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HSV-Blog: Schlüsselspieler träumt von WM-Teilnahme neben Lionel Messi

Hamburg – Mit einem 3:2-Erfolg gegen den SC Freiburg im letzten Heimspiel der Saison verabschiedete sich der HSV von seinen Anhängern.

Die abschließende Partie steht am kommenden Samstag um 15:30 Uhr auswärts gegen Bayer 04 Leverkusen auf dem Programm.

In unserem HSV-Blog halten wir euch über alle aktuellen Entwicklungen rund um das Team, mögliche Transfers und Neuigkeiten aus dem Volkspark auf dem Laufenden.

Eine große Auszeichnung für Nicolas Capaldo (27): Der wichtige Leistungsträger des HSV wurde in den vorläufigen argentinischen WM-Kader berufen, der am Montag vom Verband für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada veröffentlicht wurde.

Bisher hat der 27-Jährige nur in der U23-Auswahl des amtierenden Weltmeisters gespielt (neun Einsätze), ein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.

Ob Capaldo es ins endgültige Aufgebot schafft und neben dem Weltstar Lionel Messi (38) um die Titelverteidigung kämpfen darf, bleibt abzuwarten.

Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) ist weiterhin ungewiss: Sein Vertrag als Außenverteidiger beim HSV endet im Sommer, bislang konnten sich beide Seiten nicht auf eine Verlängerung einigen.

Nach Angaben von "FussballTransfers.com" könnte der Franzose den Verein verlassen und dennoch in der Bundesliga bleiben. Sowohl Borussia Mönchengladbach als auch Aufsteiger FC Schalke 04 sollen Interesse zeigen.

Auch ein Wechsel ins Ausland ist denkbar, denn mit dem FC Girona, Parma Calcio sowie einem Klub aus der französischen Ligue 1 sind weitere mögliche Optionen im Gespräch.

Ein unvergesslicher Moment für HSV-Youngster Louis Lemke (16): Beim Heimsieg gegen Freiburg feierte er sein Profi-Debüt für die Rothosen – ein besonderer Meilenstein auch für den Verein.

Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist er nun der jüngste Spieler in der Vereinsgeschichte, der jemals für den HSV zum Einsatz kam. Er löste damit Omar Megeed ab, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.

Zusätzlich feierte auch Shafiq Nandja (19) sein Debüt im Profiteam.

Ein erfahrener Unparteiischer wird das Spiel zwischen dem HSV und Freiburg leiten: Felix Zwayer (44) fungiert als Schiedsrichter.

Unter Zwayers Leitung bestritt der HSV bisher 32 Partien – mit einer positiven Bilanz von 14 Siegen, sieben Unentschieden und elf Niederlagen.

Der SC Freiburg traf bislang in 31 Spielen auf Zwayer, hat jedoch eine leicht negative Bilanz: elf Siege, acht Remis und zwölf Niederlagen.

Der HSV und Nachwuchstalent Moritz Reimers (19) gehen ab Sommer getrennte Wege. Der Flügelspieler wechselt zu Holstein Kiel und Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag bekanntgab. Reimers unterschrieb an der Förde einen Vertrag bis 2030.

„Moritz zeigte in den Nachwuchsmannschaften des HSV und beim DFB konstant überdurchschnittliche Leistungen. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga stach er durch seine auffällige Spielweise hervor und ließ sein großes Entwicklungspotenzial erkennen“, erklärte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48).

Seit 2021 im Nachwuchs der Rothosen, spielte Reimers seit dieser Saison für die U21 in der Regionalliga, wo er 17 Partien absolvierte (zwei Tore, acht Assists). Außerdem lief er sechsmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft auf.

„Die Gespräche mit Holstein Kiel verliefen von Anfang an sehr positiv. Der Klub verfolgt einen klaren Plan, steht für mutigen Fußball und die Förderung junger Talente. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und darauf, bald im Trikot von Holstein aufzulaufen“, so Reimers.

Großer Jubel herrscht bei der U17 des HSV: Das Team von Trainer Tim Reddersen hat das Finale im Hamburger Pokal erreicht.

Im Halbfinale setzten sich die jungen Rothosen am Mittwochabend mit 1:0 gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli durch – Hüseyin Berk Cakallioglu erzielte den entscheidenden Treffer.

