HSV-Blog: Leiterin des Frauenfußballs verlässt die Rothosen
Hamburg – Die Saison ist vorbei! Zum Abschluss sicherte sich der HSV noch einen verdienten Punkt beim Spitzenclub Bayer 04 Leverkusen.
Während einige Profis nun an der WM teilnehmen, genießen andere die Sommerpause. Hinter den Kulissen laufen jedoch bereits die Vorbereitungen für die neue Spielzeit.
In unserem HSV-Blog erfahrt ihr aktuelle Informationen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und alle weiteren Neuigkeiten aus dem Volksparkstadion.
Wie der Verein am Freitag bekanntgab, wird die Zusammenarbeit zwischen dem Hamburger SV und Saskia Breuer, der Leiterin des Frauenfußballs, ab der kommenden Saison beendet.
Der auslaufende Vertrag von Breuer zum 30. Juni 2026 wird nicht verlängert, heißt es in einer offiziellen Erklärung. Nach einer sorgfältigen Auswertung der vergangenen Spielzeit und im Hinblick auf die Herausforderungen der nächsten Saison einigten sich der Klub und die 43-Jährige gemeinsam darauf, die Zusammenarbeit mit Saisonende zu beenden.
Saskia Breuer kam im August 2024 zunächst als Koordinatorin für den Frauenfußball zum HSV und übernahm später die Leitung dieser Sparte. Während ihrer Amtszeit erzielte der Frauenfußball des HSV bedeutende Erfolge, darunter der Aufstieg in die Bundesliga in der Saison 2024/25 sowie der Klassenerhalt in der vergangenen Spielzeit.
Ein vielversprechender Nachwuchsspieler bleibt dem Verein langfristig erhalten: Innenverteidiger Shafiq Nandja (19) unterschrieb kürzlich seinen ersten Profivertrag beim HSV. Dies teilten die Rothosen am Donnerstagabend mit.
„Shafiq hat sich diesen Schritt durch harte Arbeit und Disziplin mehr als verdient“, betonte Sportdirektor Claus Costa. Der junge Verteidiger habe im Training mit den Profis konstant gute Leistungen gezeigt und bereits seine ersten Einsätze in der Bundesliga absolviert. „Die Vertragsbindung ist daher ein logischer nächster Entwicklungsschritt“, so Costa.
Nandja äußerte sich ebenfalls: „Als gebürtiger Hamburger, der viele Jahre im Nachwuchs des HSV verbracht hat, bedeutet mir dieser Vertrag sehr viel. Es erfüllt mich mit Stolz, dieses Zwischenziel erreicht zu haben. Gleichzeitig weiß ich, dass ich noch ganz am Anfang stehe und weiterhin hart arbeiten muss, um mich dauerhaft in der Bundesliga-Mannschaft zu etablieren.“
Das erste Puzzleteil für die kommende Saison steht offenbar kurz vor dem Abschluss: Laut dem „Hamburger Abendblatt“ soll Kofi Amoako (21) am Donnerstag seinen obligatorischen Medizincheck im Volkspark absolvieren.
Wenn alles reibungslos verläuft, wird der Wechsel am Freitag nach Vertragsunterschrift offiziell bekannt gegeben. Die Rothosen verpflichten den defensiven Mittelfeldspieler dank einer Ausstiegsklausel für rund zwei Millionen Euro von Dynamo Dresden.
Ein weiterer wichtiger Baustein bleibt erhalten: Nach übereinstimmenden Medienberichten steht HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) kurz vor einer Vertragsverlängerung.
Sein bisheriger Vertrag verlängerte sich aufgrund des Klassenerhalts automatisch bis 2027, nun soll eine neue Vereinbarung bis 2028 abgeschlossen werden. Laut Berichten fehlt nur noch die Unterschrift des Schlussmanns.
Der „Hamburger Morgenpost“ zufolge war eine Bedingung für die Verlängerung, dass Heuer Fernandes als klare Nummer eins in die kommende Saison gehen kann. Dies wurde ihm von den Verantwortlichen zugesichert.
Mit seinem letzten Treffer der Saison verhinderte Fabio Vieira (25) für Bayer Leverkusen die Teilnahme an der Champions League. Für sein Tor wurde er von den Mitspielern und den HSV-Fans lautstark gefeiert. War das vielleicht ein Abschiedsgruß?
