So geht Lok Leipzig die Herausforderung Aufstieg an
Leipzig – Könnte das Jahr 2026 das entscheidende für Lok Leipzig werden, um den Sprung in die 3. Liga zu schaffen? Mit einem Polster von fünf Zählern auf den Verfolger Carl Zeiss Jena in der Regionalliga Nordost ist das Ziel für die kommenden Monate klar abgesteckt. Mittlerweile haben die Blau-Gelben mit der Vorbereitung begonnen.
Der Januar ist vor dem Pflichtspielauftakt gegen Meuselwitz (31. Januar) gut gefüllt.
Lok plant mehrere Testpartien. Bislang sind Spiele gegen Oberhausen (14. Januar) und Fortuna Köln (16. Januar), die im Rahmen des Trainingslagers in Belek (Türkei) stattfinden, terminiert.
Nach der Rückkehr nach Deutschland am 17. Januar könnte eventuell noch ein weiterer Testkick arrangiert werden.
Nachdem am vergangenen Sonntag erstmals wieder in der Halle mit Ball am Fuß trainiert wurde, wird es am Dienstag schon etwas ernster.
Der Regionalligist nimmt am HALPLUS-CUP in der SWH.arena in Halle teil, wo unter anderem die Ligakonkurrenten Eilenburg und der HFC mit von der Partie sind. Das Turnier startet um 15 Uhr. Die Hauptaufgabe liegt dabei vor allem darin, dass sich vor dem Abflug zum Trainingslager am 10. Januar kein Spieler verletzt.
Zum Trainingsstart war noch unklar, ob alle Akteure mit in die Türkei reisen können.
David Grözinger, Tobias Dombrowa, Linus Zimmer und Stürmer Christoph Maier sind aktuell leicht angeschlagen. Positiv ist jedoch, dass Malik McLemore nach seinem Kreuzbandriss wieder behutsam ins Mannschaftstraining eingebunden wird.
Spannend bleibt auch, dass Lok wie angekündigt noch einen Verteidiger verpflichten möchte. Ob einer der Kandidaten, mit denen Gespräche geführt werden, schon mit ins Trainingslager reisen darf, steht noch nicht fest.
Sportchef Toni Wachsmuth (39) betont, dass sich der Verein keinen unnötigen Druck machen möchte, sondern lieber zum richtigen Zeitpunkt den idealen Spieler verpflichtet.
Regionalliga Nordost – Tabelle
Der Meister der Regionalliga Nordost tritt am Saisonende in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern an. Der Sieger dieser Duelle steigt in die 3. Liga auf. Insgesamt können bis zu vier Teams aufsteigen, abhängig von den Absteigern aus der 3. Liga.