Das Endspiel findet am 7. Juni gegen den USC Paloma statt.

Nach dem gesicherten Klassenerhalt kann der HSV nun für die kommende Saison planen. Dabei haben die Rothosen offenbar einen dänischen Mittelfeldspieler ins Visier genommen.

Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge beschäftigt sich der Klub mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken. Der 21-Jährige besitzt jedoch einen Vertrag bis 2029 und dürfte eine Ablösesumme in Millionenhöhe mit sich bringen.

Auch weitere Interessenten zeigen sich für Andersen; unter anderem soll der 1. FC Köln bereits im Winter sein Interesse bekundet haben.

Der HSV hat die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg aufgenommen, allerdings standen am Mittwoch nicht alle Profis auf dem Trainingsplatz.

Otto Stange (19) fehlte wegen einer Erkältung, während Jordan Torunarigha (28) nach seinem Zusammenprall mit Ansgar Knauff (24) im Spiel gegen Frankfurt im Kraftraum arbeitete. Trainer Merlin Polzin (35) kündigte jedoch an, dass Torunarigha am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen soll.

Positive Neuigkeiten gibt es auch von Miro Muheim (28): Nachdem zunächst ein Saison-Aus befürchtet wurde, kann der Schweizer mittlerweile wieder individuell trainieren. Ein Einsatz am Sonntag ist möglich, fest eingeplant ist aber zumindest ein Comeback am letzten Spieltag in Leverkusen.

Luka Vuskovic (19) hat sich dank seiner herausragenden Leistungen beim HSV ins Rampenlicht gespielt. Kein Wunder, dass die Rothosen den jungen Kroaten gern halten würden – doch zunächst haben die Tottenham Hotspur das Sagen.

Die Londoner kämpfen derzeit gegen den Abstieg in der Premier League; sollte der Klassenerhalt gelingen, möchte man Vuskovic unbedingt halten. Laut der englischen Boulevardzeitung „The Sun“ war jüngst sogar Sportdirektor Johan Lange (46) in Hamburg, um mit dem Spieler über eine deutliche Gehaltserhöhung zu verhandeln.

Ob die Spurs Vuskovic tatsächlich binden können, ist allerdings fraglich, denn neben dem HSV haben auch zahlreiche Topklubs ihr Interesse angemeldet.

HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) reiste am Montagabend nach Dänemark, um das Spiel zwischen dem FC Midtjylland und Viborg FF (3:3) zu beobachten – wie der dänische Sportjournalist Mathias Hauge Jacobsen auf X berichtete.

Jacobsen erklärte, Costa habe vermutlich den Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20) genauer unter die Lupe genommen. „Er würde perfekt zum HSV passen“, schrieb er.

Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich mit starken Leistungen in die Notizbücher vieler Clubs gespielt – neben dem HSV soll auch die TSG Hoffenheim interessiert sein. Sein Vertrag bei Viborg läuft noch bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf etwa vier Millionen Euro geschätzt.

Ein Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nach seiner Rückkehr von einer Syndesmose-Verletzung verletzte sich der Norweger erneut am Sprunggelenk und muss sich einer Operation unterziehen, wie der HSV am Dienstag bekanntgab.

Die Verletzung ereignete sich in der vergangenen Trainingswoche. Rössing-Lelesiit hatte sich Anfang des Jahres im Derby gegen den FC St. Pauli verletzt und war seitdem ausgefallen. Zuletzt hatte er das Mannschaftstraining wieder aufgenommen und stand vor seiner Rückkehr in den Kader, nun folgt die erneute Pause.

Der HSV kann endgültig für eine weitere Saison in der Bundesliga planen. Im Blick bei der Suche nach Verstärkungen steht unter anderem ein neuer Stürmer.

Laut Sky haben die Verantwortlichen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen. Der Angreifer erzielte in dieser Saison bereits 17 Tore und führt gemeinsam mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Torschützenliste der 2. Liga an.

Futkeu wird Fürth nach der laufenden Spielzeit definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und will den Stürmer gewinnbringend verkaufen. Bei einem geschätzten Marktwert von fünf Millionen Euro dürfte das nicht schwerfallen.

Ein erfahrener Unparteiischer wird das traditionsreiche Duell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten: Deniz Aytekin (47) wird die Partie pfeifen.

