HSV-Blog: Leihspieler Emir Sahiti sieht Rot – darf dennoch jubeln
Hamburg – Die Saison ist beendet! Der Hamburger SV blickt auf eine insgesamt starke Spielzeit zurück, die schließlich in einem souveränen Klassenerhalt mündete.
Während einige Profis nun auf die WM vorbereitet werden und andere die Sommerpause genießen, laufen hinter den Kulissen bereits die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten zum Team, potenzielle Transfers und weitere Entwicklungen aus dem Volksparkstadion auf dem Laufenden.
Herzlichen Glückwunsch! Emir Sahiti (27), der vom HSV an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen ist, hat mit seinem israelischen Club den nationalen Pokal gewonnen. Im Finale am Dienstag setzte sich Maccabi mit 2:1 gegen Hapoel Beer Sheva durch.
Sahiti wurde in der 75. Minute ausgewechselt. In einer turbulenten Schlussphase zeigte der Schiedsrichter ihm im Zuge eines Rudelbildens noch die Rote Karte – dennoch konnte der offensive Mittelfeldspieler kurz darauf seinen Triumph feiern.
Ein Traum vieler Fans könnte bald wahr werden: Luka Vuskovic (19) könnte in der kommenden Saison doch noch für den HSV spielen!
Wie Fußballjournalist Miguel Delaney von der britischen „The Independent“ berichtet, soll der Kroate bei seinem Stammverein Tottenham Hotspur einen neuen Vertrag unterzeichnen und anschließend erneut an Hamburg ausgeliehen werden.
Vuskovic selbst hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, dass es sein großer Wunsch sei, gemeinsam mit seinem Bruder Mario (24), dessen Dopingsperre im November endet, für den HSV aufzulaufen. Möglicherweise wird dieser Traum bald Wirklichkeit.
Wie der Kader des HSV in der kommenden Saison aussehen wird, beschäftigt die Verantwortlichen nicht erst seit dem Ende der Spielzeit.
Ein Ziel ist es, Fábio Vieira (25) vom FC Arsenal langfristig an den Verein zu binden. Nach einer einjährigen Leihe versuchen die Rothosen derzeit laut „Sky“-Transferexperte Florian Plettenberg alles, um den Portugiesen dauerhaft zu verpflichten. Der technisch versierte Spieler stehe einem Verbleib offen gegenüber, alles hänge von den Verhandlungen mit den „Gunners“ ab.
Ähnlich sieht es laut Plettenberg beim Dänen Albert Grönbaek (25) aus. Die Verantwortlichen in Hamburg sind von ihm überzeugt und wollen die Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro gerne reduzieren. Gespräche mit seinem aktuellen Verein Stade Rennes laufen bereits.
Beim HSV heißt es Abschied nehmen: Luka Vuskovic (19) verabschiedete sich am Sonntag mit bewegenden Worten von den Rothosen.
„Schon ab dem ersten Tag in Hamburg habe ich etwas Besonderes gespürt. Die Liebe, die Leidenschaft, die Unterstützung – ihr habt mir sofort das Gefühl gegeben, Zuhause zu sein. Dieses Trikot und die Rückennummer 44 im Volksparkstadion tragen zu dürfen, war eine Ehre, die ich nie vergessen werde“, schrieb der junge Spieler auf Instagram.
Er dankte seinen Mitspielern, allen Mitarbeitern und den Fans: „Ihr habt mich in jeder Situation unterstützt und mir gezeigt, was dieser Verein bedeutet. Auch wenn meine Zeit hier nur eine Saison gedauert hat, wird der HSV immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“
Wie der Verein am vergangenen Freitag mitteilte, trennen sich der Hamburger SV und Saskia Breuer, die Leiterin des Frauenfußballs, ab der nächsten Saison.
Der auslaufende Vertrag der 43-Jährigen zum 30. Juni 2026 werde nicht verlängert, erklärte der Verein. Nach einer gründlichen Analyse der vergangenen Saison und unter Berücksichtigung der Anforderungen der kommenden Spielzeit habe man gemeinsam beschlossen, die Zusammenarbeit zum Saisonende zu beenden.
