HSV-Blog: Schlüsselspieler bleibt den Rothosen erhalten
Hamburg – Die Saison ist vorüber! Zum Abschluss hat sich der HSV bei Spitzenclub Bayer 04 Leverkusen noch ein verdientes Unentschieden erkämpft.
Während einige Profis sich nun auf die WM vorbereiten und andere in die Sommerpause starten, laufen hinter den Kulissen bereits die Planungen für die kommende Spielzeit. Ein wichtiger Spieler bleibt dem Verein erhalten.
In unserem HSV-Blog informieren wir Euch umfassend über alle Neuigkeiten rund um das Team, bevorstehende Transfers und sämtliche Geschehnisse am Volkspark.
Ein unverzichtbarer Bestandteil der Mannschaft bleibt an Bord: Nach übereinstimmenden Berichten der Medien steht HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) kurz vor der Verlängerung seines Vertrags.
Sein bestehender Vertrag hatte sich durch den Klassenerhalt automatisch bis 2027 verlängert, doch nun soll die Zusammenarbeit bis 2028 ausgeweitet werden. Es fehle lediglich noch die Unterschrift des Keepers, so die Meldungen.
Der „Hamburger Morgenpost“ zufolge war eine Bedingung für die Verlängerung, dass Heuer Fernandes auch in der kommenden Saison die klare Nummer eins bleibt – ein Versprechen, das ihm die Verantwortlichen gegeben haben.
Mit seinem letzten Tor der Saison verhinderte Fabio Vieira (25) für Bayer Leverkusen die Champions-League-Qualifikation. Für diesen Treffer wurde der Mittelfeldspieler von Mitspielern und HSV-Anhängern lautstark gefeiert. War das bereits ein Abschiedsfest?
Der Leihspieler vom FC Arsenal soll eine Ablöse von 22 Millionen Euro haben, was dem HSV zu hoch erscheinen dürfte. Im Sommer wird sich zeigen, ob beide Klubs eine günstigere Lösung finden oder ob der beliebte Mittelfeldspieler die Rothosen verlässt.
Der 25-Jährige scheint sich in Hamburg auf jeden Fall wohlgefühlt zu haben: „In dieser Saison war ich sehr glücklich hier. Ich spüre, dass die Fans mich wirklich wertschätzen. Ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem Verein immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Am wichtigsten war allerdings, dass der HSV die Klasse gehalten hat – und ich war ein Teil davon. Das macht mich sehr stolz.“
Vieira plant zunächst, mit seiner Familie in den Urlaub zu fahren und eine Pause vom Fußball zu nehmen. Anschließend will er mit Arsenal und seinen Beratern besprechen, was für ihn am besten ist.
Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog „Sky“-Experte Dietmar Hamann (52) ein positives Saisonfazit für den HSV. Trotz eines schwierigen Starts hätten die Rothosen vieles richtig gemacht, so der ehemalige Profi.
„Das war eine durchweg gefestigte Mannschaft über die ganze Spielzeit. Das hat sie heute erneut unter Beweis gestellt. Polzin und seine Jungs haben als Aufsteiger großartige Arbeit geleistet“, betonte Hamann.
Idealerweise bleibt Schiedsrichter Tobias Stieler (44) bei der Partie zwischen Leverkusen und Hamburg eine eher unauffällige Figur.
Die Werkself weist eine starke Bilanz bei Spielen mit Stieler auf: In bislang 34 Begegnungen siegte Bayer 27-mal, verlor nur dreimal, und viermal wurde zumindest ein Punkt geholt.
Der HSV bestritt bisher erst vier Partien unter Stielers Leitung, mit einer eher negativen Bilanz: ein Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen.
Dass Luka Vuskovic (19) den HSV verlassen wird, gilt als sicher. Der Name bleibt jedoch im Klub erhalten, denn sein Bruder Mario (24) darf ab September wieder mit dem Team trainieren und ab November voraussichtlich wieder spielen.
