zurück

Nur noch wenige Tage bleiben RB Leipzig, um jetzt noch zuzuschlagen!

Leipzig – Am Dienstagabend tritt RB Leipzig im Nachholspiel der Bundesliga beim FC St. Pauli an (20:30 Uhr/Sky). Ziel ist es, die nächsten drei Punkte einzufahren, um wieder einen Platz in der Champions League zu erreichen. Während sich das Team auf die letzte Phase der Vorbereitung konzentriert, hat Sportdirektor Marcel Schäfer (41) alle Hände voll zu tun.

Es gilt nicht nur, im Winter Timo Werner (29), der kurz vor einem Wechsel zu den San José Earthquakes steht, von der Gehaltsliste zu streichen.

Zusätzlich stehen noch Vertragsverlängerungen mit Xaver Schlager (28) und Peter Gulacsi (35) aus, und möglicherweise sollen auch einige Neuzugänge verpflichtet werden.

Trainer Ole Werner (37) äußerte sich in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Pauli überraschend konkret: „Wir beobachten während des Transferfensters wie gewohnt den Markt, um zu prüfen, ob sich Möglichkeiten ergeben, die Mannschaft weiter zu verstärken – und das bis zum letzten Tag.“

Der langwierige Ausfall von Assan Ouedraogo (19), der mindestens bis Ende März ausfällt, könnte die Verantwortlichen zu Transfers zwingen. Sollte zudem keine Einigung mit Schlager erzielt werden, besteht zusätzlich Bedarf auf dieser Position.

Wie schon berichtet, sind die Verhandlungen mit Ayodele Thomas (18) offenbar weit fortgeschritten. Aufgrund begrenzter Einsatzchancen könnte der Transfer jedoch erst im Sommer abgeschlossen werden. Gleiches gilt für den Innenverteidiger Abdoul Kone (20), der als möglicher Ersatz für Castello Lukeba (23) geholt werden soll und voraussichtlich mindestens 20 Millionen Euro kostet.

Das Transferfenster in Deutschland schließt am 2. Februar um 18 Uhr.

Bis zu diesem Zeitpunkt hat Schäfer also noch einiges zu erledigen. Sollten die kommenden Spiele gegen Pauli und Mainz im schlimmsten Fall verloren gehen, könnte der Druck, weitere Spieler zu verpflichten, noch deutlich steigen.

Bundesliga-Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) muss in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.