Saskia Breuer war im August 2024 zunächst als Koordinatorin für den Frauenfußball zum HSV gestoßen und übernahm später die Leitung dieses Bereichs. Während ihrer Amtszeit konnte der HSV im Frauenfußball bedeutende Erfolge feiern, darunter den Aufstieg in die Bundesliga 2024/25 sowie den erfolgreichen Klassenerhalt in der vergangenen Saison.
Ein Talent aus der eigenen Jugend bleibt langfristig beim Verein: Innenverteidiger Shafiq Nandja (19) unterschrieb beim HSV seinen ersten Profivertrag. Dies verkündeten die Rothosen am Donnerstagabend.
„Shafiq hat sich diesen Schritt durch viel Fleiß und Disziplin absolut verdient“, betonte Sportdirektor Claus Costa. Der Youngster habe konstant starke Leistungen im Training gezeigt und bereits erste Einsätze in der Bundesliga absolviert. „Der neue Vertrag ist daher der nächste logische Schritt in seiner Entwicklung“, so Costa.
Nandja selbst sagte: „Als gebürtiger Hamburger, der viele Jahre im Nachwuchs des HSV verbracht hat, ist diese Vertragsunterschrift ein großer Traum, der für mich in Erfüllung geht. Es macht mich stolz, dieses Etappenziel erreicht zu haben. Gleichzeitig weiß ich, dass ich noch am Anfang stehe und weiterhin hart arbeiten muss, um mich dauerhaft in der Bundesliga-Mannschaft zu etablieren.“
Das erste neue Puzzlestück für die kommende Saison steht offenbar kurz bevor: Laut „Hamburger Abendblatt“ soll Kofi Amoako (21) am Donnerstag den obligatorischen Medizincheck im Volksparkstadion absolvieren.
Verläuft alles wie geplant, wird sein Wechsel am Freitag offiziell verkündet. Die Rothosen verpflichten den defensiven Mittelfeldspieler dank einer Ausstiegsklausel für rund zwei Millionen Euro von Dynamo Dresden.
Ein wichtiger Rückhalt bleibt an Bord: Medienberichten zufolge steht HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) kurz vor einer Vertragsverlängerung.
Nachdem sich sein aktueller Kontrakt aufgrund des Klassenerhalts automatisch bis 2027 verlängert hatte, soll der neue Vertrag jetzt bis 2028 laufen. Es fehle lediglich noch die Unterschrift des Schlussmanns.
Der „Hamburger Morgenpost“ zufolge war eine Voraussetzung für die Verlängerung, dass Heuer Fernandes als klare Nummer eins in die kommende Saison geht. Dies sei ihm von den Verantwortlichen zugesichert worden.
Mit seinem letzten Saisontor verhinderte Fabio Vieira (25) für Bayer Leverkusen die Champions-League-Qualifikation. Für den Treffer wurde er von Spielern und HSV-Anhängern lautstark gefeiert – war das sein Abschiedskanon?
Der Leihspieler vom FC Arsenal soll schließlich 22 Millionen Euro kosten, was für den HSV zu teuer sein dürfte. Im Sommer wird sich zeigen, ob sich beide Vereine auf eine günstigere Lösung einigen oder ob der beliebte Mittelfeldspieler die Rothosen verlässt.
Der 25-Jährige wirkte jedenfalls sehr zufrieden in Hamburg. „In dieser Saison habe ich mich hier sehr wohl gefühlt. Ich spüre, dass mich die Fans wirklich mögen. Egal, ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem Klub immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Am Ende war das Wichtigste, dass der HSV in der Liga geblieben ist. Und ich war Teil davon – das freut mich sehr.“
Vieira plant jetzt, erst einmal mit seiner Familie in den Urlaub zu fahren und den Fußball für eine Weile auszublenden. Danach will er mit Arsenal und seinen Beratern sprechen, um die beste Zukunftsoption für sich zu prüfen.
Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog „Sky“-Experte Dietmar Hamann (52) ein positives Fazit zur Saison des HSV. Trotz eines holprigen Starts hätten die Rothosen vieles richtig gemacht, so der ehemalige Profi.
„Das war über die gesamte Saison hinweg eine sehr gefestigte Mannschaft. Das haben sie heute erneut bewiesen. Polzin und seine Jungs haben für einen Aufsteiger eine herausragende Leistung gezeigt“, lobte der 52-Jährige.
Eine wichtige Nebenrolle: Schiedsrichter Tobias Stieler (44) leitete das Duell zwischen Leverkusen und HSV in der BayArena.
Die „Werkself“ hat eine starke Bilanz unter Stielers Leitung: Von 34 Begegnungen gewann Bayer 27, verlor nur drei und spielte viermal unentschieden.
Für die Hanseaten hingegen ist die Bilanz unter Stieler negativ: In vier Spielen gab es einen Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen.
Dass Luka Vuskovic (19) den HSV verlassen wird, gilt als sicher. Dennoch bleibt sein Name präsent, denn ab September darf sein Bruder Mario (24) wieder ins Training der Rothosen einsteigen und ab November sogar wieder spielen.
„Ihm geht es gut. Er trainiert täglich, um möglichst fit zurückzukommen“, erklärte Luka in einem Interview des Vereins. „Wenn wir gegeneinander spielen, merke ich, dass er in besserer Form ist.“
Mario kann seine Rückkehr kaum erwarten. „Ich sehe, wie sehr er den Club liebt und es liebt, hier zu spielen und zu trainieren“, so Luka. „Das wird in der kommenden Saison richtig toll.“
Positive Nachrichten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) konnte nach seiner Syndesmoseverletzung am Mittwoch wieder voll am Mannschaftstraining teilnehmen. Ein Einsatz gegen Leverkusen scheint somit realistisch.
Nicolas Capaldo (27) musste wegen Rückenproblemen pausieren. Bei ihm muss die weitere Entwicklung in den nächsten Tagen genau beobachtet werden. Gleiches gilt für Robert Glatzel (32), der mit einer Wadenzerrung zu kämpfen hat und für Sonntag fraglich ist.
Jean-Luc Dompé (30) konnte in dieser Saison beim HSV kaum überzeugen. Statt auf dem Platz sorgte der flinke Franzose meist abseits des Rasens für Schlagzeilen. Im Januar war er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und zu einer Rekordstrafe verurteilt worden.
Beim letzten Heimspiel der Saison fehlte Dompé im Kader, da er sich laut Trainer Merlin Polzin (35) nicht fit genug fühlte, um dem Team zu helfen – eine Aussage mit viel Aussagekraft, die auch die Fans registrierten.
So schrieb ein Anhänger auf X, er freue sich darauf, wenn Dompé „endlich die Stadt Hamburg verlässt“. Doch der Profi reagierte selbst und kommentierte den Beitrag mit den Worten „My contract is 2027“ und einem Kussmund-Emoji.
Unabhängig davon bleibt Dompés Zukunft beim HSV unsicher, da er nicht an frühere Leistungen anknüpfen konnte und immer wieder verletzungsbedingt pausieren musste.
Der Abbruch seines Leihgeschäfts und der Wechsel zum FC Southampton entwickeln sich für Torwart Daniel Peretz (24) zunehmend zum Erfolgsmodell. Mit einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage zog der Keeper mit den Saints als Vierter in die Aufstiegs-Play-offs der Premier League ein – die erste Hürde wurde bereits genommen.
Nach dem torlosen Hinspiel stand am Dienstagabend das Rückspiel gegen den FC Middlesborough an, das turbulent verlief. Bereits nach fünf Minuten geriet Peretz ins Hintertreffen, doch sein Team glich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit aus.
Der deutsche Trainer Tonda Eckert (33) sorgte kurz vor dem Spiel beinahe für einen Eklat, als er in einem klärenden Gespräch mit dem Schiedsrichter gegenüber Middlesborough-Coach Kim Hellberg (38) fast handgreiflich wurde, konnte aber gerade noch gestoppt werden.
