt, und die Verhandlungen sollen bereits weit fortgeschritten sein.
Neben Hamburg, das bereits Ende letzten Jahres mit Vasiljevic in Verbindung gebracht wurde, sollen auch Borussia Dortmund, Inter Mailand und weitere Top-Klubs am 16-Jährigen interessiert sein.
Gleich neun HSV-Profis sind während der Länderspielpause für ihre Nationalteams aktiv.
Hier eine Übersicht der Spieler und ihrer anstehenden Partien:
Philip Otele:
27. März: Iran – Nigeria (Testspiel)
31. März: Jordanien – Nigeria (Testspiel)
Miro Muheim:
27. März: Schweiz – Deutschland (Testspiel)
31. März: Norwegen – Schweiz (Testspiel)
Giorgi Gocholeishvili:
26. März: Georgien – Israel (Testspiel)
29. März: Litauen – Georgien (Testspiel)
Luka Vuskovic:
26. März: Kolumbien – Kroatien (Testspiel)
31. März: Kroatien – Brasilien (Testspiel)
Ransford Königsdörffer:
27. März: Österreich – Ghana (Testspiel)
31. März: Deutschland – Ghana (Testspiel)
Damion Downs:
28. März: Südkorea – USA (U21-Testspiel)
31. März: Südkorea – USA (U21-Testspiel)
Fabio Baldé:
27. März: Portugal – Schweiz (U20 Elite League)
30. März: Tschechien – Portugal (U20 Elite League)
Hannes Hermann:
26. März: Deutschland – Tschechien (U20-Testspiel)
31. März: Polen – Deutschland (U20-Testspiel)
Otto Stange:
25. März: Deutschland – Schweden (Eliterunde zur U19-EM)
28. März: Deutschland – Griechenland (Eliterunde zur U19-EM)
31. März: Österreich – Deutschland (Eliterunde zur U19-EM)
Eine fast schlimmere Nachricht als die Niederlage: Beim 2:3 in Dortmund sah HSV-Defensivspieler Nicolai Remberg (25) seine zehnte Gelbe Karte – als erster Spieler der Liga in dieser Saison.
Besonders ärgerlich war, dass Schiedsrichter Dr. Matthias Jöllenbeck die erste Verwarnung schon zur Halbzeit aussprach, nachdem Remberg mit Dortmunds Karim Adeyemi (24) aneinandergeraten war – beide erhielten eine Gelbe Karte.
Damit wird Remberg beim wichtigen Heimspiel gegen Augsburg Anfang April fehlen. Während seiner ersten Gelbsperre hatten die Rothosen Mitte Dezember eine klare 1:4-Niederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim kassiert.
Für Überraschung sorgte die Nachricht, dass Sebastian Kehl (46) am Samstag noch auf der Bank des BVB beim 3:2 gegen den HSV saß, am Sonntag jedoch überraschend als Sportdirektor von Dortmund verabschiedet wurde.
Die Trennung sei einvernehmlich und mit sofortiger Wirkung erfolgt, erklärte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (49) in einer Pressemitteilung. Kehl selbst sagte, es sei an der Zeit für einen neuen Weg.
Ob dieser Weg zum HSV führt? Seit Wochen gilt der 46-Jährige als heißer Kandidat für die vakante Position des Sportvorstands bei den Rothosen. Der ehemalige Profi hat offenbar den Wunsch, in der Führungsebene tätig zu werden – eine Chance, die er beim BVB bisher nicht erhielt.
Im Bundesliga-Topspiel zwischen Dortmund und dem HSV übernimmt Schiedsrichter Dr. Matthias Jöllenbeck (39) die Leitung.
Die Hamburger haben bislang acht Pflichtspiele unter seiner Führung bestritten und dabei eine positive Bilanz mit vier Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen vorzuweisen.
Der BVB absolvierte bisher zehn Partien mit Jöllenbeck als Unparteiischem, auch hier fällt die Bilanz mit fünf Siegen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen erfreulich aus.
HSV-Trainer Merlin Polzin (35) hatte am Donnerstag noch offen gelassen, ob Robert Glatzel (32) wegen seines unangekündigten Frust-Interviews aus dem Kader gestrichen wird. Nun steht fest: Der Stürmer wird beim Spiel in Dortmund nicht dabei sein.