Der Leihspieler vom FC Arsenal kostet 22 Millionen Euro – eine Summe, die für den HSV zu hoch sein dürfte. Im Sommer wird sich zeigen, ob beide Klubs eine günstigere Lösung finden oder ob der beliebte Mittelfeldspieler den Verein verlassen wird.
Der 25-Jährige betonte, dass er sich in Hamburg sehr wohlgefühlt habe: „In dieser Saison war ich glücklich hier. Ich spüre, dass die Fans mich wirklich schätzen. Ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem Klub immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Am wichtigsten ist, dass der HSV die Klasse gehalten hat – und ich war Teil davon, das freut mich sehr.“
Vieira plant zunächst eine Auszeit mit seiner Familie, um den Fußball hinter sich zu lassen. Anschließend will er mit Arsenal und seinen Beratern über seine Zukunft sprechen und die beste Lösung finden.
Nach dem Remis in Leverkusen zog „Sky“-Experte Dietmar Hamann (52) ein positives Resümee zur HSV-Saison. Trotz eines holprigen Starts habe die Mannschaft viel richtig gemacht, so der ehemalige Profi.
„Das war eine wirklich eingespielte Truppe über die gesamte Saison. Das hat sie heute wieder bewiesen. Polzin und seine Jungs haben als Aufsteiger eine hervorragende Leistung gezeigt“, erklärte Hamann.
Schiedsrichter Tobias Stieler (44) leitet das Spiel zwischen Leverkusen und dem HSV in der BayArena – im Idealfall ohne große Einflussnahme.
Die Werkself weist eine sehr positive Bilanz bei Partien mit dem 44-Jährigen auf: Von 34 Spielen gewann Bayer 27, nur dreimal unterlag das Team. Viermal wurde zumindest ein Punkt geholt.
Der HSV hat erst vier Begegnungen unter Stielers Leitung bestritten, dabei steht eine negative Bilanz: ein Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen.
Dass Luka Vuskovic (19) den HSV verlassen wird, gilt als gesichert. Sein Name bleibt jedoch präsent, denn ab September darf sein Bruder Mario (24) wieder mit der Mannschaft trainieren, ab November steht sogar ein Einsatz auf dem Platz bevor.
„Ihm geht es gut. Er trainiert täglich, um bestmöglich fit zurückzukommen“, erklärte Luka in einem vereinseigenen Interview. „Wenn wir gegeneinander spielen, sehe ich, dass er besser in Form ist.“
Mario freut sich auf seine Rückkehr: „Ich sehe, wie sehr er den Club liebt und wie sehr er es genießt, hier zu spielen und zu trainieren“, sagte Luka und ergänzte optimistisch: „Das wird nächste Saison richtig großartig.“
Positive Nachrichten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) konnte nach seiner Syndesmose-Verletzung am Mittwoch wieder vollständig am Teamtraining teilnehmen. Ein Einsatz gegen Leverkusen wird als realistisch eingeschätzt.
Nicolas Capaldo (27) musste wegen Rückenbeschwerden pausieren. Bei dem Argentinier wird man die Entwicklung in den nächsten Tagen beobachten müssen. Gleiches gilt für Robert Glatzel (32), der mit einer Wadenzerrung möglicherweise am Sonntag nicht spielen kann.
Jean-Luc Dompé (30) konnte in dieser Saison beim HSV kaum überzeugen. Statt auf dem Rasen sorgte der Franzose eher abseits des Spielfelds für Schlagzeilen. Nach einer Alkoholfahrt wurde er im Januar suspendiert und zu einer Rekordstrafe verurteilt.
Beim letzten Heimspiel der Saison fehlte Dompé im Kader, da er laut Trainer Merlin Polzin (35) nicht bei 100 Prozent gewesen sei, um der Mannschaft zu helfen. Diese Aussage ließ bei den Fans aufhorchen.
Ein Anhänger schrieb auf X, er freue sich, wenn Dompé „endlich die Stadt Hamburg verlässt“. Darauf konterte der Spieler selbst und kommentierte den Beitrag mit „My contract is 2027“ und einem Kussmund.
Die Zukunft von Dompé beim HSV ist daher ungewiss, da er an seine Leistungen nicht anknüpfen konnte und häufig verletzt war.
Der Leihabbruch und der anschließende Wechsel zum FC Southampton erweisen sich für Torhüter Daniel Peretz (24) als voller Erfolg. Mit einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage hat er sich mit den Saints auf den vierten Rang gekämpft und damit die Play-offs zum Aufstieg in die Premier League erreicht – die erste Hürde ist geschafft.