Bis tief in die Verlängerung hinein fielen keine Tore, doch kurz bevor es ins Elfmeterschießen gehen sollte, erzielte Southampton den Siegtreffer und steht damit am 23. Mai im Finale im Wembley-Stadion. Gegner dort ist Hull City, der ehemalige Klub von Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50).
Die Planungen beim HSV für die kommende Saison laufen bereits auf Hochtouren. Dabei suchen die Rothosen auch nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – und scheinen fündig geworden zu sein.
Laut „Sky“-Reporter Dennis Bayer haben die Hamburger den 21-jährigen Hennes Behrens vom 1. FC Heidenheim ins Visier genommen. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen und zeigt dort starke Leistungen.
Neben dem HSV soll auch Aufsteiger FC Schalke 04 Interesse an Behrens haben. Die von Hoffenheim geforderte Ablösesumme von fünf Millionen Euro wäre jedoch für die Knappen offenbar zu hoch.
Eine große Ehre für Nicolas Capaldo (27)! Der wichtige HSV-Spieler steht im vorläufigen Kader Argentiniens für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Die argentinische Fußballnationalmannschaft präsentierte die 55-köpfige Auswahl am Montag.
Bisher lief der 27-Jährige lediglich für die U23 des amtierenden Weltmeisters auf (neun Länderspiele), sein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.
Ob Capaldo es in den endgültigen WM-Kader schafft und gemeinsam mit Weltstar Lionel Messi (38) den Titel verteidigen darf, bleibt abzuwarten.
Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) ist weiterhin offen: Der Vertrag des Außenverteidigers beim HSV endet im Sommer, eine Einigung über eine Verlängerung gibt es bislang nicht.
Wie das Portal „FussballTransfers.com“ berichtet, könnte der Franzose den Verein verlassen, aber weiterhin in der Bundesliga spielen. Demnach sollen sowohl Borussia Mönchengladbach als auch der Aufsteiger FC Schalke 04 Interesse an Mikelbrencis zeigen.
Auch ein Wechsel ins Ausland sei denkbar. So soll es Verbindungen zum FC Girona, Parma Calcio sowie zu einem Klub aus der französischen Ligue 1 geben.
Einen unvergesslichen Tag erlebte HSV-Youngster Louis Lemke (16) beim Heimsieg gegen Freiburg, als er sein Profi-Debüt für die Rothosen feierte – auch für den Verein ein besonderes Ereignis.
Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist das Eigengewächs nun der jüngste jemals eingesetzte Profi in der Geschichte des HSV und löste damit Omar Megeed ab, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.
Neben Lemke gab auch Shafiq Nandja (19) sein Debüt bei den Profis.
Ein erfahrener Schiedsrichter wird die Partie leiten: Felix Zwayer (44) sitzt am Samstag beim Spiel zwischen dem HSV und Freiburg an der Pfeife.
Die Rothosen bestritten unter seiner Leitung bisher 32 Begegnungen mit einer positiven Bilanz: 14 Siege, sieben Unentschieden und elf Niederlagen.
Der SC Freiburg spielte bislang 31 Matches mit Zwayer als Schiedsrichter, weist jedoch eine leicht negative Bilanz auf: elf Siege, acht Remis und zwölf Niederlagen.
Der HSV und Nachwuchsspieler Moritz Reimers (19) trennen sich ab Sommer. Der Flügelspieler wechselt zu Holstein Kiel und Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag bekannt gab. Reimers unterschrieb an der Ostsee einen Vertrag bis Sommer 2030.
„Moritz hat konstant überdurchschnittliche Leistungen in den Nachwuchsmannschaften des HSV und beim DFB gezeigt. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er durch seine auffällige Spielweise auf und hat sein großes Potenzial angedeutet“, erklärte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48).
Reimers kam 2021 in den Nachwuchs des HSV und spielte seit dieser Saison für die U21 in der Regionalliga, wo er 17 Partien absolvierte (zwei Tore, acht Vorlagen). Außerdem lief er sechsmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft auf.
