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„Wird eine Herausforderung“: Lok Leipzig ohne Tor-Garantie und mit Fanausschluss ins Spiel

Leipzig – Am Mittwochabend um 19 Uhr empfängt Lok Leipzig im Bruno-Plache-Stadion Hertha Zehlendorf. Auf den ersten Blick scheint die Partie klar zugunsten der Hausherren zu verlaufen. Die Blau-Gelben führen die Tabelle an, während die Berliner abgeschlagen auf dem letzten Platz stehen. Doch könnte das Ergebnis am Ende durchaus knapper ausfallen, als es die Rangliste vermuten lässt.

Die Sachsen müssen vor dem Spiel einige Hürden überwinden. Zum einen steht der Einsatz von Top-Torjäger Stefan Maderer (29 Jahre, 14 Tore) auf der Kippe.

Nach dem jüngsten Spiel gegen Babelsberg (2:1) musste der Stürmer verletzt vom Platz getragen werden. Schmerzen im Fuß zwangen ihn dazu. Am Montag wurde deshalb eine MRT-Untersuchung durchgeführt.

Trainer Jochen Seitz (49) erklärte auf der Pressekonferenz: „Wir warten noch auf die Befunde und entscheiden dann, ob es für Mittwoch reicht. Aktuell sieht es eher schlecht aus.“

Daher ist es gut möglich, dass Kapitän Djamal Ziane (33) den Platz in der Startelf übernehmen wird.

Ein weiterer Aspekt betrifft die Zuschauer: Beim Spiel gegen Hertha Zehlendorf wird die Gegengerade fast leer bleiben. Zugang erhalten ausschließlich Dauerkarteninhaber. Diese Maßnahme wurde von Blau-Gelb selbst nach dem Vorfall mit dem Becherwurf auf den Zwickauer Busfahrer beschlossen.

Seitz dazu: „Natürlich ist das ungewöhnlich, aber wir müssen damit umgehen. Glücklicherweise gilt das nur für dieses eine Spiel. Trotzdem müssen die Fans auf dem Dammsitz oder der Tribüne besonders lautstark unterstützen, damit eine gute Atmosphäre entsteht.“

Abgesehen von diesen Punkten warnte der Trainer davor, den Gegner in dieser Regionalliga zu unterschätzen.

„Wenn man sich die letzten Resultate von Hertha Zehlendorf anschaut, wird klar, dass es schwer ist, gegen sie zu gewinnen. Das ist keine Mannschaft, die man einfach so besiegt. Wir werden den Gegner sicher nicht mit zweistelligem Ergebnis nach Hause schicken“, sagte Seitz.

Bisher wurden 3600 Tickets verkauft. Lok Leipzig hofft jedoch auf noch mehr Unterstützung von den Fans.

Regionalliga Nordost Tabelle

Der Meister der Saison 2026 tritt am Ende in zwei Aufstiegsspielen gegen den Gewinner der Regionalliga Bayern an. Der Sieger dieser Duelle steigt in die 3. Liga auf. Je nach Anzahl der Absteiger aus der 3. Liga steigen maximal vier Teams ab.