Die Frankfurter bestritten bisher 38 Spiele unter Aytekins Leitung, mit einer leicht negativen Bilanz von 13 Siegen, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.

Der HSV spielte 34 Mal unter Aytekin, holte dabei nur acht Siege, neun Unentschieden und kassierte 17 Niederlagen.

Ein Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Platz zusammen.

Die Verteidigerin erhielt umgehend medizinische Hilfe und wurde anschließend ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gebracht.

Über X gab der Verein inzwischen Entwarnung: Beim Verlassen des Stadions war Doucoure im Krankenwagen bereits ansprechbar und stabil.

Der HSV könnte im Sommer eines seiner vielversprechenden Eigengewächse verlieren. Mehrere Online-Portale, darunter „transfers_nl“, berichten, dass der niederländische Meister PSV Eindhoven an Fábio Baldé (20) interessiert ist. Auch einige portugiesische Topclubs sollen die Talente beobachten.

Bei Eindhoven rechnet man mit den Abgängen der Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic und sucht nach Alternativen. Baldé könnte eine dieser Optionen sein, da er sowohl als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann.

Der gebürtige Hamburger besitzt beim HSV noch einen Vertrag bis 2029, inklusive einer Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro. Sein Marktwert wird allerdings auf etwa drei Millionen Euro geschätzt.

Lange erwartet kehrte Luka Vuskovic (19) am Dienstag auf den Trainingsplatz zurück. Nach seiner Knieprellung absolvierte er eine individuelle Einheit mit Reha-Coach Sebastian Capel.

„Wir hoffen, die Belastung bei ihm schrittweise erhöhen zu können und ihn vernünftig aufzubauen. Es sind noch drei Spiele zu absolvieren, daher müssen wir das genau abwägen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach der Einheit. „Es ist ein gutes Gefühl, dass die Schmerzen nachgelassen haben und er die nächsten Schritte machen konnte – er will unbedingt wieder auf das Spielfeld.“

Unklar bleibt, ob Vuskovic bereits am Samstag (15:30 Uhr) beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt zum Einsatz kommen kann.

Voll in das Training einsteigen konnten hingegen Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompe (30), während Yussuf Poulsen (31) noch mit reduzierter Belastung trainierte. „Yussi war heute noch etwas geschont. Wir werden ihn wahrscheinlich in dieser Saison nicht mehr vollständig fit bekommen, aber er gibt alles, um der Mannschaft zu helfen“, sagte Polzin über seinen Kapitän und schloss Einsätze über 90 Minuten aus.

Am Dienstag wurden zudem die Belastungen von Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) gesteuert.

Der HSV ist weiterhin auf der Suche nach einem Nachfolger für den Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der Anfang Januar nach Vorwürfen sexueller Belästigung vom Verein getrennt wurde.

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung, bei der die finale Entscheidung getroffen werden soll, sei bereits terminiert.

Sportdirektor Claus Costa (41) wurde ebenfalls Chancen auf eine Beförderung eingeräumt, doch deutet laut Bericht mittlerweile alles darauf hin, dass der Klub eine externe Lösung bevorzugt.

Freudige Nachrichten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater. Das bestätigte er nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im Interview mit „Sky“.

Seinem Nachwuchs widmete Glatzel bereits seinen Jubel nach seinem Elfmeter zum zwischenzeitlichen Ausgleich gegen Hoffenheim, indem er sich den Ball unter das Trikot steckte und die bekannte Nuckel-Geste zeigte.

Der Angreifer und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Dieses Mal wird es ein Junge, so der 32-Jährige.

Beim Bundesliga-Topspiel trägt Schiedsrichter Robert Schröder (40) die Verantwortung – er wird das Duell zwischen dem HSV und Hoffenheim leiten.

Die Rothosen spielten bisher sieben Partien unter Schröders Leitung, mit einer leicht negativen Bilanz: zwei Siege, zwei Remis und drei Niederlagen.

Hoffenheim erreichte unter dem Hannoveraner Schiedsrichter dagegen eine leicht positive Bilanz mit vier Erfolgen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen.

HSV-Profi Philip Otele wurde nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Das entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.

Die Rothosen legten gegen diese Entscheidung Einspruch ein, am Freitag fand am DFB-Campus in Frankfurt eine mündliche Verhandlung statt. Neben Otele waren auch Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter (Direktor Recht & Organisation) anwesend.