Beim Abmarsch Richtung Dortmund am Freitag fehlte Glatzel laut Medienberichten aus disziplinarischen Gründen.
Wichtig zu wissen: Die Sperre gilt nur für die Partie beim Tabellenzweiten und nicht darüber hinaus.
Eine ungewohnte Maßnahme des HSV: Nach der Alkoholfahrt von Jean-Luc Dompé (31) kündigte der Verein an, dass der Franzose neben einer hohen Geldbusse von sechsstelliger Höhe auch sozial tätig werden muss.
Wie die „BILD“ berichtet, musste Dompé 10.000 Warnwesten besorgen und selbst bezahlen, die für die Verkehrssicherheit eingesetzt werden.
Zudem soll er einen Teil der Westen persönlich in Hamburger Kindertagesstätten und Grundschulen verteilen – wie genau dies ablaufen soll, ist noch nicht geklärt.
Vorfreude ist bei Fábio Vieira (25) spürbar: Das Hinspiel gegen den BVB verpasste der Portugiese gesperrt, doch am Samstag wird er wieder in der Startelf stehen.
„Das ist ein enorm wichtiges Spiel! Es wird nicht leicht für uns. Wir kennen die Qualität von Dortmund. Wenn wir uns so gut wie möglich vorbereiten und als Einheit auftreten, können wir Großes erreichen. Wir werden alles daran setzen, die drei Punkte zu holen“, äußerte sich der Techniker im „Spieltagscheck“ des HSV.
Im Gespräch verriet der 25-Jährige außerdem, was er in Hamburg am liebsten unternimmt: „An freien Tagen gehe ich oft ins Portugiesenviertel, um ein Stück Heimat zu spüren, portugiesisch zu essen oder mich mit Landsleuten auszutauschen.“
Am Dienstag startete der HSV mit der Vorbereitung auf das nächste Topspiel am Samstagabend (18:30 Uhr) beim BVB. Dabei gab es einige personelle Veränderungen.
Nicolas Capaldo (27), der bereits drei Spiele verpasst hat, trainiert nach seiner Bauchmuskelverletzung weiterhin individuell auf dem Platz. „Capi hat schnelle Fortschritte gemacht, doch zuletzt gab es eine Stagnation. Er spürt noch Schmerzen, daher wird es für Dortmund knapp“, so Trainer Merlin Polzin (35) skeptisch.
Auch Philip Otele (26) und Albert Grönbaek (24) fehlten beim Training. „Philip ist etwas angeschlagen, aber wir hoffen, dass er morgen wieder dabei ist. Albert hat weiterhin mit Krankheit zu kämpfen. Er hätte beim Spiel gegen Köln dabei sein können, aber Fieber verschlechterte seinen Zustand im Tagesverlauf. Wir werden abwarten, ob er morgen mehr machen kann“, erklärte Polzin.
Bakery Jatta (27), Yussuf Poulsen (31) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) absolvierten weiterhin ihr Reha-Programm.
Matthias Ostrzolek (35) ist nach wie vor als Spielertrainer bei Regionalligist Schwaben Augsburg aktiv, wird aber zur kommenden Saison seinen Trainerposten bei Wacker Burghausen von Sven Bender (36) übernehmen.
„Von Beginn an wurde mir klar vermittelt, welche sportlichen Ziele der Verein verfolgt. Deshalb freue ich mich sehr auf diese Aufgabe“, blickte Ostrzolek voraus. „Als Coach will ich die Mannschaft auf dem Feld weiterentwickeln, das vorhandene Potenzial optimal nutzen und gemeinsam mit Spielern, Betreuern, Verein und Fans die ambitionierten Ziele konsequent verfolgen.“
Besonders spannend: Am 18. April treffen in der Regionalliga Bayern Schwaben Augsburg und Wacker Burghausen direkt aufeinander.
Mit starken Leistungen hat sich William Mikelbrencis (22) in den letzten Wochen ins Rampenlicht gespielt. Doch sein Vertrag beim HSV läuft im Sommer aus.