„Ihm geht es gut. Er trainiert täglich, um bestmöglich fit zurückzukehren“, erklärte Luka in einem Interview des Vereins. „Wenn wir gegeneinander spielen, merke ich, dass er in besserer Form ist.“
Mario könne seine Rückkehr kaum erwarten: „Ich sehe, wie sehr er den Club liebt und es genießt, hier zu spielen und zu trainieren. Das wird in der nächsten Saison großartig werden“, so Luka.
Positive Nachrichten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) konnte nach seiner Syndesmose-Verletzung am Mittwoch wieder komplett am Mannschaftstraining teilnehmen. Ein Einsatz gegen Leverkusen ist realistisch.
Nicolas Capaldo (27) musste wegen Rückenproblemen pausieren. Bei dem Argentinier wird die weitere Entwicklung in den kommenden Tagen beobachtet. Gleiches gilt für Robert Glatzel (32), der mit Wadenzerrung womöglich Sonntag ausfällt.
Jean-Luc Dompé (30) konnte diese Saison beim HSV kaum überzeugen. Statt auf dem Spielfeld machte der Franzose vor allem abseits davon Schlagzeilen: Im Januar wurde er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und mit einer Rekordstrafe belegt.
Beim letzten Heimspiel der Saison fehlte Dompé im Kader. Trainer Merlin Polzin (35) erklärte, der Spieler habe sich nicht in bester Verfassung gesehen, um der Mannschaft zu helfen – eine Aussage, die auch bei den Fans für Gesprächsstoff sorgte.
Ein Anhänger schrieb auf X, er freue sich schon darauf, wenn Dompé „endlich Hamburg verlässt“. Doch der Profi reagierte selbst und kommentierte den Beitrag: „Mein Vertrag läuft bis 2027“ – versehen mit einem Kuss-Smiley.
Die Zukunft von Dompé beim HSV bleibt somit ungewiss, da er nicht an frühere Leistungen anknüpfen konnte und immer wieder verletzungsbedingt ausfiel.
Der Abbruch der Leihe und der anschließende Wechsel zum FC Southampton erweist sich für Daniel Peretz (24) zunehmend als Glücksgriff. Mit einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage erreichte der Torwart mit den Saints als Vierter die Play-offs für den Aufstieg in die Premier League. Die erste Runde ist nun geschafft.
Nach einem 0:0 im Hinspiel kam es am Dienstagabend im Rückspiel gegen den FC Middlesborough zu einem spannenden Duell. Nach fünf Minuten geriet Peretz in Rückstand, doch sein Team erzielte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte den Ausgleich.
Trainer Tonda Eckert (33) sorgte zuvor beinahe für einen Zwischenfall: Der vierte Offizielle konnte gerade noch verhindern, dass er im Gespräch mit Schiedsrichter und Middlesborough-Coach Kim Hellberg (38) handgreiflich wurde.
Sportlich fielen bis weit in die Verlängerung keine Treffer, erst kurz vor einem möglichen Elfmeterschießen erzielte Southampton das entscheidende Tor und steht somit im großen Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion. Gegner dort ist Hull City, der ehemalige Club von Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50).
Beim HSV laufen bereits die Vorbereitungen für die neue Saison. Die Rothosen suchen auch nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – und sind offenbar fündig geworden.
Nach Informationen von „Sky“-Reporter Dennis Bayer sollen die Hanseaten Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim ins Visier genommen haben. Der in Frankfurt geborene Spieler ist seit Januar von der TSG 1899 Hoffenheim an Heidenheim ausgeliehen und zeigt dort starke Leistungen.
Auch der Aufsteiger FC Schalke 04 soll an Behrens interessiert sein. Allerdings seien die von Hoffenheim erwarteten fünf Millionen Euro Ablöse für die Knappen zu hoch.
Große Ehre für Nicolas Capaldo (27)! Der HSV-Leistungsträger steht im vorläufigen WM-Kader Argentiniens für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada. Der argentinische Verband veröffentlichte die 55-köpfige Liste am Montag.
Bisher absolvierte der 27-Jährige nur neun Spiele für die U23 des amtierenden Weltmeisters, sein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.
Ob Capaldo in den endgültigen Kader berufen wird und an der Seite von Weltstar Lionel Messi (38) die Titelverteidigung antritt, wird sich zeigen.
Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) ist weiterhin offen: Der Vertrag des Außenverteidigers läuft im Sommer aus, bislang konnte keine Einigung über eine Verlängerung erzielt werden.
Wie das Portal „FussballTransfers.com“ berichtet, könnte der Franzose Hamburg verlassen, dabei aber in der Bundesliga bleiben. Sowohl Borussia Mönchengladbach als auch der Aufsteiger FC Schalke 04 sollen Interesse zeigen.
Ein Wechsel ins Ausland ist ebenfalls nicht ausgeschlossen. Mögliche Ziele wären demnach der FC Girona, Parma Calcio oder ein Verein aus der französischen Ligue 1.
Diesen Tag wird er nie vergessen: HSV-Youngster Louis Lemke (16) feierte beim Heimsieg gegen Freiburg sein Profi-Debüt bei den Rothosen – ein besonderes Ereignis auch für den Verein.
Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist der Eigengewächs nun der jüngste jemals eingesetzte Profi in der Geschichte des Klubs. Er verdrängte damit Omar Megeed, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.
Neben Lemke gab auch Shafiq Nandja (19) sein Debüt für die Profis.
Ein erfahrener Schiedsrichter pfeift das Duell zwischen HSV und Freiburg: Felix Zwayer (44) leitet die Partie.
Unter Zwayers Leitung bestritt der HSV bereits 32 Spiele mit positiver Bilanz: 14 Siege, sieben Remis, elf Niederlagen.
Der SC Freiburg kam bisher auf 31 Begegnungen mit Zwayer, hat dabei allerdings eine leicht negative Bilanz: 11 Siege, acht Unentschieden und zwölf Niederlagen.
Der HSV und Nachwuchsspieler Moritz Reimers (19) gehen ab Sommer getrennte Wege. Der Flügelstürmer wechselt zu Holstein Kiel und Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag bekannt gab. Reimers unterschrieb an der Förde einen Vertrag bis 2030.
„Moritz hat in den Nachwuchsmannschaften des HSV und beim DFB konstant überdurchschnittlich gespielt. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er durch seine auffällige Spielweise auf und zeigte sein großes Entwicklungspotential“, erklärte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48).
Reimers kam 2021 in den HSV-Nachwuchs und spielte seit dieser Saison für die U21 in der Regionalliga, wo er 17 Partien absolvierte (zwei Tore, acht Assists). Außerdem stand er sechsmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft auf dem Feld.
„Die Gespräche mit Holstein Kiel waren von Beginn an sehr positiv. Der Klub verfolgt einen klaren Plan, steht für mutigen Fußball und die Förderung junger Spieler. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und darauf, bald im Holstein-Trikot zu spielen“, sagte Reimers.
Großer Jubel bei der U17 des HSV! Das Team von Trainer Tim Reddersen erreichte das Finale des Hamburger Pokals.
Im Halbfinale setzten sich die jungen Rothosen am Mittwochabend mit 1:0 gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli durch – das goldene Tor erzielte Hüseyin Berk Cakallioglu.
Am 7. Juni wartet im Endspiel der USC Paloma.
Nach gesichertem Klassenerhalt kann der HSV die Planung für die nächste Saison vorantreiben. Dabei soll ein dänischer Mittelfeldspieler ins Blickfeld geraten sein.
Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge beschäftigt sich der Verein mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken. Der 1,90 Meter große junge Spieler steht noch bis 2029 unter Vertrag und wird eine hohe Ablösesumme kosten.
Zudem gibt es weitere Interessenten, darunter der 1. FC Köln, der bereits im Winter Interesse zeigte.
Der HSV startete mit den Vorbereitungen auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg. Am Mittwoch fehlten jedoch einige Spieler.
Otto Stange (19) fehlte wegen einer Erkältung, Jordan Torunarigha (28) trainierte nach seinem Zusammenprall im Spiel gegen Frankfurt zunächst im Kraftraum. Trainer Merlin Polzin (35) kündigte jedoch an, dass er am Donnerstag wieder am Training teilnehmen soll.