Nach dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic (19) hat der HSV in den letzten zwei Spielen sieben Gegentore kassiert. Wie verletzlich ist die Mannschaft in entscheidenden Situationen?

Neben der Defensive fehlen im Spiel gegen die TSG Hoffenheim auch Miro Muheim (28, Sprunggelenk) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Auch der Einsatz von Sambi Lokonga (26) ist fraglich. Cheftrainer Merlin Polzin (35) will jedoch keine Entschuldigungen gelten lassen.

„Es nützt nichts, in der Vergangenheit zu verharren. Ich habe volles Vertrauen in die Spieler, die in der Dreier- oder Fünferkette spielen, dass sie als Team die Aufgabe bewältigen“, so Polzin bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Niemand solle ersetzt werden, sondern jeder solle mit seinen eigenen Stärken „gut verteidigen und Lösungen finden“.

Der HSV arbeitet mit dem bald startenden Genossenschaftsprojekt „Supporters Trust“ am Ausbau des Volksparkstadions. „Nach Erhalt der erforderlichen Genehmigungen soll die Kapazitätserweiterung sofort beginnen, sodass im Verlauf der kommenden Saison mehr als 58.000 Zuschauer im Volksparkstadion Platz finden“, erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke in einem Interview.

Die Bauarbeiten sollen im Sommer starten, langfristig ist eine Kapazität von über 60.000 Fans geplant. Zusätzlich sollen sanitäre Anlagen modernisiert und das Catering verbessert werden.

Die Gründungsversammlung ist für den 5. Mai angesetzt, der operative Startzeitpunkt steht noch nicht fest. Zunächst werden 18.870 Anteile zu jeweils 887 Euro angeboten. Der Verein rechnet vorerst mit Einnahmen von rund 16 Millionen Euro.

Bereits jetzt unterstützen neben Vereinslegenden wie Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin und einige Spieler das Projekt.

HSV-Profi Philip Otele (27) erhielt im Nordderby gegen Werder Bremen nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) wertete die Aktion als „rohes Spiel“.

Das DFB-Sportgericht verhängte daraufhin eine Zwei-Spiele-Sperre, gegen die der HSV Einspruch einlegte. Die Verantwortlichen machten deutlich, dass sie nur mit einer Sperre von einer Partie einverstanden sind.

Das Verfahren wird am Freitag (12:30 Uhr) mündlich verhandelt, dann fällt das endgültige Urteil.

Verstärkt sich der HSV mit einem jungen Talent von Paris Saint-Germain? Laut der französischen Zeitung „Le Parisien“ haben die Rothosen ein Auge auf Mathis Jangéal (17) geworfen.

Der Offensivspieler, der bereits zweimal für die Profis des Champions-League-Siegers zum Einsatz kam, gilt als großes Talent und wird von mehreren Vereinen umworben.

Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtet von Interesse der Hanseaten, allerdings sind bisher keine konkreten Fortschritte bekannt. Ob ein Transfer zustande kommt, hängt unter anderem davon ab, in welcher Liga der HSV nächste Saison spielt.

Nach dem Verletzungsschock von Miro Muheim (28) steht beim HSV auch hinter Luka Vuskovic (19) ein Fragezeichen. Ob beide Spieler noch in dieser Saison zum Einsatz kommen, ist ungewiss.

„Ich bin optimistisch, dass Luka im Endspurt noch einmal spielen kann. Er ist extrem ehrgeizig und möchte unbedingt für uns auflaufen. Daher sind wir zuversichtlich – wir müssen abwarten und hoffen, dass er bald wieder zur Verfügung steht“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41).

Ähnlich optimistisch äußerte er sich zu Muheim: „Er wird alles daran setzen, schnell zurückzukehren. Im besten Fall kann er uns am Saisonende noch einmal helfen.“

Positive Nachrichten gibt es von Alexander Rössing-Lelesiit (19), der nach seiner Syndesmose-Verletzung wieder mit der Mannschaft trainiert und auf ein baldiges Comeback hoffen kann.

Außerhalb des Mannschaftstrainings bleiben Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompe (30) weiterhin individuell aktiv.

