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Laura und Jörg Wontorra uneinig zur WM: „Das hat nicht funktioniert“

München – Die Fußballmoderatorin Laura Wontorra (37) und ihr Vater Jörg Wontorra (77) vertreten unterschiedliche Ansichten: Sollten sich die Fußballspieler bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada politisch äußern?

„Die deutsche Nationalmannschaft hat es bei der letzten WM in Katar versucht, doch es ist nicht gelungen“, erklärt die 77-jährige Medienlegende im Gespräch mit dem Playboy.

Aus seiner Sicht sind politische Statements bei einem derart großen Turnier „unangemessen“, da „der Sport im Vordergrund stehen sollte“.

Für den erfahrenen Sportreporter heißt das aber auch, dass die Politik den Sport nicht für eigene Zwecke instrumentalisieren darf.

Genau das passiert seiner Meinung nach momentan in den USA: FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) würde sich zu sehr von politischen Interessen vereinnahmen lassen, so Wontorra.

Seiner Ansicht nach liegt es an den Journalisten, die Situation zu bewerten – nicht an den Spielern.

Die Tochter, die in diesem Jahr für Magenta TV von der WM berichten wird, sieht das anders. „Ich denke, es kommt immer auf den Einzelfall an. Dafür kann man keine allgemeingültige Regel aufstellen. Wenn Spieler ein starkes politisches Anliegen haben und ihre Meinung vertreten wollen, sollten sie dies tun“, sagt die 37-Jährige. Gleichzeitig hält sie es aber auch für legitim, wenn sich Fußballer aus politischen Debatten heraushalten.

Weitere Einblicke in die unterschiedlichen Sichtweisen von Laura und Jörg bietet die vierteilige Dokumentationsserie „Wontorras World Cup – Vater. Tochter. WM“. Für das Format sind beide gemeinsam durch die Gastgeberländer USA, Mexiko und Kanada gereist. Die Serie ist seit Mai auf dem Streamingdienst Magenta TV verfügbar.