Wie das Portal Jeunes Footeux berichtet, hat der französische Klub RC Lens den Rechtsverteidiger ins Visier genommen. Lens, aktuell Zweiter der Ligue 1 und nur einen Punkt hinter Tabellenführer PSG, sucht einen Ersatz für Saud Abdulhamid (26), der wohl zur AS Roma zurückkehrt.
Dem Bericht zufolge passt Mikelbrencis perfekt in das Profil von Lens: jung, in Frankreich ausgebildet, vielseitig auf der rechten Seite einsetzbar und ablösefrei, sofern keine Vertragsverlängerung erfolgt.
Ein Wechsel des Beraters weist häufig auf einen möglichen Abschied hin, doch bei HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes (33) könnte die Situation anders sein.
„Im Fußball gibt es Geschichten, die man nicht beeinflussen kann. Ich konzentriere mich auf meine Leistung. Ich bin froh, dass ich diese Woche für Woche abrufen kann. Der Rest wird sich in der Zukunft ergeben“, erklärte Heuer Fernandes nach dem Remis gegen Köln.
Ursprünglich ging man davon aus, dass sein Vertrag nach dieser Saison ausläuft, der Torwart selbst setzte sich eine Frist bis März. „Jetzt kann ich keinen Zeitpunkt mehr nennen“, sagte Heuer Fernandes mit einem Lächeln – was einen guten Grund hat.
Wie die „Bild“ berichtet, verlängert sich sein Kontrakt bei Klassenerhalt automatisch um ein weiteres Jahr. So haben sowohl der Spieler als auch der HSV momentan keinen Zeitdruck, da der Klassenerhalt offenbar realistisch ist.
Mit neun Punkten Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz und sechs Zählern auf den Relegationsrang befindet sich der HSV nach 26 Spieltagen in einer hervorragenden Position, um das große Ziel Klassenerhalt zu sichern.
„Sky“-Experte Lothar Matthäus (64) sieht die Rothosen bereits so gut wie gerettet. Nach dem Remis gegen Köln schätzte der Ex-Weltfußballer die Wahrscheinlichkeit auf „85 bis 90 Prozent“.
HSV-Coach Merlin Polzin (35) reagierte mit einem Schmunzeln: „Ich würde Lothar Matthäus niemals widersprechen.“ Gleichzeitig betonte er jedoch, dass noch ein langer Weg bevorstehe.
Im Duell der Aufsteiger wird Schiedsrichter Tobias Welz (48) die Partie zwischen dem HSV und Köln leiten.
Unter seiner Leitung bestritten die Hanseaten bisher 28 Spiele mit einem durchwachsenen Ergebnis: acht Siege, neun Unentschieden und elf Niederlagen.
Der 1. FC Köln absolvierte bislang 21 Begegnungen mit Welz als Unparteiischem, die Bilanz fällt noch negativer aus: fünf Siege, vier Remis und zwölf Niederlagen.
Am Samstag treffen mit dem HSV und dem 1. FC Köln zwei seiner Ex-Klubs aufeinander. Interessant: Im Sommer wäre Davie Selke (31) fast zu einem anderen Bundesligisten gewechselt.
Laut „Sky“ zeigte der 1. FSV Mainz 05 großes Interesse und legte ein offizielles Angebot vor. Auch Celtic Glasgow aus Schottland war am Stürmer interessiert, doch beide Klubs scheiterten.
Selke steht seit letztem Sommer bei Basaksehir Istanbul unter Vertrag und erzielte in 15 Einsätzen sieben Tore. Der Hamburger Aufstiegsheld der vergangenen Saison zeigt weiterhin seine Qualitäten.
Ein herber Rückschlag für einen ehemaligen HSV-Spieler: Romeo Castelen (42), zwischen 2007 und 2011 bei den Rothosen aktiv, wurde in den Niederlanden wegen Geldwäsche verurteilt.
Das Gericht in Zwolle sprach eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten aus, davon sechs Monate auf Bewährung, sowie eine Geldstrafe von zwei Millionen Euro.
Castelen soll über den chinesischen Klub Zhejiang Yiteng mehrere Millionen Euro Schwarzgeld gewaschen haben. Im Jahr 2019 wurde er am Amsterdamer Flughafen mit 139.000 Euro Bargeld erwischt.
Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich drei Jahre Haft gefordert. Der Ex-Profi kündigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen.
William Mikelbrencis (22) kämpft aktuell um seine Zukunft beim HSV. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, doch seine starken Leistungen lassen positive Vertragsgespräche erwarten.
„Wenn du die Chance bekommst, musst du sie nutzen. Das hat er die gesamte Saison über getan“, lobte Trainer Merlin Polzin (35). Auch wenn Mikelbrencis gelegentlich auf der Bank Platz nehmen musste, habe er immer an sich gearbeitet.
In seinen ersten beiden Jahren kam er auf 12 Einsätze mit 571 Minuten Spielzeit. Bereits in der Aufstiegssaison bestritt er 25 Spiele, in der laufenden Saison sind es bereits 19, davon neun in der Startelf.
„William kam als sehr junger Spieler zu uns. Damals sprach er weder Deutsch noch Englisch. Er hat hart gearbeitet, auch wenn er manchmal weniger Einsatzzeiten hatte, als er sich wünschte“, beschrieb Polzin seine Entwicklung.
Der Trainer sieht jedoch noch viel Potenzial: „Er weiß genau, welche Schritte als nächstes folgen. Er ist auf dem Feld schnell und ein feiner Typ.“
Schlechte Nachrichten für den HSV: Stürmer Yussuf Poulsen (31) fällt erneut für mehrere Wochen aus. Wie Trainer Merlin Polzin (35) am Donnerstag mitteilte, zog sich der Däne eine Verletzung im rechten hinteren Oberschenkel zu.
„Das ist sehr bitter“, sagte Polzin und berichtete, dass Poulsen nach der Diagnose niedergeschlagen war. „Weder für ihn noch für uns ist das zufriedenstellend.“ Poulsen kam mit großen Erwartungen zum HSV, wurde jedoch immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen.
„Die Saison ist noch nicht vorbei“, blickte Polzin nach vorne, auch wenn die genaue Ausfalldauer noch unklar sei. „Er wird weiterhin seinen Beitrag leisten, damit wir eine gute Saison spielen und unsere Ziele erreichen.“
HSV-Coach Merlin Polzin (35) äußerte sich deutlich zum Fehlen von Rayan Philippe (25 bei der Partie in Wolfsburg: „Ich wollte Rayan klarmachen, dass er an bestimmten Dingen arbeiten muss. Das haben wir intern besprochen.“
Er erwartet, dass sich Philippe nach schwachen Leistungen zurückmeldet. Eine Rückkehr am Samstag gegen Köln ist nicht ausgeschlossen, doch der Angreifer muss zeigen, dass er die Anforderungen erfüllt.
„Ich habe einfach höhere Erwartungen an Rayan“, betonte Polzin. „Er hat bereits deutlich bessere Leistungen gezeigt.“ Zwar ist Philippe mit fünf Treffern gemeinsam mit Luka Vuskovic (19) bester Torschütze des HSV, fällt jedoch immer wieder in Leistungstiefs.
Der Trainer meinte sogar: „Er muss sich noch zurechtfinden.“ Dabei ist Philippe seit bereits acht Monaten beim HSV – die Eingewöhnungsphase sollte somit vorbei sein. „Ich sehe das nicht dramatisch“, fügte Polzin hinzu. „Wir versuchen, Rayan klarzumachen, woran wir arbeiten wollen. Phasen, in denen nicht alles läuft, sind normal. Da muss er durch.“
Der HSV kann mehr oder weniger schon für die kommende Saison in der Bundesliga planen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Luka Vuskovic (19) ein weiteres Jahr im Volkspark bleibt, sinkt mit jeder Begegnung. Seine Leistungen sind zu stark.
Deshalb suchen die Verantwortlichen bereits nach einem Nachfolger. Laut dem griechischen Medium SDNA hat der HSV den Innenverteidiger Lorenzo Pirola (24) von Olympiakos Piräus ins Visier genommen und ihn sogar beim letzten Spiel beobachtet.
Pirola stammt aus der Jugend von Inter Mailand und absolvierte zahlreiche Länderspiele im Nachwuchsbereich Italiens. Seit Sommer 2024 spielt er in Piräus, wo sein Vertrag noch bis Ende Saison 2027/28 läuft. Sein Marktwert wird auf neun Millionen Euro geschätzt.