Ein herber Verlust für den HSV: Miro Muheim (28) zog sich im Derby in Bremen eine Verletzung des vorderen Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk zu, wie der Verein am Dienstag mitteilte.

Für den achtfachen Schweizer Nationalspieler bedeutet dies angesichts der wenigen verbleibenden Spieltage vermutlich das Saison-Aus.

Muheim zählt in dieser Saison zu den wichtigsten Spielern, er war bei den Rothosen der am meisten eingesetzte Akteur.

Eine Hiobsbotschaft gibt es auch bezüglich Luka Vuskovic (19): Nach Informationen von „BILD“ ist die Knieverletzung des Kroaten schwerwiegender als zunächst angenommen.

Ein Einsatz im Heimspiel gegen Hoffenheim (Samstag, 18:30 Uhr) gilt als sehr unwahrscheinlich. Auch bei Albert Sambi Lokonga (26, Oberschenkel) und Miro Muheim (28, Knie) steht ein Einsatz auf der Kippe.

Ein Lichtblick an einem ansonsten schwierigen HSV-Tag war Stürmer Robert Glatzel (32), der im Derby bei Werder mit einer starken Leistung überzeugte – gekrönt von seinem sehenswerten Tor zum zwischenzeitlichen 1:1.

Teamkollege Nicolai Remberg (25) lobte Glatzel für sein „überragendes Spiel“. Auch Trainer Merlin Polzin (35) betonte, dass der 32-Jährige weiterhin „den Unterschied machen kann“.

Glatzel zeigte sich zwar enttäuscht über die Niederlage, war aber zufrieden mit seinem Treffer und seiner Leistung. Nach einer schwierigen Saison hat er sich mit diesem Auftritt für den Endspurt positioniert.

Vor und nach dem Nordderby kam es zu pyrotechnischen Vorfällen im HSV-Fanblock. Die Polizei rückte daraufhin mit Einsatzkräften in den Block ein.

Ein Sprecher erklärte am Abend, dass es im Bereich der Sanitäranlagen zu einem Feuer gekommen sei. Als Polizei und Feuerwehr eingriffen, wurden sie von HSV-Anhängern angegriffen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

Eine Saison lang kreuzten sich die Wege von Aaron Hunt (39) und Merlin Polzin (35) beim HSV: Während Hunt noch aktiv war, war Polzin Co-Trainer unter Daniel Thioune (51). Dass Polzin eines Tages selbst Cheftrainer wird, überraschte Hunt.

„Ehrlich gesagt hätte ich ihm das nicht zugetraut“, erzählte Hunt im Interview bei hsv.de. „Seine Expertise in Analysen und Gesprächen war immer da, aber der Unterschied zwischen Co- und Cheftrainer ist groß. Ich hatte nie auf dem Schirm, dass er mal den Chefposten bekommt.“

Hunt freut sich jedoch über Polzins Entwicklung: „Man sieht, dass die Mannschaft ihm zu 100 Prozent folgt und eine Einheit bildet. Das Team hat eine klare Spielphilosophie und weiß, wofür es steht. Merlin hat viel richtig gemacht – da kann man nur den Hut ziehen.“

HSV-Legende Horst Hrubesch feiert heute seinen 75. Geburtstag und darf sich auf ein besonderes Ständchen freuen.

„Bei Horst geben wir Vollgas“, kündigte HSV-Coach Merlin Polzin an. „Wenn wir nicht live singen können, werden wir das sicherlich per Video nachholen.“

Hrubesch und der um 40 Jahre jüngere Polzin sind seit der Saison 2020/21 befreundet. Damals sollten sie nach der Trennung von Daniel Thioune die Norddeutschen in die Bundesliga führen, scheiterten aber knapp auf Platz vier.

Auch heute halten Polzin und Hrubesch engen Kontakt. Dabei sei der frühere Stürmer kritisch, aber stets wertschätzend, erklärte Polzin. „Das möchte ich nicht missen.“ Zum Geburtstag würde er ihm am liebsten einen Derbysieg schenken.

Trainer Polzin steht auch in regelmäßigem Austausch mit Mario Vuskovic, dem Bruder von Luka Vuskovic, der aktuell wegen einer Dopingsperre nicht für den HSV spielen darf.