Auch bei Miro Muheim (28) gibt es gute Nachrichten: Nach einem anfänglichen Saison-Aus konnte er wieder individuell trainieren. Ein Einsatz am Sonntag wäre möglich, ein Comeback am letzten Spieltag in Leverkusen ist jedoch sicher geplant.
Luka Vuskovic (19) hat sich mit seinen starken Leistungen beim HSV ins Rampenlicht gespielt. Die Rothosen möchten den jungen Kroaten gerne behalten, doch zunächst haben die Tottenham Hotspur das Sagen.
Die Londoner kämpfen derzeit gegen den Abstieg in der Premier League. Sollte der Klassenerhalt gelingen, wollen sie Vuskovic unbedingt halten. Laut der englischen Boulevardzeitung „The Sun“ war Sportdirektor Johan Lange (46) kürzlich in Hamburg, um Gespräche zu führen – offenbar auch über eine deutliche Gehaltserhöhung.
Ob die Spurs den Spieler tatsächlich halten können, bleibt offen. Neben dem HSV haben bereits zahlreiche Top-Klubs ihr Interesse angemeldet.
HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) war am Montagabend in Dänemark, um sich das Spiel zwischen FC Midtjylland und Viborg FF (3:3) anzusehen, wie ein X-Beitrag des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen zeigt.
Der Grund dafür dürfte sein, dass Costa den Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20) genauer unter die Lupe genommen hat. „Er würde perfekt zum HSV passen“, schrieb Jacobsen.
Der zentrale Mittelfeldspieler beeindruckte mit starken Leistungen und steht auch bei der TSG Hoffenheim auf dem Zettel. Sein Vertrag in Viborg läuft bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf vier Millionen Euro geschätzt.
Ein herber Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nach seiner Rückkehr von einer Syndesmose-Verletzung zog sich der Norweger eine erneute Verletzung am Sprunggelenk zu und muss operiert werden.
Der HSV teilte am Dienstag mit, dass er sich letzte Woche im Training erneut am Sprunggelenk verletzte.
Rössing-Lelesiit hatte sich Anfang des Jahres im Derby gegen den FC St. Pauli verletzt und fiel seitdem aus. Zuletzt war er wieder im Mannschaftstraining und kurz vor der Rückkehr in den Kader – nun bedeutet der erneute Rückschlag eine längere Pause.
Der HSV kann nun endgültig für eine weitere Spielzeit in der ersten Liga planen. Im Fokus der Kadersuche steht unter anderem ein neuer Stürmer.
Nach Angaben von Sky haben die Verantwortlichen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen. Der Angreifer erzielte in dieser Saison bereits 17 Treffer und führt zusammen mit Magdeburgs Mateusz Zukowski die Torjägerliste der zweiten Liga an.
Futkeu wird Fürth nach der Saison definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt zog seine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und will den Spieler gewinnbringend verkaufen. Bei einem Marktwert von fünf Millionen Euro dürfte dies kein Problem sein.
Als erfahrener Mann an der Pfeife wird Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) die traditionsreiche Begegnung zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten.
Frankfurt spielte bislang 38 Partien unter seiner Leitung mit einer leicht negativen Bilanz: 13 Siege, sechs Unentschieden, 19 Niederlagen.
Beim HSV sieht es unter Aytekin noch düsterer aus: Aus 34 Spielen gelangen nur acht Siege, bei neun Unentschieden und 17 Niederlagen.
Schockmoment bei den HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) noch auf dem Platz zusammen.
Die Verteidigerin wurde medizinisch versorgt und anschließend ins Universitätsklinikum Eppendorf gebracht.
Der Verein gab inzwischen via X Entwarnung: Doucoure war beim Verlassen des Stadions im Krankenwagen bereits ansprechbar und stabil.
Der HSV könnte im Sommer eines seiner vielversprechenden Eigengewächse verlieren. Wie mehrere Online-Portale, darunter „transfers_nl“, berichten, hat der niederländische Meister PSV Eindhoven Interesse an Fábio Baldé (20).
Auch einige portugiesische Spitzenclubs sollen an dem Talent interessiert sein.