Nach einem torlosen Hinspiel stand am Dienstagabend das Rückspiel gegen den FC Middlesbrough an, das sehr turbulent verlief. Bereits nach fünf Minuten musste Peretz das erste Gegentor hinnehmen, doch noch in der ersten Halbzeit gelang seinem Team der Ausgleich.
Vor dem Spiel sorgte der deutsche Trainer Tonda Eckert (33) fast für einen Eklat: Der vierte Offizielle konnte ihn gerade noch davon abhalten, handgreiflich gegenüber Middlesbrough-Coach Kim Hellberg (38) zu werden.
Bis weit in die Verlängerung fielen keine Tore, erst kurz vor einem Elfmeterschießen erzielte Southampton den entscheidenden Treffer und steht damit im großen Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion. Gegner ist Hull City, der ehemalige Verein des früheren HSV-Trainers Tim Walter (50).
Die Planungen für die neue Saison laufen beim HSV bereits auf Hochtouren. Dabei suchen die Rothosen auch nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – und könnten bereits fündig geworden sein.
Nach Angaben von „Sky“-Reporter Dennis Bayer sollen die Hanseaten Interesse an Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim haben. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von TSG 1899 Hoffenheim an den FCH ausgeliehen und überzeugt dort mit starken Leistungen.
Neben dem HSV soll auch Aufsteiger Schalke 04 Behrens auf dem Zettel haben. Die von Hoffenheim geforderten fünf Millionen Euro Ablöse könnten den Knappen jedoch zu hoch sein.
Eine große Ehre für Nicolas Capaldo (27): Der HSV-Leistungsträger wurde in den vorläufigen Kader Argentiniens für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada berufen. Die 55-köpfige Liste veröffentlichte der argentinische Verband am Montag.
Bislang spielte der 27-Jährige nur für die U23-Nationalmannschaft (neun Einsätze), ein Debüt für die A-Nationalmannschaft steht noch aus.
Ob Capaldo es in den endgültigen WM-Kader schafft und an der Seite von Weltstar Lionel Messi (38) verteidigen darf, wird sich noch zeigen.
Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) bleibt weiter offen: Der Vertrag des Außenverteidigers beim HSV läuft im Sommer aus, bisher konnten sich beide Seiten nicht auf eine Verlängerung einigen.
Wie das Portal „FussballTransfers.com“ berichtet, könnte der Franzose Hamburg verlassen, aber weiterhin in der Bundesliga bleiben. Demnach sollen Borussia Mönchengladbach und Aufsteiger Schalke 04 Interesse zeigen.
Auch ein Wechsel ins Ausland gilt als denkbar. Mit dem FC Girona, Parma Calcio und einem Klub aus der französischen Ligue 1 gibt es mehrere potenzielle Optionen.
Diesen Tag wird er sicher nie vergessen: HSV-Talent Louis Lemke (16) feierte beim Heimsieg gegen Freiburg sein Profi-Debüt – ein besonderer Moment auch für den Verein.
Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist der Nachwuchsspieler nun der jüngste Profi in der Geschichte des HSV. Er löste damit Omar Megeed ab, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.
Neben Lemke gab auch Shafiq Nandja (19) sein Profidebüt.
Ein erfahrener Schiedsrichter wird das Duell zwischen dem HSV und Freiburg leiten: Felix Zwayer (44) aus Berlin.
Die Rothosen bestritten bisher 32 Spiele unter seiner Leitung, mit einer positiven Bilanz: 14 Siege, sieben Unentschieden und 11 Niederlagen.
Freiburg spielte bislang 31 Mal mit Zwayer als Schiedsrichter, hat aber eine leicht negative Statistik: elf Siege, acht Unentschieden und zwölf Niederlagen.
HSV und Nachwuchsspieler Moritz Reimers (19) trennen sich ab Sommer. Der Flügelspieler wechselt zu Holstein Kiel und damit zu Ex-HSV-Coach Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag mitteilte. Reimers unterschrieb an der Förde einen Vertrag bis 2030.
„Moritz zeigte konstant überdurchschnittliche Leistungen bei den HSV-Nachwuchsteams und dem DFB. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga hat er durch seine auffällige Spielweise sein großes Potenzial angedeutet“, sagte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48).
