Eckball-Wiederholung bringt den Sieg! Lok Leipzig lässt Jena hinter sich
Leipzig – Der 1. FC Lokomotive Leipzig erfüllte am Sonntag mit dem 3:0 (0:0) gegen den FC Eilenburg seine Favoritenrolle und sicherte sich damit einen wichtigen Dreier, um den Abstand zur nahenden Konkurrenz in der Regionalliga Nordost zu verteidigen.
In den ersten Minuten war noch die Niederlage mit 0:3 in Chemnitz spürbar, sowohl körperlich als auch mental. Erst nach rund 15 Minuten entstand die erste echte Chance für Leipzig nach einem Freistoß, doch ein Abschluss gelang nicht.
Alle Voraussetzungen deuteten auf einen klaren Heimsieg des Tabellenführers gegen den Vorletzten hin: Das Hinspiel wurde mit 1:0 gewonnen, die letzten sechs Begegnungen gingen allesamt an Lok, und Eilenburg wartet auswärts weiterhin auf einen Sieg.
Erst etwa ab der Mitte der ersten Halbzeit wurde Lok Leipzig offensiv aktiver, spielte mehrere Angriffe heraus, scheiterte jedoch mehrfach an der gut organisierten Abwehr der Nordsachsen. Im Vergleich zum 2:2 in Zwickau Mitte Dezember gab es bei Eilenburg fünf Änderungen in der Startelf. Eine der besten Gelegenheiten vergab Farid Abderrahmane, der nach einer Ecke per Kopf über das Tor köpfte (26.).
Obwohl sich die höhere Spielqualität der Gastgeber im Bruno-Plache-Stadion deutlich zeigte, hielten die Gäste bis zur Pause gut dagegen. Nach überzeugenden Testspielen gegen Zwickau (2:0), Babelsberg (1:0), den HFC (2:2) oder Naunhof (15:0) reiste das Team von Kevin Rodewald selbstbewusst nach Leipzig.
Im zweiten Abschnitt war kaum eine Minute gespielt, als der Führungstreffer in der Luft lag: Eren Öztürk kämpfte sich in den Strafraum, fand keinen Mitspieler und schoss aus dem Stand, verfehlte das Tor von Jakob Piele nur knapp (46.).
Kurz darauf fiel jedoch die Führung: Alexander Siebeck köpfte eine Ecke von David Grözinger ungehindert ins lange Eck – ohne Absprung – zum 1:0 (49.).
Weniger als zehn Minuten später legten die Blau-Gelben nach: Nach einer Eckball-Wiederholung rutschte Stefan Maderer der Ball am Kopf vorbei, sodass Siebeck erneut frei stand und zum 2:0 einschieben konnte (58.).
Neun Minuten später war die Partie endgültig entschieden: Ayodele Adetula spielte einen Diagonalpass hinter die Abwehr auf die andere Seite. Adrian Jarosch konnte nicht mehr rechtzeitig klären, Maderer stoppte den Ball und schloss flach zum 3:0 ab – seinem zehnten Saisontor und dem Endstand.
Tabelle Regionalliga Nordost
Der Meister der Saison 2026 bestreitet zum Saisonende zwei Aufstiegsspiele gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Gewinner dieser Duelle steigt in die 3. Liga auf. Je nach Abstieg aus der 3. Liga können maximal vier Teams in der Regionalliga absteigen.