„Die Gespräche mit Holstein Kiel waren von Anfang an sehr positiv. Der Verein verfolgt einen klaren Plan, steht für mutigen Fußball und die Förderung junger Spieler. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und darauf, bald im Trikot von Holstein Kiel zu spielen“, so Reimers.
Großer Jubel herrscht bei der U17 des HSV! Das Team von Trainer Tim Reddersen hat das Finale des Hamburger Pokals erreicht.
Im Halbfinale besiegten die jungen Rothosen am Mittwochabend den Stadtrivalen FC St. Pauli mit 1:0 – das entscheidende Tor erzielte Hüseyin Berk Cakallioglu.
Das Endspiel findet am 7. Juni gegen den USC Paloma statt.
Nach dem gesicherten Klassenerhalt kann der HSV die Planungen für die neue Saison vorantreiben. Dabei sollen die Rothosen ein Auge auf den dänischen Mittelfeldspieler Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken geworfen haben.
Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, hat Andersen einen Vertrag bis 2029 und dürfte mehrere Millionen Euro Ablöse kosten.
Zudem gibt es weitere Interessenten für den 1,90 Meter großen Spieler. Unter anderem soll der 1. FC Köln bereits im Winter Interesse gezeigt haben.
Die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg hat begonnen. Am Mittwoch fehlten jedoch nicht alle Profis auf dem Trainingsplatz.
Während Otto Stange (19) aufgrund einer Erkältung pausierte, trainierte Jordan Torunarigha (28) nach seinem Zusammenprall mit Ansgar Knauff (24) aus dem Frankfurt-Spiel im Kraftraum. Trainer Merlin Polzin (35) kündigte jedoch an, dass er am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen soll.
Auch bei Miro Muheim (28) gibt es positive Nachrichten: Nach einem zunächst befürchteten Ausfall kann er bereits wieder individuell trainieren. Ein Einsatz am Sonntag erscheint möglich, fest eingeplant ist sein Comeback am letzten Spieltag in Leverkusen.
Luka Vuskovic (19) hat sich mit seinen starken Leistungen beim HSV in den Vordergrund gespielt. Kein Wunder, dass die Rothosen großes Interesse an einer Vertragsverlängerung haben. Doch zunächst haben die Tottenham Hotspur das Sagen.
Die Londoner kämpfen derzeit gegen den Abstieg in der Premier League, planen aber, Vuskovic im Falle des Klassenerhalts zu halten. Um ihn zu überzeugen, soll laut englischem Boulevardblatt „The Sun“ kürzlich sogar Sportdirektor Johan Lange (46) nach Hamburg gereist sein und eine deutliche Gehaltserhöhung angeboten haben.
Ob die Spurs den jungen Kroaten tatsächlich halten können, ist jedoch fraglich, da neben dem HSV auch zahlreiche weitere Topklubs Interesse bekundet haben.
HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) war am Montagabend in Dänemark und verfolgte das Spiel zwischen dem FC Midtjylland und Viborg FF (3:3). Dies geht aus einem Beitrag des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen hervor.
Jacobsen vermutet, dass Costa insbesondere den Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20) genau unter die Lupe genommen hat. „Er würde perfekt zum HSV passen“, schrieb er.
Der zentrale Mittelfeldspieler hat mit starken Leistungen das Interesse zahlreicher Vereine geweckt. Neben dem HSV soll auch die TSG Hoffenheim an ihm interessiert sein. Sein Vertrag bei Viborg läuft noch bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf rund vier Millionen Euro geschätzt.
Ein Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nachdem sich der Norweger nach einer Syndesmose-Verletzung zurückgekämpft hatte, erlitt er nun einen neuerlichen Rückschlag und muss operiert werden.
Wie der HSV am Dienstag mitteilte, zog sich der 19-Jährige in der vergangenen Woche im Training erneut eine Sprunggelenksverletzung zu. Untersuchungen bestätigten die erneute Verletzung.