PSV bereitet sich auf den Abgang der Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach Alternativen. Baldé könnte eine Option sein, da er sowohl als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger einsetzbar ist.
Der gebürtige Hamburger hat beim HSV noch einen Vertrag bis 2029 und soll eine Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro besitzen. Sein Marktwert wird allerdings nur auf drei Millionen Euro geschätzt.
Darauf haben viele gewartet: Luka Vuskovic (19) kehrte am Dienstag auf den Trainingsplatz zurück. Nach seiner Knieprellung absolvierte er eine individuelle Einheit mit Reha-Trainer Sebastian Capel.
„Wir hoffen, die Belastung nun schrittweise steigern zu können. Wir wollen ihn behutsam aufbauen. Es stehen noch drei Spiele aus, daher müssen wir genau abwägen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach der Einheit. „Es gibt uns ein gutes Gefühl, dass seine Schmerzen nachgelassen haben, er die nächsten Schritte machen konnte und unbedingt auf den Platz will.“
Ob Vuskovic bereits am Samstag (15:30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt spielen kann, ist noch offen.
Voll im Training waren hingegen Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30), während Yussuf Poulsen (31) noch etwas zurückhaltend trainierte. „Bei Yussi war es heute noch reduziert. Wir werden ihn in dieser Saison wahrscheinlich nicht mehr zu 100 Prozent fit bekommen, aber er gibt alles, um der Mannschaft noch helfen zu können“, sagte Polzin über seinen Kapitän und schloss Einsätze über 90 Minuten aus.
Die Belastungen von Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) wurden am Dienstag ebenfalls gesteuert.
Der HSV sucht weiterhin einen Nachfolger für den ehemaligen Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der Anfang Januar nach Vorwürfen sexueller Belästigung entlassen wurde.
Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung zur finalen Entscheidung sei bereits terminiert.
Auch Sportdirektor Claus Costa (41) galt als Kandidat für die Nachfolge, doch laut Bericht deutet mittlerweile vieles auf eine externe Lösung hin.
Freudige Nachrichten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater. Dies bestätigte der Angreifer nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im Interview mit „Sky“.
Seinen neuen Nachwuchs widmete Glatzel bereits seinen Jubel nach seinem Elfmetertor zum zwischenzeitlichen Ausgleich gegen Hoffenheim, indem er sich den Ball unter das Trikot steckte und die bekannte Nuckel-Geste zeigte.
Der Offensivspieler und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Dieses Mal wird es ein Junge, verriet Glatzel.
Im Bundesliga-Topspiel zwischen dem HSV und Hoffenheim fungiert Schiedsrichter Robert Schröder (40) als Spielleiter.
Unter Schröders Leitung bestritt der HSV bisher sieben Partien mit einer leicht negativen Bilanz: zwei Siege, zwei Unentschieden, drei Niederlagen.
Hoffenheim weist bei Schröder eine leicht positive Statistik auf: vier Siege, drei Remis, zwei Niederlagen.
HSV-Profi Philip Otele wurde nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Das entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.
Die Rothosen hatten gegen das Urteil Einspruch eingelegt. Am Freitag fand eine mündliche Verhandlung am DFB-Campus in Frankfurt statt. Neben Otele waren auch Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter (Rechts- & Organisationsdirektor) anwesend.
Nach dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic kassierte der HSV in zwei Spielen sieben Gegentore. Wie instabil ist die Mannschaft in entscheidenden Momenten?
Neben der Defensive fehlen gegen die TSG Hoffenheim auch Miro Muheim (28, Sprunggelenksverletzung) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Der Einsatz von Sambi Lokonga (26) ist fraglich. Trainer Merlin Polzin (35) will sich von den Ausfällen jedoch nicht beirren lassen.
„Es bringt nichts, dem Vergangenen nachzutrauern. Ich habe volles Vertrauen in die Spieler der Drei- oder Fünferkette, dass sie das gemeinsam auffangen“, sagte er in der Pressekonferenz. Niemand soll ersetzt werden, sondern jeder soll seine Position mit eigenen Stärken verteidigen und Lösungen finden.
