Liverpool-Ikone gibt Krebsdiagnose versehentlich preis!
Liverpool (England) – Große Besorgnis um Kenny Dalglish (75)! Die legendäre Figur des FC Liverpool hat seine Krebserkrankung öffentlich gemacht – allerdings nicht ganz freiwillig, wie der ehemalige schottische Top-Stürmer verriet.
"Wie mein unbeabsichtigtes Posting in den sozialen Netzwerken bereits andeutete, befinde ich mich aktuell in Behandlung wegen Krebs", schrieb das Mitglied des FC-Liverpool-Vorstands auf Instagram.
"Eigentlich wollte ich diese Angelegenheit privat halten, so war der Plan, doch meine mangelhaften technischen Fertigkeiten haben mich dazu gezwungen", ergänzte der 75-Jährige. "Anders als bei meiner Handybedienung verläuft die Therapie jedoch gut."
Welches digitale Missgeschick genau zu der Offenbarung geführt hat, behielt der schottische Rekordnationalspieler für sich. Das "Liverpool Echo" berichtet, dass ein vorheriger Beitrag Zweifel an seinem Gesundheitszustand geweckt habe.
Der FC Liverpool stellte sich umgehend hinter die Vereinsikone: "Wir stehen fest an deiner Seite, Sir Kenny. Unsere Unterstützung, besten Wünsche und Liebe gelten dir und deiner Familie, damals wie heute und in Zukunft."
Sein Sohn Paul zeigte sich auf Instagram mit ebenso viel Humor wie sein Vater: "Vielleicht bist du nicht der Beste, wenn es um soziale Medien geht, aber du bist der stärkste Mensch, den ich kenne. Du wirst das schaffen, ich hab dich lieb."
Zumindest wünscht sich Dalglish nun doch mehr Privatsphäre für sich und seine Angehörigen.
Der ehemalige Offensivspieler begann seine Karriere bei Celtic Glasgow und wechselte 1977 nach vier Landesmeistertiteln in Schottland an die Anfield Road.
Dort trat er die Nachfolge von Kevin Keegan (75) an, der erst am Montag seine eigene Krebserkrankung öffentlich gemacht hatte.
Mit den "Reds" gewann der agile Stürmer acht Meisterschaften, zwei FA-Cups sowie drei Europapokal-der-Landesmeister-Trophäen. Insgesamt erzielte er in 515 Partien 172 Tore und übernahm ab der Saison 1985/86 sogar die Rolle des Spielertrainers. 2018 wurde er zudem zum Ritter geschlagen.