Der HSV begann am Dienstag mit der Vorbereitung auf das Samstagabend-Topspiel gegen Köln. Winter-Neuzugang Albert Grönbaek (24) war ebenfalls mit dabei.
„Ich freue mich, ihn wieder im Mannschaftstraining zu sehen. Er braucht noch etwa eine Trainingswoche, in der er ohne Einschränkungen mitmachen kann. Ich hoffe, dass er bald einsatzfähig ist“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35).
Nicht im Teamtraining waren aus Belastungssteuerungsgründen Ransford Königsdörffer (24) und William Mikelbrencis (22). Auch Nicolas Capaldo (27), Bakery Jatta (27) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) arbeiteten individuell in der Reha.
Speziell bei Capaldo könnte ein Einsatz gegen Köln möglich sein: „Es könnte eine Punktlandung werden. Das Ziel ist, dass wir es hinbekommen“, erklärte Polzin, schränkte jedoch ein: „Aber als Trainer ist man oft mehr Träumer als Realist.“
Beim 2:1-Sieg des HSV in Wolfsburg war Luka Vuskovic (19) der herausragende Spieler. Der Abwehrspieler war an beiden Elfmeter-Entscheidungen beteiligt und verwandelte einen davon, wenn auch mit viel Glück, selbst.
Der ehemalige HSV-Sportvorstand Jonas Boldt (44) sprach bei Sky90 über den jungen Kroaten: „Für mich ist er der Schlüsselspieler.“ Er lobte die Familie Vuskovic für ihre große Leidenschaft für den Fußball.
Gleichzeitig übte Boldt Kritik an seinem ehemaligen Verein: „Es ist fast fahrlässig, so viel Verantwortung auf seine Schultern zu legen.“ Vuskovic habe fünf sehr wichtige Tore erzielt; beide Elfmeter gegen Wolfsburg gingen auf sein Konto. Obwohl er eigentlich Verteidiger sei, spiele er eine enorme Rolle im Offensivspiel des HSV. Wie auch Rayan Philippe hat er fünf Saisontore.
Boldt ist überzeugt, dass der Aufsteiger ohne Vuskovic nicht auf Rang zehn stehen würde: „Die zwei Spiele vor seiner Verpflichtung waren weit entfernt vom Bundesliga-Niveau. Er bringt enormen Input.“
Zunächst brachte Christian Eriksen (34) Wolfsburg in Führung, doch Vuskovic (19) und Jean-Luc Dompé (30) drehten das Spiel per Elfmeter und schrieben Bundesliga-Geschichte.
Die meisten Elfmeter in einem Spiel gab es in der Saison 1965/66 zwischen Gladbach und Dortmund – fünf Strafstöße, von denen vier verwandelt wurden. Das Endergebnis lautete 5:4 für Dortmund.
Die Top-Klubs stehen Schlange: Der HSV muss sich darauf einstellen, dass Luka Vuskovic (19) im Sommer zu Tottenham Hotspur zurückkehrt. Ob er in Nord-London bleibt, ist noch offen.
Der 19-jährige Kroate steht mittlerweile bei nahezu jedem europäischen Spitzenverein auf der Wunschliste; zuletzt wurde auch FC Barcelona Interesse nachgesagt.
Sein Berater Pini Zahavi (83) äußerte sich in spanischen Medien zu den Gerüchten: „Ich kann dazu aktuell nichts sagen. Der Spieler gehört weiterhin dem HSV und konzentriert sich voll auf den Verein. In zwei Monaten, nach Ablauf seiner Leihfrist und offizieller Rückkehr zu Tottenham, werden wir Neuigkeiten verkünden.“
Nach dem Sieg in Wolfsburg dürfte HSV-Profi Daniel Elfadli (28) erleichtert gewesen sein, nachdem er eine schwierige erste Halbzeit erlebte.
Der Verteidiger, der Warmed Omari (25) vorgezogen wurde, unterlief in der 18. Minute ein schwerer Fehlpass – Glück für ihn, dass Wolfsburg daraus kein Kapital schlug.