Reimers kam 2021 in den Nachwuchs des HSV und spielte seit dieser Saison für die U21 in der Regionalliga, wo er 17 Spiele absolvierte (zwei Tore, acht Vorlagen). Zudem stand er sechsmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft auf dem Platz.
„Die Gespräche mit Holstein Kiel verliefen von Anfang an sehr positiv. Der Klub verfolgt einen klaren Plan, spielt mutigen Fußball und fördert junge Spieler. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und darauf, bald im Holstein-Trikot zu spielen“, erklärte Reimers.
Großer Jubel bei der U17 des HSV: Das Team von Trainer Tim Reddersen hat das Finale des Hamburger Pokals erreicht.
Im Halbfinale setzten sich die jungen Rothosen am Mittwochabend mit 1:0 gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli durch – das goldene Tor erzielte Hüseyin Berk Cakallioglu.
Am 7. Juni steht das Endspiel gegen den USC Paloma an.
Nach dem gesicherten Klassenerhalt plant der HSV für die kommende Saison. Dabei gerät offenbar ein dänischer Mittelfeldspieler ins Blickfeld der Rothosen.
Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge beschäftigt sich der Klub mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken. Der 21-Jährige ist jedoch bis 2029 gebunden und dürfte mehrere Millionen Euro Ablöse kosten.
Auch andere Vereine zeigen Interesse an Andersen, darunter bereits der 1. FC Köln, der im Winter erste Kontakte aufgenommen haben soll.
Die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg hat beim HSV begonnen. Am Mittwoch waren jedoch nicht alle Profis auf dem Platz.
Otto Stange (19) fehlte wegen einer Erkältung, Jordan Torunarigha (28) trainierte nach einem Zusammenprall im Spiel gegen Frankfurt zunächst im Kraftraum. Trainer Merlin Polzin (35) kündigte jedoch an, dass der Abwehrspieler am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen soll.
Auch bei Miro Muheim (28) gibt es positive Signale: Nachdem man zunächst von einem Saisonaus ausgegangen war, kann der Schweizer wieder individuell trainieren. Ein Einsatz am Sonntag ist möglich, geplant ist aber zumindest ein Comeback am letzten Spieltag in Leverkusen.
Luka Vuskovic (19) hat sich mit starken Leistungen beim HSV ins Rampenlicht gespielt. Die Rothosen wollen den jungen Kroaten gerne halten, doch zunächst haben die Tottenham Hotspur das Sagen.
Die Londoner kämpfen derzeit in der Premier League gegen den Abstieg. Im Falle des Klassenerhalts soll Vuskovic jedoch unbedingt gehalten werden. Laut der englischen Zeitung „The Sun“ soll Sportdirektor Johan Lange (46) kürzlich in Hamburg gewesen sein, um über eine deutliche Gehaltserhöhung zu verhandeln.
Ob die Spurs den Spieler wirklich halten können, ist jedoch fraglich, da auch zahlreiche Top-Klubs Interesse bekundet haben.
HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) war am Montagabend in Dänemark und sah sich das Spiel zwischen FC Midtjylland und Viborg FF (3:3) an. Das geht aus einem Beitrag des dänischen Journalisten Mathias Hauge Jacobsen hervor.
Dieser berichtete auch, dass Costa offenbar den Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20) genau unter die Lupe genommen habe. „Er würde perfekt zum HSV passen“, schrieb Jacobsen.
Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich durch starke Darbietungen in den Fokus zahlreicher Vereine gespielt – neben dem HSV soll auch die TSG Hoffenheim Interesse haben. Sein Vertrag in Viborg läuft noch bis 2028, der Marktwert wird auf etwa vier Millionen Euro geschätzt.
Ein Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nachdem er sich nach einer Syndesmose-Verletzung zurückgekämpft hatte, erlitt der Norweger nun erneut eine Verletzung und muss operiert werden.
Wie der HSV am Dienstag mitteilte, zog sich der 19-Jährige in der vergangenen Woche beim Training eine erneute Sprunggelenksverletzung zu.
Rössing-Lelesiit hatte sich Anfang des Jahres im Derby gegen den FC St. Pauli verletzt und fiel seitdem aus. Zuletzt hatte er wieder ins Mannschaftstraining zurückgefunden und stand kurz vor seinem Comeback. Nun folgt leider eine längere Pause.
Der HSV kann endgültig für eine weitere Saison in der Bundesliga planen. Bei der Suche nach neuen Spielern steht auch ein Stürmer im Fokus.