„Wir telefonieren und machen Videocalls. Mario bleibt ein wichtiger Teil von uns“, sagte Polzin vor dem Nordderby gegen Werder Bremen. „Wir können es kaum erwarten, dass er nächste Saison wieder für uns aufläuft.“

Zwischen Trainer und Spieler herrscht ein gutes Verhältnis, bei einer Sache sind sie sich jedoch uneinig: „Ich versuche manchmal, über Mario Kritisches über Luca loszuwerden“, schmunzelte Polzin. Der Zusammenhalt der Brüder stehe jedoch immer im Vordergrund.

Wie erwartet stuft die Polizei das anstehende Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV als Hochrisikospiel ein.

Die Bremer Polizei erhält Unterstützung aus Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Thüringen, Niedersachsen sowie von der Bundespolizei, teilte die Polizei Bremen am Mittwochnachmittag mit.

Fans müssen sich zudem auf Einschränkungen bei der Anreise zum Weserstadion einstellen. Der Bereich am Weserufer wird laut Angaben ab der Sankt-Jürgen-Straße bis zum Stadion am Samstagnachmittag für Heimfans gesperrt. Außerdem wird der Osterdeich für Autos zwischen Sielwall und Stader Straße etwa zweieinhalb Stunden vor Anpfiff und rund eine Stunde nach Spielende gesperrt sein.

Die Polizei rät Heimfans, für die Anreise mehr Zeit einzuplanen und den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.

Wer übernimmt die vakante Position des Sportvorstands beim HSV? Diese Frage ist nach dem Abgang von Stefan Kuntz (63) noch offen.

Wie „BILD“ berichtet, haben die Rothosen Gespräche mit Ex-Profi Stefan Reuter (59) geführt. Der Weltmeister von 1990 ist derzeit Berater des Managements beim FC Augsburg, dessen Vertrag im Sommer ausläuft.

Dem Bericht zufolge ist Reuter daran interessiert, wieder eine Rolle „in der ersten Reihe“ zu übernehmen, nachdem er elf Jahre als Geschäftsführer Sport beim FCA tätig war.

Für frischen Wind sorgt Ex-Profi Rodolfo Cardoso (57, 137 Pflichtspiele für den HSV) als neuer Cheftrainer der HSV-Frauen. Die bisherige Trainerin Liese Brancao (44) sowie Co-Trainer Gerhard Waldhart (48) wurden freigestellt.

„Nach eingehender Analyse der sportlichen Entwicklung und intensiven Gesprächen mit allen Beteiligten sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass ein Trainerwechsel notwendig ist“, erklärte Vorstand Eric Huwer (42). „Mit Rodolfo Cardoso wollen wir dem Team neuen Schwung, Energie und Lockerheit für die entscheidende Saisonphase geben.“

Cardoso betonte: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und darauf, die Mannschaft in dieser entscheidenden Phase zu unterstützen. Ich bin überzeugt, dass wir schnell Fortschritte machen und die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt holen werden. Jetzt gilt es, in den verbleibenden vier Spielen als geschlossene Einheit aufzutreten.“

Die HSV-Frauen belegen derzeit Platz 12 in der Tabelle, mit nur drei Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

Ein bitteres Wochenende erlebte Ex-HSV-Profi Lewis Holtby (35): Mit seinem niederländischen Klub NAC Breda verpasste er mit einem 1:1 gegen Fortuna Sittard den dringend benötigten Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Zudem zog er sich eine Verletzung zu.

In der ersten Halbzeit wurde Holtby von Justin Hubner (22) oberhalb des Knöchels hart getroffen, TV-Bilder zeigten eine tiefe Fleischwunde am Schienbein. Er wurde vor Ort behandelt, verbunden und humpelte vom Spielfeld.

Wenige Stunden nach dem Spiel postete der Mittelfeldspieler ein Foto seines Schienbeins mit Pflaster und schrieb bei Instagram: „Ein paar Stiche und Eis. Ich bin bald zurück, danke für eure Nachrichten.“ Außerdem zeigte er eine Entschuldigung von Hubner, der schrieb: „Mein Freund, ich hoffe, dein Bein ist okay. Es war nie meine Absicht, dich so zu treffen.“ Holtby nahm die Entschuldigung an: „Mach dir keine Sorgen, so etwas passiert eben.“

Bundesliga-Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Liga um den Klassenerhalt.