Zwei Minuten später wurde es schlimmer: Beim Versuch, den Ball zu klären, traf Elfadli VfL-Spieler Yannick Gerhardt (31) am Kopf. Der fällige Elfmeter wurde von Christian Eriksen (34) zum 1:0 verwandelt.
Elfadli erhielt Gelb und hätte nach einem weiteren Foul kurz vor der Pause fast die Ampelkarte gesehen. Nach einer klaren Ansage des Schiedsrichters Florian Exner (35) musste Trainer Merlin Polzin (35) ihn in der Halbzeit auswechseln.
Schiedsrichter Florian Exner (35) leitet die Bundesliga-Partie zwischen Wolfsburg und dem HSV.
Die Rothosen bestritten bisher fünf Spiele unter Exners Leitung und weisen eine ansprechende Bilanz auf: drei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage.
Für Wolfsburg sieht es weniger gut aus: Drei Partien mit Exner als Schiedsrichter, nur ein Sieg, zwei Niederlagen.
Die Zukunft von Luka Vuskovic (19) ist noch ungewiss: Wird er beim HSV bleiben, um gemeinsam mit seinem Bruder Mario zu spielen? Kehrt er zu Tottenham zurück? Oder wechselt er gar zu einem anderen Klub?
Laut Sky könnte Letzteres zutreffen: Demnach beobachtet der FC Barcelona den kroatischen Abwehrspieler genau, da sich im Sommer bei den Katalanen eine Lücke in der Innenverteidigung auftut.
Besonders interessant: Vuskovic wird von Pini Zahavi (83) vertreten, der auch Berater von Barca-Coach Hansi Flick (61) ist.
Ein herber Verlust für den HSV: Bakery Jatta (27) fällt in den kommenden Wochen aus.
Der Verein teilte mit, dass der Gambier sich im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen eine Verletzung im linken hinteren Oberschenkel zuzog und bereits in der 29. Minute ausgewechselt werden musste.
Jatta spielte lange keine Rolle unter Trainer Polzin, kämpfte sich Ende 2025 aber zurück und absolvierte seitdem zehn von zwölf Partien.
HSV-Fans aufgepasst: Die DFL hat die zeitgenaue Ansetzung der Bundesliga-Spieltage 28 bis 30 bekanntgegeben. Der HSV ist unter anderem im Nordderby gegen Werder Bremen zweimal samstags um 15:30 Uhr und einmal sonntags um 17:30 Uhr im Einsatz.
Spiele im Überblick:
Samstag, 4. April (15:30 Uhr): HSV vs. FC Augsburg
Sonntag, 12. April (17:30 Uhr): VfB Stuttgart vs. HSV
Samstag, 18. April (15:30 Uhr): Werder Bremen vs. HSV
Sören Storks (37) wird das Nachholspiel gegen Bayer 04 Leverkusen am Mittwochabend als Schiedsrichter leiten.
Der aus Nordrhein-Westfalen stammende Ramsdorfer pfiff bereits vor einigen Monaten eine Hamburger Partie, die der HSV trotz Unterzahl und hitziger Schlussphase spät für sich entscheiden konnte.
Storks zeigte Alexander Rössing-Lelesiit (19) in der 81. Minute die Gelb-Rote Karte, nachdem der Norweger zu hart in den Zweikampf mit Stuttgarts Josha Vagnoman (25) gegangen war.
Bislang leitete der Schiedsrichter erst fünf Erst- und Zweitliga-Spiele des HSV. Die Statistik spricht für die Rothosen: Nur eine Niederlage unter seiner Leitung.
Besteht Grund zur Sorge bei den HSV-Fans? Keeper Daniel Heuer Fernandes (33) hat sich nach dem Bundesliga-Aufstieg zu einem der besten Torhüter etabliert – allerdings läuft sein Vertrag im Sommer aus.
Der Torwart erklärte kürzlich, dass er Gespräche mit dem Verein über seine Zukunft führe. Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, hat er dabei seinen Berater gewechselt und sich im Guten von seiner bisherigen Agentur getrennt.
Der HSV zeigte sich über diese Entscheidung überrascht. Was das für die weitere Karriere Heuer Fernandes’ bedeutet, ist derzeit offen. Möglich ist, dass er so eine bessere Verhandlungsposition schaffen oder einen Vereinswechsel prüfen möchte.