Nach Informationen von Sky haben die Verantwortlichen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen. Der Angreifer erzielte in dieser Saison bereits 17 Tore und führt gemeinsam mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Torjägerliste der 2. Liga an.
Futkeu wird Fürth nach dieser Saison definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und will den Stürmer nun gewinnbringend weiterverkaufen. Bei einem Marktwert von etwa fünf Millionen Euro dürfte dies kein Problem darstellen.
Ein erfahrener Schiedsrichter wird das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten: Deniz Aytekin (47).
Frankfurt spielte bereits 38 Partien unter seiner Leitung, mit einer negativen Bilanz: 13 Siege, sechs Unentschieden, 19 Niederlagen.
Beim HSV sieht die Statistik noch schlechter aus: Von 34 Spielen gewannen die Rothosen nur acht, bei neun Unentschieden und 17 Niederlagen.
Ein Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag während des Spiels zusammen.
Die Verteidigerin wurde medizinisch versorgt und anschließend ins Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) gebracht.
Via X gab der Verein inzwischen Entwarnung: Doucoure war beim Verlassen des Stadions im Krankenwagen bereits ansprechbar und stabil.
Der HSV könnte im Sommer eines seiner vielversprechenden Talente verlieren. Wie mehrere Online-Portale, darunter „transfers_nl“, berichten, hat der niederländische Meister PSV Eindhoven Interesse an Fábio Baldé (20).
Zudem zeigen einige portugiesische Topvereine Interesse am Spieler.
PSV bereitet sich auf den Abgang der Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach Alternativen. Baldé könnte eine Option sein, da er sowohl als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann.
Der gebürtige Hamburger besitzt beim HSV noch einen Vertrag bis 2029 und eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro. Sein Marktwert wird aktuell auf etwa drei Millionen Euro geschätzt.
Endlich ist es soweit: Luka Vuskovic (19) kehrte am Dienstag auf den Trainingsplatz zurück. Nach seiner Knieprellung absolvierte er eine individuelle Einheit mit Reha-Trainer Sebastian Capel.
„Wir hoffen, die Belastung bei ihm nach und nach erhöhen zu können und ihn vernünftig aufzubauen. Es sind noch drei Spiele zu absolvieren, daher müssen wir genau abwägen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35). „Es ist ein gutes Zeichen, dass seine Schmerzen nachgelassen haben und er unbedingt wieder spielen möchte.“
Ob Vuskovic bereits am Samstag (15:30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt eingesetzt werden kann, bleibt offen.
Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé waren hingegen wieder vollständig ins Training eingebunden. Yussuf Poulsen trainierte noch etwas reduziert. „Bei Yussi war es heute noch etwas vorsichtiger. Wir werden ihn in dieser Saison wohl nicht mehr zu 100 Prozent auf den Platz bringen, aber er gibt alles, um der Mannschaft zu helfen“, sagte Polzin über seinen Kapitän und schloss Einsätze über 90 Minuten aus.
Gleichzeitig wurden die Belastungen bei Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) gesteuert.
Der HSV sucht weiterhin einen Nachfolger für den ehemaligen Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der Anfang Januar nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung freigestellt wurde.
Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, nähert sich die Auswahl eines Nachfolgers dem Abschluss. Eine Sitzung des Aufsichtsrats, bei der die finale Entscheidung getroffen wird, sei bereits angesetzt worden.
Auch Sportdirektor Claus Costa (41) hatte Chancen auf die Beförderung, allerdings deutet nun vieles darauf hin, dass der Verein eine externe Lösung bevorzugt.
Freudige Nachrichten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater. Dies bestätigte der Angreifer nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im Interview mit „Sky“.
Seinem Nachwuchs widmete Glatzel bereits seinen Jubel nach seinem Elfmetertor zum zwischenzeitlichen Ausgleich gegen Hoffenheim, indem er sich den Ball unter das Trikot steckte und die bekannte Nuckel-Geste zeigte.
Der Offensivspieler und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter – Elea (9) und Alicia (7). Diesmal wird es ein Junge, so Glatzel.
Im Bundesliga-Topspiel wird Schiedsrichter Robert Schröder (40) das Spiel zwischen dem HSV und Hoffenheim leiten.
Die Rothosen bestritten bislang sieben Partien unter Schröders Leitung, mit leicht negativer Bilanz: zwei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.
Hoffenheim hat eine leicht positive Statistik unter Schröder: vier Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen.