Rössing-Lelesiit hatte sich zu Beginn des Jahres im Derby gegen den FC St. Pauli bei einem Zweikampf verletzt und fiel seither aus. Zuletzt hatte er es zurück ins Mannschaftstraining geschafft und stand kurz vor seiner Rückkehr in den Kader. Nun bedeutet der erneute Rückschlag eine längere Pause.
Der HSV kann jedenfalls endgültig für eine weitere Spielzeit in der Bundesliga planen. Bei der Suche nach neuen Spielern liegt ein besonderes Augenmerk auf einem Stürmer.
Laut „Sky“ haben die Verantwortlichen den 23-jährigen Noel Futkeu von Greuther Fürth im Blick. Der Angreifer erzielte in dieser Saison bereits 17 Tore und teilt sich die Spitze der Torjägerliste der 2. Bundesliga mit Mateusz Zukowski von Magdeburg.
Futkeu wird Fürth nach Saisonende definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und möchte den Stürmer nun gewinnbringend verkaufen. Bei einem Marktwert von rund fünf Millionen Euro sollte das nicht allzu schwer sein.
Ein erfahrener Schiedsrichter wird das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten: Deniz Aytekin (47) pfeift das Spiel.
Unter seiner Leitung bestritten die Frankfurter bislang 38 Begegnungen mit einer negativen Bilanz: 13 Siege, sechs Remis und 19 Niederlagen.
Für den HSV sieht die Statistik noch schlechter aus: Bei 34 Spielen gab es nur acht Siege, dazu neun Unentschieden und 17 Niederlagen.
Ein Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Platz zusammen.
Die Verteidigerin wurde medizinisch versorgt und anschließend ins Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) gebracht.
Über den Kurznachrichtendienst X gab der Verein inzwischen Entwarnung: Doucoure sei beim Verlassen des Stadions im Krankenwagen wieder ansprechbar und stabil gewesen.
Der HSV könnte im Sommer einen seiner vielversprechenden Talente verlieren: Wie mehrere Online-Portale, darunter „transfers_nl“, berichten, hat der niederländische Meister PSV Eindhoven Interesse an Fábio Baldé (20) gezeigt. Außerdem sollen einige portugiesische Topklubs auf den Flügelspieler aufmerksam geworden sein.
Bei PSV bereitet man sich auf den Abgang der Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach Verstärkungen. Baldé könnte eine Option sein, da er sowohl als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann.
Der gebürtige Hamburger hat beim HSV noch einen Vertrag bis 2029 und eine Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro. Sein Marktwert wird jedoch auf nur drei Millionen Euro geschätzt.
Darauf haben viele gewartet: Luka Vuskovic (19) kehrte am Dienstag auf den Trainingsplatz zurück. Nach seiner Knieprellung absolvierte er eine individuelle Einheit mit Reha-Trainer Sebastian Capel.
„Wir hoffen, die Belastung bei ihm nun schrittweise steigern zu können und ihn vernünftig aufzubauen. Es sind noch drei Spiele zu absolvieren, daher müssen wir genau abwägen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach der Einheit. „Es gibt uns ein gutes Gefühl zu wissen, dass seine Schmerzen nachgelassen haben, er Fortschritte macht und unbedingt auf den Platz zurückkehren will.“
Ob Vuskovic am Samstag (15:30 Uhr) beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt bereits zum Einsatz kommt, ist noch unklar.
Voll im Training standen hingegen Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30). Yussuf Poulsen (31) trainierte noch etwas reduziert. „Bei Yussi war es heute noch zurückhaltender. Wahrscheinlich wird er es in dieser Saison nicht mehr auf volle 100 Prozent bringen, aber er hat alles dafür gegeben, um der Mannschaft noch zu helfen“, sagte Polzin über seinen Kapitän und schloss Einsätze über 90 Minuten aus.
Darüber hinaus wurde das Training von Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) am Dienstag individuell gesteuert.
Tabelle 1. Bundesliga
Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Ende der Saison auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte (Platz 16) muss in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Dabei trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.