Fábio Vieira (25) trägt erheblich dazu bei, dass der HSV eine solide Saison spielt. Nach seiner Leihe vom FC Arsenal hat sich der Portugiese zum Leistungsträger entwickelt. Doch wie sieht seine Zukunft aus?
SPORT BILD berichtet, dass Vieira bereits entschieden habe, im Sommer nicht nach London zurückzukehren. Bei den „Gunners“ konnte er sich seit seinem Wechsel 2023 nicht durchsetzen.
Vieira fühlt sich beim HSV und in Hamburg sehr wohl und kann sich durchaus vorstellen, zu bleiben. Problematisch ist die Ablösesumme: Die Kaufoption liegt bei über 20 Millionen Euro – eine stolze Summe.
Die Verantwortlichen hoffen jedoch, den Preis drücken zu können, vor allem wenn Vieira selbst einen festen Wechsel nach Hamburg befürwortet. Das Ergebnis bleibt offen.
Diagnose bestätigt: HSV-Profi Nicolas Capaldo hat sich im Spiel gegen Leipzig eine Bauchmuskelverletzung zugezogen.
Das ergab eine MRT-Untersuchung am Montag im Athletikum am Volkspark. Der Argentinier wird der Mannschaft „mehrere Wochen“ fehlen, nachdem er gegen RB bereits nach rund 20 Minuten ausgewechselt werden musste. Anfangs wurde von einer Adduktorenverletzung ausgegangen.
So wenig Gästefans waren schon lange nicht mehr im Volksparkstadion. Obwohl das Spiel gegen RB Leipzig mit 57.000 Zuschauern ausverkauft war, reisten nur etwa 1.500 Leipziger Fans mit – die geringste Zahl dieser Saison.
Selbst der Tabellenletzte 1. FC Heidenheim hatte mit knapp 2.100 mitgereisten Fans mehr dabei.
Zuletzt waren es beim torlosen Heimspiel gegen SV Elversberg im März nur rund 1.000 Gästefans.
Bitter für den HSV: Neben der Niederlage gegen Leipzig verlor der Verein auch noch zwei Verteidiger.
Miro Muheim (27) sah von Schiedsrichter Bastian Dankert (45) für ein hartes Foul seine fünfte Gelbe Karte und wird das Nachholspiel gegen Leverkusen sicher verpassen.
„Wir haben drei, vier Spieler als Ersatz in der Hinterhand“, kommentierte Trainer Merlin Polzin (35).
Zudem gibt es Sorgen um Nicolas Capaldo (27). Der Argentinier musste nach wenigen Minuten mit Schmerzen im Oberschenkel-/Adduktorenbereich ausgewechselt werden und wirkte sehr betroffen.
Polzin erklärte, dass Capaldo bei einem Sprint einen „Zwick“ verspürte und kündigte für Montag weitere Untersuchungen an. Ein Einsatz gegen Leverkusen ist fraglich, möglicherweise droht sogar eine längere Pause.
Schiedsrichter Bastian Dankert (45) wird das Spiel HSV gegen RB Leipzig leiten.
Bisher leiteten die Rothosen 18 Partien unter Dankert. Die Bilanz ist negativ: sieben Siege, ein Unentschieden und zehn Niederlagen.
Leipzig absolvierte 17 Spiele mit Dankert als Unparteiischem und hat eine positive Statistik: neun Siege, fünf Unentschieden und drei Niederlagen.
Gute Vorzeichen für einen weiteren magischen Abend im Volkspark: Wenn der HSV am Sonntag RB Leipzig empfängt, könnten die Rothosen fast in Bestbesetzung auflaufen.
Nur die verletzten Albert Grönbaek (24) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) stehen laut Trainer Polzin (35) nicht zur Verfügung. Alle anderen seien „heiß und einsatzbereit“.
Auch Leistungsträger Albert Sambi Lokonga (26) ist nach seinem Außenbandriss im Sprunggelenk wieder eine ernsthafte Option für den Kader. Ob er tatsächlich spielt, wird sich rund eine Stunde vor Anpfiff entscheiden.
1. Bundesliga Tabelle
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Saisonende auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) bestreitet in der Relegation den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Liga.