Dank des bald startenden Genossenschaftsprojekts „Supporters Trust“ arbeitet der HSV am Ausbau des Volksparkstadions. „Nach den nötigen Genehmigungen soll der Ausbau sofort beginnen und im Verlauf der kommenden Saison eine Kapazität von mehr als 58.000 Zuschauern erreicht werden“, erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke im Vereinsinterview.
Die Arbeiten sollen bereits im Sommer starten, langfristig sollen über 60.000 Fans im Stadion Platz finden. Außerdem sind Erweiterungen der sanitären Anlagen und Verbesserungen im Catering geplant.
Die Gründungsversammlung der Genossenschaft ist für den 5. Mai angesetzt, der operative Startzeitpunkt ist noch offen. Zunächst wird es 18.870 Anteile geben, die jeweils 887 Euro kosten. Der Verein rechnet zunächst mit Einnahmen von etwa 16 Millionen Euro.
Schon jetzt haben sich neben Vereinsikonen wie Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin und einzelne Spieler an dem Projekt beteiligt.
HSV-Profi Philip Otele (27) sah im Nordderby bei Werder Bremen nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) entschied laut Videoaufnahmen auf „rohes Spiel“.
Das DFB-Sportgericht verhängte eine Zwei-Spiele-Sperre, doch der HSV legte Einspruch ein und machte deutlich, nur eine Ein-Partien-Sperre zu akzeptieren.
Das Gericht teilte mit, die mündliche Verhandlung findet am Freitag (12:30 Uhr) statt und dann fällt das endgültige Urteil.
Verstärkt sich der HSV mit einem Talent von Paris Saint-Germain? Laut der französischen Zeitung „Le Parisien“ sollen die Rothosen Mathis Jangéal (17) im Visier haben.
Der Offensivspieler, der bereits zweimal bei den Profis des Champions-League-Siegers auflief, gilt als großes Talent und wird von vielen Vereinen umworben.
Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, dass der HSV sich mit Jangéal beschäftigt, allerdings bislang ohne konkrete Fortschritte. Ob ein Transfer zustande kommt, dürfte auch von der Ligaabhängigkeit des HSV in der kommenden Saison abhängen.
Nach dem Verletzungsschock um Miro Muheim steht beim HSV weiterhin ein Fragezeichen hinter Luka Vuskovic. Bei beiden Spielern ist unklar, ob sie diese Saison noch zum Einsatz kommen.
„Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Saisonendspurt noch einmal zur Verfügung steht. Er ist sehr ehrgeizig und will unbedingt noch einmal für uns spielen. Deshalb sind wir optimistisch. Wir müssen Geduld haben und hoffen, dass er uns bald wieder zur Verfügung steht“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41).
Ähnliche Hoffnungen bestehen bei Muheim: „Er wird alles geben, um schnell zurückzukehren. Im besten Fall kann er uns noch zum Saisonende helfen.“
Positive Nachrichten kamen von Alexander Rössing-Lelesiit (19), der nach seiner Syndesmose-Verletzung wieder am Mannschaftstraining teilnimmt und bald ein Comeback geben könnte.
Außerhalb des Teams trainieren weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompé (30).
Ein herber Rückschlag für den HSV: Miro Muheim (28) zog sich im Derby in Bremen eine Verletzung des vorderen Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk zu, teilte der Verein am Dienstag mit.
Für den achtfachen Schweizer Nationalspieler bedeutet dies höchstwahrscheinlich das Saison-Aus, da nur noch vier Spieltage anstehen.
Muheim gehörte zu den wichtigsten Spielern in dieser Saison und war mit den meisten Einsatzminuten der Rothosen.
Der HSV muss womöglich auch länger auf Leistungsträger Luka Vuskovic (19) verzichten. Wie die „BILD“ berichtet, ist sein Knie schwerer beschädigt als zunächst angenommen.
Ein Einsatz beim kommenden Heimspiel gegen Hoffenheim (Samstag, 18:30 Uhr) gilt als sehr unwahrscheinlich. Auch bei Albert Sambi Lokonga (26, Oberschenkel) und Miro Muheim (28, Knie) ist der Einsatz fraglich.
Tabelle 1. Bundesliga
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) bestreitet die Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.