HSV-Profi Philip Otele bleibt nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Das entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.
Die Rothosen legten gegen das Urteil Einspruch ein, am Freitag fand am DFB-Campus in Frankfurt die mündliche Verhandlung statt. Neben Otele waren auch Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter (Leiter Recht & Organisation) anwesend.
Nach dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic (19) kassierte der HSV in zwei Spielen sieben Gegentore. Wie stabil ist die Mannschaft in wichtigen Spielen?
Neben Vuskovic fehlen im Spiel gegen die TSG Hoffenheim auch Miro Muheim (28, Sprunggelenk) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Auch ein Einsatz von Sambi Lokonga (26) ist fraglich. Cheftrainer Merlin Polzin (35) möchte davon jedoch nichts wissen und zeigte sich zuversichtlich.
„Es hilft nicht, zurückzublicken oder zu klagen. Ich habe volles Vertrauen in die Spieler in der Dreier- oder Fünferkette, dass sie das gemeinsam auffangen werden“, sagte Polzin auf der Pressekonferenz. Jeder solle nicht ersetzt werden, sondern mit seinen eigenen Stärken „gut verteidigen und Lösungen finden“.
Der HSV arbeitet dank des bald startenden Genossenschaftsprojekts „Supporters Trust“ am Ausbau des Volksparkstadions. „Nach den erforderlichen Genehmigungen soll der Ausbau der Kapazität unmittelbar beginnen. Im Verlauf der kommenden Saison soll eine Zuschauerzahl von über 58.000 im Volksparkstadion erreicht werden“, erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke in einem Vereinsinterview.
Die Bauarbeiten sollen bereits im Sommer starten, langfristig könnten sogar mehr als 60.000 Fans im Stadion Platz finden. Außerdem plant der Verein, die sanitären Anlagen zu verbessern und das Catering auszubauen.
Die Gründungsversammlung der Genossenschaft ist für den 5. Mai geplant. Wann das operative Geschäft startet, steht noch nicht fest. Zunächst werden 18.870 Anteile zu je 887 Euro angeboten. Der Verein rechnet vorerst mit Einnahmen von rund 16 Millionen Euro.
Schon jetzt haben sich neben Vereinslegenden wie Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin und einzelne Spieler an dem Projekt beteiligt.
HSV-Profi Philip Otele (27) sah beim Nordderby in Bremen nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) entschied laut Videobildern auf „rohes Spiel“.
Das DFB-Sportgericht verhängte zu Wochenbeginn eine Sperre von zwei Spielen. Der HSV reichte dagegen Einspruch ein und machte klar, dass man nur eine Sperre von einer Partie akzeptieren würde.
Die mündliche Verhandlung findet am Freitag um 12:30 Uhr statt, danach folgt die endgültige Entscheidung.
Verstärkt sich der HSV mit einem Talent von Paris Saint-Germain? Laut „Le Parisien“ haben die Rothosen ein Auge auf Mathis Jangéal (17) geworfen.
Der Offensivspieler, der bereits zweimal für die Profis des Champions-League-Siegers zum Einsatz kam, gilt als großes Talent und wird von mehreren Klubs umworben.
Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtete von Interesse des HSV an Jangéal, betont aber, dass ein Transfer auch davon abhängt, in welcher Liga der HSV in der kommenden Saison spielt.
Nach dem Verletzungsschock um Miro Muheim steht beim HSV weiterhin auch ein Fragezeichen hinter Luka Vuskovic. Bei beiden Spielern ist noch unklar, ob sie in dieser Saison noch einmal auflaufen können.
Sportdirektor Claus Costa zeigte sich optimistisch bezüglich Vuskovic: „Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Saisonfinale noch spielen wird. Er ist extrem ehrgeizig und will unbedingt raus. Wir sind zuversichtlich und müssen einfach abwarten.“
Auch für Muheim hofft Costa auf ein Comeback: „Er wird alles dafür tun, schnell zurückzukehren. Im besten Fall kann er uns ganz zum Ende noch helfen.“
Gute Nachrichten gab es auch von Alexander Rössing-Lelesiit (19), der nach seiner Syndesmose-Verletzung wieder im Mannschaftstraining ist und auf ein baldiges Comeback hoffen darf.
Außerhalb des Mannschaftstrainings befinden sich weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompé (30).
Tabelle der 1. Bundesliga
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Ende der Saison wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) kann in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Gegner ist dann der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.